Auch O.T.: "die Gesellschaft" sind wir alle, Homosexuelle, Heterosexuelle, Farbige, Weiße, Männer, Frauen, ....
Insofern kann Russland "der Gesellschaft nichts zugestehen", sondern es ist schlicht ein Menschenrecht, das verletzt wird, wenn jemand wegen seiner/ihrer sexueller Ausrichtung diskriminiert wird.
Es stimmt, es müssen nicht alle Völker gleich sein, es müssen auch nicht alle Menschen heterosexuell sein.
Es gibt keinen Grund, Homosexualität nicht gleichwertig mit Heterosexualität zu sehen, einzig den, zu unterdrücken, auszugrenzen und von wirklichen Problemen abzulenken.
Wo immer es geschieht, ob in den USA, in Russland oder in Uganda, es gibt dafür keine Rechtfertigung.
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08.03.2014, 01:05Inaktiver User
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
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08.03.2014, 01:14Inaktiver User
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08.03.2014, 02:42Inaktiver User
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
Meiner Kenntnis nach werden mit dem Gesetz nicht homosexuelle Personen ausgegrenzt, sondern es ist verboten, Homosexualität vor Kindern und Jugendlichen zu "bewerben". Das ist also auch Heterosexuellen verboten.
USA mal als Beispiel, ist ja bekannt für seine manchmal "skurrilen Gesetze". Da ist z.B. verboten:
Da das ebenfalls für alle gilt, ist es wahrscheinlich auch nicht diskriminierend, nehme ich an.So dürfen Männer in Colorado ihre Liebste beim Schlafen nicht küssen und in Florida ist es verboten, die Brüste der Ehefrau zu küssen. In anderen Staaten der USA gibt es sogar Zeitlimits beim Küssen. Besonders vorsichtig sollte man in Maryland sein, denn dort ist es illegal sich länger als eine Sekunde zu küssen. Doch nicht nur in den USA gibt es diese absurden Vorschriften.
http://www.t-online.de/unterhaltung/...verboten-.html
Aber wir sollten dafür einen eigenen Strang eröffnen, oder?Geändert von Inaktiver User (08.03.2014 um 02:48 Uhr)
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08.03.2014, 09:22Inaktiver User
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
@Libentia
Anhand mancher Vorschriften (Gesetze) fragt frau sich, welche merkwürdigen Charaktere daran mitgearbeitet haben und was sie befürchten. Vielleicht fürchten sie sich vor sich selbst.
Wie immer, für mich gilt, Diskriminierung auf Grund sexueller Ausrichtung ist eine Verletzung des Menschenrechtes.
Das Kinder und Jugendliche geschützt werden müssen, widerspricht dem nicht.
Dazu brauche ich keinen extra Strang. Aber, wenn Interesse herrscht, weshalb nicht.
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08.03.2014, 11:05Inaktiver User
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
Ich fasse kurz zusammen:
Marina Weisband
* Ist in der Ukraine geboren und lebt seit ihrem 6. Lebensjahr in Deutschland.
* War vom Mai 2011 bis Januar 2012, also gerade mal 8 Monate, "politische Geschäftsführerin der Piratenpartei Deutschland".
* Besuchte im Rahmen ihres Psychologiestudiums einige Male Kinder in der Ukraine.
* Betätigt sich nebenher als freischaffende Künstlerin.
Was davon qualifiziert sie als Gesprächspartnerin für politische Sendungen, in denen russische Botschafter, Politiker wie Egon Bahr und Journalisten wie Jakob Augstein sitzen? Und was geht da ab, wenn man renommierte Politik-Kenner zwar einlädt, aber permanent schon nach wenigen Sätzen abwürgt, während eine Pseudo-Expertin Weisband völlig ungehindert und in aller Ruhe ihren Wortschwall loswerden kann. Die Tendenzen, bestimmte Meinungen zu bevorzugen und andere zu unterdrücken, sind nicht zu übersehen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das ohne massiven Druck von oben passiert. Es ist also gewollt. Anne Will ist die Meisterin auf diesem Gebiet. Wäre ich Augstein oder Lucke oder Alexander Rahr, würde ich mir die Rolle eines Statisten nicht antun.
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08.03.2014, 11:29
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
Frauen und Mitte der Gesellschaft repräsentieren bei einer Gesprächsrunde von über 40 Jährigen (daran ist Augstein schuld, sonst wärs Gespräche unter 60 Jährigen). Denn auch unter 40 jährige haben eine Meinung und zahlen Gebühren und zwar nicht um ausschließlich von anderen Generationen gesagt zu bekommen wie die Welt funktioniert. Ähnliche Frage wäre: Was weiß Augstein (den ich sehr mag) eigentlich über die Ukraine?
Scherz…
...du weißt was ich meine, persönliche Diskreditierung hat wenig mit Qualifizierung zu tun, solche Argumente sind mehr als blümerant.
Je mehr Opposition ohne Argumente jemand hat, desto besser war der Auftritt.*
OT:
Das Zweierinterview zwischen Augstein und Weisband im Freitag war super.Geändert von _Farmelli (08.03.2014 um 11:38 Uhr)
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08.03.2014, 13:39Inaktiver User
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
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08.03.2014, 14:05Inaktiver User
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08.03.2014, 14:25Inaktiver User
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
War das auch zum Thema? Könntest Du dann genauer werden, wo man das findet?
Ich finde übrigens nicht, daß weibliche oder Gäste jüngeren Alters usw., automatisch inhaltlich dann diese Gruppe in der Bevölkerung repräsentieren. Bei der Talkrunde, die ich inzwischen gesehen habe (also Illner), fühlte ich mich jedenfalls nicht repräsentiert vom anwesenden weiblichen Gast, nur weil wir beide weiblichen Geschlechts sind. WAs heißt das auch schon.
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08.03.2014, 15:25Inaktiver User
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
Habe gerade nachgesehen: Du meinst wohl das Interview vom April 2012. Im April 2012 war Weisband noch voll bei den Piraten aktiv und daher ging es in dem Gespräch ausschließlich um die Piraten. Natürlich ist es opportun, wenn sich eine prominente Piratin öffentlich zu den Piraten-Themen äußert. Das hat aber gar nichts mit "Frauen und Mitte der Gesellschaft" zu tun. Ich dachte, dass "Frauen" schon etwas weiter wären und nicht bei jeder, auch unpassender, Gelegenheit auf Teufel komm raus das Thema "Frau" totreiten müssen.



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