Ja, wenn es sich vielleicht um normale weibliche Körper handeln würde. Aber die "Hommage" richtet sich an die heute üblichen anormalen Frauenproportionen.
Die Männerkörper im Anschluss sind "normal".
Der Witz an der Sache bleibt mir verschlossen. Männer finden es erotisch, wenn zwei getunte Frauen sich massieren. Ja, und.....?
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08.12.2013, 22:39Inaktiver User
AW: Mann, oh Mann ... Großbordell Deutschland
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08.12.2013, 22:42Inaktiver User
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08.12.2013, 22:56
AW: Mann, oh Mann ... Großbordell Deutschland
Naja, an die Proportionen, die heute als besonders attraktiv gelten und die die manchmal, aber halt nicht immer, durch gesunde Lebensführung, Ernährung und passende Bewegung für viele Frauen verwirklichbar sind, ohne in "Anormalität" abrutschen zu müssen.
Aber es mag natürlich sein, dass andere Frauen diese Darstellung und den damit implizit verbundenen Anspruch als frauenfeindlich empfinden.
Nicht sonderlich trainierte Biertrinker-Couchsitzer-Figuren, ja.
Sie meinen, dass die Frauen viel Spaß dabei haben und der eine hat die Idee, ob sie das nicht auch mal ausprobieren sollten, aber die Vorstellung regt sie nicht sonderlich an, also tun sie das, was ihrer Natur eher entspricht: Trinken und zusehen. Nicht sonderlich lustig, aber auch nicht wirklich frauenfeindlich, finde ich.
Auch diese zum Beispiel finde ich nicht direkt frauenfeindlich, obwohl da eine Frau durch die Luft fliegt. Und es gibt ja sogar sehr frauenfreundliche Bierwerbung."...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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08.12.2013, 23:41Inaktiver User
AW: Mann, oh Mann ... Großbordell Deutschland
Ja, klar, das was mit der Werbung ausgedrückt wird, ordnet dieselbe in eine bestimmte Kategorie ein, sicherlich nicht der Auftritt einer nackten Frau.
Wie gesagt, finde ich, der Spot präsentiert ein bestimmtes Frauenbild, das sich sowohl in der Frau, die geht wie auch in den Frauen, die sich auf den Liegen befinden, ausdrückt, weiters wird die erste Frau von einer anderen als "billig" bezeichnet, was doch wohl kein Kompliment ist, dass sie das Adjektiv umwertet, bedeutet nicht, dass es tatsächlich an Wert gewonnen hat.
Was du mit dem Satz
ausdrücken willst, ist mir nicht einsichtig.Mir gefällt diese Werbung, da sie sowohl den Männern als auch den Frauen zeigt, was billig ist.
So wie ich ihn verstehe, meinst du, die Werbung sei ein Lehrstück, das darlegt, was "billig" ist.
Dafür ist aber die Interpretation des Spots nötig. Der/die eine findet die darin vorkommenden Frauen "billig", der/die andere wiederum nicht. Vielleicht sehen manche ZuschauerInnen sogar Ironie in dem Ganzen.
Und dazu
kann ich nur zustimmend nicken,Eine Werbung, in der eine züchtige Hausfrau den Boden in ein einem Wisch glänzend schrubbt und der virtuelle Muskelmann ihr die Flasche mit dem richtigen Putzmittel unter die Nase hält, finde ich sexistischer.
wie auch dazu
Wobei ich einschränkend meine, nicht jede auf eine bestimmte Art wirkende Botschaft drückt objektiv gesehen das aus, was sie vielleicht einer Einzelnen sagt.Die Botschaft ist es, die wirkt.
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09.12.2013, 00:14Inaktiver User
AW: Mann, oh Mann ... Großbordell Deutschland
Natürlich ist es Ironie. Aber eine Ironie, die die Frauen unter sich ausmachen.
Sexistisch wäre es, wenn ein Mann das sagen würde und unter "billig" auch minderwertig verstehen sollte.
Die Doppeldeutigkeit des Wortes bekommt durch die "positive" Besetzung eigentlich eine dritte Bedeutung.
Dass das ganze extrem dümmlich wirkt, weil drei (?) aufgetuffte Blondinen nicht die eigentlichen zwei Bedeutungen des Wortes "billig" kennen, macht das Ganze zur Satire.
Also der normale Zuhörer würde vielleicht sagen, wisst ihr denn nicht, was "billig" bedeutet? Das sagt man doch nur, wenn man jemanden beleidigen will.
Glaubt man ja auch zuerst, dass es sich um "Zickenkrieg" handelt. Ist es aber nicht. Es hat einen Überraschungsmoment.
Was den potentiellen Sexkäufer anbetrifft, der hört von dem Mädel, dass sie sich nicht abgewertet fühlt, wenn er sie als billig bezeichnen würde. Möglicherweise schreckt so viel Selbstbewußtsein so jemanden ab. Oder auch nicht.
Ich kann mich beim besten Willen nicht in einen Freier hineinversetzen.
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09.12.2013, 09:07
AW: Mann, oh Mann ... Großbordell Deutschland
Was meint Ihr denn eigentlich mit "mehrere Bedeutungen von billig"? Billig verstehe hier ich als "leicht zu haben", ob nun die Frauen oder die Fernseher.
Und ob nun die Frauen untereinander sich mit "billig" irgendetwas besonderes sagen wollen, ist eigentlich auch nebensächlich angesichts dieser Variante, in der sie sprachlos bleiben und von einem männlichen Sprecher wie für einen Billig-Katalog präsentiert werden.
Wie auch immer. Natürlich ist das alles ironisch gemeint. Und ich glaube auch nicht, dass es wegen solcher Werbung deutlich mehr Sex-Flatrate-Konsumenten gibt oder dass es bei einem Verbot solcher Werbung deutlich weniger Nachfrage nach Prostitution gäbe.
Aber trotzdem trägt solche Werbung dazu bei, dass die Käuflichkeit von Sex als Normalität wahrgenommen wird, da bin ich ziemlich sicher."...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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09.12.2013, 11:04
AW: Mann, oh Mann ... Großbordell Deutschland
"Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)
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09.12.2013, 11:29Inaktiver User
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09.12.2013, 11:30
AW: Mann, oh Mann ... Großbordell Deutschland
Das ist ja kein Widerspruch: In Deutschland zählen Großbordelle mit Flatrate-Sex ganz offenbar zur Realität.
Männer werden heute regelrecht zum Frauenkauf animiert. Dem Kölner Großbordell Pascha zum Beispiel ist ein Club angegliedert, in dem Junggesellenabschiede und Betriebsfeste enden. Mit Tabledance – und fließendem Übergang ins Laufhaus. Jedes dritte Kölner Taxi fährt Werbung fürs Pascha, und beim Christopher Street Day hatten die Bordellbetreiber sogar einen eigenen Wagen."...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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09.12.2013, 11:42
AW: Mann, oh Mann ... Großbordell Deutschland
"Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)



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