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30.10.2013, 14:31Inaktiver User
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
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30.10.2013, 14:57Inaktiver User
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
uh, ja, das habe ich auch gedacht. Die armen Tiere.
Mit den "ungewöhnlichen Praktiken" waren aber sicher eher sowas wie Dominaspiele gemeint.
Prostitution an sich, nun ja, ich sehe weder auf die sich Prostituiernden herab, noch generell auf deren 'Freier'. Diese alle zwangstherapieren, damit sie das nicht mehr machen oder gar machen "müssen", ist ja auch nicht viel besser als Zwangsprostitution, einfach vom Zwang her gesehen. Und einvernehmliche Handlungen alle unter Strafe stellen, ist wohl auch nicht gerade die perfekte Lösung in einer freien Gesellschaft.
Wenn es irgendwelche traumatischen Ursachen hat, was es vielleicht wirklich oft hat, müssen das diejenigen schon selbst therapieren wollen, Angebote gibt es ja genügend.
Abzulehnen ist m.E. aber jeder äußere Zwang, also Menschenhandel, Zwangsprostitution, und daher kann auch Sodomie eben nicht ausgelebt werden, weil ein Tier ja nicht um Einverständnis gefragt werden kann. Sado-Maso und dergleichen und auch alle normalen Sexpraktiken unter erwachsenen Homo sapiens in gegenseitigem Einverständnis wäre dann allerdings "als Ware" möglich.Geändert von Inaktiver User (30.10.2013 um 15:19 Uhr)
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30.10.2013, 15:01Inaktiver User
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30.10.2013, 15:20Inaktiver User
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
Was ist das denn für eine Einstellung?
Behinderte, Kranke, Alte und Hässliche kriegen nur Sex gegen Geld, und darum muss man bitte Prostituierte einstellen, die es denen besorgen? Hallo?
Natürlich haben Behinderte, Kranke, Alte und Hässliche Menschen Sex, in der Regel mit Menschen auf freiwilliger Basis.
Du hast hier mit den falschen Menschen Mitleid, nämlich mit den Freiern, denen die auf der Seite der Macht stehen und Sex kaufen.
Wenn es also für die Menschen auf der einen Seite ein riesiges Problem ist, nach Deiner Aussage , wenn sie dieses grundlegende menschliche Bedürfnis nach Sex nicht erfüllen können, was ist es dann für die auf der anderen Seite?
Kein grundlegendes menschliches Bedürfnis sondern, etwas das sie von sich abspalten können und wie eine Dienstleistung verrichten? Da hakt etwas in Deiner Argumentation.
Entweder es ist etwas elementar Menschliches oder nicht!
Du gestehst aber nur den Freiern das elementar Menschliche des Sex zu, nicht den Prostituierten.
Die etwa 80 bis 90 % Zwangs- und Elendsprostituierte sprechen doch für sich!
Das Modell, das in Skandinavien betrieben wird, kriminalisiert zudem nicht die Frauen!
Ich habe unterschrieben.Geändert von Inaktiver User (30.10.2013 um 15:25 Uhr)
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30.10.2013, 15:21Inaktiver User
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30.10.2013, 15:36Inaktiver User
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
Ich glaube, genügend deutlich gemacht zu haben, dass ich immer von Prostitution auf freiwilliger Basis rede, auf Augenhöhe, nicht von Zwangsprostitution oder Dingen, für die wir bereits jetzt Gesetze haben. Wie groß die Zahl der Zwangsprostituierten auch immer sein mag, jede einzelne ist eine zu viel. Das sagt das geltende Recht bereits.
Zum Glück wird hier in der Bri oft so oberflächlich gelesen. Sonst wären die meisten Stränge nach 10 oder 20 sachdienlichen posts erschöpft.
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30.10.2013, 15:38Inaktiver User
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
Danke, Jinnie!
Bei dieser Argumentation haben mir - fast - die Worte gefehlt.
Schade, dass gerade Frauen die Legalisierung der Prostitution verteidigen. Aber es fehlt vermutlich vielen Wohlstandsfrauen die Empathie, sich in die Situation der Menschen hinein zu versetzen, denen als Ausweg aus der finanziellen Misere nur einfällt, sexuelle Dienste anzubieten.
Und wie soll sich der Behinderte fühlen, wenn er das hier liest?
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30.10.2013, 15:45Inaktiver User
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
Danke Dir!

Ich finde es auch unglaublich, so etwas von Frauen zu lesen, aber ich freue mich sehr, wenn ich auch hier Männer lese, die das System Prostitution kritisieren.
Ich halte die Gesetzeslage in Deutschland für desaströs und finde es muss dringend etwas geschehen.
Die aktuelle Situation in Deutschland spricht doch Bände und ich finde den Appell eine großartige und dringend notwendige Initiative.
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30.10.2013, 15:53Inaktiver User
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
nur zur Info: Ich bin keine "Wohlstandsfrau", auch keine Hure, aber ich kenne welche. Und die tun dies nicht als Ausweg aus einer Misere. Dafür gibt es andere Arbeit oder die Sozialhilfe. Sie bieten dies als Dienstleistung an und verdienen sich ein Zubrot (z.B. als Studentin). Die wenigsten werden das ewig machen wollen. Sie sehen das als gut bezahlte Dienstleistung. Und ich denke, die Freier tun genau das auch. Ob behindert oder nicht.
Das es auch andere Huren gibt, Drogensüchtige, Gezwungene, Minderjährige, das sag ich nochmal ausdrücklich, damit da keine Missverständnisse aufkommen. Hier allerdings benötigt man keine neuen Gesetze, nur deren Anwendung, bzw. eine ausgeweitete soziale Betreuung und Kontrolle durch Anlaufstellen, Streetworker etc.
Ich verurteile ausdrücklich Zwangsprostitution. Aber ein Verbot der Prostitution im allgemeinen halte ich weder für moralisch nötig, noch für gesellschaftlich geboten. Ich kann mich also dem Appel der Emma in dieser Hinsicht nicht anschließen. Thats it.
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30.10.2013, 15:58
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
Für mich ist ja die Frage, gehts nur mit der radikalen Lösung, also die Prostitution schlicht zu verbieten, oder könnte man nicht auch viel mehr gegen Zwangsprostitution im bestehenden System tun?
Das scheint mir ja auch politisch erstmal die realistischere Variante.



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