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  1. Inaktiver User

    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Generell stelle ich fest, dass inzwischen die Zeitungskommentare nachdenklicher werden.
    Ja, zum Glück. Trotzdem erinnere ich, was das Weglassen angeht, nochmal an das Interview von 2008, das "ganze" Interview, so wurde es benannt, das aber dennoch um ungefähr 20 Minuten gekürzt war.
    Interview; Russland: mit Putin: unzensiert von Thomas Roth, Georgien - USA - EU 2008 ARD - YouTube

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    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Niemand behauptet, dass anderwo die Medien völlig neutral wären. Aber dass wir hier inzwischen wirklich sehr kritisch auf das achten müssen, was man uns hier als Realität verkaufen möchte, ist einfach schade- ich hatte da, bei aller gesunder Distanz, einmal mehr Vertrauen.
    "Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
    Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)

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    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hältst Du denn dieses Video für gestellt?
    Kiewer EU-Faschisten ergriffen die Macht (18+) - YouTube

    Bist Du dann etwa der Meinung, das Europaparlament hat an einem Fake mitgearbeitet? Denn es ist ja eindeutig eine ineinanderübergehende Aufnahme, also kein Schnitt, die Kamera schwenkt. Das wäre dann allerdings auch eine Nachricht wert und aufschlußreich.
    Ich will mich nicht zu diesem Video äussern.

    Grundsätzlich ist der Glaube, man könne gefälschte Videos so einfach erkennen ("eine ineinanderübergehende Aufnahme, also kein Schnitt, die Kamera schwenkt."), oder Propagandamaterial von "echtem" unterscheiden, nicht besonders realitätsnah.

  4. Inaktiver User

    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    @Ahab
    Ich hätte das so gedeutet, man hat diesen Schwenk dringelassen, um Fragen nach der Echtheit zu klären. Ob es so war?
    Vielleicht greift das Thema mal jemand auf, ein Journalist, eine Zeitung, dann werden wir ja sehen.
    Geändert von Inaktiver User (12.03.2014 um 06:20 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Heutige Bundestagsdebatte zur Ukraine, hier nachzulesen (Link unten), interessant z.B. Gysi, durchaus die ganze Rede lesenswert, finde ich, die Gesichter von Merkel, Steinmeier und Co. währenddessen waren auch interessant:

    Bei der Herstellung der deutschen Einheit erklärten der amerikanische Außenminister, unser damaliger Außenminister Genscher und andere Außenminister gegenüber Gorbatschow, dass es keine Osterweiterung der NATO geben wird. Dieses Versprechen ist gebrochen worden. Es gab eine vehemente Ausweitung der NATO in Richtung Russland.
    Der ehemalige US-Verteidigungsminister Robert Gates bezeichnete die eilfertige Aufnahme der osteuropäischen Staaten in die NATO als schweren Fehler und den Versuch des Westens, die Ukraine in die NATO einzuladen, als schwere Provokation. Nicht ich, sondern der ehemalige US-amerikanische Verteidigungsminister hat das erklärt.
    (…)
    Zudem hat die NATO im Zusammenhang mit dem Jugoslawienkrieg das Völkerrecht mehrfach und schwer verletzt. Das räumt inzwischen auch der damalige Kanzler Schröder ein. Serbien hatte keinen anderen Staat angegriffen, und es gab keinen Beschluss des UN-Sicherheitsrates. Es wurde dennoch mit erstmaliger bundesdeutscher Beteiligung nach 1945 bombardiert. Und die Bewohnerinnen und Bewohner des Kosovo durften in einem Volksentscheid die Loslösung von Serbien beschließen.
    (…)
    Durch Völkerrechtsverletzung kann man über Gewohnheitsrecht auch neues Völkerrecht schaffen; das wissen Sie.

