Gut, daß es noch solche Beiträge gibt.Im Fernsehen und hier im Forum. Man könnte sonst noch verzweifeln.
Warum sind bloß auf einmal so Viele so waffen- und gewaltgeil geworden? Oder kommt mir das nur so vor? Ich hoffe doch sehr.
Und wenn es doch so ist: Liegt das an Aussagen wie jenen von von der Leyen und Gauck, die nahelegen, daß man mit "Kapazitäten" (Menschen und Waffen) Frieden herbeischießen könne? Weil diese (und Politiker im allgemeinen) eine Art Vorbildfunktion für manche haben vielleicht?
Antworten
Ergebnis 2.041 bis 2.050 von 3730
-
27.05.2014, 20:39Inaktiver User
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
Geändert von Inaktiver User (27.05.2014 um 21:39 Uhr)
-
28.05.2014, 10:50Inaktiver User
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
"Je schlechter die Zeiten, desto besser das politische Kabarett". - Wenn dieser Satz stimmt, sind ziemlich schlechte Zeiten angebrochen.
In der vorletzten Sendung "Die Anstalt" sagte einer der beiden Kabarettisten, er habe einmal mit einem Veteran des Ersten Weltkriegs gesprochen und ihn gefragt, was für ihn das Schlimmste am Krieg gewesen sei.
Die Antwort:
Als alles vorbei war, haben sich alle an einen runden Tisch gesetzt und verhandelt ...
... Hätten sie das vorher getan, wäre uns viel erspart geblieben.
-
28.05.2014, 21:46
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
Darauf angesprochen, warum die USA die Militäraktion im Osten der Ukraine unterstützen, falls es keine militärische Lösung geben kann, sagte die Sprecherin, die ukrainischen Behörden hätten das Recht, Ordnung im Land wiederherzustellen. „Aber das ist keine militärische Lösung, wir glauben immer noch daran, dass ein Dialog angebahnt wird.“
??? Was heißt das?
Quelle: USA unterstützen Militäroperation Kiews in Ostukraine | Sicherheit und Militär | RIA Novosti
***
Ich versuche mal einen (heutigen, das geht anscheinend nur momentweise) neutralen Blick:
Mag sein, daß die USA in den Konflikt mit Blackwater (o.ä.)-Nicht-Regierungs-
Truppen mitmischen.
Genauso Rußland: Mit eigenen "irgendwelchen Nicht-Offiziellen Kräften".
(Während sich das offizielle russische Militär sich z.T. laut NATO zurückzieht
von der russ.-ukr. Grenze).
Und die Oligarchen orgeln mit Privatarmeen auch kräftig mit, je nach Interessenslagen.
So ein Durcheinander! Oh Schreck.
Ich glaube, sie wissen nicht mehr, was sie tuen.
Und dann noch diese Rede von Obama zur Außenpolitik der USA.
....Führungsanspruch der USA in der Welt und all sowas....
Obama-Rede zur Außenpolitik: Zusammenarbeit statt Militäreinsätze - SPIEGEL ONLINE
-
29.05.2014, 21:04Inaktiver User
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
Schubumkehr für die Ukraine
Der deutsche Energiekonzern RWE liefert Erdgas in die Ukraine. Über eine Pipeline aus Polen
Gasstreit mit Russland: Schubumkehr für die Ukraine - Wirtschaft - FAZ
Ich weiß ja jetzt auch, was Schubumkehr ist.
Mich würde interessieren, ob es bezahlt wird, und welcher Preis. Angeblich sollten doch die offenen Rechnungen gegenüber Rußland schon letzte Woche beglichen werden, hatte Jazenjuk doch gesagt. Irgendwie schiebt er die Zahlung aber immer wieder erneut auf, trotz des (verglichen mit anderen europäischen Kunden) sehr günstigen Preises. Oder warum braucht er Lieferungen von der RWE?
Gut, geht ja auch um viel Geld. Aber wer kann schon bekommen und meinen, selber nicht auch mal leisten zu müssen.
Morgen können wir vielleicht lesen, daß bezahlt wurde, das war der EU Vorschlag. Falls wieder nicht, sollte die EU das vielleicht direkt an Rußland begleichen.
