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  1. Inaktiver User

    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die ARD und ZDF sind "die Medien", denen ich mich bediene, wenn ich auf schnelle Informationen angewiesen bin. Nicht jeder kann sich den Luxus leisten, Tag und Nacht im Internet rumzuhängen und stundenlange Debatten im Bundestag zu verfolgen - manche Leute müssen nämlich arbeiten. Ich bilde mir ein, dass ich von einer öffentlich-rechtlichen Anstalt wie die ARD einigermaßen ausgewogene Informationen und Berichterstattung erwarten darf.
    Genau das möchte ich bitte auch. Und m.E. haben alle Bürger da sogar ein Recht darauf.

  2. Inaktiver User

    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und - Putin ist zwar auch nicht mehr der Jüngste - war das nicht lange vor seiner Zeit? Darauf kann er sich nun als Wohltäter wirklich nicht mehr berufen.
    Doch, die Geschichte eines Landes ist schon von Belang. Ist es etwas, was nicht in Ordnung war, muß man das bekennen und sich davon lossagen. Wie z.B. Deutschland von der Nazizeit. Ist es etwas, was in Ordnung war und ist, kann sich darauf bezogen und das so fortgeführt werden.

    Wohltäter und solche Begriffe übrigens, würde ich nicht benutzen. Hier geht es vielmehr um das Miteinander, kluges, zivilisiertes, auch faires Verhalten untereinander. Ein an sich positives Wort in abfälliger Konnotation zu benutzen, finde ich erst Recht deplaziert.
    Alle Seiten müssen möglichst objektiv beleuchtet werden, finde ich. Auch Obama z.B., der nämlich an sich einen ganz guten Job macht im Moment. Der hat's wahrscheinlich nämlich nicht leicht (wie man von Mißfelder bei Anne Will hören konnte).
    Geändert von Inaktiver User (19.03.2014 um 12:22 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und wie findest du die Undifferenziertheit, mit der wir permanent von den Medien berieselt werden? Jeder, der nur drei gesunde graue Zellen besitzt, muss sich von der Propaganda - denn anders kann man es wirklich nicht bezeichnen - beleidigt fühlen.Apropos Reaktanz ...
    Diese Bedeutung kannte ich noch gar nicht.
    Ich nehme an Dir ist bekannt, dass das Wort Reaktanz auch ein Begriff aus der psychologischen Forschung ist.

    Muss ich erst sagen, dass ich die Berichterstattung in den Medien einseitig und undifferenziert finde damit ich etwas über die Undifferenziertheit der Äußerungen eines Users sagen darf? Das wäre ja ein Witz!

  4. Inaktiver User

    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    @Libentia
    Natürlich ist die Geschichte eines Landes bedeutend, sie wirkt nach, keine Frage. Trotzdem ist es für heutige Verhältnisse, Bündnisse und Verpflichtungen etwas weit hergeholt, von Alaska zu sprechen. Dann müsste nämlich wirklich in den Tiefen der Vergangenheit nachgeforscht werden, wie und weshalb der Handel zustande kam, und ob einer von beiden Partnern dem anderen dankbar sein muss, oder es für damalige Verhältnisse ohnehin ein Interessensausgleich war.
    Wenn ich einen Text schreibe, dann benutze ich ganz selten Worte, die ich nicht meine, insofern war "Wohltäter" durchaus ironisch gedacht.

  5. Inaktiver User

    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen
    Im Gegenteil! Ich sehe Putin nicht ohne Vorbehalte;
    Was glaubst Du was ich tue?

    Merkel ist mir völlig ein Rätsel. Sie telefoniert dauernd mit Putin, bringt aber nur negative Aspekte Russlands in die Öffentlichkeit. Da muss doch auch Verständigung über viele Punkte da sein, sonst würden sie ja gar nicht mehr miteinander reden...
    Die EU sollte sich nicht so von Hetze der USA anstecken lassen. Die Amerikaner verfolgen ihre Ziele. Die EU ist ihnen ziemlich egal, wenn es nicht um ihre Interessen geht. Die Folgen einer Eskalation würden sie selbst kaum spüren, Westeuropa sehr wohl.
    Eben! Und ich frage mich, welchen Nutzen dieser Schulterschluss mit Amerika eigentlich haben soll.



    Das Geschwätz, Russland vom G8-Gipfel auszuschließen, ist m.E. grober Unfug. Russland sollte viel mehr eingebunden werden. Dialog ist für mich der einzige Weg.
    Das und darüber hinaus auch das Inbetrachtziehen russischer Sensibilitäten im Hinblick auf die stark gewachsene Ausdehnung des westlichen Einflussbereiches nach Osten.

