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    AW: würdet ihr euren netten nachbarn, trainer, onkel oder uropa als ex-ss mann verrat

    Zitat Zitat von Zazu2 Beitrag anzeigen
    Also:
    Wenn du diese Aussage ernst meinst:
    Waren die Aufseher der SS geradezu opferbereite Helden, die weniger Angst um ihr Leben hatten als Normalos?
    Das Wort Helden ist in dem Zusammenhang falsch, weil man Helden verehrt, die SS brachte Leid und Tod- mit Heldentaten verbinde ich anderes.

    Bei dem Erstangriff auf Polen beispielsweise ging die SS voran. Die Folge war, durch die hohe Bereitschaft, ihr eigenes Leben zu opfern, brachten sie viele um, hatten aber hohe eigene Verluste, so dass sie militärisch geschult wurden.

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    AW: würdet ihr euren netten nachbarn, trainer, onkel oder uropa als ex-ss mann verrat

    Zitat Zitat von stillwater Beitrag anzeigen
    Bildung und Geschichtskenntnisse.

    Nur ungebildete Menschen werden zu Tätern? Aha.

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    AW: würdet ihr euren netten nachbarn, trainer, onkel oder uropa als ex-ss mann verrat

    Zitat Zitat von aubisa Beitrag anzeigen
    Ich glaube, Du hast eine Vorstellung des Opferbegriffs, der sich von meinem so stark unterscheidet, dass es mir schwer fällt, hier überhaupt zu diskutieren. Jemand, der freiwillig ob des möglichen Ruhms seinen Tod in Kauf nimmt, als "Opfer" zu bezeichnen ist - nein, in meinem Denken nicht.
    "Todesmutig in den Kampf stürzen" empfinde ich angesichts völlig entrechteter Menschen, über die an der Rampe das Todesurteil gefällt wurde, als Verhöhnung.
    hier geht es um den damaligen sprachgebrauch, die elitetruppen würden sich für den führer opfern, sie schützten ihn persönlich.

    ohne positivwertung von mir.
    lg
    legrain

  4. gesperrt

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    AW: würdet ihr euren netten nachbarn, trainer, onkel oder uropa als ex-ss mann verrat

    Zitat Zitat von aubisa Beitrag anzeigen
    "Todesmutig in den Kampf stürzen" empfinde ich angesichts völlig entrechteter Menschen, über die an der Rampe das Todesurteil gefällt wurde, als Verhöhnung.
    Nun das war ihre Entscheidung und da es eine Eliteeinheit war, hatten sie ihren Stolz. Ob Du das nun als Verhöhnung bezeichnest oder nicht, ändert an den simplen Tatsachen nichts.

    Ich denke man sollte faktische Tatsachen, Augenzeugenberichte usw. wiedergeben können, ohne moralisch dafür verurteilt zu werden. Denn ich finde es nicht richtig, Unwahrheiten weiter zu geben, nur weil Du dies besser finden würdest.

  5. gesperrt

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    AW: würdet ihr euren netten nachbarn, trainer, onkel oder uropa als ex-ss mann verrat

    Zitat Zitat von aubisa Beitrag anzeigen
    Nur ungebildete Menschen werden zu Tätern? Aha.
    Habe ich nicht behauptet. Aber gebildete Menschen können nicht nur lesen, sie verstehen Geschriebenes unmissverständlich und müssen nicht wiedergeben, was nie geschrieben wurden ist.

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    AW: würdet ihr euren netten nachbarn, trainer, onkel oder uropa als ex-ss mann verrat

    Zitat Zitat von legrain Beitrag anzeigen
    hier geht es um den damaligen sprachgebrauch, die elitetruppen würden sich für den führer opfern, sie schützten ihn persönlich.

    ohne positivwertung von mir.
    Nun, ich gehe davon aus, dass der damalige Sprachgebrauch nicht mehr der heutige ist. Und stillwater schreibt heute.

  7. Inaktiver User

    AW: würdet ihr euren netten nachbarn, trainer, onkel oder uropa als ex-ss mann verrat

    Zitat Zitat von stillwater Beitrag anzeigen
    Habe ich nicht behauptet. Aber gebildete Menschen können nicht nur lesen, sie verstehen Geschriebenes unmissverständlich und müssen nicht wiedergeben, was nie geschrieben wurden ist.
    seh ich wieder einmal anders. viele der täter waren hochintelligent. doch trotzdem waren sie unglaubliche sadisten und hatten kein problem damit menschen zu foltern und zu töten oder eine überhebliche rassenideologie zu verinnerlichen.

    und manchmal waren sie auch nur gnadenlos an ihrer eigenen karriere interessiert und haben das leid anderer in kauf genommen.

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    AW: würdet ihr euren netten nachbarn, trainer, onkel oder uropa als ex-ss mann verrat

    Zitat Zitat von stillwater Beitrag anzeigen
    Ich denke man sollte faktische Tatsachen, Augenzeugenberichte usw. wiedergeben können, ohne moralisch dafür verurteilt zu werden. Denn ich finde es nicht richtig, Unwahrheiten weiter zu geben, nur weil Du dies besser finden würdest.
    Ich mag plumpe Unterstellungen nicht.
    Aber vielleicht kannst Du ja Deine "faktischen Tatsachen" mal darstellen?

