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  1. Inaktiver User

    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Ukraine-Politik: Nato-Agenten warnen vor Fehleinschätzung Putins

    Mal sehen, wann es in allen etablierten Medien stehen wird, ist ja durchaus eine wichtige und auch gewichtige Aussage.

    In der "WElt" steht's immerhin im letzten Absatz, unter dem bemerkenswerten Untertitel:

    [I]Merkel übt scharfe Moskau-Kritik - Putin friedfertig

    http://www.welt.de/newsticker/news1/...ieder-auf.html

    Die "Welt am Sonntag" führte ein Interview mit Merkel mit erstaunlich kritischen Untertönen, wie ich finde:
    Würde Angela Merkel Krieg mit Russland führen? - DIE WELT

    Der wichtige Aufruf:

    Wieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen!

    hat's leider bisher offenbar nicht überallhin geschafft. Immer dieses Pixelmangelproblem. (Der letzte Satz ist natürlich satirisch, nur falls es jemand nicht gemerkt haben sollte)
    Geändert von Inaktiver User (08.12.2014 um 10:42 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Dass die USA bei den Ereignissen in der Ukraine wohl auch so ihre Finger im Spiel haben, daran zweifelt kaum noch jemand, nur wusste ich bis anhin nichts von Beweisen (sie sind ja raffiniert genug).

    Wer jetzt von allen Beteiligten der Bessere oder Schlechtere sein soll, die Frage finde ich nicht so einfach zu beantworten.
    Jemand, der im Westen sozialisiert wurde, tenidiert wohl in Richtung USA, wer in Russland oder China lebt, sieht die Sache möglicherweise ganz anders, mal abgesehen von der jeweiligen Propaganda.

    Letztenendes verfolgt jeder Staat seine eigenen Interessen und nicht mehr und nicht weniger macht Putin selber auch, und die Führung in China, die Methoden sind jeweils nicht ganz gleich.

    Wenn man die Entwicklung in Russland seit 1991 betrachtet und sich vor Augen hält, welche ehemaligen Satellitenstaaten sich alle sebständig gemacht haben, kann ja auch die Vermutung naheliegen, dass Moskau über kurz oder lang ein Stadtstaat wird. Dass Putin daran nicht interessiert sein kann, ist wohl nicht so schwer zu erkennen.

  3. Inaktiver User

    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    @eosa
    Ich bin deiner Meinung, überall und an allen Orten haben alle möglichen Staaten/Unternehmen ihre Hände im Spiel.
    Und auch die demokratischen Regierungen wissen häufig nicht, wer oder was aus ihren Reihen wo mitmischt.

    Was die Sozialisierung anlangt, es ist halt immer ein Unterschied, wo frau/man Zugang zu unabhängiger Information bekommt und sich auch ein Bild über Kreise machen kann, die den, in dem sie/er sich bewegt, nur am Rande berühren.
    Im Klartext: jemand aus dem Dunstkreis um Putin führt vermutlich ein Leben, von dem eine Schneiderin aus Wologda keine Vorstellung hat und daher - abgesehen von ihrer Ohnmacht - auch keine Schlüsse daraus auf ihre Lage ziehen und Handlungen setzen kann, was sie von einer Schneiderin aus Santa Fe stark unterscheidet, auch wenn Letztere durch Handlungen womöglich nur wenig bewegt, sie kann sich informieren und sie kann etwas gegen ihre Situation unternehmen, ohne hinter Gittern zu landen.
    Das ist der große Unterschied zwischen Russland/China und den USA.
    Aber ich bin deiner Auffassung, geopolitisch gesehen ist alles ganz anders.
    Jedenfalls ist die Ukraine ein Staat, dessen Grenzen zu respektieren sind, egal ob jemand fürchtet, Moskau zu einem Stadtstaat herabzuwürdigen oder Großmachtträume hegt.

  4. Inaktiver User

    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wer jetzt von allen Beteiligten der Bessere oder Schlechtere sein soll, die Frage finde ich nicht so einfach zu beantworten.
    Dabei ist es ganz einfach, wenn man sich mal die Mühe macht eine kleine Zwischenbilanz zu ziehen.

    Jemand, der im Westen sozialisiert wurde, tenidiert wohl in Richtung USA
    Das weise ich für mich zurück, ebenso wie ich zurückweisen würde, dass jemand, der 1930 deutscher Staatsbürger war, zwangsläufig Sympathien für die NSDAP gehabt haben müsse.

    Letztenendes verfolgt jeder Staat seine eigenen Interessen und nicht mehr und nicht weniger macht Putin selber auch, und die Führung in China, die Methoden sind jeweils nicht ganz gleich.
    "nicht ganz gleich" ist die Untertreibung des Jahrhunderts.
    Ich halte es für durchaus denkbar, dass andere Staaten - egal ob China oder Russland oder auch Belgien (siehe Schreckensherrschaft während der Kolonialzeit) - genauso brutal und zynisch vorgehen würden, wenn sie die Macht dazu hätten. Sie haben aber nicht die Macht dazu, deshalb sind diese Überlegungen müßig. Die USA haben die Macht - seit Zerfall der Sowjetunion mehr denn je, und sie missbrauchen sie schamlos.