  6. Inaktiver User

    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Natürlich ist die Geschichte eines Landes bedeutend, sie wirkt nach, keine Frage. Trotzdem ist es für heutige Verhältnisse, Bündnisse und Verpflichtungen etwas weit hergeholt, von Alaska zu sprechen. Dann müsste nämlich wirklich in den Tiefen der Vergangenheit nachgeforscht werden, wie und weshalb der Handel zustande kam, und ob einer von beiden Partnern dem anderen dankbar sein muss, oder es für damalige Verhältnisse ohnehin ein Interessensausgleich war.
    Es geht nicht um Dankbarkeit. Als Dank wurde finanziell abgegolten. Es geht um zivilisiertes Verhalten gegenüber nachvollziehbaren Interessen (darum geht es für mich jedenfalls).



    Wenn ich einen Text schreibe, dann benutze ich ganz selten Worte, die ich nicht meine, insofern war "Wohltäter" durchaus ironisch gedacht.
    Und eben das finde ich deplaziert. Putin stellt sich überhaupt nicht als Wohltäter dar. Und auch ich habe ihn eben gerade nicht als solchen dargestellt. Darum geht es doch überhaupt nicht.

  7. Inaktiver User

    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Eben! Und ich frage mich, welchen Nutzen dieser Schulterschluss mit Amerika eigentlich haben soll.
    Ich finde den Schulterschluß mit den offenbar Faschisten in Kiew bedenklich, egal von wem, seien es die USA, Europa, Deutschland. Das sollten sie nochmal überdenken. - Und tun sie ja auch, auch das hat man von Mißfelder bei Anne Will herausgehört. Und nicht nur von ihm, wie ich finde.

  8. Inaktiver User

    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich möchte keine Sanktionen gegen Rußland. Auch aus anderen Gründen nicht, es sind nämlich genauso unsere Freunde und Partner wie die USA.
    Weder die Russen noch die Amerikaner sind meine Freunde - Freundschaft ist für mich auf menschliche Beziehungen begrenzt. Aber ich will keine Sanktionen, weil sie für die russische Bevölkerung und auch für uns üble Konsequenzen mit sich bringen könnten.

    Und ich möchte auch nicht, daß ein faschistisches Regime von Deutschland politisch unterstützt wird. Ich möchte deshalb, daß den mindestens mal faschistoiden Zügen der ukrainischen Übergangsregierung erstmal nachgegangen wird, bevor man sich neben sie stellt.
    Ich finde den pauschalen Hype um die ukrainische Befreiungsbewegung mehr als peinlich, an der sich auch die Grünen beteiligen. Wie Fau Göhring-Eckardt uns heute über die Süddeutsche Zeitung wissen ließ, hat es sie empört, als Faschistenverharmloserin diffamiert zu werden, wo es ihr doch bei der Unterstützung des Maidan darum geht, europäische Werte (Freiheit, Demokratie, Menschenrechte) zu verteidigen.
    Und zu dem Thema, was Sanktionen des Westens für uns bedeuten könnte dieses Originalzitat:
    "Wenn man die eigenen Werte verteidigt, hat das gegebenenfalls auch Folgen für einen selber."
    Und weiter:
    "Ich glaube, dass man langfristig überhaupt nur dann stabile wirtschaftliche Verhältnisse bekommt, wenn man bei der Verteidigung von Demokratie, Selbstbestimmung und Freiheit keine Abstriche macht."
    Das ist nun wirklich nicht mehr als Gesülze.
    Ganz im Ernst: Solche Prinzipienfundamentalisten wie Frau G.-E. fürchte ich weitaus mehr als Machtpolitiker wie Putin. Glücklicherweise hat sie wenig Macht.

  9. Inaktiver User

    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ganz im Ernst: Solche Prinzipienfundamentalisten wie Frau G.-E. fürchte ich weitaus mehr als Machtpolitiker wie Putin. Glücklicherweise hat sie wenig Macht.
    Ich halte sie eher für blauäugig und denke, hätte sie Macht, würde sie rasch in der Realität ankommen (müssen).

  10. gesperrt

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    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ganz im Ernst: Solche Prinzipienfundamentalisten wie Frau G.-E. fürchte ich weitaus mehr als Machtpolitiker wie Putin. Glücklicherweise hat sie wenig Macht.
    Du fürchtest jemanden von einer 10% Oppositionspartei der ein Interview gibt mehr als einen Oberbefehlshaber einer Armee. Muss man nicht verstehen. Gefürchtet ist von mir keiner von beiden, auch wenn das reale Risiko bei Putin, dass er militärischen Druck ausübt im Gegensatz zu Frau G-E. größer ist.

    Mit anderen Meinungen muss man halt klar kommen.
    Da entgleitet mit die Sympathie für Putin etwas. Auch wenn ich durch einige russische Freunde, besser verstehe warum er vom Volk ziemlich große Unterstützung erfährt.

    Ich habe es so verstanden, dass G-E sich eindeutig gegen die Swobodapartei stellt, aber dazu wäre der link zum Interview ganz nützlich.

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