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    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Wir werden uns den Arsch abfrieren.
    So kalt wird es bei uns gar nicht…allerdings könnte man z.B. Bangladesch fördern und richtige faire Abkommen treffen, die uns warme Mäntel bescheren.

    Fossile Energie ist auch ohne Russland am Ende und endlich.
    Da müssen sowieso andere Lösungen her, besser heute als morgen.
    Geändert von _Farmelli (18.03.2014 um 12:57 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    ....
    Fossile Energie ist auch ohne Russland am Ende und endlich.
    Da müssen sowieso andere Lösungen her, besser heute als morgen.
    Ja, womöglich ein Denkanstoß................

  3. Inaktiver User

    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Wir haben uns mächtig verkalkuliert. Ich bin der Meinung, dass der geschlossener Boykott der Regierungschefs bei den olympischen Spielen in Sotschi falsch war.
    Das glaube ich auch. Ich bin sicher, dass Putin sehr aufmerksam zur Kenntnis genommen hat, dass Russland vom Westen stark angefeindet, verachtet und gedemütigt wurde - selbst als es um etwas so Unverfängliches und Völkerverbindendes wie eine Winterolympiade ging, in die Russland viel Geld und Arbeit gesteckt hat.

    Und es waren ja nicht "nur" die Politiker, die - meist ohne Angabe von Gründen - die Olympiade boykottierten.
    Die Medien haben sich überboten in antirussischen Artikeln, in denen es um alles nur irgend Vorstellbare ging: um die Person Putin, die angebliche Verfolgung Homosexueller, um diese Punk-Pomeranzen, die Oligarchen Chodorkowski und Timoschenka, Terminprobleme und Baufehler in Sotschi, Anklagen bezüglich des Flächenverbrauchs für die Olympiade, zu viel Sicherheit, zu wenig Sicherheit, Müll, schlecht bezahlte Arbeiter usw.
    Dazwischen immer wieder Artikel voller Genugtuung über den Boykott durch Politiker oder durch Krethi und Plethi. Und als die Spiele starteten, kein freundliches Wort über Atmosphäre und Organisation.

    Meine private Hitliste führt ein Kommentar in ARD oder ZDF an, in dem ein Journalist unter den Palmen an der Promenade von Sotschi klagte, dass die Winterspiele nicht dort, quasi am Strand, sondern 40 km entfernt in den Bergen stattfinde.
    Dicht gefolgt von der Warnung US-amerikanischer Behörden, bei bestimmten Flügen nach Sotschi gehe von Zahnpastatuben Terrorgefahr aus.
    .
    Geändert von Inaktiver User (18.03.2014 um 14:22 Uhr) Grund: gekürzt

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    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    So kalt wird es bei uns gar nicht…allerdings könnte man z.B. Bangladesch fördern und richtige faire Abkommen treffen, die uns warme Mäntel bescheren.

    Fossile Energie ist auch ohne Russland am Ende und endlich.
    Da müssen sowieso andere Lösungen her, besser heute als morgen.
    Dann hast Du eindeutig die letzten drei Winter verschlafen, nicht diesen.

    Dass wir Alternativen brauchen ist unstrittig. Ich sehe aber keine wirkliche Lösung. Weder liefert CERN uns eine baldige Alternative, noch können Wind und Sonne uns über eine kühle oder sogar eiskalte dunkle Jahreszeit retten. Selbst im Sommer brauchen wir Gas.
    Aber das ist ein anderes Thema!
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  5. Inaktiver User

    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, womöglich ein Denkanstoß................
    Noch ein Denkanstoß

  6. Inaktiver User

    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Es kann schlicht und ergreifend nicht sein, dass nur 3 oder je nach Lesart 7% der Wähler ein Verbleib in der Ukraine befürworten.
    Natürlich kann es sein, Opelius. Wenn die pro-Ukraine-Bürger nicht zur Wahl gingen - sei es aus Protest (die Krimtataren), sei es aus Resignation (die Ukrainer) - dann können solche Ergebnisse ohne Weiteres zustande kommen.

