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    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Er hat aber bisher nicht dementiert, daß die Mission der Militärbeboachter intransparent erfolgte (heißt, geheim). Er betonte nur, daß sie aber Erkenntnisse brachte.
    Du begründest gerade warum es in bestimmten Situationen angemessen sei jemanden unbegründet als Lügner zu beschimpfen.

    Lügner ist also deiner Meinung nach in Relation zu den vorgebrachten Argumenten zu sehen?
    Jemand der sich nie auf Vorwürfe äußern kann (Steinmeier wird sich hier nicht äußern und alles was über "die Medien" reinkommt, die ja auch Lügner sind, sind natürlich Lügen)

    Steinmeier bleibt also nach deinen Standards für immer und ewig ein Lügner.
    Interessant so was.

    Hinzukommt auch hier: Intransparenz ist kein Grund Geiseln (auch Ukrainische, die mishandelt wurden) zu nehmen. Auch wenn es hier im Strang als Zivilcourage dargestellt wurde. Was meiner Meinung nach durchaus die Relativierung von Gewalt ist. Ukrainische Bürger dürfen sich auf Ukrainischen Staatsgebiet aufhalten und reisen, ohne festgesetzt zu werden. Ebenso wie alle mit gültigen Pässen, Visen etc. So etwas wie "berechtigte Selbstjustiz", der Zweck heiligt die Mittel (aber den OSZE Beobachtern geht es doch gut), gibt es nicht. Auf keiner Seite.

    Zwecke egal welche heiligen keine Mittel.
    Genau diese Begründung wird hier im Strang allerdings angewendet und so dreht sich die Gewaltspirale weiter.
    Geändert von _Farmelli (07.05.2014 um 12:16 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und auf welche davon bezieht sich dann Deine Aussage oben?
    Na gut, frau hat ja sonst nichts zu tun:
    Lawrow meinte auf die Frage nach den Präsidentschaftswahlen in der Ukraine am 25.Mai, es sei "ungewöhnlich" unter Anwesenheit des Militärs Wahlen abzuhalten.
    Auf den Vorschlag Hagues, eine neuerliche Konferenz in Genf einzuberufen, sagte Lawrow, dies sei nur unter Beteiligung der Opposition (Separatisten) möglich.
    Zynismus der besonderen Art.

    Wie schön wäre es doch, würden die Vorteilsnehmer aus den derzeitigen blutigen Unruhen und der Destabilisierung der Ukraine gegeneinander bewaffnet antreten müssen, anstatt in (wenn auch ab und zu sehr schlecht geschnittenen und wegen kugelsicherer Westen hie und da lächerlich ausgebeulten) teuren Anzügen und Maßschuhen herumzureisen und Floskeln von sich zu geben.
    Der Konflikt wäre schnell beendet.
    Nachsatz von mir: die Separatisten sind nicht eine Einheit, sondern haben unterschiedliche Motive, deren allererstes vermutlich ist, gefährlich auszusehen und aufgrund der Bewaffnung auch zu sein.
    Geändert von Inaktiver User (07.05.2014 um 12:36 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Konkrete Äußerungen, Zitate, von Lawrow, habe ich noch nicht gefunden. Aber dies, ein Kommentator sagt:

    Um den Zerfall des Landes nicht weiter zu beschleunigen, muss die Übergangsregierung an den Verhandlungstisch in Genf zurückkehren. Sie mag den Großteil der Ukrainer vertreten, doch längst nicht mehr alle. Das wird immer mehr Diplomaten der EU klar. In dieser Situation ist Dialog und nicht Konfrontation gefragt.
    Die "Führung in Kiew" allerdings bleibt stur:
    Eine Teilnahme der Separatisten kommt für die Führung in Kiew nicht infrage.
    Quelle beides: Steinmeier und die Ukraine-Krise: "Lawrow ist unverfroren" - n-tv.de

    Aus dem Kontext entnehme ich, daß Lawrow die Beteiligung der Separatisten fordert. Was ich im übrigen angesichts dessen:

    Sie mag den Großteil der Ukrainer vertreten, doch längst nicht mehr alle. Das wird immer mehr Diplomaten der EU klar.
    ziemlich logisch finde, wenn man ernsthaft daran interessiert ist, zu deeskalieren und dem Volk auch eine Stimme zu geben. "Das Volk" ist ja kein Einheitsbrei. Ich denke nicht, daß die Mehrheit des ukrainischen Volkes hinter einer Partei stehen, zumindest hoffe ich das doch sehr, die sich nicht von, u.a., sowas distanziert:

    Timoschenko dankte den "friedlichen Demonstranten", die für die Sicherheit Odessas aufgestanden seien und zum "Schutz administrativer Gebäude" beigetragen hätten.
    Ukraine braucht Versöhnung statt Hetze: Bitte keine Präsidentin Timoschenko! - n-tv.de
    sondern, das ist deren Präsidentschaftskandidat!

