Ich stimme zum Großteil zu, schränke aber dahingehend ein, dass ich behaupte: viele lassen sich schamlos veralbern und halten das nicht für geschauspielert. Zumindest nicht, wenn es konkret um sie persönlich geht.
Keine Ahnung, ob das auf den letzten Seiten schon thematisiert wurde, aber es gibt ja einschlägige Foren, in denen sich Puffgänger über ihre Erlebnisse und die jeweiligen Damen austauschen.(<-heute zum ersten Mal überhaupt benutzt).
Neben dem degradierenden und dümmlichen Vokabular fallen dabei immer wieder Aussagen auf wie: "Die XY sagte, das mache sie nicht mit jedem"/ "XY sagt, sie macht 123 nur wenn sie selbst Spaß dabei hat"/ "XY sagte, auf mich freut sie sich immer am meisten"/ "XY freute sich riesig über die Satinbluse, die ich ihr mitgebracht habe und auf die ich dann volles Rohr ge... habe"
Allzu lange erträgt man den Aufenthalt auf solchen Plattformen nicht.
Ein Bekannter von mir wohnte übrigens vor ein paar Jahren noch in einem Vielparteienhaus, in dem später zwei, drei Wohnungen von einem Puffbetrieb angemietet wurden.
Es kam vor, dass Kerle bei ihm klingelten und nach der Anwesenheit von Dame XY fragten.
"Lustig" waren auch Typen, die mit einem Kombi vorfuhren, auf dessen Rücksitz Kinder saßen (während Papi mal eben für 20 Minuten wohin musste).
Irgendwann zog er aus, und mit ihm andere Mieter, deren Beschwerden über den Betrieb im eigenen Haus von der Verwaltung ignoriert wurden.
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10.12.2013, 09:16Inaktiver User
AW: Mann, oh Mann ... Großbordell Deutschland
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10.12.2013, 09:46Inaktiver User
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10.12.2013, 09:51
AW: Mann, oh Mann ... Großbordell Deutschland
solche Forenbeiträge (also auf den genannten Plattformen- damit es kein Missverständnis gibt), die Wahrscheinlich darüber hinaus ohnehin wohl ausschließlich von Dumpfbacken online gestellt werden, für bare Münze zu nehmen, wäre nicht weniger naiv, als zu glauben, man wäre für die Prostituierte etwas ganz Besonderes.
"Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)
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10.12.2013, 10:35Inaktiver User
AW: Mann, oh Mann ... Großbordell Deutschland
Ich haette nicht erwartet, mal mit Satyr oder gar Ernesto einer Meinung sein zu muessen, aber das ist falsch. Empathie bedeutet Einfuehlungsvermoegen. Interessanterweise muss das allerdings nicht immer positiv besetzt sein. Psychopathen sind hervorragedn darin, die Gefuehle ihrer Gegenueber zu erkennen und sie zu benutzten, sie empfinden aber keine eigenen (sozialen) Gefuehle gegenueber dem anderen.
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10.12.2013, 10:37Inaktiver User
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10.12.2013, 10:43
AW: Mann, oh Mann ... Großbordell Deutschland
Ich würde mal meinen:
ihr habt beide zugleich recht.
Bei wiki liest man folgendes zum Begriff der Empathie:
Der Begriff Empathie ... bezeichnet die Fähigkeit, Gedanken, Emotionen, Absichten und Persönlichkeitsmerkmale eines anderen Menschen oder eines Tieres zu erkennen und zu verstehen. Zur Empathie gehört auch die Einfühlung als eigene Reaktion auf die Gefühle Anderer wie zum Beispiel Mitleid, Trauer, Schmerz oder Hilfsimpuls.
VanDyckEs gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
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10.12.2013, 11:01Inaktiver User
AW: Mann, oh Mann ... Großbordell Deutschland
Das glaube ich auch. Schmeichelei wirkt sowieso bei ganz vielen Leuten, auch bei Frauen, siehe das Beispiel der Heiratsschwindler. Es kann bei manchen gar nicht übertrieben genug sein, die glauben das.
Was Du von der Seite berichtest, ist schon unappetitlich. Nicht nur, sich so zu benehmen, sich auch noch damit brüsten.
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10.12.2013, 11:10Inaktiver User
AW: Mann, oh Mann ... Großbordell Deutschland
Der letzte Satz im Zitat ist nicht gerade eindeutig verständlich. Wikipedia ist manchmal eine sonderbare Quelle.
Jedenfalls bleibt es trotzdem, wie es ist: Empathie heißt nicht Mitleid. Empathie heißt aber, auch den Schmerz eines anderen erkennen können. Ob man ihn dann auch noch wie einen eigenen Schmerz fühlt (Mitleiden), ist möglicherweise eine Folge davon.
Warum muß man jetzt unbedingt Worte umdeuten? Man kann einfach die benutzen, die passen. Außerdem war es einfach nicht als Mitleid gemeint, und damit wird jede Diskussion sowieso überflüssig. Hier scheint's mir nur um's Rechthaben zu gehen. Das finde ich störend in einer Diskussion.l
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10.12.2013, 11:14Inaktiver User
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10.12.2013, 11:18




(<-heute zum ersten Mal überhaupt benutzt).
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