Wenn ich die bisherigen Kommentare richtig verstanden habe, dann besteht da kaum Handlungsbedarf, da sich Frauen durch Männer in der Werbung selten sexuell angesprochen fühlen und wenn, dann nicht so, dass sie sich dadurch sonderlich zu Callboy-Buchungen animiert fühlen.
Und selbst wenn das so sein sollte, dann ist der resultierende Schaden im Gegensatz zum Alkohol- und Zigarettenkonsum noch zu wenig erforscht.
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07.12.2013, 18:08
AW: Mann, oh Mann ... Großbordell Deutschland
"...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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07.12.2013, 18:11Inaktiver User
AW: Mann, oh Mann ... Großbordell Deutschland
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07.12.2013, 18:13Inaktiver User
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07.12.2013, 18:13
AW: Mann, oh Mann ... Großbordell Deutschland
Ok, das wäre vielleicht zu verbessern: Mechaniker in der Werbung nur noch mit realistischem Bierbauch im ölverschmierten Blaumann, Ärmel lang.
Zum Beispiel gegen Aufpreis anal oder ohne Kondom usw. Arme Mechaniker lassen sich bestimmt darauf ein. Also weitere Verbesserung: Männer in der Werbung nicht als finanziell bedürftig darstellen."...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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07.12.2013, 18:45
AW: Mann, oh Mann ... Großbordell Deutschland
Dann verkauft sich die coole Jeans aber nicht mehr so gut.
Habe noch keinen Kerl getroffen, dem man fuer diese beiden Dinge Geld anbieten musste. (Doch... einen aber der war auch sonst ein bisschen daneben.)Zum Beispiel gegen Aufpreis anal oder ohne Kondom usw.
Was hast du denn immer mit der Werbung? Ich guck die meistens nur im Vorabendprogramm und da gibts ueberwiegend Werbung fuer Medikamente und Nahrungsergaenzung aller Art. Maenner, die sich vorm Zubettgehen erstmal einen Teller bunte Pillen reinpfeifen, damit sie ueberhaupt einschlafen, nachts nicht acht mal pieseln muessen und morgens wieder hoch kommen, wirken alles andere als sexy.Arme Mechaniker lassen sich bestimmt darauf ein. Also weitere Verbesserung: Männer in der Werbung nicht als finanziell bedürftig darstellen.
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07.12.2013, 19:00
AW: Mann, oh Mann ... Großbordell Deutschland
Tja, das ist dann halt zu akzeptieren.
Ich sehe einen direkten Zusammenhang zwischen der Darstellung von Frauen in der Werbung und der Akzeptanz von Nachfrage nach Prostitution:
∙ Ford bewirbt einen großen Kofferraum mit drei animierten Frauen, die geknebelt und gefesselt darin Platz finden
∙ Equinox lässt eine Frau über einen Billardtisch kriechen
∙ für die Modefirma American Apparel lässt eine Frau ihr Höschen runter
∙ für das Deodorant Axe joggt eine Frau im Bikini mit schwingenden Brüsten
∙ Elektrohersteller Radio Shack legt sein pillenförmiges rotes Radio auf den nachten Rücken einer Frau
..."...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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07.12.2013, 19:19Inaktiver User
AW: Mann, oh Mann ... Großbordell Deutschland
Ich auch.
Ware, die sich nicht von allein verkauft, muss beworben werden. Auch nutzlose, überteuerte und unter großer Konkurrenz stehende Ware muss durch Werbung attraktiv gemacht werden.
Kurz, Luxusgüter müssen an das Kind, an die Frau und an den Mann gebracht werden.
Um die Verwechselungsgefahr auszuschließen (das Kind will das Männerparfum, die Frau die Luxuskarrosse und der Mann den Bodenfeudel, samt Putzmittel), gibt man der Werbung Attribute bei.
Der Kinderwerbung die dauergrinsende Mami, der Frauenwerbung den glänzenden Fußboden und der Männerwerbung die nackte Frau.
Und was man sieht und begehrt, das will man auch haben. Ganz oder gar nicht. Alles, was das Portemonnaie hergibt.
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07.12.2013, 20:29
AW: Mann, oh Mann ... Großbordell Deutschland
Wobei das auch die Frage ist. Wenn die Darstellung von schmutzigen, muskuloesen Automechanikern erstmal als sexistisch geächtet ist, dann wird man sich über solche Werbung wohl echauffieren und der Absatz wird eher einbrechen. Das ist Gewöhnungssache.
Wie mit dem Rauchverbot. Erst haben die Wirte immense Umsatzeinbußen befürchtet, wenn in Restaurants nicht mehr geraucht werden darf. Und heute? In Moskau beispielsweise wird noch ohne Ende gequalmt in Lokalen und mir ist fast schlecht geworden beim Essen. Rauchfreie Restaurants gefallen mir inzwischen viel besser."...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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07.12.2013, 20:31
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07.12.2013, 20:41Inaktiver User



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