In dieser Hinsicht gehen die Bewertungen eben auseinander. Manche Experten sehen einen Anfangsverdacht als gegeben an, wenn ein Verdächtiger vergleichbare Bilder bestellt, andere nicht.
Dass Frommel die Position vertritt, die Dir weltanschaulich am ehesten genehm ist, bedeutet nicht, dass ihre Position die einzig richtige ist.
Worauf auch sonst?Der juristische Fachbegriff des Anfangsverdachts bezieht sich nämlich auf das Vorliegen einer Straftat.
Wie gesagt: Da gehen die Bewertungen auseinander.Reine Vermutungen begründen keinen Anfangsverdacht. Aus dem Vorliegen von legalem Material zu schließen, der Betreffende habe auch illegales Material, ist nichts als eine Vermutung und eben kein Anfangsverdacht.
Wenn jemand sich legal Chemikalien verschafft, die dazu geeignet sind, eine Explosion zu verursachen, und sich gleichzeitig in einem politischen Umfeld bewegt, dass als extremistisch einzustufen ist, dann kann dies unter Umständen durchaus eine Hausdurchsuchung nach sich ziehen. Obgleich es nichts weiter als eine Vermutung ist, dass da ein Anschlag bevorstehen könnte.
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Thema: Der Fall Edathy
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24.02.2014, 15:23Inaktiver User
AW: Der Fall Edathy
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24.02.2014, 15:25
AW: Der Fall Edathy
Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
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24.02.2014, 15:27Inaktiver User
AW: Der Fall Edathy
Wer macht/schnauzt hier wen an????? Ich dachte, in dem Strang geht es um Edathy.
Und darum, dass einige immer wieder versuchen, ihn als Opfer hinzustellen, der ja gar nichts Illegales gemacht hat, weil reihenweise Bilder von nackten Kindern im Netz ja ganz natürlich und harmlos sind.
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24.02.2014, 15:39
AW: Der Fall Edathy
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Der Adler fängt keine Mücken.
'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit
Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
Arnulf Rating
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24.02.2014, 15:40
AW: Der Fall Edathy
Never regret anything. At one time it was exactly what you wanted.
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24.02.2014, 15:51
AW: Der Fall Edathy
Och, dieser Unterscheidungen sind reichlich willkürlich. Heroin wurde von der Firma Bayer als Hustenmittel entwickelt, bevor es verboten wurde. Das ähnliche Morphin ist nach wie vor ein zugelassenes Medikament. Verstehe, wer will...
Das sind Leute, die die Gesetze umsetzen, nicht die Leute, die die Gesetze schreiben.Nein, nicht alle Bürger sind dazu berechtigt. Im ÖD oder bei der Polizei muss man ein Führungszeugniss bei Jobantritt vorlegen.
Es ist sicher sinnvoll, im Jugend/Sport-Bereich entsprechende Trainings anzubieten, wie man Alarmzeichen frühzeitig erkennen kann, wo Anlaufstellen sind, was die rechtlichen Rahmenbedingungen sind, wie man bei Unsicherheit mehr Sicherheit darüber gewinnen kann, was Sache ist, ohne gleich das Leben eines Menschen zu zerstören- sei es das Leben eines Kindes oder das Leben eines womöglihc unschuldigen Trainers oder einer Trainerin (sexueller Missbrauch durch Frauen ist nach wie vor gar kein Thema - ich glaub aber nicht, dass es das gar nicht gibt)Mittlerweile wird diskutiert, dass Kinder- bzw. Jugendtrainer ein erw. Führungszeugnis hinterlegen müssen, da diese Positionen zu oft von pädoph. zur Kontaktherstellung genutzt wurden. Verdacht per se.
Aber gerade WEIL das Thema so emotional ist, ist Sorgfalt und Augenmass angesagt. Es geht um viel - für alle.
gruss, barbara
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24.02.2014, 15:55
AW: Der Fall Edathy
Hey, hey liebe Mitdiskutanten, immer mit der Ruhe.

Bitte seid sachlich und versucht, Eure verständlichen Emotionen mit netten Worten auszudrücken.
Oft hilft auch, das eigenen Beitrag nochmal einzustellen, um klar zu machen, um was es einen geht und was man wirklich gesagt hat.Körperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes
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24.02.2014, 15:59Inaktiver User
AW: Der Fall Edathy
Man muss den gesunden Menschenverstand doch nicht völlig außen vorlassen.
Die Vorstellung, dass sich ein unbekannter Dritter an den Rechnern von Edathy zu schaffen macht, unmittelbar bevor es zu einer Durchsuchung seiner Privat- und Büroräume kommt, ist so völlig unplausibel und jenseits jeder Alltagserfahrung, dass man sie nicht zwanghaft an den Haaren herbeiziehen muss.
Wenn ein Mitarbeiter auf Edathys Namen Bilder bestellt und später die Festplatten demoliert hätte, dann hätte Edathy das mit Sicherheit so vorgebracht, anstatt abzutauchen.
Es besteht noch die vage Möglichkeit, dass es einen Lebensgefährten gibt, der mit den Bildern und den Rechnern in Zusammenhang steht. Aber das wäre der Medienöffentlichkeit ganz sicher nicht verborgen geblieben.
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24.02.2014, 16:00Inaktiver User
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24.02.2014, 16:04
AW: Der Fall Edathy
nein, es ging dort lediglich um die Behauptung - ich weiss nicht mehr von wem - dass Gesetze den Willen der Mehrheit widerspiegeln. Nein, das tun sie eben nicht. Zumindest nicht in Deutschland, weil sich dort die Mehrheit gar nie zu Gesetzen verbindlich äussern kann.
Aber das ist ein Nebenthema, das ich nicht weiter verfolgen möchte.
gruss, barbara



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