Das sehe ich nicht so. Die Frauen im zweiten Spot sind nicht neidisch und hämisch, sondern anerkennend.
Mir gefällt diese Werbung, da sie sowohl den Männern als auch den Frauen zeigt, was billig ist.
Es ist zu einfach, etwas als sexistisch zu bezeichnen, nur weil eine nackte Frau darin vorkommt. Es ist der Inhalt, die Bedeutung, die es sexistisch werden lässt.
Eine Werbung, in der eine züchtige Hausfrau den Boden in ein einem Wisch glänzend schrubbt und der virtuelle Muskelmann ihr die Flasche mit dem richtigen Putzmittel unter die Nase hält, finde ich sexistischer.
Die Botschaft ist es, die wirkt.
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08.12.2013, 20:31Inaktiver User
AW: Mann, oh Mann ... Großbordell Deutschland
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08.12.2013, 20:56
AW: Mann, oh Mann ... Großbordell Deutschland
Aha Du meinst also, Männer sehen diese Werbung und denken dann: "Oh, das ist also billig. Nein das kaufe ich nicht, weder solche Frauen, noch bei Redcoon." Wohl kaum. Im Gegenteil: Nach dem Motto "Geiz ist geil" kauft der Mann bei Redcoon billige Unterhaltungselektronik und im Großbordell den Flatrate-Sex und ist in beiden Fällen stolz darauf, ein Schnäppchen gemacht zu haben.
Wird aber wohl keine Konsequenzen haben: Redcoon: Tussi-Spots beschäftigen den Deutschen WerberatGeändert von Alaska (08.12.2013 um 21:01 Uhr)
"...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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08.12.2013, 20:57
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08.12.2013, 20:59
AW: Mann, oh Mann ... Großbordell Deutschland
Geändert von Alaska (08.12.2013 um 21:04 Uhr)
"...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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08.12.2013, 21:49Inaktiver User
AW: Mann, oh Mann ... Großbordell Deutschland
Ich glaube kaum, dass sehr viele Männer bei dieser Werbung viel denken. Sie sehen nackte Mädels und freuen sich. Ob sich das auf ihr Kaufverhalten auswirkt, sei dahin gestellt.
Frauen, aber die das sehen, fragen sich vielleicht: ups, die "Konkurrentin" bewundert die "Konkurrentin" und macht ihr ein Kompliment, worüber diese sich dann freut. Wie untypisch, wie unweiblich. Und was für ein Kompliment macht sie ihr?
Sie nennt sie "billig". Ja, hallooo, gleich zwei no gos in einem. Was stimmt da nicht?
Es ist wie das Suchbild für Kunstsachverständige: Suchen Sie 10 Unterschiede in der Fälschung.
Als ich die Werbung das erste Mal sah, dachte ich spontan: Seht mal, Mädels, endlich kommt ihr auf den Punkt.
Ich bin aber auch eine Kunstsachverständige.
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08.12.2013, 21:52Inaktiver User
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08.12.2013, 21:55Inaktiver User
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08.12.2013, 22:21
AW: Mann, oh Mann ... Großbordell Deutschland
Nun bist Du halt eine Frau und hast eine ausführliche Meinung dazu, wie diese Werbung auf Frauen wirkt, schön.
Aber wenn sich die Werbung nicht auf das Kaufverhalten von Männern auswirkt - egal ob es sich um billige Fernseher, Fotoapparate oder Frauen dreht - dann hat sie sicher ihr Ziel verfehlt."...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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08.12.2013, 22:25
AW: Mann, oh Mann ... Großbordell Deutschland
Die beiden Männer erfreuen sich an den beiden massierenden Frauen (ok, das könnte man als Persiflage auf die Männerfantasie "Lesbensex" verstehen) und stellen dann fest, das es umgekehrt jeglicher Erotik entbehren würde, wenn sie sich dort gegenseitig eincremen würden. Im Grunde eine Hommage an den weiblichen Körper und also nicht sonderlich sexistisch, frauenfeindlich oder herabwürdigend, finde ich jedenfalls.
"...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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08.12.2013, 22:31
AW: Mann, oh Mann ... Großbordell Deutschland
Doch, das ist ihr Standardmodell, weswegen Frauen überhaupt auf die Idee kommen, sich zu prostitutieren:
"Die Prostitutionsforschung stellt eindeutig fest, dass es in vielen Fällen einen Zusammenhang zwischen frühen sexuellen Übergriffen und Prostitution gibt. Das ist allerdings unter aktiven Prostituierten ein Tabu.""...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')



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