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  1. Inaktiver User

    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von Maninas Beitrag anzeigen
    Und Zuhälter haben heißt ja nicht, sich nicht freiwillig dafür entschieden zu haben.
    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Es zeigt aber zugleich, dass bei Prostitutionsbefürwortern auch die aberwitzigsten, beknacktesten und abenteuerlichsten Behauptungen aufgestellt werden, um das System der Prostitution zu erhalten.
    Dem ist nichts hinzuzufügen.

  2. User Info Menu

    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    VanDyck, ich frage zum dritten mal:

    Wie würdest Du das "System Prostitution" definieren? Also wo fängt es an? Zählen Sachgeschenke dazu? Kann es ein Prostitutionsverhältnis innerhalb einer Beziehung geben?
    Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
    -
    Schau auf deine Haut und lies
    Such wo meine Zunge war
    Such mein Lied in deinem Haar
    Willst Du mein Gefühl verstehen
    Mußt Du Dich in Dir ansehen
    Schließ die Augen und Du siehst ich bin in Dir
    (c) ASP
    -

  3. Inaktiver User

    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von Satyr Beitrag anzeigen
    VanDyck, ich frage zum dritten mal:

    Wie würdest Du das "System Prostitution" definieren? Also wo fängt es an? Zählen Sachgeschenke dazu? Kann es ein Prostitutionsverhältnis innerhalb einer Beziehung geben?
    Du argumentierst wie diese Typen, die mit gutem Grund keine abkriegen. Da heißt es immer, Frauen wollten ja nur Geld und da sie kein Geld hätten usw. Der wahre Grund, warum sich die Frauen von diesen Typen weghalten, ist aber garantiert nicht die Kohle.

    Prostitution ist definiert. Google ist Dein Freund.

  4. Inaktiver User

    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das sehe ich anders. Es gilt z.B. ein gesellschaftlicher Konsens, dass der Verkauf von Organen oder Leihmutterschaft nicht erlaubt sind. Dabei interessiert die Meinung des einzelnen potentiellen Organverkäufers oder der Leihmutter überhaupt nicht.
    Also manchmal frage ich mich, ist das jetzt einfach Absicht, oder warum wird manchmal so unzusammenhängend geantwortet? Und wenn man es erklärt, auch nicht darauf reagiert im Sinn von: Ach so, hatte ich falsch verstanden? ist jetzt nicht speziell an Dich.

    Egal.

    Also es geht doch mitnichten und gerade nicht darum, jemandes Interessen umzusetzen - und gerade darum ging es mir. Nicht deshalb sollten m.E. Meinungen gehört werden. Vielleicht alles nochmal lesen, was ich dazu geschrieben habe und auf welche Beiträge hin.
    Geändert von Inaktiver User (11.12.2013 um 14:39 Uhr)

  5. Inaktiver User

    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von Satyr Beitrag anzeigen
    VanDyck, ich frage zum dritten mal:

    Wie würdest Du das "System Prostitution" definieren? Also wo fängt es an? Zählen Sachgeschenke dazu? Kann es ein Prostitutionsverhältnis innerhalb einer Beziehung geben?
    Ich bin zwar nicht VanDyck, aber ich sage mal dazu:
    Mir hat mal eine Frau erzählt, eine Britin, daß ihre Nachbarin/Freundin, wenn deren Mann Sex wollte, auf den Nachttisch klopfte, und da legte er dann Geld hin.
    Das könnte man Prostitution nennen, weil es auch ein ziemlich direkter Handel ist. Ich würde es nicht unbedingt so nennen.

    Das Problem der Prostitution, von der wir hier reden, ist einfach der Mief, der ihr anhaftet, und mit der die Prostituierten auch tatsächlich umgehen und leben müssen. Es ist gar nicht das Verkaufen, bzw. das Geben und Nehmen, an sich. "Das typische Gewerbe" ist auch was anderes, bzw. hat eine eigene Note. Hier wird Sex direkt und aktiv angeboten, diejenige Frau bietet "sich" an, und das wahllos jedem, und nicht erst auf Anfrage überlegt sie, ob sie evtl. will, und was sie vlt. dafür haben will.

