sorry, dieses nicht-urteil unterstützt pädophile.
in deutschland wird man jedenfalls härter bestraft, wenn man illegal musik runter lädt.
ich bin entsetzt über unsere rechtsprechung.
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Ergebnis 1.551 bis 1.560 von 1771
Thema: Der Fall Edathy
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06.03.2015, 10:21Inaktiver User
AW: Der Fall Edathy
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06.03.2015, 10:22Inaktiver User
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06.03.2015, 10:30Inaktiver User
AW: Der Fall Edathy
Das mag sein, das manche Leute so denken.
Aber wenn er nur Nacktbilder von jungen männlichen Personen besessen hätte , wäre er freigesprochen worden.
Und auch wenn hier Dinge dazu kommen wie Handel mit den Bildern etc. der Persönlichkeitsrechts etc untergräbt und das moralisch fragwürdig wäre und inzwischen juristisch strafbar ist, wäre das eine andere Dimension als Kinderpornografie bei der - so ist die Definition - realer Missbrauch von Kindern gezeigt wird.
Dies bestellt und genutzt zu haben, dies haftet nun durch sein Geständnis an ihm.
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06.03.2015, 10:36
AW: Der Fall Edathy
Ich frage mich eigentlich, ob Edathy wirklich so ins gesellschaftliche Aus geschossen wurde, wie wir uns das vorstellen.
Ich halte es nicht für unwahrscheinlich, dass er nach einer angemessenen Pause (bis das Volk und die Presse ein anderes Thema hat) wieder auftaucht, in einer Funktion in der Wirtschaft ala Aufsichtsrat oder ähnliches.
Jemand wie er gibt sich doch nicht mit dem gesellschaftlichen Nichts zufrieden.
Und wie man in seinem Facebookprofil nachlesen kann, gibt es durchaus viele Menschen, die seine Person weiter unterstützen.
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06.03.2015, 10:36Inaktiver User
AW: Der Fall Edathy
Ich wäre durchaus dafür, daß bevorzugt Gelder aus anderen Verfahren an den Kinderschutzbund gingen, und welche aus 'Kinderpornografie-Verfahren' nicht mehr. (Die Aussage dieses Anwalts läßt auch darauf schließen, daß solche Verfahren häufiger gegen Zahlungen eingestellt werden, ist wohl nicht so ungewöhnlich Edathy: Anwalt wirft Kinderschutzbund "Heuchelei" vor - SPIEGEL ONLINE).
Insbesondere in diesem Fall, der breit durch die Medien ging, wäre es ein ebenso breites Zeichen gewesen. Das wollte der Kinderschutzbund nicht setzen. Ich finde das auch richtig.
Wenn "Geld niemals stinken könnte", - hätte man die Gäfgen Stiftungl erlauben sollen? (Ich finde: Nein).
(Ich weiß, daß das ein anderer Fall ist. Es geht mir um das vergleichbare Prinzip. Es ist für Opfer einfach schlimm, wenn sie - weiterhin - von der "Großmut", dem Mitwirken der Täter abhängig sind).
Du läßt es ein wenig so klingen, als sei er gezwungen worden, dieses "Nicht-Urteil" zu akzeptieren. Ich gehe davon aus, daß ist nicht geschehen, und er hätte auch auf ein Urteil bestehen können.Vielleicht bewegte sich das, was Edathy getan hat, im noch-nicht strafbaren Bereich. Wenn es so war, kann ich verstehen, dass er ein rein taktisches Geständnis hat verlesen lassen. Ich hätte es allerdings nicht sofort wieder per facebook relativiert.
Severus
PS: Der miese Trick war vielleicht aber auch, ein Geständnis einer Straftat zu verlangen, die evtl. nicht vorgelegen hat. Ich habe - trotz Geständnis - Zweifel daran, ob das, was Edathy getan hat strafbar war. Moralisch maße ich mir kein Urteil an.Geändert von Inaktiver User (06.03.2015 um 10:55 Uhr)
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06.03.2015, 10:50Inaktiver User
AW: Der Fall Edathy
Vielleicht sollte man das einfach getrennt betrachten, Edathy und den Staatsanwalt. Ein Gutes hat dieser Fall ja, es kommt Bewegung rein, wenn so vorgegangen wird:
Fall Wulff: Staatsanwalt soll Informationen an Medien verraten haben - SPIEGEL ONLINE
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06.03.2015, 10:52Inaktiver User
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06.03.2015, 10:58Inaktiver User
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06.03.2015, 11:04Inaktiver User
AW: Der Fall Edathy
Ich könnte mir auch vorstellen, daß das so nicht sein wird. Und nicht, "wie wir uns das vorstellen", sondern "wie uns das dauernd vorgekaut wird". Schon weil es sowas gibt: Kinderschänder-Skandal im britischen Parlement - Politik Ausland - Bild.de oder sowas: Belgien: Bischof verharmlost Kindesmissbrauch als "Spiel" - DIE WELT
Vielleicht muß man froh sein, wenn in Deutschland gleich bei viel weniger die Wellen hochgeschlagen sind, und der Mann politisch untragbar wurde.
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06.03.2015, 11:15Inaktiver User
AW: Der Fall Edathy
Das muß alles nicht sein, da hast Du Recht, Hysterie hilft sowieso nicht. Vielleicht hätte man Edathy keinen "Deal" anbieten sollen, also die Einstellung des Verfahrens gegen eine Zahlung von Geld. Vielleicht wäre es besser gewesen, auch für die "Volksseele", wenn es ein Verfahren gegeben hätte, das entweder zu einem Urteil geführt hätte, oder eben zu einem Freispruch, wenn "nichts an den Vorwürfen dran" sein sollte.
So gibt es jetzt Spekulationen von "man hat von ihm ein Geständnis verlangt" (und es klingt wie: "wo doch gar nichts zu gestehen war"), bis "ein Täter ist mit nichts davongekommen". Dabei weiß niemand was Genaues. (Allerdings ist es ja, wenn ich es richtig verstehe, schon so, daß das Gericht von der Strafbarkeit ausgeht. Sonst hätte er ja auch nichts 'gestehen' können. Aber man muß es jetzt schon ein wenig "hin- und herwenden", ein Urteil, egal in welche Richtung, hätte dagegen Klarheit geschaffen).Geändert von Inaktiver User (06.03.2015 um 11:25 Uhr)


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