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    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es gibt Probleme. Keine Frage.
    Aber was hat das damit zu tun, dass man sich in unserem theoretisch ach so freien Land nicht (mehr) darauf verlassen kann, dass die "Leitmedien" korrekt berichten?
    Ich bezog mich auf das genauso aus deinem vorherigen Post.
    Das die Färbungen hier genauso gegeben ist wie in Russland, glaube ich definitiv nicht. Allein weil mir kein einziger Journalstenmord in Deutschland einfällt. Und man in Detuschland zu jedem politischen Lager ca. 2 große Zeitungen und 10 Diskussionsblogs findet.

    Ganz ehrlich: dieses Theater um Schwule geht mir ernsthaft auf die Nerven. Es gibt einerseits auch in Russland Schwulenclubs, und andererseits Verbote bezüglich sehr offensiver schwuler Selbstdarstellung auch in vielen anderen Ländern - nicht nur in Russland.
    Das mag sein, es ist ein Beispiel für Meinungsfreiheit und systematische Beschränkung. Es ist allerdings ein Zeichen von Meinungs- und Pressefreiheit, wenn unbequeme Meinungen und Meldungen nicht per Gesetz verboten werden.

  2. Inaktiver User

    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Das die Färbungen hier genauso gegeben ist wie in Russland, glaube ich definitiv nicht. Allein weil mir kein einziger Journalstenmord in Deutschland einfällt. Und man in Detuschland zu jedem politischen Lager ca. 2 große Zeitungen und 10 Diskussionsblogs findet.
    Es gibt in manchen Themenbereichen genau 1 politisches Lager, und 10 Zeitungen, die es vertreten. Das ist eine Scheinvielfalt. - Aber ich glaube, es bringt nichts, das hier weiter zu diskutieren. Entweder du schaust selber, wie sich die Medien verschiedener politischer Blöcke unterscheiden, oder ich kann dir hier lange von Dingen erzählen, die du sowieso nicht nachvollziehen kannst.


    Das mag sein, es ist ein Beispiel für Meinungsfreiheit und systematische Beschränkung. Es ist allerdings ein Zeichen von Meinungs- und Pressefreiheit, wenn unbequeme Meinungen und Meldungen nicht per Gesetz verboten werden.
    Im größeren Maßstab ist es allerdings nicht gerade ein Zeichen von Meinungsfreiheit und Freiheit überhaupt, wenn jedem Land vorgeschrieben wird, wie seine Bürger und Regierungen zu denken haben. USA/EU sind nicht das Maßstab aller Dinge. Vielleicht sollte man einmal anfangen andere Kulturen zu respektieren.
    Dies gilt umso mehr, als es in unserer politischen Hemisphäre so viele Sauereien gibt, dass wir nun wahrlich nicht mit den Fingern auf andere zeigen oder uns für überlegen halten müssen.
    Beispiele: Korruption und Lobbyismus, Abu Ghureib und Guantanamo, ein Freihandelsabkommen von größter Tragweite und mit null Bürgerbeteiligung, um nur einige zu nennen.
    Geändert von Inaktiver User (07.03.2014 um 22:25 Uhr)

  3. Moderation

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    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich möchte jetzt nicht zynisch werden, aber diejenigen, die nicht mehr leben, können auch nicht mehr zurückkommen. Deine Bemerkung "Lasst die Krimtataren zurück, dann sieht es vielleicht schon wieder anders aus" ist deshalb einfach Unfug.
    Natürlich ist es das.
    Lasst die Krimtataren zurück, dann sieht es vielleicht schon wieder anders aus.^^
    Du weißt, was ^^ bedeutet?

    Tut mir leid, wenn mir der ganz Krim-ihr erkennt das nicht an-dann erkennen wir dafür das nicht an-Zirkus auf die Nerven geht.
    Was als Taktik verkauft wird, finde ich nur kindisch.
    *
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  4. gesperrt

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    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es gibt in manchen Themenbereichen genau 1 politisches Lager, und 10 Zeitungen, die es vertreten. Das ist eine Scheinvielfalt. - Aber ich glaube, es bringt nichts, das hier weiter zu diskutieren. Entweder du schaust selber, wie sich die Medien verschiedener politischer Blöcke unterscheiden, oder ich kann dir hier lange von Dingen erzählen, die du sowieso nicht nachvollziehen kannst.
    Ich denke da haben wir schlicht verschiedene Meinungen.