    Die Edelhure, mit exklusiven Anfragen, wobei sie diese Männer vielleicht über Jahre behält als Kundschaft, und zwar nur wenige, die sie ausreichend finanzieren, die leidet vielleicht auch gar nicht unbedingt, sondern sieht es vielleicht wirklich als durchaus angenehme Kontakte, mit denen sie noch dazu Geld verdient.

    Das ist jetzt von den Extremen her verallgemeinert, und wahrscheinlich gibt es auch einiges dazwischen.
    Geändert von Inaktiver User (11.12.2013 um 14:41 Uhr)

  6. User Info Menu

    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dem ist nichts hinzuzufügen.
    Doch. Leider ist dem noch mehr hinzuzufügen - nämlich folgendes:

    Früher oder später verheddern sich ja alle Befürworter der Prostitution in ihrem abenteuerlichen Gestrüpp von Falschaussagen und abstrusen Behauptungen selbst - so auch dieser Verein Kassandra.

    Auf der einen Seite (siehe link in # 2979) wird über Prostituierte behauptet:

    Rund 95 Prozent davon arbeiten freiwillig, unterstreichen die Beraterinnen Bärbel Ahlborn und Beate Leopold.

    Sodann heißt es auf den Seiten des Vereins:

    Umso kritischer sieht Kassandra die aktuelle politische Diskussion um eine Novellierung des ProstG. Ein Verbot der Prostitution – sei es generell, sei es für Frauen unter 21 Jahren – sei keine Lösung, sondern öffne lediglich die Tore in Richtung Abhängigkeit und Gewalt, so Ahlborn.

    Nun fragt man sich folgendes: WIE und WOHER und von WEM sollte denn überhaupt die Welle von "Abhängigkeit und Gewalt" kommen bei einem Verbot der Prostitution, wenn doch angeblich fast jede Prostituierte freiwillig tätig ist???

    Aber manchmal, ganz manchmal lassen die Befürworter und Profiteure vom System der Prostitution dann doch sozusagen die Katze aus dem Sack und erzählen frank und frei, worum es ihnen wirklich geht.
    Ich habe es ja schon häufiger geschrieben: der Ausgangspunkt und die Grundlage für das System der Prostitution ist die männliche Absicht, den Körper einer Frau (möglichst billig) kaufen zu können.

    Und siehe da - was sagte vor kurzem die Berliner Bordellinhaberin Schirow:

    Gewerblicher Sex sei ein „Grundbedürfnis des Mannes“ und ein „Menschenrecht“ ...

    Prostitution in Berlin: Bordellchefin: Käuflicher Sex ist ein Menschenrecht - Berlin - Tagesspiegel

    VanDyck
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
    American Beauty
    Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
    Daniel Kahneman

  7. Inaktiver User

    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen

    Und siehe da - was sagte vor kurzem die Berliner Bordellinhaberin Schirow:

    Gewerblicher Sex sei ein „Grundbedürfnis des Mannes“ und ein „Menschenrecht“ ...

    Prostitution in Berlin: Bordellchefin: Käuflicher Sex ist ein Menschenrecht - Berlin - Tagesspiegel
    Wenn die, die daran verdienen, solche Aussagen bringen, sind sie selber schuld, wenn die Ablehnung sogar wächst, weil es das Bild der "Frau als Ware" durchaus bestätigt, meiner Meinung nach. (Ich bin jetzt auch schon fast für ein Totalverbot, einfach aus Mitgefühl mit den Frauen, die unter solchen Ansichten ihr Leben gestalten sollen. ).

  8. Inaktiver User

    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Es wird nicht umsonst "das älteste Gewerbe der Welt" genannt. Solange Frauen es selbst wollen und das Geld wie jemand der "Selbstständig" ist behalten kann - muss jeder selbst wissen. Und wer gern isst, mag die Abwechslung und wenn es bei Mutti meist Kartoffelsuppe gibt... schaut Mann sich halt nach nem Schnitzel um. Das wird sich NIE ändern!!!

