Na DAS ist mal eine Erklärung *g*. Prostituierte im Forum einer der größten deutschen Frauenzeitschriften. Stimmt, klingt total abwegig ;).
Ich glaube das größte Interesse daran das Business am laufen zu halten sind die Prostituierten selbst.Für alle Fans von Verschwörungstheorien: Da hauptsächlich Männer an dieser Branche verdienen - sei es finanziell oder als Abnehmer sexueller Dienste - haben wohl auch in der Hauptsache Männer ein Interesse daran, das Business am Laufen zu halten. Vielleicht sind die Prostituierten hier Männer, die in dieser Branche arbeiten und absahnen?
Wenn der Stundenlohn mal der gleiche wäre und sie ausgebildet... Ich glaube du unterschätzt wie anziehend das Geld sein kann.Eine Prostituierte könnte auch z.Bsp. als Bankerin oder als Verkäuferin arbeiten, dann wäre sie abgesichert und könnte allen erzählen, womit sie ihr Geld verdient. Ihre sexuellen Vorlieben kann sie dann so ausleben, wie es ihr gefällt. Und vor allem, mit wem es ihr gefällt.
Ist wie ausziehen für den Playboy. Würde für 10€ fast keine Frau machen. Für die tatsächliche Gage ist es dann aber plötzlich etwas zum drauf stolz sein. Komisch, oder?
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02.11.2013, 15:42
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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Schau auf deine Haut und lies
Such wo meine Zunge war
Such mein Lied in deinem Haar
Willst Du mein Gefühl verstehen
Mußt Du Dich in Dir ansehen
Schließ die Augen und Du siehst ich bin in Dir
(c) ASP
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02.11.2013, 15:44Inaktiver User
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
Wir sollen uns hier nicht über angebliche fake-user unterhalten. Das ist gegen die Netiquette. Sein kann alles. Diese User spielen aber für meine statements hier keinerlei Rolle. Häufig sind die Zustände und Preise sicher schlechter, aber auch das Geschilderte (von wem auch immer) wird es geben.
Zu Deinem letzten Abschnitt: Eine Prostituierte könnte als Bankerin arbeiten. Welche Weltfremdheit, sag ich da nur. Und warum sollte sie das tun? Damit sie es Dir Recht macht? Dafür sind die Menschen nicht auf der Welt.
Mir und vielen anderen im Übrigen kann sie erzählen, womit sie ihr Geld verdient. Ich pflege Menschen nicht zu verachten, wegen der Art, wie sie ihr Geld verdienen (immer legal vorausgesetzt), selbst wenn ich ihren Job nicht machen möchte.
(Und Witzle ob bankern heutzutage so viel moralischer ist
)
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02.11.2013, 15:51
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
Du musst mir nicht glauben und eine Neid-Debatte möchte ich hier gar nicht führen. Der Job ist nicht Friede-Freude-Eierkuchen. Man muss psychisch gefestigt sein, es geht an die Substanz. Man hat mit den verschiedensten Menschen zu tun. Oft hört man doch, das wir auch "Seelsorger" sind.
Du hast in soweit Recht, mich als "Möchte-gern-Prostituierte" zu bezeichnen, da ich immer nur Phasenweise, mal "Vollzeit", mal "Teilzeit" gearbeitet habe. Erfahrungen konnte ich nichtsdestotrotz reichlich sammeln...
Ich wehre mich nur dagegen, das hier eine Branche schlechtgeredet wird und mit den aus den Medien kreierten Horror-Geschichten gefüttert wird. Sicher, es gibt viele viele schlechte Seiten an dem Job. Viele werden nicht freiwillig arbeiten, werden gezwungen und erfahren Gewalt. Jetzt kommt aber das aber: Es gibt auch ganz viele Mädels, die freiwillig arbeiten. Aus verschiedensten Gründen. Ich hatte Kolleginnen, die haben als Bäckerinnen gearbeitet, wollten aber mehr vom Leben und sind in die Branche gerutscht. Sie haben kein "Problem" als Prostituierte zu arbeiten. Einige von Ihnen gehen offen damit um, einige verschweigen Ihren Job aus Charme, da die Vorurteile der Gesellschaft nach wie vor da sind. Von meinem Nebenjob-Doppelleben weiß auch niemand.
Es gibt viele Bordelle, wo es ordentlich zugeht. Aber auch viele, wo nicht. Mit einem Verbot der Prostitution wird aber doch nicht verhindert, das die ohnehin illegale Betriebe, ihren Geschäftsbetrieb einstellen.
Und die Frauen, die freiwillig arbeiten, werden gezwungen sich in die Illegalität zu gegeben. Und das finde ich schlimm.
Deiner These, das vorwiegend Männer das große Geld machen, mag ich insoweit einschränken, das es auch reichlich Frauen gibt, die das Geld für sich verdienen - ohne Mann. Es ist nicht alles schwarz-weiß, bedenke auch die Graustufen.
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02.11.2013, 15:57Inaktiver User
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
Hansi ich empfehle die Betroffenen anzuhören.