    Im größeren Maßstab ist es allerdings nicht gerade ein Zeichen von Meinungsfreiheit und Freiheit überhaupt, wenn jedem Land vorgeschrieben wird, wie seine Bürger und Regierungen zu denken haben. "Wir" sind nicht das Maßstab aller Dinge. Vielleicht sollte man einmal anfangen andere Kulturen zu respektieren.
    Es ist wohl kaum ein Zeichen von Meinungsvielfalt, wenn aus Versehen einige Sender auf der Krim "ausfallen" und nicht mehr senden können.

    Reporter ohne Grenzen: Eingeschränkte Berichterstattung auf der Krim

  5. Inaktiver User

    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Ist vielleicht untergegangen ...

    Hier nochmals ein Link auf einen guten Kommentar des kanadischen Senders cbc:

    http://www.cbc.ca/news/world/the-ukr...-law-1.2559980

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    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Ich weiß überhaupt nicht, wie die Lage einzuschätzen ist:

    Über google fand ich eine Zusammenfassung über einen youtube Film "Putin-der Unbekannte",
    der recht oft angesehen wird anscheinend.
    In der Zusammenfassung steht....also jetzt wirklich GANZ grob gesagt:
    Die USA wollte....weil sie ABSOLUTE WELTMACHT werden will,
    nach der Wende Rußland über verschiedene Mechanismen (Rohstoffe, Öl) ausbeuten
    und kaputtmachen....Putin konnte die Ausbeutung aber abwenden!

    Es ist auch die Rede von von den USA angezettelten "farbigen Revolutionen" (Lybien z.b.).
    Mei....vielleicht war das in der Ukraine auch sowas Angezetteltes (in Orange: orange Revolution)...
    ...und Putin reagiert rein logisch: ---> Krim, als Stützpunkt seiner Schwarzmeerflotte,
    soll zu Rußland gehören. Er ist doch nicht der Depp, und läßt sich seinen Stützpunkt wegnehmen, wo doch der überwiegende Teil der Bevölkerung auf der Krim doch sowieso pro-russisch ist.

    Die EU ist ein Zünglein an der Waage, und agiert als pro-USA-Puffer zwischen den 2 Großmächten.

    BEIDE Großmächte handeln nicht anständig...es ist ein Stechen und Hauen...durchsetzt von Hinterlist.

  7. gesperrt

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    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Ich weiß nur dass ich jedem Politiker dankbar bin, der uns mit seinen krankhaften Großmachtsphantasien einfach in Ruhe lässt und nicht in einen 2. kalten Krieg stürzt nur weil irgendein Kindergartengen gerne "Großmacht" spielt.

    Eine andere Meinung habe ich dazu nicht. Gilt für alle Nationen.
    Es nervt.

    Wenn einer von denen doch gerne irgendeine "Großmachtsauszeichnung" haben möchte, sollen sie doch bitte einen Zweikampf ausrufen, T-Shirt ausziehen und sich ehrlich mit dem anderen "Großmächter" einen Ringkampf geben.

    Möge der bessere gewinnen oder beide bleiben wo der Pfeffer wächst.
    Geändert von _Farmelli (08.03.2014 um 00:02 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich bin froh, dass es hier eine Koi-Nobori gibt, die sich bemüht, Informationen zu sammeln und zu bewerten, statt nur mit Polemik um sich zu werfen. Nö, die Amerikaner sind nicht nur gut und die Russen sind nicht nur böse. Es ist alles ein bisschen komplizierter.
    Ich auch sowas von. Bei solchen Ereignissen weiß ich manchmal gar nicht recht, wo ich anfangen soll, mich genauer zu informieren. Da finde ich Beiträge von Koi-Nobori sehr hilfreich. Und die von vielen anderen auch.