    (...)
    Dann wurde eine neue Regierung gebildet, sofort anerkannt von Präsident Obama, auch von der EU, auch von der Bundesregierung. Frau Merkel! Der Vizepremierminister, der Verteidigungsminister, der Landwirtschaftsminister, der Umweltminister, der Generalstaatsanwalt - das sind Faschisten. Der Chef des nationalen Sicherheitsrates war Gründungsmitglied der faschistischen Swoboda-Partei. Faschisten haben wichtige Posten und dominieren zum Beispiel den Sicherheitssektor. (...)
    Zumindest die Bundesregierung hätte hier eine Grenze ziehen müssen, schon aufgrund unserer Geschichte
    (…)
    Als Haiders FPÖ in die österreichische Regierung ging, gab es sogar Kontaktsperren und Ähnliches. Und bei den Faschisten in der Ukraine machen wir nichts? Swoboda hat engste Kontakte zur NPD und zu anderen Naziparteien in Europa. Der Vorsitzende dieser Partei, Oleg Tjagnibok, hat Folgendes wörtlich erklärt. Ich zitiere jetzt; Sie müssen sich anhören, was er wörtlich gesagt hat - Anführungsstriche -:
    Schnappt euch die Gewehre, bekämpft die Russensäue, die Deutschen, die Judenschweine und andere Unarten.
    Ende des Zitats. - Ich wiederhole. Dieser Mann hat gesagt - Anführungsstriche -:
    Schnappt euch die Gewehre, bekämpft die Russensäue, die Deutschen, die Judenschweine und andere Unarten.
    Ende des Zitats. - Es gibt jetzt Übergriffe auf Jüdinnen und Juden und auf Linke, und gegen all das sagen Sie nichts? Mit diesen Swoboda-Leuten reden Sie? Ich empfinde das als einen Skandal. Ich muss Ihnen das ganz klar sagen.
    Deutscher Bundestag: Tagesaktuelles Plenarprotokoll der 20. Sitzung vom 13. März 2014
    er sagt auch, er ist sehr für die Einhaltung des Völkerrechts, aber dann für alle.

    Merkel sagte übrigens: "In dieser spannungsgeladenen und gefährlichen Situation gilt es, Wege aus der Krise zu finden. Militärisch ist der Konflikt nicht zu lösen. Ich sage allen Menschen, die Angst und Sorge haben: Militärisches Vorgehen ist keine Option für uns." Quelle siehe oben.
    Das ist ja schon mal gut.
    Geändert von Inaktiver User (13.03.2014 um 15:21 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    (Ausnahmsweise) sehr interessant und hochkarätig besetzt war die gestrige Anne-Will-Sendung:

    Anne Will: Putin weiter auf dem Vormarsch. Ist die Krim erst der Anfang?
    .
    Geändert von Inaktiver User (13.03.2014 um 16:56 Uhr)

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    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Merkel sagte übrigens: "In dieser spannungsgeladenen und gefährlichen Situation gilt es, Wege aus der Krise zu finden. Militärisch ist der Konflikt nicht zu lösen. Ich sage allen Menschen, die Angst und Sorge haben: Militärisches Vorgehen ist keine Option für uns."
    Wahrscheinlich freut sich Putin schon darauf, wenn von der ganzen russischen Oligarchenbande wie zB Chodorkowski und Konsorten die Konten eingefroren werden...
    "Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
    Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)

  8. Inaktiver User

    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Ich schaue gerade den Anne Will Beitrag. Die ukrainische jüngere Frau, eine Journalistin, beklagt gerade, daß die Ukraine ihre Atomwaffen abgegeben habe. Und es hört sich an wie: "Jetzt könnten wir sie brauchen". Das gleiche Argument hatte die "mit den schönen Haaren" gebracht, also Frau Weisband.

    Also ich weiß ja nicht. Farmelli hatte geschrieben, die "alten Herren" hätten nur den kalten Krieg im Sinn. Finde ich ja überhaupt nicht, weder der russische Botschafter, noch Bahr in der Diskussion bei Illner, noch jetzt der Dohnanyi, gerade diese drei sind sehr auf Verständigung aus, finde ich. Und diese beiden jüngeren Damen, die bei Will und jene bei Illner, was haben die im Sinn mit "ihren Atomwaffen", wenn sie sie hätten? Ist wahrscheinlich gut, daß sie sie gar nicht haben.

  9. gesperrt

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    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Also ich weiß ja nicht. Farmelli hatte geschrieben, die "alten Herren" hätten nur den kalten Krieg im Sinn.

  10. Inaktiver User

    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Merkel sagte übrigens: "In dieser spannungsgeladenen und gefährlichen Situation gilt es, Wege aus der Krise zu finden. Militärisch ist der Konflikt nicht zu lösen. Ich sage allen Menschen, die Angst und Sorge haben: Militärisches Vorgehen ist keine Option für uns." Quelle siehe oben.
    Das ist ja schon mal gut.
    Das fand ich auch ne klare und gute Aussage.
    Interessant auch, dass die Linke als einzige eine Mitschuld an der Eskalation des Konfliktes bei der EU und der Nato sieht.
    Nach dem Motto: Sicherheitspolitik (also mögliche Einbindung der Ukraine in die Nato) geht nicht ohne und schon gar nicht gegen Russland. Finde ich zumindest bedenkenswert.

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