    Aus diesem Grund bin ich für ein Mächtegleichgewicht, denn wenn irgendwer und irgendwas einen tollwütigen Hund kontrollieren kann, dann allenfalls genauso starke Hunde, aber sicher nicht die Mäuse und Hasen dieser Welt.
    Geändert von Inaktiver User (08.12.2014 um 10:28 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Selbst die ZEit bringt eine direkte Gegenüberstellung der Aussagen der Kanzlerin zu den Erkenntnissen der Geheimdienstler:

    Die Kanzlerin beschuldigt Russland, umliegenden Ländern mit EU-Kurs Probleme zu bereiten. Derweil warnen Nato-Geheimdienstler davor, Putin falsch einzuschätzen.

    (...)

    Geheimdienstler aus Nato-Staaten warnten ihre Bündnis-Kollegen vor einer Fehleinschätzung der Kreml-Politik. Nach ihrer Einschätzung würde Putin eine Niederlage der prorussischen Rebellen zwar nicht hinnehmen. Doch statt einer Abspaltung setze er auf eine Umwandlung der Separatistengebiete in funktionierende Verwaltungseinheiten innerhalb einer föderalisierten Ukraine.

    EU-Assoziierungsabkommen: Merkel wirft Putin Einmischung in Osteuropa vor | ZEIT ONLINE
    Geändert von Inaktiver User (08.12.2014 um 10:52 Uhr)

  6. Inaktiver User

    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Jedenfalls hat die ukrainische Regierung nun neben drei ausländischen Ministern auch rund 30 bis 40 Reformhungrige und teilweise auf ausländischen Elite-Unis ausgebildete Aktivisten im Parlament.
    EU-Delegation besucht Ukraine: Der Winter wird hart | tagesschau.de

    Ich frage mich gerade, ob unter den Aktivisten und gleichzeitig Absolventen ausländischer Elite Unis auch gleichzeitig Rechtsradikale sind. Das fände ich dann besonders übel muß ich doch sagen.
    Geändert von Inaktiver User (08.12.2014 um 17:29 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts – dieser Satz Willy Brandts prägt die Sorge der Aufrufer. Es wäre leichtfertig, wenn die handelnden Politiker diesen Ruf überhören wollten.
    Kommentar zum Prominentenaufruf: Ein Aufruf, den man nicht überhören sollte | Meinung*- Berliner Zeitung

    Wichtige Worte, wie ich finde.

  8. Inaktiver User

    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Aber gegenüber dieser Armee
    Liste: Diese Journalisten sind in der "Atlantikbrücke" Mitglied
    von "Meinungsmachern" nur ein kleiner Tropfen.

    Allein der Irakkrieg 2003 hat über 100000 Menschen das Leben gekostet, darunter 60000 Zivilisten.
    Aber es wurden gute Geschäfte gemacht.
    Alles aufgebaut auf einer Lüge.

    Ich denke, man/frau muß sich entscheiden, ob man das in Zukunft auch haben will.
    Oben angeführte Journalisten haben sich offenbar schon entschieden.

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    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Der wichtige Aufruf:

    Wieder Krieg in Europa? Nicht in unserem Namen!

    hat's leider bisher offenbar nicht überallhin geschafft. Immer dieses Pixelmangelproblem. (Der letzte Satz ist natürlich satirisch, nur falls es jemand nicht gemerkt haben sollte)
    Zugegeben:
    Es ist schon schwierig für unsere US- hörige Presse etwas Kund zu tun, das nicht schon in den USA in Schriftform existiert - wurde doch bislang alles einfach dort abgeschrieben, bzw nachgeplappert ... gell?????

    Aber die Aktion kommt trotzdem uns Rollen..,... - "und das ist gut so"

  10. Inaktiver User

    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Die amerikanischen Repräsentanten wollen mit Resolution 758 Obama unter Druck setzen, sich in der Ukraine aktiv kriegerisch einzumischen. Umstrittene Resolution: Republikaner Ron Paul klagt an: "US-Kongress erklärt Russland den Krieg" - Ron Paul klagt an: "US-Kongress erklärt Russland den Krieg" - FOCUS Online - Nachrichten
    Bei Merkel ist auf die Kriegsfrage leider kein unbedingter Friedenswille erkennbar, irgendwie ist gar kein Wille zu erkennen Würde Angela Merkel Krieg mit Russland führen? - DIE WELT
    Überlegt sie nicht, was durch welche Handlungen geschehen könnte oder geschehen wäre? Sie sagt, sie "spekuliert nicht".
    Häh?

    Sie hat ja mal gesagt, so als Physikerin, in der Physik würde man einfach mal was machen, dann sehen was daraus wird, dann wieder was machen, gucken, was dann daraus wird, und so hangele man sich voran.
    Ist das auch ihre Vorgehensweise in der Politik? Man muß es fast befürchten.


    Allein solche Antworten sind vernünftig, menschlich und zivilisiert:
    Gott behüte. Allein der Gedanke daran ist schon ein Verbrechen. Ich hoffe aufrichtig, dass alle Politiker weitsichtiger sind als diejenigen Staatsführer, die damals in den Ersten Weltkrieg schlitterten. Russland: Vize-Außenminister spricht über Ukraine-Krise - SPIEGEL ONLINE
    Diese Reaktion kam aus Rußland.
    Geändert von Inaktiver User (10.12.2014 um 07:37 Uhr)

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