    Was der Vorwurf "Meinungsmache" soll, verstehe ich jetzt nicht. Hier gibt es Meinungsäußerungen, die können zum Nachdenken anregen, vielleicht ändern manche Informationen oder Schlüsse die eigene Meinung, vielleicht nicht, und es muß auch gar nicht in Richtung von desjenigen Meinung sein, der eine geäußert hat. Ich sehe das so, daß wir hier gemeinsam Informationen sammeln, sie beleuchten und mal Schlüsse daraus ziehen, die evtl. sogar auch wieder verworfen werden. Also Meinungsmache sehe ich nicht in einer Äußerung hier, von niemandem. Der eine sagt halt deutlicher, was der denkt, der andere eiert mehr herum. Aber so sind eben alle verschieden. Manches Meinung steht halt auch einfach noch nicht fest, oder hat nicht mal eine konkrete Richtung.

    Jedenfalls was die momentanen Umstände in der Ukraine und besonders auf der Krim angeht, bin ich schon mal sehr froh, wenn nun zivilsiertes Verhalten in den Vordergrund rückt. Das ist für alle gut, für die Ukraine natürlich, aber auch für Europa, USA und natürlich auch für Rußland.

    So, und nun versuche ich mal, die letzten Seiten aufzuholen.
    Geändert von Inaktiver User (08.03.2014 um 14:21 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen
    Stellst aber völlig außer Zweifel, dass dieses Gespräch korrekt wiedergegeben wurde.
    Ich habe gelesen, dass dieses Telefonat nur von den Russen abgehört werden konnte und gebe nicht viel drauf.
    Wurde der Inhalt dementiert?

    P.S.:
    Ich muß wohl erst alles lesen, dann erübrigt sich wohl einiges.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Authentizität wurde vom estnischen Außenministerium bestätigt.

  10. Inaktiver User

    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dieses Theater um Schwule geht mir ernsthaft auf die Nerven. Es gibt einerseits auch in Russland Schwulenclubs, und andererseits Verbote bezüglich sehr offensiver schwuler Selbstdarstellung auch in vielen anderen Ländern - nicht nur in Russland.

    Wenn die Russen o.a. Nationen keinen Bock auf Street Parades und westlichen Lebensstil haben, dann ist das ihre Entscheidung. Ich sehe keinen Sinn darin, dass die ganze Welt sein muss, wie "wir" oder die Amis das zufällig gerade gut finden.
    In Arizona (liegt in USA) wurde gerade dieses für unser hiesiges Empfinden wohl ziemlich kuriose Gesetz gekippt:

    Gesetz erlaubt Ablehnung homosexueller Kunden
    Bürgerrechtler in den USA zeigen sich besorgt über ein neues Gesetz im Bundesstaat Arizona. Dieses erlaubt künftig Unternehmern, Geschäfte mit schwulen Kunden abzulehnen.
    Arizona : Gesetz erlaubt Ablehnung homosexueller Kunden - Nachrichten Politik - Ausland - DIE WELT
    Vielleicht will man in Rußland gerade solche Merkwürdigkeiten von Vornherein verhindern, indem man der Gesellschaft einfach zugesteht, daß sie Homosexualität, was vermutlich auch nur wenige Prozent der Bevölkerung betrifft, nicht allzu präsent haben möchte. Verboten ist es meiner Kenntnis nach aber nicht. Auch nicht, einen homosexuellen Lehrer zu interviewen (sofern er nicht "Reklame" für Homosexualität macht vermutlich).
    Es gibt andere Länder, wo Homosexuelle glaube ich eher ein wirkliches Problem haben.

    Jedenfalls denke ich, jede Gesellschaft hat so ihr spezielles Verhalten. USA ist wieder ganz anders, einerseits sexuell sehr frei, auf der anderen Seite für unser Empfinden ziemlich prüde. Und wie sind eigentlich wir Deutschen? Und müssen denn überhaupt alle Völker da völlig gleich sein? Und auch noch auf Verordnung hin, und von jetzt auf nachher?

    Das ist alles etwas offtopic, 'tschuldjung.
    Geändert von Inaktiver User (08.03.2014 um 00:27 Uhr)

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