Liebe Veronica,
es ist hier nicht erlaubt, User zum Thema zu machen. Und aus gutem Grund wird auch darauf geachtet, daß es eingehalten wird, wie ich finde. Und ich sag's nochmal: Dann auch noch für alle sprechen! Das ist schon einigermaßen schwer erträglich. Also laß' es einfach, bitte.
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24.04.2014, 13:32Inaktiver User
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
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24.04.2014, 13:33
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24.04.2014, 13:48
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
Russlandfreundliche Regierung in Kiew? Niemals. Russland hat jetzt mitbekommen, wo die Reise hingeht und möchte verhindern, dass die russlandaffinen Teile der Ukraine jetzt endgültig aus russischen Machtbereich/Einflussbereich verschwinden und die Nato noch weiter nach Osten rückt.
Edit: Koi-Nobori eine Frau? Ich werde immer schlechter im Geschlechterraten aufgrund des Schreibstils. Die zweite Fehleinschätzung.
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24.04.2014, 14:00
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
Du liegst richtig. Politik interessiert mich nicht. Politiker bewegen nichts, das machen die Beamten.
Ich schreibe wenig, lese aber liebend gerne in den Strängen. Man kann die User gut einschätzen. Die einen mühen sich ab, ändern ihre Meinungen, wenn ihnen die von anderen plausibel erscheint, die nächsten beharren stur auf ihrer Überzeugung, die dritten haben keine Überzeugung und steigen deshalb von dem toten Ross nicht herunter, untermauern mit immer wechselnden Begründungen, was in Wahrheit unglaubwürdig ist.
Dann gibt es die Alter Egos oder Zweitnicks, wer weiß das, die schreiben nicht O.T., plappern blind das, was schon geschrieben wurde, nach.
Auf diese Art Stränge zu lesen, kann mehr Unterhaltung bieten, als über Politik zu parlieren.
Ich mache keine User als dritte Personen zum Thema und damit adieu, bis zum nächsten Posting, das mich reizt, mein Notebook aufzuklappen.
Veronica
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24.04.2014, 14:04
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
Zu früh gejubelt? - 10 Jahre Osterweiterung | ARTE
ich fand ja diese Diskussion interessant die im Zuge der 10-jaehrigen EU-Osterweiterung bei Arte ausgestrahlt wurde. Bezug genommen auf die Ukraine-Krise wurde mehrmals, z.B. ab der 56. bis zur 106. Minute.
Die Idee der Freiwilligkeit des Beitritts der Ukraine zur EU wurde natuerlich protegiert von der EU, der USA (die ja sowieso so tut als ob sie uns/die EU in der Tasche hat, siehe auch "Freihandelsabkommen" etc.) und wurden natuerlich ueberrascht von dem entschiedenen (strategisch effektivem) Handeln von Russland.
Ich glaube das ist das was auch viele EU-Buerger anerkennen.
Mal ein Kontrast zu unserem demokratischen, von "Freiwilligkeit" gepraegten Verstaendnis von Politik, was ausserhalb der Europaeischen Gemeinschaft sicher anders gesehen wird, auch angesichts dessen dass die EU zwar fuer solche Werte steht aber die Ukraine-Krise zeigt auch die Schwaechen der EU auf, unsere schwache politische Einheit und mit einem militaerischen Schlag/Machtdemonstration der Russen wie auf der Krim hat natuerlich bei uns in der EU auch niemand mehr gerechnet nach dem Ende des kalten Krieges.
P.S.: ein Teilnehmer (der ungarische Historiker) hat mich dennoch aufgeschreckt mit der Bemerkung: Moldawien, Georgien (oder so) waeren auch schon auf der Warteliste (als Anwaerter auf die EU Mitgliedschaft?).
Und auch die Bemerkung des franzoesischen Teilnehmers ueber Lettland (groessere russischstaemmige Bevoelkerungsanteile...).
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24.04.2014, 14:46
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
Wieso schockt dich das? Steht doch schon lange im Raum?
Selbst Marrokko wurde doch schon diskutiert, damals aber abgelehnt.Geändert von Fragenhaber (24.04.2014 um 15:00 Uhr)
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24.04.2014, 14:56
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
hab isch nicht gewusst.