  7. Inaktiver User

    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das glaube ich auch. Ich bin sicher, dass Putin sehr aufmerksam zur Kenntnis genommen hat, dass Russland vom Westen stark angefeindet, verachtet und gedemütigt wurde - selbst als es um etwas so Unverfängliches und Völkerverbindendes wie eine Winterolympiade ging, in die Russland viel Geld und Arbeit gesteckt hat.
    Falls Putin nicht im Wachkoma lag, hat er auch schon vor gefühlt 40 Jahren gemerkt, dass der Westen nicht so arg auf Russland steht. Politik und Presse waren nie anders. Das ist nicht so seit den Olympischen Spielen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und es waren ja nicht "nur" die Politiker, die - meist ohne Angabe von Gründen - die Olympiade boykottierten.
    Die Medien haben sich überboten in antirussischen Artikeln, in denen es um alles nur irgend Vorstellbare ging: um die Person Putin, die angebliche Verfolgung Homosexueller
    diese angebliche Verfolgung findet stand
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    um diese Punk-Pomeranzen
    na ja, ein paar Frauen in den Gulag zu stecken, weil sie in einer Kirche rumtanzten, spricht schon eine recht eindeutige Sprache
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    die Oligarchen Chodorkowski und Timoschenka,
    die auch nicht gerade lupenreine Demokraten sind
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Terminprobleme und Baufehler in Sotschi, Anklagen bezüglich des Flächenverbrauchs für die Olympiade, zu viel Sicherheit, zu wenig Sicherheit, Müll, schlecht bezahlte Arbeiter usw.
    Dazwischen immer wieder Artikel voller Genugtuung über den Boykott durch Politiker oder durch Krethi und Plethi. Und als die Spiele starteten, kein freundliches Wort über Atmosphäre und Organisation.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Meine private Hitliste führt ein Kommentar in ARD oder ZDF an, in dem ein Journalist unter den Palmen an der Promenade von Sotschi klagte, dass die Winterspiele nicht dort, quasi am Strand, sondern 40 km entfernt in den Bergen stattfinde.
    Räusper. Die Spiele fanden sehr wohl auch zwischen Strand und Palmen stand. Das war Ironie.

    Geht's auch mal bunt statt schwarz-weiß?

  8. Moderation

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    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Wer mal ein paar andere Stimmen und Ansichten hören will als die immer hier zitierten:
    Machtspiele in der Ukraine: Was will Putin? | Tagesgespräch | Bayern 2 | Radio | BR.de

    Dauert eine Stunde, die sich lohnt: Ein Moderator, Slawist und Osteuropa-Historiker Wilfried Jilge von der Universität Leipzig und HörerInnen, die in der Sendung ihre Meinung mitteilen konnten.
    *
    Der Adler fängt keine Mücken.


    'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit


    Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
    Arnulf Rating

  9. Inaktiver User

    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich heize (teilweise) mit Holz, und habe so viel davon, dass ich damit wohl Putin überdauern könnte.
    Ich unterschätze den Handel mit Russland nicht, hoffe aber, dass Leute wie Putin sich in ihre Datschen am Schwarzen Meer zurückziehen und endlich Platz machen für solche PolitikerInnen, die ihre grauen Zellen für den Fortschritt und das Wohlergehen aller (Russen z.B.) anstrengen und nicht dafür, Großmachtfantasien zu wecken und damit drängende Probleme zu verdecken.

  10. Inaktiver User

    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Falls Putin nicht im Wachkoma lag, hat er auch schon vor gefühlt 40 Jahren gemerkt, dass der Westen nicht so arg auf Russland steht. Politik und Presse waren nie anders. Das ist nicht so seit den Olympischen Spielen.
    Das sieht aus der jetzigen Perspektive vielleicht so aus. Das beweist aber nur, wie erfolgreich die Gehirnwäsche war. Schau dir mal das hier an.


    diese angebliche Verfolgung [von Homosexuellen] findet stand
    Homosexualität steht in Russland nicht unter Strafe. Im Gegensatz zu den vielen lieben Verbündeten z.B. im Nahen Osten, über die niemand in diesem Zusammenhang auch nur ein Wort verliert.


    na ja, ein paar Frauen in den Gulag zu stecken, weil sie in einer Kirche rumtanzten, spricht schon eine recht eindeutige Sprache
    Diese Punk Pussies sind laut dem Russlandkenner Alexander Rahr in Moskau öfter herumgehopst, ohne dass es irgend jemanden interessiert hätte. Aber die Kirche wird von den Russen ernst genommen. Im Gegensatz zu Deutschland ist Russland nämlich ziemlich religiös. Das wussten diese Russinnen natürlich. Sie haben sich darüber hinweggesetzt, und wurden dafür verurteilt.

    Wenn dich Näheres zur russischen Sichtweise interessiert, empfehle ich das weiter oben verlinkte Interview mit Alexander Rahr, dem Mann, der mit Genscher Chodorkowski aus Russland herausgeholt hat und Putin persönlich kennt.


    Geht's auch mal bunt statt schwarz-weiß?
    Das darfst du nicht mich fragen. Eine klare, unvoreingenommene Sicht auf Russland und Putin scheint seit einiger Zeit ausgesprochen schwierig zu sein, was an der fortgesetzten Propaganda westlicher Medien liegt, auch solchen, denen ich so einen miesen Stil eigentlich gar nicht zugetraut hätte.
    Geändert von Inaktiver User (18.03.2014 um 18:18 Uhr)

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