Diese Frage stellt sich erst recht für USA und EU, die in der Ukraine massiven Einfluss nehmen.
Genauer gesagt auf die Unterdrückung und Ausgrenzung der russischen Minderheit.Es beruft sich auf die russische Minderheit.
Offensichtlich nicht. Oder siehst du dafür Anzeichen?Müssen sich dann die baltischen Staaten, die in den 1940er-Jahren gewaltsam russifiziert wurden und von denen zwei einen russischsprachigen Bevölkerungsanteil von 30 Prozent haben, auch fürchten?
Hierzu nochmals aus den NachDenkSeiten:
verantwortlich für die Tatsache, dass die Ukraine statt zu einem neutralen Brückenstaat zu einem neuen Frontstaat im Kalten Krieg gemacht und in einen blutigen Bürgerkrieg verwickelt wurde, sind weniger Russland und Putin – die mit einer solchen Lösung sehr gut hätte leben können – sondern in erster Linie die USA, die NATO und ihr ziviler Arm, die EU.
Diese Einschätzung stammt übrigens nicht von einer Putin-Fanseite, sondern aus einer aktuellen Analyse in „Foreign Affairs“ (John Mearsheimer: Why the Ukraine Crisis Is the West’s Fault), einem Organ des „Council on Foreign Relations“, dem sich nur schwerlich Russophilie nachsagen lässt. Sehr wohl aber die Kenntnis des kleinen Einmaleins der Geopolitik und einen realistischen Blick auf die Lage.
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02.09.2014, 15:36Inaktiver User
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
Geändert von Inaktiver User (02.09.2014 um 15:44 Uhr)
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02.09.2014, 15:42Inaktiver User
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
naja, gut, da gehen die Meinungen halt auseinander. Ich z.B. sehe, daß ukrainische Truppen Bomben auf Häuser und ihre Bewohner werfen. Und nicht Rußland. Die Frage ist außerdem, finde ich jedenfalls, wer hat angefangen. Und angefangen hat alles auf dem Maidan. Und der rechte Sektor hat "den Maidan entschieden", ich glaube, darüber kann sich niemand hinwegtäuschen, z.B. Marina Weisband (ukrainischstämmige oder noch ukrainische, weiß nicht genau, Politikerin, Journalistin oder sowas, jedenfalls jemand, mit persönlichem Bezug zur Ukraine und mit politischem Interesse am Geschehen) hat das deutlich gemacht (seinerzeit bei Maybrit Illner war das glaube ich), allerdings hat sie gehofft, bzw. ging davon aus, daß das nicht bedeutet, daß diese Gruppe (und ihre mehr oder weniger "verbündeten im Geiste") auch nachhaltig Macht erhält.
Mal anders gefragt. Wenn unzweifelhaft Deutschstämmige mit weiterhin naher kultureller und privater etc. Verbindung zu Deutschland, sich in einem Staat wiederfinden, der sie mit Bomben bewirft, sie einkesselt und sie dahingehend gefährdet, daß sie außerdem auch noch von Hunger- und Verdurstungstod bedroht sind - ob es wohl richtig wäre, wenn Merkel humanitäre Hilfe, Hilfskonvois für sie schicken täte?Was will Russland in einem fremden Staat? Es beruft sich auf die russische Minderheit. Müssen sich dann die baltischen Staaten, die in den 1940er-Jahren gewaltsam russifiziert wurden und von denen zwei einen russischsprachigen Bevölkerungsanteil von 30 Prozent haben, auch fürchten?
Und was anderes, davon gehe ich aus, hat Rußland nicht geschickt. "Nur" Hilfskonvois. Nichts sonst ist bestätigt, die OSZE geht konkret davon aus, daß keine russ. Truppendort sind. Und ansonsten wurden aus 50 Panzern 10, dann zwei, und es gab Dementis, mal platt gesagt.
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02.09.2014, 15:59Inaktiver User
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
Nur auf diese beiden Worte bezogen (muß man ja dazusagen): Du hast ja schon zuvor anklingen lassen, daß Mitgefühl etwas Deiner Meinung nach Verachtenswertes ist. Aber daß Du Deine Verachtung für Mitgefühl jetzt noch in einem Atemzug mit "emotionale Feindbilder" und "braune Esoblogs" bringst, und damit ja versuchst, jedes Mitgefühl mit Opfern und Notleidenden sogar völlig in den Dreck zu ziehen, das ist schon ein "starkes Stück".
Geändert von Inaktiver User (03.09.2014 um 09:34 Uhr)
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02.09.2014, 16:01Inaktiver User
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
Dann gehst du mit großer Wahrscheinlichkeit vom Falschen aus, den mindestens russische Soldaten, die in der Ukraine "urlaubten" haben sich am Krieg beteiligt.
Aber es ist vergebliche Liebesmüh: du willst, das alles so ist oder so scheint, wie du es beschreibst, insofern könnten seitenweise Daten, Links und Videos gebracht werden, es würde nichts nützen.
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02.09.2014, 16:07Inaktiver User
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
.egal
Geändert von Inaktiver User (02.09.2014 um 16:16 Uhr)
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02.09.2014, 16:09
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
Das Leid anderer Leute zu instrumentalisieren auf diese widerliche zynische Smilie Art ist abstoßend, und hat nichts mit Mitgefühl zu tun sondern ist emotionales Aufpeitschen, das genau selbige braunen Esoblogs sehr gut zu instrumentalisieren wissen.
Oder wie glaubst du landen da zuverlässig 5 User dieses Forums "aus versehen" auf diesen Seiten.
Das ist meine Meinung.
Und nochmals mit Verlaub, dein mitfühliger Strang hier, hilft keinem, außer den Geldbeutel der Betreibern der hier verlinkten Blogs und Artikel und Parteien, die vor einem Jahr niemand kannte.Geändert von _Farmelli (02.09.2014 um 16:15 Uhr)
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02.09.2014, 16:10Inaktiver User
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
Gelöscht. Doppelt.
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02.09.2014, 16:10Inaktiver User
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
Welchen Einfluss, ausgenommen, dass sie (unser) Geld hinschicken.
Wo gab es Unterdrückung und Ausgrenzung?Genauer gesagt auf die Unterdrückung und Ausgrenzung der russischen Minderheit.
Die russische Minderheit in der Ukraine weiß wohl nicht, dass es vielen RussInnen in Russland sehr schlecht geht.
Ich weiß nicht, welche absurde Einfälle Putin noch hat.Offensichtlich nicht. Oder siehst du dafür Anzeichen?Müssen sich dann die baltischen Staaten, die in den 1940er-Jahren gewaltsam russifiziert wurden und von denen zwei einen russischsprachigen Bevölkerungsanteil von 30 Prozent haben, auch fürchten?
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02.09.2014, 16:17Inaktiver User
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02.09.2014, 16:24Inaktiver User
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
Ja, etwas Ähnliches wurde hier im Strang schon mal von jemandem gesagt, und zwar zu den Fotos, die (offenbar Privat-)Personen von den Odessa-Opfern machten: Das Dokumentieren mit Fotos sei "widerlich", - und nicht etwa eine solche Tat ist widerlich.
So unterschiedlich ist eben das Denken und Fühlen.Geändert von Inaktiver User (02.09.2014 um 17:07 Uhr)



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