    Apell hin oder her. In einer Reportage vor ca. 2 Wochen sah ich einige eklige Sachen, sag ich mal so 3 Länder wo Prostituierte arbeiten. Es gab auch Frauen die Spaß an ihrer Arbeit hatten darunter. Männer gehen z.B. regelmäßig in den Puff, weil sie da z.B. Analverkehr bekommen, was "draußen" wenige Frauen machen. Den meisten Kerlen ging es dabei um keine Probleme haben und schnell einfach nur Sex und um seltsame Praktiken oder besonders harten Sex. In Indien gingen junge Männer sogar 2x täglich in das Hurendorf.

    Vielleicht sind die meisten Kerle bissel pervers und lieben Dreck, könnte Frau jetzt denken - dann bin ich froh, dass es das Gewerbe gibt! Vorausgesetzt die Frauen da tun es freiwillig!

    ABer an Heiraten oder eine Beziehung für die Ewigkeit sollte kaum noch eine Frau glauben im normalen Leben. Die realität ist einfach eine andere.

    Das war die Sendung:
    http://programm.ard.de/TV/arte/2013/...=tagesprogramm

  9. User Info Menu

    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Es ist schon erstaunlich, dass in einer angeblich aufgeklärten, zivilisierten Gesellschaft gerade einmal 30, 40 oder meinetwegen auch 100 € das, was man sonst einfach nur Vergewaltigung nennen würde, zu einem "alles ok, war ja auch schon immer so" werden lassen kann. Und ein geheucheltes Begehren, um das eigene Ego kitzeln zu können, ist auch schon dabei.

    Schön, dass es uns hier wirtschaftlich so gut geht und wir voraussichtlich noch viele, viele Jahre ungehemmt von völlig "freier" Armutsprostitution profitieren dürfen. Da steht dann auch endlich mal der kleine Mann auf der Machtseite des Geldes. Prostitution - wenigstens dieser Teilbereich im Verhältnis der Männer über Frauen ist auch heute noch so, wie es immer schon war.
    aufgewacht und umgezogen: befriendsonline.net

  10. User Info Menu

    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von Kraaf Beitrag anzeigen
    Es ist schon erstaunlich, dass in einer angeblich aufgeklärten, zivilisierten Gesellschaft gerade einmal 30, 40 oder meinetwegen auch 100 € das, was man sonst einfach nur Vergewaltigung nennen würde, zu einem "alles ok, war ja auch schon immer so" werden lassen kann.
    Da will ich mal einhaken:

    Die selbsternannten Interessenvertreter der Prostituierten vom Verein Dona Carmen in Frankfurt sind da ja nicht ganz deiner Meinung, wenn es um die Entlohnung der Prostituierten geht ...

    Diese unermüdlichen Kämpferinnen für freie Prostitution haben nämlich ganz andere Summen im Sinn, wofür sich eine Frau verkaufen soll:

    Zum ersten Mal erlebt habe ich Juanita Henning von Doña Carmen 2009, nachdem sie zur Podiumsdiskussion in Stuttgart geladen hatte. Sie kritisierte die Razzia im "PussyClub", die Schließung dieses Flatrate-Bordells und die Verhaftung der Betreiber. Und sie beklagte ein „konservatives, fundamentalistisches Bündnis mit ausländerfreindlichen Ressentiments“. Damit meinte sie vor allem Polizei und Staatsanwaltschaft. Auf die Empörung über die Flatrate im Bordell entgegnete die aus Frankfurt Angereiste: „Die Frauen kamen auf einen Stundenlohn von 10 Euro, das ist doch völlig in Ordnung."

    Der Satz klingt mir noch heute in den Ohren. Zehn Euro in der Stunde hielt Henning für eine angemessene Bezahlung der Prostituierten. Zwei der Frauen waren erst 16 Jahre alt! Zehn Euro dafür, dass sie auf ihrem Bett liegend, einen nach dem anderen Freier ertragen mussten. Freier, die vor dem Vorhang, der die Türe ersetzte, in der Schlange warteten, bis ihr Vordermann endlich fertig war und sie selbst zum Zuge kamen.


    10 Euro die Stunde!!!!! - nun ja: Prostitution soll ja auch ein ganz normaler Job werden, liegt sogar 1,50 über dem künftigen Mindestlohn ... wo also ist das Problem?

    http://www.emma.de/artikel/wo-wird-d...estellt-311632

    VanDyck
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    Daniel Kahneman

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