Jetzt ring ich aber doch mit meiner Fassung, warum haben wir Marrokko nicht in die EU "genommen"?

Desertec, die Sonnenkraft ernten.
Ja und Sand, der Rohstoff ueberhaupt (nach Wasser und Luft) der mehr in mehr global gesehen knapp wird (ok, mehr der Meeressand anstatt der vom Wind glattgeschliffene Sand der Sahara).
Und die Oasen, die Kamele! die Chance diese als EU-Kamele einzubuergern (und deren Hoecker nur normieren, das waere eine Aufgabe fuer ein neuzuschaffendes Sonderressor in Bruessel)

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24.04.2014, 15:07
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
Wer kennt die Mehrheiten in der Ukraine so genau?
Was ist Völkerrecht? Nach meinem Verständnis wird das " Recht" mißbraucht, je nachdem wie es gefällt.
Und warum stellt der westliche Politiker, einschließlich Journalisten Rußland an den Pranger.?
Ich habe Aufstände gesehen von ehemals russischem Bürger auf den Weg gebracht. Dann wurde die Sache nicht mehr kontrollierbar, ist müßig noch mehr zu wiederholen.
Für mich kann die Lösung nur in einer Wahl, die möglichst bald stattfindet, zu einem hoffentlich friedlichem Ende führen.
Kriegshetze ist total daneben und die USA soll sich mit ihrer Stationierung von Soldaten und Drohungen zurück halten.
Hier ist Europa und wir wollen keinen kalten Krieg, zumindest die Menschen nicht und ich kann nicht verstehen wie einseitig und schlecht recherchiert die Berichterstattung von div. Journalisten ist.....ich denke es sind nicht die BESTEN.
Die Ausbildung zum Journalisten hat wohl auch unterschiedliche Qualitätsstufen.
Leider haben sie große Macht......heute ist ein Bericht über den 1. Weltkrieg in der Zeitung.....sollte von allen gelesen werden, damals wurde ein Krieg angezettelt und er war grausam.
Ich sage nur ......die Geister die ich rief .....werde ich nicht mehr los ( Zauberlehrling)
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24.04.2014, 18:15
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24.04.2014, 22:52Inaktiver User
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
Es sieht danach aus. Zum Glück neigen weder Nato noch EU dazu, sich einzumischen.
Krieg oder nicht, entweder finden die Wahlen im Mai gar nicht statt und Janukowitsch kehrt zurück oder aber die Wahlen werden durchgeführt, dann gibt es Kandidaten von Putins Gnaden.
Putin könnte gar nicht mehr zurück, selbst wenn er es wollte.
Die Stimmung in Russland wird durch die Vorkommnisse in der Ukraine angeheizt. Putins derzeitiger hoher Beliebtheitsgrad hängt davon ab, wie sich die Verhältnisse dort gestalten.
Welche geopolitischen Überlegungen Moskau bezüglich der Ukraine hat, sagt Tamara Gusenkowa vom Russischen Institut für Strategische Studien in einem Interview in der "Literaturnaja gaseta".
Die Ukraine, so die Historikerin, sei "keine einheitliche Nation", sondern "mental und territorial geteilt". Premier Jazenjuk sei "eine amerikanische Marionette", die "nur wiederholt, was ihm Washington sagt". In dieser Wahrnehmung wäre eine Moskauer Intervention eine Art Feldzug gegen Vasallen der USA.
Putin jedenfalls weiß genau, dass die Europäer sich nicht einmal auf Wirtschaftssanktionen verständigen können.
Deutschlands Wirtschaft mit seinen vielfältigen Verflechtungen mag gar nicht, Frankreich wäre eher dafür, obwohl sich die Waffenindustrie wehrt, usw.
Wenn er alleine einmarschiert, in Ordnung. Aber er wird junge Soldaten schicken, die ihren Kopf für etwas hinhalten müssen, das ihnen garantiert nichts bedeutet, und wofür, soweit die Zustände im russischen Militär bekannt sind, sie äußerst schlechte Bedingungen in der Armee in Kauf nehmen müssen.




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