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30.05.2014, 02:17Inaktiver User
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
Geändert von Inaktiver User (30.05.2014 um 03:02 Uhr)
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30.05.2014, 03:17Inaktiver User
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
Es sind ja schon wieder Geiseln genommen worden.
Auch diesmal OSZE Beobachter, die aber doch wieder irgendwie keine sind. Der Spiegel spricht (u.a.) von deutschen und ukrainischen Soldaten. Und:
Die OSZE sei aber nicht der Verhandlungspartner für die prorussischen Kräfte, da es sich bei den Festgehaltenen nicht um Mitglieder der eigentlichen Beobachtermission handle.
OSZE-Geiseln in Ukraine: Separatisten sprechen von Nato-Spionen - SPIEGEL ONLINE
Oder ist das veraltet, und die sind schon wieder frei? Ist das wieder so eine Geheimmission? Warum machen die das denn nur, sie gefährden damit ja auch die echten OSZE Mitarbeiter.
Tim Guldimann, OSZE-Sonderbeauftragter für die Ukraine, sagte am Samstagmorgen dem WDR, es liefen derzeit "intensive Bemühungen für die Lösung des Problems". Es sei "ganz klar", dass die Zwischenfälle die Situation verschärften.Geändert von Inaktiver User (30.05.2014 um 03:25 Uhr)
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30.05.2014, 07:28Inaktiver User
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
Soldaten sind im Einsatz gegen Separatisten ums Leben gekommen. Und das setzt du mit der von mir zitierten Meldung, die doch einiges mehr an Brisanz (und an anvisierten Opferzahlen) enthält, gleich?
Das glaube ich dir: da hast du wirklich nicht viel drüber nachgedacht.
Und mehrere Stimmen aus Kiew sprachen von einer "Ausmerzung" bzw. "Eliminierung" der ostukrainischen Rebellen. - Martialische Rhetorik auf beiden Seiten. Hoffen wir, dass sie ihre Sprüche nicht wahr machen. Allerdings fürchte ich, dass die Friedenstauben im Westen, die darauf drängen nicht zu verhandeln, weil man doch mit "Terroristen" nicht verhandle, gewissermaßen die Vorgaben setzen, wie es mit dem Land weiter gehen wird.Ein Separatist, es war in den Abend-Nachrichten auf 3sat, sagte, es werde ein Gemetzel geben.
Stell dir vor, dass Russland einen Putsch in Mexiko organisiert, weil es vor der Haustüre der USA seine wirtschaftliche und militärische Macht ausbauen will und weil der mexikanische Regierungschef sowieso korrupt ist (bzw. sich von der falschen Seite bezahlen lässt).Inzwischen sind 30 Särge mit russischen Soldaten nach Russland transportiert worden, wo doch Russland nichts mit den Kämpfen in der Ostukraine zu tun hat.
Stell dir genau die gleiche Situation wie in der Ukraine vor, nur unter anderen West-/Ost-Vorzeichen.
Was würdest du antworten, wenn ein Internetuser sich über die Einmischung der USA in Mexiko beklagen würde?
Falls du den Friedensnobelpreisträger Jeswiken meinst ... der ist schon vor langer Zeit umgefallen.Wahrscheinlich ist in Amerika ein Sack Weizen umgefallen, deshalb......
Soeben hat er in einer Rede in West Point erklärt, dass die USA die "Welt-Führungsmacht" sei und noch mindestens 100 Jahre bleiben werde. Auch künftig werden die USA in den Krieg ziehen, wenn ihre "Kerninteressen bedroht" seien. (Merke: Nur die USA sind berechtigt ihre "Kerninteressen" zu verteidigen).
Also an den Rüstungsausgaben soll es jedenfalls nicht scheitern ...
Die sind höher als die Rüstungsausgaben von Russland + China + Japan + GB +F + D zusammen.Geändert von Inaktiver User (30.05.2014 um 15:29 Uhr)
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30.05.2014, 15:46Inaktiver User
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
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30.05.2014, 16:00Inaktiver User
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
Also eigentlich hat er nur gesagt, was jedem auch vorher klar sein konnte: dass die USA die globale Dominanz innehaben und für die Zukunft beanspruchen und dass sie bereit sind für ihre Ziele auch Krieg zu führen. Neu sind allenfalls die Taktiken.
Mich kann bei diesem Friedensnobelpreisträger und Verfassungsrechtler nichts mehr wundern.
In einem Artikel auf SPON stand übrigens, dass er zugleich ankündigte, demnächst auch noch die Welt retten zu wollen:
Er werde sicherstellen, dass die USA 2015 an der 'Spitze der Bewegung' stehen werden, die ein globales Abkommen zur 'Rettung des Planeten' aushandelt.
Auch dies ist nichts Neues. Hollywood hat die Rettung der Welt durch USA als Dauerbrenner auf dem Programm. Neu ist lediglich, dass es diesmal nicht gegen böse Russen und bösere Muslime geht, auch nicht gegen Killertomaten oder Untote, sondern gegen die Klimaerwärmung.
Die USA als Klimarettungs-Vorreiter. Aber hallo!
Die Unterzeichnung des Kyoto-Protokolls fällt voraussichtlich mit dem Termin der Schließung von Guantanamo zusammen. Das ist praktisch.
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30.05.2014, 16:51
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30.05.2014, 18:41Inaktiver User
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
Na klar! Das war kein Witz!:Er werde sicherstellen, dass die USA 2015 an der 'Spitze der Bewegung' stehen werden, die ein globales Abkommen zur 'Rettung des Planeten' aushandelt.
