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14.04.2014, 18:20
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
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14.04.2014, 19:06
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
Ich finde das kan man nicht 1:1 vergleichen. Das Gesundheitsamt wird bei weitem nicht die Befugnisse haben die dann die Polizei hat. Ein neues Kontrollorgan, wo festgeschrieben ist was die jederzeit wie kontrollieren dürfen, gerne (eben wie auch das Gesundheitsamt). Aber eine Instanz wie die Polizei ohne konkreten Grund tätig werden lassen... ne, das öffnet meiner Meinung nach die Tür zu Willkür, Bestechung und undurchsichtigem Filz.
Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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Schau auf deine Haut und lies
Such wo meine Zunge war
Such mein Lied in deinem Haar
Willst Du mein Gefühl verstehen
Mußt Du Dich in Dir ansehen
Schließ die Augen und Du siehst ich bin in Dir
(c) ASP
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14.04.2014, 19:29Inaktiver User
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14.04.2014, 19:45Inaktiver User
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
Das hatten wir doch alles schon mal. Die Kontrollmöglichkeiten der Polizei wird durch die Landespolizeigesetze geregelt. Seltsamerweise hat die Polizei in Bayern, Hessen oder NRW keine Probleme die Personien in Bordellen und Bordellstrassen festzustellen, wenn sie das wollen. Oder geht es darum Jeden, den sie in einem bordellartigen Betrieb antreffen für 3 Tage auf einer Polizeiwache festzuhalten? Das dürfen sie bislang noch nicht.
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14.04.2014, 19:46
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
Bei aller Unterschiedlichkeit von uns- das kann ich mir nun nicht vorstellen. Es gibt die ganze Palette, je nach Millieu auch verschieden. Psychische Erkrankungen und Störungen und/oder massiven Drogenmissbrauch sehe auch nicht als üblich oder normal an, nicht einmal bei Prostituierten. Ich hatte nie Begegnungen der "dritten Art", sondern immer Begegnungen mit Menschen, wenn auch schon einmal mit welchen, die selbst mir sonderbar vorkommen könnten. Wenn Du mit Menschen arbeitest an exponierten Orten spürst Du schnell, dass es sich auch dann nicht um Aliens handelt. ;)
Ein großer Teil der Prostituierten, die ich kennen gelernt habe, ist psyschisch kerngesund und meidet Drogen. Es ist wie sonst auch im Leben: manche kommen gut klar, andere leider weniger.
Nochmal: mit Pauschalisierungen wird niemand der Angelegenheit gerecht- sie verrät nur mangelnde Kenntnis."Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)
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14.04.2014, 19:54Inaktiver User
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
Natürlich nicht ... ne Frittenkiste lässt sich ja auch nicht 1 : 1 mit dem Bordell gleichsetzen.
Fassen wir also Gesundheitsamt und Polizei mit Behörden zusammen. Und zweifellos braucht doch eine Behörde die sich mit Bordellen auseinander zu setzen hat, schon einige Befugnisse mehr, als die Abteilung, die Gastronomie-Betriebe überwacht.
Zwar ist in bestimmten Fällen auch dort das Gesundheitsamt notwendig, aber eben auch Behörden, die sich mit Drogendelikten, Minderjährigen-Prostitution, Prostitution an sich, Menschenhandel, Gewaltdelikten, Freiheitsberaubung, Nötigung, Erpressung, etc. befassen ... und DAS sollten keine polizeilichen Abteilungen sein?
Ja ... für was ist Polizei denn dann noch zuständig?
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14.04.2014, 20:00Inaktiver User
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14.04.2014, 20:06
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
Für Straftaten die konkret anliegen. Für mich ist es eher eine düstere Vorstellung das die Polizei "einfach so" aktiv wird. Auf begründeten Verdacht, gerne. Aber ohne Verdacht oder Anhaltspunkte? Die Polizei? Leute mit der Macht Leben mal eben ausversehen kaputt zu machen? Leute mit einer Waffe und der Lizenz sie zu nutzen? Ne, da muss für mich schon mehr vorliegen.
Meinetwegen eine Unterbehörde mit weniger bzw. sehr spezifischen Rechten bei der die Polizei als Kontrollogan dient. Und als Hilfe wenn etwas konkret wird.
Polizeistaat mag ich nicht und er ist für meinen Geschmack eh schon zu sehr auf dem Vormarsch. Für mich eine Situation in der NICHT der Zweck die Mittel heiligt.Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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14.04.2014, 20:09
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
Sehr viele persönliche Fragen für ein öffentliches Forum, ich werde öffentlich also nur sehr grob antworten.
Muss dazu sagen, dass ich diesbezüglich theoretisch spreche und kein Bordellgänger/Freier bin (bis jetzt).
dafür spricht: Sex. attraktive Frauen anfassen. wesentlich leichtere Methode ohne harte Körbe.
dagegen spricht: gesellschaftliche Ächtung, kostet Geld was in meiner aktuellen Situation nicht gerade wenig ist
Hoffnung: Erfahrungen sammeln, "besser werden" für eventuell spätere beziehungen durch Hemmungsabbau als "Spätstarter", Spaß, sich nicht mehr unterbewusst so ungerecht behandelt vorkommen
persönlicher Nutzen: Spaß
Furcht: Prostituierte könnte sich innerlich ekeln, Abstumpfung, Gewöhnung an das "leichtere" vorgehen
Genug Seelenstriptease finde ich
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14.04.2014, 20:13Inaktiver User
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
Das Eröffnen einer Pommesbude ist nur ein bürokratischer Akt und nicht besonders schwer, erst recht solange man sein Geld nicht mit Bier und Schnaps verdienen möchte, denn:
Beim Alkoholausschank sind die Auflagen nachvollziehbar.Seit dem 1. Juli 2005 ist für Imbissbetriebe eine Erlaubnis im Sinne des Gaststättengesetzes nur noch dann erforderlich, wenn Alkohol ausgeschenkt werden soll. Das Verabreichen von alkoholfreien Getränken und Speisen zum Verzehr an Ort und Stelle ist demgegenüber ein erlaubnisfreier Gaststättenbetrieb und muss lediglich Ihrer örtlichen Gewerbemeldestelle angezeigt werden.
Beim Bordell dürfte allerdings das Steuerrecht ein Knackpunkt sein. Der Verkauf von Currywürsten ist nicht vergnügungssteuerpflichtig.



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