Die Krim soll demokratisch abstimmen, ob für Russland oder für die Ukraine. Wie auch immer es ausgehen wird, es wird ein terrorisiertes Land werden.
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28.02.2014, 23:24
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
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02.03.2014, 20:28Inaktiver User
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
Die Lage hat sich zugespitzt.
Die russischen Soldaten, die nun in größerer Anzahl auf der Krim patroullieren (und trotz der martialischen Maskerade eher den Eindruck vermitteln, nicht genau zu wissen, wozu sie da sind), verursachen die Unruhe in der Bevölkerung, die zuvor kaum spürbar war.
Leider ist die derzeitige ukrainische Führung nicht ganz Herr über die eigene Furcht und stößt Drohungen aus, die sie nicht wahrmachen kann. Angeblich wurde sogar die Nato angerufen.
Nicht nur Putins Wunsch nach einer Ausdehnung der russischen Einfluss-Sphäre sondern auch seine Eitelkeit wurde möglicherweise von den drei EU-Außenministern, die in Kiew waren, wie auch von den USA zu wenig einberechnet.
Es kann nur gehofft werden, dass sich ein paar kluge Köpfe finden, die die Situation entschärfen, den Kriegstreibern keinen Raum bieten, und die mit ins Boot der Verhandlungen nehmen, die zwar nicht hineingehören, aber - falls ausgeschlossen - großen Schaden anrichten können.
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03.03.2014, 11:39
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
Die Ukraine will sich als Demokratie verstanden wissen. Warum dann das Volk nicht abstimmen lassen? Unter neutraler Beobachtung, wenn's sein muss und wenn das noch geht - und das Ergebnis akzeptieren, wie seinerzeit die Wahl Janukowitschs auch akzeptiert worden ist. Wahrscheinlich ist das wieder zu einfach.
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03.03.2014, 14:17Inaktiver User
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
Ich glaube, Putin ist das Problem und eine sehr ungeschickte ukrainische Regierung.
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03.03.2014, 16:49
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
Putin ist eitel. Er denkt, er ist der eigentliche Machthaber und Bestimmer in der Ukraine.
Offensichtlich prallen mit der neuen Führung in der Ukraine und durch den abgesetzten Präsidenten plötzlich Mächte aufeinander, die ihn zu martialischen Handeln zwingen.
Noch ist Zeit, miteinander zu reden. Wenn die ersten Schüsse fallen, sind die Fronten verhärtet, dann gibt es eine Spaltung auf der Krim, evtl. auch im Land, nicht alle Menschen dort sind für die Revolution und die Neuen, und dann dauert es Monate, ehe man verhandeln kann.
Wer redet mit Putin?Körperlich Distanz
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03.03.2014, 17:14
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
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Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)
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03.03.2014, 17:32Inaktiver User
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
Wenn Frauen über Eitelkeit reden ..

In einem bemerkenswerten Kommentar von Jakob Augstein heißt es:
Der amerikanische Geo-Stratege Zbigniew Brzezinski hat im Jahr 1998 geschrieben, die Ukraine mache den Unterschied, ob Russland "im Wesentlichen ein asiatischer imperialer Staat" ist, der sich mit Konflikten in Zentralasien herumschlagen muss - oder ein "mächtiger imperialer Staat, der Europa und Asien umfasst".
Als das geschrieben wurde, war Wladimir Putin noch nicht einmal in der Politik.
Was Brzezinski erkannte und was die meisten politischen Beobachter wissen: die Ukraine und insbesondere die Krim ist für Russland von enormer strategischer Bedeutung.
Das hat nichts, aber auch wirklich gar nichts mit Eitelkeit zu tun.
Und übrigens: dieses Gebiet ist ur-russisches Kernland. Die Krim gehörte bereits zu Russland, als in Nordamerika die Siedler noch für die Unabhängigkeit von britischen Kolonialherren kämpften. Als die Krim in der Ära Chruschtschow verwaltungstechnisch der Ukraine zugeordnet wurde, war das damals so belanglos wie die Frage, ob eine Stadt eher zu Hessen oder zu NRW gehört.
Bis heute besteht die Bevölkerung der Krim zu 25% aus Ukrainern, aber zu fast 60% aus Russen.
Sofern man ausländische Einmischung nicht ohnehin grundsätzlich ablehnt, ist festzuhalten: die Ukraine mitsamt Krim ist eine elementare Frage russischer Politik, während Briten, Franzosen, Amis oder Deutsche in der Ukraine genauso wenig verloren haben wie in der Mongolei.
Nicht Putin ist das Problem; das Problem sind die Amis, die - eifrig unterstützt von der EU - ihre expansive Großmachtspolitik auf dem Rücken naiver Ukrainer betreiben. Dabei haben sie es entweder aus Blödheit oder aus Selbstüberschätzung auf einen Konflikt mit Russland ankommen lassen.
P.S.: interessanter Kommentar in der österreichischen Presse: Lehrstück der RealpolitikGeändert von Inaktiver User (03.03.2014 um 19:12 Uhr)
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03.03.2014, 18:15Inaktiver User
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03.03.2014, 19:44Inaktiver User
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
Im folgenden Link erfährt man einiges über die reizenden Leute in der Kiewer Regierung, was bisher bewusst verschwiegen wurde:
Krim-Krise: Die fatalen Fehler der Kiewer Regierung
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03.03.2014, 19:47
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
Deine Wortwahl solltest du vielleicht mal überdenken. Und Russland/Putin liefert ja wirklich genug Futter um es täglich und 24 Stunden zu kritisieren.


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