  9. Inaktiver User

    AW: würdet ihr euren netten nachbarn, trainer, onkel oder uropa als ex-ss mann verrat

    Zitat Zitat von legrain Beitrag anzeigen
    ich erkläre es genauer.

    mir ist es wichtig, die motivation der menschen in worte gefasst zu sehen, warum sie die eine oder andere ansicht verteten, solange sie bei dem thema den holocaust nicht leugnen.

    wir diskutieren zuwenig über themen, wir trauen anderen und uns selbst nicht mehr oft zu, unsere meinungen durch prüfung der worte anderer verändern zu können.
    Ich habe meinen Standpunkt ja schon geäussert.

    Ich war dreizehn, als ich von meiner dann sich im Sterben befindlichen jüdischen Grossmutter gemeinsam mit meiner Mutter- deren Tochter- die Ausschnitte aus ihrem Leben hörte, die sie bis dahin aus diversen Gründen nicht erzählen..konnte.
    Eine grossartige Frau- mit vielen wirklich menschlich ergreifenden Problemen- ausser der Tatsache damals zufällig als Jüdin gelebt zu haben- zu ihrer Zeit, als Frau.
    Für sie wäre es mehr als schwer gewesen sich ihrerzeit noch mehr zu engagieren, deutlich Position zu beziehen.
    Auf meine eigene Mutter ging dieser Zwiespalt noch über.
    Selbst bei mir hing der noch lange nach.....aber ich kann es mir ganz anders heute erlauben, meine deutliche Position zu beziehen.
    Und das tue ich.

    Sehr wohl in der Auseinandersetzung mit anderen, mit den vorhandenen Rechtsmitteln.
    Ich prüfe mich selbst da auch.

    Nur- ich weiss genau, wofür mein Herz im Innersten schlägt . Bei solchen Fragen.
    Ich engagiere mich darüber hinaus- um mal von der persönlichen Betroffenheitsschiene wegzukommen-
    seid meiner Jugend in Menschenrechtsorganisationen und auch da gibt es durchaus...ich sage mal Nachteile zu fühlen, wenn man genau weiss ( und das schon lange vor jeglichem NSA Skandal)- das der eigene Name durch deutliches Stellung beziehen auf Listen auftaucht.....und man womöglich nicht mal eben so ein Visum etc pp für manches Land ergattern kann...oder nur mehr als behäbig.

    Von konkreten Massnahmen mal ganz zu schweigen.Nein- Menschen, welche sich da engangieren ( und damit meine ich ganz defintiv nicht mich, bin ein viel zu kleines Licht)- die haben es selten leicht und noch viel seltener die Massen auf ihrer Seite.
    Die Masse- schweigt lieber oder wägt mal noch zwei, drei, vier Runden ab.

    Als wenigstens mal genau nachzurecherchieren...mal ans Licht zu bringen...wie manches denn nun so gewesen ist.
    Ich bin fern von jeglichem Fanatismus oder Selbstjustiz..nur sicherheitshalber erwähnt.
    Aber ich setzte mich mit Herzblut da ein, wo ich glaube, das es Not tut.

    Ich kann keine geschwurbeltes Mitleid oder Mitgefühl empfinden für einen egal-wie alten-Menschen-
    welcher an wirklichen Greueltaten beteiligt gewesen.
    Nicht im Sinne von: Ihn dafür nicht mehr zur Rechenschaft ziehen zu wollen.

    Wieso ? NUR- weil er eines Tages alt ist ? Das sind wir alle- irgendwann.

    In meinem konkreten Fall, den ich ja ganz offenherzig schildere, käme für mich tatsächlich noch das Vermächtnis meinr Grossmutter ins Spiel.
    Aber wie gesagt- ich bin auch andernortens tätig.

    Was ich zb nicht tun würde: meinen Kindern dazu noch irgendwelche schrägen Gedanken zukommen zu lassen ...zu anderen Menschen, selbst wenn ich wüsste , in deren Vergangenheit gab es echte Nazi- Verbrecher.Sozusagen aus "Vergangenheitsschuld" etc pp.
    DAS- ist für mich dann einen neue Generation , welche vllt zB echten Frieden mit manchem machen kann.


    Lara
    Geändert von Inaktiver User (23.11.2013 um 22:57 Uhr)

  10. User Info Menu

    AW: würdet ihr euren netten nachbarn, trainer, onkel oder uropa als ex-ss mann verrat

    zurück zu uns, wenn man sich entschieden hätte, den menschen anzuzeigen, und dann kämen die zweifel, weil das bedeuten könnte, vor den angriffen der meute mit kind und kegel fliehen zu müssen, arbeit und wohnung zu verlieren, das kind aus der schule herauszureissen zu sollen.

    welche argumente könnten einem dennoch mut machen, das richtige zu tun?
    wer böte einem hilfe an, das leben danach irgendwo neu zu orden?
    lg
    legrain

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