Seltsam wie nicht Betroffene es nicht nur zu wissen meinen, sondern es noch besser wissen als Betroffene.
Du meinst also rumänische Putzkraft-P. finden in D. eine Anstellung als Bankerin? Das glaubst du selbst nicht.
Ob man darauf stolz sein kann, als Bankerin zu arbeiten, lasse ich im Raum stehen...
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02.11.2013, 16:03
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
Natürlich würden viele der Mädels als Bankerin arbeiten - wir leben aber nun mal in der Realität. Nicht jede hat die schulische Ausbildung, einen guten bisherigen Lebensweg gehabt. Meine Erfahrung ist, das sich die Mädels genau überlegt haben, diesen Job zu machen. Viele haben sich schlicht überlegt: Arbeite ich weiterhin als Frisörin, Verkäuferin etc.pp. für 850 Euro oder verdiene ich mehr Geld und kann mir ein erträglicheres Leben leisten.
Ich hatte das Glück eine gute Erziehung genossen zu haben, erfolgreich eine kfm. Ausbildung zu absolvieren, auch eine Weiterbildung habe, festangestellt zu sein und derzeit auch noch nebenbei studieren zu können - aber mich hat die Branche vor 15 Jahren unheimlich fasziniert. Ich hatte niemals Berührungspunkte damit, war aber neugierig und rief dann einfach mal bei einer Zeitungsannonce an. Es war spannend, natürlich war ich damals ein wenig ängstlich, aber die Neugierde war größer... Ich möchte damit ausdrücken, das die Branche vielfältig ist: Von der studierten Edelprostituierten, von der Hobby-Prostituierten bis hin zur Zwangsprostitution...
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02.11.2013, 16:04Inaktiver User
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
Ich arbeite zwar nicht in einer Bank, sondern in der Automobilindustrie, aber so weltfremd finde ich das nun nicht gerade.
An jedem Job in der Prostitution hängt auch immer das Umfeld dran. Habt Ihr Töchter? Was würdet Ihr sagen, wenn Eure Tochter sagt, "Auf der Bank verdient man nicht genug, ich werde Nutte."?
Was sagt ein Kind in der Schule, wenn es nach dem Beruf der Mutter gefragt wird? Nutte? Da sitzen dann vielleicht nicht nur lauter kleine mega-tolerante Friederikes. Aber daran muss niemand denken, Hauptsache es gibt einige wenige Single-Frauen, die niemandem verpflichtet sind, und die es super finden, für fremde Männer die Beine breit zu machen.
Für diese Figuren nimmt man dann das ganze Spektrum an Widerlichkeiten in Kauf. Und das nennt sich dann Toleranz.
Oder vielleicht doch eher Gleichgültigkeit?
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02.11.2013, 16:04Inaktiver User
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
Vor mehr als 20 Jahren durfte ich eine Dienstleisterin und zwei von ihren Mitarbeiterinnen kennenlernen.
Eine der Mitarbeiterinnen erzählte auf meine Nachfrage, dass sie zunächst als Krankenschwester gearbeitet habe. Ein ehemaliger Patient bot ihr Geld für sexuelle Dienste an, er war ihr nicht unsympathisch und so "schulte" sie mit der Zeit um.
Die ehemalige Krankenschwester meinte, so lange sie Kunden hat und sie ihr Geld verdient, werde sie in diesem Bereich arbeiten.
Fremde Hintern putzen für wenig Geld könne sie später immer noch.
Ich weiß nicht, ob sie den Ausstieg geschafft hat, wenn sie ihn denn gewollt hat.
Die Dienstleisterin führte einen Salon in einer Kleinstadt, in dem alle zwei Wochen die Mitarbeiterinnen wechselten - deutschlandweit aus anderen Salons. Ihr Lebensmittelpunkt war seinerzeit in einer Großstadt und vermutlich wusste niemand, was die nette, gepflegte Dame beruflich tat.
Zu ihren Kunden gehörte unter anderem ein netter, älterer Herr, der sich, jenseits von gut und böse, am Anblick der drei jungen Damen in Reizwäsche erfreute und dafür zahlte.
Die berühmteste Domina Deutschlands erwähnte in einem Interview, dass es nicht ausschließlich um Penetration und hormonelle Erleichterung ginge, wenn Kunden die Damen des Gewerbes aufsuchen.
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02.11.2013, 16:05
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02.11.2013, 16:15Inaktiver User
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
Dass es manche Prostituierte oder gar deren Kinder (auch solche anderer "verachteter" Jobs) es in unserer Gesellschaft schwer haben liegt aber eher an Deines- denn an Meinesgleichen.
Und nochmal, wer für wen "die Beine breit macht" ist jedermanns eigene Sache. Ich frage Dich auch nicht, für wen Du das tust und aus welcher Motivation heraus. So lange Du nicht um Hilfe rufst, ist mir das völlig egal. Was berechtigt Euch bloss, ständig über andere richten zu wollen?
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02.11.2013, 16:18Inaktiver User



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