Obama: Born On Krypton - YouTube
Ach, ich dachte, das Thema sei vom Tisch, seit diese gefälschten Daten aufgetaucht waren.
Ach. Noch eine Neuigkeit. Ich dachte, das bleibt jetzt für immer.voraussichtlich mit dem Termin der Schließung von Guantanamo zusammen.

Ich kann da keinen mehr ernst nehmen.
Schlimm nur, wenn es Menschenleben kostet.
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30.05.2014, 19:27Inaktiver User
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31.05.2014, 01:03Inaktiver User
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
Hm, also ich habe jetzt beim Spiegel mal zwei Artikel zu dieser Rede gelesen. Vielleicht gibt es sie ja noch irgendwo in Gänze zu lesen.
Ich kann ihr durchaus was abgewinnen. Mehr Diplomatie gefällt mir. Gut, einiges trifft auch nicht meinen Geschmack, bzw. es ist mir etwas unklar, was er genau meint, aber weniger militärische Gewalt finde ich halt gut. Denn das ist wirklich nicht mehr zeitgemäß, überall militärisch mitzumischen, in einer Welt, in der man gelernt hat, daß es auch zivilisierten Umgang miteinander gibt, und man sich auch nicht bei allem und jedem einmischen muß im übrigen.
Merkel ist da noch etwas hinterher, wenn sie Kriegseinsätze nur von der Regierung entschieden haben will, riecht das nach der Begier von mehr Einsätzen. Bei von der Leyen und Gauck kommt das auch 'rüber.
Oder bedeutet Obamas Rede, daß es nicht weniger Militär geben soll, sondern einfach nur mehr aus anderen Ländern statt USA? Dann wäre das natürlich (für mich) keine Änderung, weil dann die kriegerischen Einsätze ja gleich blieben.
Wenn nicht, und es tatsächlich um einen Umschwenk geht, dann könnte man ja sagen, Obama folgt nun Putin, dem Diplomaten:
http://www.focus.de/politik/ausland/...d_1097267.html
Da haben die beiden doch eigentlich zusammengearbeitet. Und gut könnte man doch auch sagen, Krieg verhindert, Chemiewaffen irgendwie 'gesichert'.
Kann man das so sagen?
Putin hat ja in irgendeiner Rede mal gesagt, man werde schon irgendwann erkennen, daß sein Weg der richtige sei. Oder so ähnlich.
Wenn solche Wege mit wenigstens einigermaßen Respekt voreinander beschritten werden, wird das auch was, ich denke, davon kann man ausgehen.
Kampfemanzen u.ä. wären allerdings dabei nicht so vorteilhaft.Geändert von Inaktiver User (31.05.2014 um 01:46 Uhr)
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31.05.2014, 19:44Inaktiver User
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
Obamas Pressesprecher ist zurückgetreten. Obama wirkte 'not amused'. Zufall? Obama hat's sicher auch nicht leicht.
Obama: Press Sec. Jay Carney Leaving White House - TIME
Und es ist was passiert im Gasstreit. Jazenjuk hat tatsächlich mal wenigstens einen Teil seiner Schulden gezahlt.
Ganz so freiwllig hört es sich zwar nicht an:
EU-Kommissar Oettinger hat in Kiew dafür gesorgt, dass ein Teil der von den europäischen Steuerzahlern an die Ukraine überwiesenen Gelder für die Bezahlung der strittigen offenen Gasrechnung an Gazprom verwendet wird. Nun erwarten auch die Russen eine Entspannung an der Zahlungsfront.
http://deutsche-wirtschafts-nachrich...-gas-rechnung/
Anfangs war ja von etwa 2 Millarden Schulden die Rede, dann 3,5 MRd., oder erinnere ich das falsch? Offenbar sind die inzwischen auf um die 5 Milliarden angewachsen. So zahlungsfreudige Kunden sind sicher die liebsten.
Ein Leser schreibt dort:
Wäre ich der Präsident der Ukraine,dann hätte ich untersucht wie jeder Reiche an das Geld gekommen ist und gnadenlos alle enteignet,danach hätte ich IWF nach hause gejagt und selbst die Rechnung bezahlt
Ähnliches hatte ja Philipp Mißfelder, außenpolitischer Sprecher, mal gesagt, daß vor EU Geldern die Oligarchen das Geld an das Volk zurückgeben sollten. Dann ist er aber kurz darauf zurückgetreten.
„Bevor der Westen Geld in die Ukraine fließen lässt, müssen alle ukrainischen Politiker, die ein großes Privatvermögen in diesem Land gemacht haben, ihr Geld zur Verfügung stellen“, sagte der CDU-Politiker der „Bild“-Zeitung (Online). „Die Menschen bei uns und in der Ukraine haben ein Recht darauf, dass die megakorrupte politische Klasse sich beteiligt“, sagte Mißfelder.
http://www.merkur-online.de/aktuelle...r-3394400.html
Es ist zwar nicht schön, von Geld zu sprechen, wenn dort Menschen sterben. Aber wahrscheinlich ist es ja so, daß dort Menschen sterben, weil es ums Geld geht.
Meinetwegen könnten wir morgen gleich 10 Milliarden überweisen, wenn das die Lage befrieden würde. Man sollte sich nur immer im Klaren sein, man löst damit nicht das Grundproblem, mangelndes Verantwortungsgefühl, mangelnde Empathie von Jazenjuk und Co.Geändert von Inaktiver User (31.05.2014 um 20:43 Uhr)




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Zumal Erzfeind Russland mir nix, dir nix zur Regionalmacht
degradiert worden ist und ergo kein ernstzunehmender Gegner mehr ist.