Der Gaspreisstreit scheint überhaupt von Jazenjuk politisch hochgespielt:
]Die jetzige Gaspreiserhöhung von 80 Prozent sieht weniger dramatisch aus, wenn man bedenkt, dass der zweite der beiden Rabatte, den Gazprom der Ukraine gewährte und damit den Preis auf 268,5 Dollar senkte, erst im Dezember des Vorjahres eingeführt worden ist. Bis Dezember hatte die Ukraine um die 400 Dollar gezahlt und damit zwar nicht gut, aber doch recht und schlecht gelebt.
"Der Effekt der jetzigen Preiserhöhung ist überbewertet", sagt daher auch Wladimir Dubrovskiy, Chefökonom des Kiewer Wirtschaftsforschungsinstituts "CASE Ukraine", auf Anfrage: "Die Situation ist nicht so katastrophal, wie sie auf den ersten Blick aussieht."
Energieversorgung : Gaspreiserhöhung ist für Ukraine keine Katastrophe - Nachrichten Wirtschaft - DIE WELTGeändert von Inaktiver User (29.05.2014 um 21:16 Uhr)
-
29.05.2014, 21:11Inaktiver User
-
29.05.2014, 21:20Inaktiver User
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
Mich wundert eben auch das ständige Herauszögern der Zahlung. Der Preis aus den Schulden war sehr niedrig, warum zahlt er das nicht? Welche Position hat ein Schuldner für Verhandlungen des Preises für weitere Lieferungen, wenn er sich weigert, bereits erfolgte Lieferungen zu bezahlen?
Da sowieso die EU zahlt, erwarte ich mal so langsam, daß direkt an Rußland bezahlt wird. Damit das ein Ende hat, aber auch, damit die Milliarden nicht in andere Säckel fließen, und die Rechnungen aber immer noch nicht bezahlt sind.
Solche Kunden liebt jeder Unternehmer sehr.
Irgendwie läßt man sich von dem schon ganz schön auf der Nase herumtanzen. Also die Eu meine ich, bzw. Öttinger, Steinmeier, Merkel und Co. Die strampeln sich einen ab wie mit einem bockigen Kind. Es ist schon so, wie Egon Bahr sagte, man muß schon aufpassen, daß der ukrainische Schwanz nicht mit dem europäischen Hund wackelt.
-
29.05.2014, 21:24Inaktiver User
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
Der gewählte ukrainische Präsident Pjotr Poroschenko hat mit US-Botschafter Geoffrey Pyatt den „Anti-Terror-Einsatz“ im Osten der Ukraine erörtert. (...)
Gleich nach den Konsultationen in der US-Botschaft, die noch am Wahltag (25. Mai) stattfand, habe Poroschenko in einer Beratung mit leitenden Repräsentanten der Militär- und Sicherheitsstrukturen ultimativ gefordert, das Territorium der Gebiete Donezk und Lugansk noch vor seiner (...) Amtseinführung zu „säubern“. Dabei sei auch die akzeptable Zahl der Toten genannt worden – 2000 (...).
Pyatt habe Poroschenko zum Wahlsieg gratuliert und sich für aktivere Handlungen der Armee im Osten der Ukraine ausgesprochen. Für den Fall, dass die Zahl der Todesopfer dabei zu hoch sein sollte, habe der Amerikaner versichert, dass die USA den „negativen Effekt abfedern und die internationale Reaktion werden herunterspielen können“, hieß es.
"2000 Tote wären akzeptabel", Ria Novosti
-
29.05.2014, 21:36Inaktiver User
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
Wie gut, dass es dich gibt, Koi-Nobori, du bist immer so schön einseitig, man muss über deine Postings nicht viel nachdenken.
Hast du gehört, die netten Separatisten haben einen Militärhubschrauber abgeschossen, 14 Soldaten sind dabei ums Leben gekommen.
Ein Separatist, es war in den Abend-Nachrichten auf 3sat, sagte, es werde ein Gemetzel geben.
Inzwischen sind 30 Särge mit russischen Soldaten nach Russland transportiert worden, wo doch Russland nichts mit den Kämpfen in der Ostukraine zu tun hat.
Wahrscheinlich ist in Amerika ein Sack Weizen umgefallen, deshalb......
-
29.05.2014, 21:43
-
29.05.2014, 23:41Inaktiver User
AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten
Sehr schlimm, dass in der Ostukraine offensichtlich keine Einigung zustande kommt. Es ist ja die Zivilbevölkerung, die am meisten zu leiden und die Folgen der Kriegshandlungen zu tragen hat.



Im Fernsehen und hier im Forum. Man könnte sonst noch verzweifeln.
Zitieren
