Um ehrlich zu sein: nein.
Obige Beispiele finde ich wesentlich fragwürdiger als nicht-sexuelle Nacktfotos, zu deren Herstellung es lediglich erforderlich war Kinder spielen zu lassen und dann auf den Auslöser einer Kamera zu drücken. Obige Beispiele greifen nämlich stärker in das Leben der Kinder ein.
Im übrigen wüsste ich wirklich gern, was in Leuten vorgeht, die Kinder an Schönheitswettbewerben teilnehmen lassen. Wahrscheinlich haben diese Wettbewerbe (meist USA) eine Ventilfunktion in einer sexuell total verkorksten Gesellschaft.
Natürlich nicht, das habe ich aber auch nicht behauptet. Ich sagte ja, und hatte Recht: Du meinst es nicht wirklich, dass du jeden Missbrauch von Kindern ablehnst, denn du lehnst nur bestimmte Formen des Missbrauchs ab.Dass Kinder "geschunden" werden, ist nicht in Ordnung, hat aber mit dem Fall, dass jemand den PC voller nackter Kinderbilder hat, nichts zu tun.
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Thema: Der Fall Edathy
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26.02.2014, 18:32Inaktiver User
AW: Der Fall Edathy
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26.02.2014, 18:32
AW: Der Fall Edathy
Zur optischen Erfreuung der Kirchgänger. Da wird auch die eine oder andere Person sich sexuell angeregt fühlen.
bezieh nicht immer alles auf dich; vom Verbot war sehr wohl die Rede. Du bist nicht die einzige Person auf der Welt, die manchmal etwas sagt.
Ich rede übrigens jetzt schon zum 80sten Mal wiederholt von keinerlei zusätzlichem Verbot.
Der Verdacht gegen Edathy ist vergleichsweise gering, da es wesentlich mehr und gravierendere Verdachtsmomente gibt.
Richtig! - und trotzdem ist Edathy bis auf weiteres erledigt. Beruflich, sozial und überhaupt. Für, wie du richtigerweise sagst, einen "vergleichsweise geringen Verdacht"
de gustatibus non est disputandum. Was keineswegs ausschliesst, dass auch der Katalog von der hochkarätigen Ausstellung gelegentlich als Wichsvorlage dient.Geht eigentlich ganz einfach: Markt und Nachfrage. Jede Kirche ist ständig öffentlich zugänglich und Fotos machen kann man da kostenlos. Warum also haben illegale Plattformen mir zufälliger Weise ganz anderem Material bezahlende Kunden?
Ich erinnere mich an eine Klimt-lastige Ausstellung letzthin - zumindest ein Paar war eindeutig und deutlich sexuell angeregt.
aber Klimt war ja auch vorgeworfen worden, damals, ein Pornograph zu sein. Da hatten die Wiener den Unterschied damals auch nicht ganz so klar begriffen. Die hatten ja auch nicht dich, dass du ihnen das hättest erklären können.
zum x-ten Mal: Edathy wurde vorgeworfen der Erwerb vonIch hoffe du meinst nicht geschlechtsreife, sondern gesetzliches Erwachsenenalter ü 18.
a) nackten spielenden Kindern OHNE Fokus auf Sex
b) angeblich über 18.jährigen jungen Menschen laut Label auf dem Film, die aber "jünger aussehen", in sexuell expliziten Posen, Küssen, Masturbation. Sorry, so rein von einem Text über ein Bild oder Film kann ich leider auch nicht beurteilen, ob die nun schon 18 waren oder nicht.
gruss, barbara
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26.02.2014, 18:34
AW: Der Fall Edathy
Hör auf mich zu zitieren und angeblich mir zu antworten, wenn du von verboten sprichst.
Ich denke das war eindeutig formuliert.
Das ist jetzt das ca. 10 Mal dass diese Strategie angewendet wird mich zu zitieren und zu sagen es ginge um Verbote. Sprich die Leute an die von Verboten reden und zwar von den Kunstverboten, die du an Haaren herbeischreibst dann ist alles gut.
Wird wohl nicht zu viel verlangt sein.
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26.02.2014, 18:39
AW: Der Fall Edathy
Ach komm, du bist schauer als du hier tust.
Weil du einen Besucher bei einer Klimtausstellung findest der erregt ist, kannst du mir mindestens auch 10 Galerien sagen, die ihre Kunst auf Pornoseiten kaufen.
Wenn die absichten so irre unklar sind.
Geschlechtsreife zeigt das alter des ersten Samenergusses an bei Jungen.Ich hoffe du meinst nicht geschlechtsreife, sondern gesetzliches Erwachsenenalter ü 18.
Das ist meist weit unter 18. Das korrekte Wort das du suchst ist ü18 = Volljährigkeit.
Falls du nicht wirklich geschlechtsreife als ca. 14 meinst und denkst ab dann sollte es erlaubt sein.Geändert von _Farmelli (26.02.2014 um 18:44 Uhr)
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26.02.2014, 18:43Inaktiver User
AW: Der Fall Edathy
Statt in Großbuchstaben herumzuschreien könntest du auch ganz einfach dezidiert deinen Standpunkt klarstellen: was willst du verboten haben, was nicht - und das dann mit oder ohne Begründung, ganz wie's beliebt.
Manchmal reicht ein Satz und geht viel schneller als anderen Vorhaltungen darüber zu machen, dass eine Aussage mit "man" oder "es" von dir! nicht geteilt wird.
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26.02.2014, 18:47
AW: Der Fall Edathy
Lies. Es steht alles da.

Kunst ist eindeutig.
Wir brauchen nicht mehr und auch nicht weniger irgendwas von deinem Lieblingswort Verbote.
Ein post der dreißigsten Wiederholung nur für dich
Billopornoseiten mit Kunst gleichzusetzen ist auch sehr eindeutig.
Billiges Derailing und Meinungsmache.
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26.02.2014, 18:49Inaktiver User
AW: Der Fall Edathy
Das mag ja alles sein, aber wie willst du ein Gesetz so formulieren, dass es nicht mehr Schlupflöcher als Substanz hat? Das ist nämlich schwieriger als du meinst. Ein Gesetz aber so vage zu formulieren, dass Interpretation alles ist, ist für diejenigen, die es anwenden sollen, eine Zumutung.
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26.02.2014, 18:50
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26.02.2014, 18:51
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26.02.2014, 18:56Inaktiver User
AW: Der Fall Edathy
Kunst ist eben nicht eindeutig. Es ist eine Illusion, dass Kunst und Pornographie sich eindeutig voneinander unterscheiden lassen. Die Kunstgeschichte zeigt in allen Genres, dass das nicht funktioniert.
Beispiele:
- Malerei: Egon Schiele
- Literatur: Nabokov's "Lolita"
- Filmkunst: "Im Reich der Sinne"
Die wenigsten Dinge im Leben sind "Kunst".Kunst ist eindeutig.
Wir brauchen nicht mehr und auch nicht weniger
Das heißt noch lange nicht, dass man alles verbieten müsste oder könnte, mit dem Argument, es sei keine Kunst.



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