    Die Bürger der Ukraine werden also eher sowieso nicht von der Übergangsregierung vertreten. Gewählt wurde diese ja nicht, nicht einmal vom Parlament (zuwenig Stimmen gehabt, soweit ich das gelesen habe, - man möge mir gerne das Gegenteil darlegen).
    Warum also sollten nicht wenigstens die sog. Separatisten, (Farmelli, bitte den korrekten Begriff nennen, falls Dir dieser nicht gefällt, ich ändere das dann gerne), teilnehmen,die ja eine bedeutende Gruppe ausmachen. Ganz offensichtlich.
    Geändert von Inaktiver User (07.05.2014 um 13:25 Uhr)

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    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Na gut, frau hat ja sonst nichts zu tun:
    Lawrow meinte auf die Frage nach den Präsidentschaftswahlen in der Ukraine am 25.Mai, es sei "ungewöhnlich" unter Anwesenheit des Militärs Wahlen abzuhalten.
    Auf den Vorschlag Hagues, eine neuerliche Konferenz in Genf einzuberufen, sagte Lawrow, dies sei nur unter Beteiligung der Opposition (Separatisten) möglich.
    Zynismus der besonderen Art.
    was ist daran "merkwürdig"- oder gar zynisch??
    "Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
    Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)

  5. gesperrt

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    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Bürger der Ukraine werden also eher sowieso nicht von der Übergangsregierung vertreten. Gewählt wurde diese ja nicht, nicht einmal vom Parlament (zuwenig Stimmen gehabt).
    Das begründest du mit welchen Zahlen und Mehrheitsverteilungen im ukrainischen Parlament?
    Die drei Parteien die die Übergangsregierung stellen haben die Mehrheit im Ukrainischen gewählten Parlament. Wie schon etliche Male zitiert.

  6. Inaktiver User

    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Die Bezeichnung "Faschismus" geistert derzeit inflationär herum:
    Was in Odessa geschah, war ein furchtbares, menschenunwürdiges Verbrechen, Faschismus hingegen ist ein herrschaftssicherndes, unterdrückendes Regierungsmodell mit Einparteiensystem. Dass faschistische Regime menschenunwürdig handelten ist klar, aber es waren Regime und nicht einzelne Verbrechen, die den Faschismus ausmachten.
    Wie Lawrow zu dem derzeitgen Regime in Russland wohl steht:
    keine Pressefreiheit
    Ermordung der Politkowskaja und weiterer Presseleute
    Verurteilung von regierungskritischen Menschen unter fragwürdigen Umständen
    Herausfiltern von Oligarchen und Verurteilung derselben, gleichzeitig Schutz regierungsfreundlicher Reicher,
    usw., usf.
    ??
    Aber klar, man(n) beißt nicht die Hand, die einen füttert.
    Geändert von Inaktiver User (07.05.2014 um 12:45 Uhr) Grund: Tippfehler

  7. Inaktiver User

    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Zitat Zitat von ernesto_01 Beitrag anzeigen
    was ist daran "merkwürdig"- oder gar zynisch??
    Wenn du nicht zynisch findest, dass ein hoher ausländischer Politiker ernsthaft als Grund zur Absage für lange vorbereitete und zur Stabiliserung unabdingbare Wahlen in einem souveränen Staat, Militär, von dem kein Mensch behauptet, es sei dann anwesend, vorschiebt, was soll dann noch erklärt werden?
    Russland will keine Präsidentschaftswahlen in der Ukraine, solange nicht klar ist, dass die russlandfreundlich ausgehen. Deshalb das Referendum.

  8. Inaktiver User

    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Na gut, frau hat ja sonst nichts zu tun:
    Lawrow meinte auf die Frage nach den Präsidentschaftswahlen in der Ukraine am 25.Mai, es sei "ungewöhnlich" unter Anwesenheit des Militärs Wahlen abzuhalten.
    Auf den Vorschlag Hagues, eine neuerliche Konferenz in Genf einzuberufen, sagte Lawrow, dies sei nur unter Beteiligung der Opposition (Separatisten) möglich.
    Zynismus der besonderen Art.
    Dann habe ich ja richtig erraten, worauf du dich bezogen hast.
    Wo du aber Zynismus entdeckt haben willst, ist nach wie vor völlig unklar.
    Ist es nicht normal, dass man Konflikte löst, indem man zuerst und vor allem die Konfliktparteien an den gemeinsamen Verhandlungstisch bringt, statt dass die Sache zwischen ausländischen Mächten und einer einzelnen Konfliktpartei ausgeklüngelt wird?

    Wie schön wäre es doch, würden die Vorteilsnehmer aus den derzeitigen blutigen Unruhen und der Destabilisierung der Ukraine gegeneinander bewaffnet antreten müssen, anstatt in (wenn auch ab und zu sehr schlecht geschnittenen und wegen kugelsicherer Westen hie und da lächerlich ausgebeulten) teuren Anzügen und Maßschuhen herumzureisen und Floskeln von sich zu geben. Der Konflikt wäre schnelle beendet.
    Lawrows Forderung, es müssten sich ALLE Parteien an den Tisch setzen, findest zu "zynisch".
    Ich finde hingegen deine Äußerung zynisch.
    Geändert von Inaktiver User (07.05.2014 um 12:47 Uhr)

  9. User Info Menu

    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was in Odessa geschah, war ein furchtbares, menschenunwürdiges Verbrechen, Faschismus hingegen ist ein herrschaftssicherndes, unterdrückendes Regierungsmodell mit Einparteiensystem. Dass faschistische Regime menschenunwürdig handelten ist klar, aber es waren Regime und nicht einzelne Verbrechen, die den Faschismus ausmachten.
    eben- es ist das Terrorregime von Kiew, welches die Bluthunde von der Kette lässt, wo ist der Unterschied?
    "Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
    Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)

  10. Inaktiver User

    AW: Kiews Staatsmacht und Demonstranten

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Das begründest du mit welchen Zahlen und Mehrheitsverteilungen im ukrainischen Parlament?
    Die drei Parteien die die Übergangsregierung stellen haben die Mehrheit im Ukrainischen gewählten Parlament. Wie schon etliche Male zitiert.
    Von welchem gewählten Parlament sprichst Du?

    Man kann weder das eine noch das andere mit Zahlen belegen. Das ist ja das Problem. Genau deshalb müssten gerechterweise alle Gruppen Gewicht bekommen, nicht nur die, die sich in die Übergangsregierung gesetzt haben.

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