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    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Namentlich erfasst sind Sie nur teilweise, das stimmt. Aber Du kannst davon ausgehen das die sogenannte "Sitte" sehr genau weiß, wo, was abgeht. Alleine die heutige Präsenz im Internet zeigt in welchen Wohnungen die Damen sind und wo sich die einzelnen "Betriebe" befindet.

    Zur Sozialversichungspflicht seitens Arbeitgeber: Ist die Dame "angestellt" ist aber auch fraglich, inwieweit sie Gäste ablehnen darf oder in welchen Umfang sie ihre Dienstleistung anbietet. Da kommt für mich der "Selbstbestimmungsfaktor" wesentlich zu kurz, da sie "abhängig" wird.

    Zum Thema Schwarzarbeit: Auch da sind mir mind. zwei Fälle bekannt, wo die Steuerfahndung im Apartment ehemaliger Kolleginnen aufgelaufen sind. Die Steuerprüfung war die Folge und sie musste sämtliche Kontobewegungen der letzten 10 Jahre darlegen. Jedenfalls wird in Hamburg der illegaler P. und der Schwarzarbeit verstärkt nachgegangen.

    Zu Deinem früheren Einwand möchte ich noch ergänzen, das Brutto = Netto so nicht stimmt. Vergiß nicht, auch Miete muss bezahlt werden, geschweige den von sehr hohen Kosten für Werbung im Internet und in der Zeitung und auch Arbeitsmaterial wird benötigt

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    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von Hangard Beitrag anzeigen
    Die (nur in manchen Städten) stattfindenden Kontrollen in den Bordellen haben nichts, aber auch gar nichts mit der Suche nach Schwarzarbeiterinnen zu tun. Auch da wird das Bordell anderes als z.B. Baustellen behandelt.
    aha. zu welchem zweck verlangt denn das FA lückenlose listen der gästezahl nebst verweildauer? wozu kommt die steuerfahndung, sich von allen anwesenden die steuernummer geben lassend, vorbei?

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    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von NettiProsti Beitrag anzeigen
    Namentlich erfasst sind Sie nur teilweise, das stimmt. Aber Du kannst davon ausgehen das die sogenannte "Sitte" sehr genau weiß, wo, was abgeht. Alleine die heutige Präsenz im Internet zeigt in welchen Wohnungen die Damen sind und wo sich die einzelnen "Betriebe" befindet.

    Zur Sozialversichungspflicht seitens Arbeitgeber: Ist die Dame "angestellt" ist aber auch fraglich, inwieweit sie Gäste ablehnen darf oder in welchen Umfang sie ihre Dienstleistung anbietet. Da kommt für mich der "Selbstbestimmungsfaktor" wesentlich zu kurz, da sie "abhängig" wird.

    Zum Thema Schwarzarbeit: Auch da sind mir mind. zwei Fälle bekannt, wo die Steuerfahndung im Apartment ehemaliger Kolleginnen aufgelaufen sind. Die Steuerprüfung war die Folge und sie musste sämtliche Kontobewegungen der letzten 10 Jahre darlegen. Jedenfalls wird in Hamburg der illegaler P. und der Schwarzarbeit verstärkt nachgegangen.

    Zu Deinem früheren Einwand möchte ich noch ergänzen, das Brutto = Netto so nicht stimmt. Vergiß nicht, auch Miete muss bezahlt werden, geschweige den von sehr hohen Kosten für Werbung im Internet und in der Zeitung und auch Arbeitsmaterial wird benötigt

    Würden die Behörden nach Schwarzarbeit in Bordellbetrieben suchen, bekämen die Besuch vom Zoll. Bekommen sie aber nicht.
    Deine Ex-Kolleginnen hatten Pech. Bei nur 2500 Steuerfahndern für die gesamte Republik brauchst du verdammt viel davon, um im Gewerbe auf einen zu treffen. Die sind anderweitig beschäftigt. Ich schätze mal, dass deine Kolleginnen mehrmals die Aufforderung zur Abgabe der Einkommenssteuer weggeworfen haben, es irgendwann zu spät war und sie geschätzt wurden. Vielleicht auch anders - das ist egal. Egal, weil es Einzelfälle sind, frag doch mal in deiner Stadt nach wieviel Fälle dieser Art es in den letzten Jahren gab.
    Natürlich hast du Ausgaben um arbeiten zu können. Die haben Fußpflegerinnen auch. Aber wenn eine von denen mit dir fertig ist, bekommst du zu den schönen Füßen noch eine Rechnung dazu.
    Rechnungen haben viele Vorteile - das wäre doch sicherlich auch im Prostitutionsgewerbe ein Schritt in Richtung Normalität, oder?
    Aber vielleicht reicht das nicht. Schließlich ist die Infektionsgefahr im Gewerbe nicht ohne. Mein Vorschlag wären Rechnungen mit Namen und Adresse des Kunden. Dann könnte der Kunde im Fälle einer Infektion etc. komplikationslos benachrichtigt werden. Das wäre gut für die Volksgesundheit, führt vielleicht auch zur Kundenbindung und darüber hinaus sind Belege mit Namen immer gut für die Steuer. Frag die Fußpflegerin.

  4. Inaktiver User

    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von Hangard Beitrag anzeigen
    Mein Vorschlag wären Rechnungen mit Namen und Adresse des Kunden. Dann könnte der Kunde im Fälle einer Infektion etc. komplikationslos benachrichtigt werden. Das wäre gut für die Volksgesundheit, führt vielleicht auch zur Kundenbindung und darüber hinaus sind Belege mit Namen immer gut für die Steuer. Frag die Fußpflegerin.
    Die Partnerinnen werden sich über jede derartige Rechnung vom Bordell freuen...
    Wieder so eine realitätsferne Forderung, die keiner der Betreffenden ernst nehmen wird.

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    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Partnerinnen werden sich über jede derartige Rechnung vom Bordell freuen...
    Wieder so eine realitätsferne Forderung, die keiner der Betreffenden ernst nehmen wird.
    Schade, ich dachte du vertrittst die These "ein Job wie jeder anderer" und so ...

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    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von NettiProsti Beitrag anzeigen
    Ich möchte damit ausdrücken, das die Branche vielfältig ist: Von der studierten Edelprostituierten, von der Hobby-Prostituierten bis hin zur Zwangsprostitution...
    stimmt, nur leider sind die anteile der unfreiwilligen prostituierten zu immens.

  7. Inaktiver User

    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von auchda Beitrag anzeigen
    stimmt, nur leider sind die anteile der unfreiwilligen prostituierten zu immens.
    Was, wie hundert mal erwähnt, bereits unter Strafe steht.

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    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zu ihren Kunden gehörte unter anderem ein netter, älterer Herr, der sich, jenseits von gut und böse, am Anblick der drei jungen Damen in Reizwäsche erfreute und dafür zahlte.
    solche dienstleistungen sind doch i.o., da wird keinem wehgetan.

  9. Inaktiver User

    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von Hangard Beitrag anzeigen
    Schade, ich dachte du vertrittst die These "ein Job wie jeder anderer" und so ...
    Das kommt auf die Zusammenhänge an.

  10. Inaktiver User

    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von Hangard Beitrag anzeigen
    Schade, ich dachte du vertrittst die These "ein Job wie jeder anderer" und so ...
    ja, dann verlangen wir noch den Abschluss von Versicherungen und IHK-Beiträge, auch ziemlich weltfremd - oder?

    Kann man machen, wenn man die Rechte der Huren schwächen statt stärken will und die Illegalität weiter voran treiben

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