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23.04.2014, 12:14
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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Schau auf deine Haut und lies
Such wo meine Zunge war
Such mein Lied in deinem Haar
Willst Du mein Gefühl verstehen
Mußt Du Dich in Dir ansehen
Schließ die Augen und Du siehst ich bin in Dir
(c) ASP
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23.04.2014, 12:43
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
noch einmal die interessanten Zahlen, es geht immer ein bisschen unter. Nur weil hier immer wieder mal von völlig aus der Luft gegriffenen Ausmaßen von Zwangsprostitution gesprochen wird.
BKA veröffentlicht Bundeslagebild Menschenhandel 2012 | menschenhandel heute"Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)
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23.04.2014, 19:07
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
[QUOTE=meta_serif;25603296]also ich lasse schon mal niemanden "über [m]ich drüber steigen". wie kommst du denn eigentlich auf die idee, dass sexARBEITerinnen sich bloß passiv im nixtun ergehen?
und auch wenn es dein vorstellungsvermögen übersteigt: man muss an intimität keinen schaden nehmen, bloß weil sie in überdurchschnittlichem ausmaß, mit häufig wechselnden gegenübern stattfindet. dieses unsägliche opferpathos in vermeintlicher stellvertreterschaft nervt.
@ meta
Nee, das sind meine, wenn auch bescheidenen, Erfahrungswerte.. Habe ich behauptet, das sich ( freiwillig ) Prostituierte als Opfer sehen? Nein, aber, wenn es auch keine zig sind, die ich kenne, tut dieses Gewerbe keiner wirklich gut. Und das merkt man, wenn man sich denn mal tiefgründiger von Frau zu Frau mit ihnen unterhältWissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"
Erich Fromm
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23.04.2014, 19:15
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23.04.2014, 19:36
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
Ich finde es schon einen Unterschied, ob ich mich Auge in Auge mit einer mir persönlich bekannten Person unterhalte, oder einer unbekannten. Zumal ich deren Leben kenne...
Und nein, da ist bestimmt nicht ALLES schlecht.Aber das, was schlecht ist, wiegt das nicht auf. Vor allem, wenn sie älter werden.Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"
Erich Fromm
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23.04.2014, 19:48
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
Ich kann auch sagen, dass ich nicht mehr zu den ganz jungen Hüpfern gehöre, d.h. in meinem Umfeld kenne ich einige über viele Jahre- einige sind schon lange nicht mehr in dem Geschäft- andere immer noch, soviel Schlechtes konnte ich nicht erkennen, sie auch nicht. Wem es nicht gut tut, merkt das in aller Regel und hört einfach auf.
"Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)
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23.04.2014, 20:07
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
Wissen beginnt mit der Erkenntnis der Unzuverlässigkeit der Wahrnehmungen, mit der Zerstörung von Täuschungen, mit der "Ent-täuschung"
Erich Fromm
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23.04.2014, 20:19
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
klar, es kommt natürlich darauf an, aus welchem Milieu die Bekanntschaften stammen. Wenn Du zB so arme Mädchen kennst aus dem Drogenmilleau, die einfach Geld brauchen für ihre Sucht, ist das sicher etwas ganz anderes, oder vom Straßenstrich oder wie auch immer- es gibt da sicher sehr große Unterschiede. Deshalb ärgert es mich auch, wenn hier von einigen so verallgemeinert wird, als wären alle Prostituierten gleich, hilflos, zu keiner eigenen Entscheidung fähig, psychisch krank, bindungsunfähig und was was weiß ich was noch alles von verschiedenen Leuten genannt wurde.
Ich finde schon schlimm, wie hier über tausende Frauen der Stab gebrochen wird von einigen- gut, dass es wenigstens nur noch eine Minderheit ist, die so rücksichtslos undifferenziert urteilt."Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)
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23.04.2014, 20:41
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
Naja nun:
Posttraumatische Folgestörungen äußern sich in vielfältigen Formen: PTBS, Ängsten, Depressionen mit stark gemindertem Selbstwert, Persönlichkeitsstörungen, Sucht, Schmerzstörungen, dissoziativen Störungen und eben auch selbstverletzendes Verhalten wozu auch Prostitution zählt.
Vor diesem Hintergrund ist es nicht überraschend, dass der überwiegende Teil der in der Prostitution arbeitenden Menschen (man spricht je nach Studie von über 60% und mehr) Biografien mit den oben geschilderten Vorbelastungen aufweist. Auch die stereotypen, selbstbeschwichtigenden Aussagen („mir geht es doch gut, ich mach den Job gerne, hier bekomme ich endlich die Anerkennung, die mir sonst verweigert wurde“) indizieren eine gestörte Wahrnehmung der eigenen Gefühle.
Aber selbst wenn das stimmen sollte, dann kann man die Betroffenen ja nicht einfach unter Drogen setzen oder einsperren oder sonstwie dazu zwingen, sich nicht weiter zu prostituieren. Ein wenig Einsicht und Selbstverantwortung gehört schon auch dazu, gegebenenfalls. Und dann gibt es ja noch die anderen bis zu 40%, je nach Studie."...und gibt's auch kein Wiedersehn, einmal war es doch schön."
(Peter Kreuder et al, Sag beim Abschied leise 'Servus')
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23.04.2014, 20:59
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
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Erich Fromm



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