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  1. Inaktiver User

    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wo hast Du denn das her? Natürlich sind alle, die ein Kind sexuell mißbrauchen, pädophil. Wer nicht pädophil ist, wird niemals ein Kind von z.B. zwei Jahren als Sexualpartner empfinden. Was meinst Du mit "Ersatzhandlungen"? Wenn niemand anders da ist? Das führt nicht zu Kindesmißbrauch, das hat andere Ursachen.
    Man muss einfach zwischen pädophil und pädosexuell unterscheiden. Und etwa 60% der Täter, die sich an Kindern vergreifen, handeln nicht so, weil sie etwa sexuell angezogen fühlen, sondern aus anderen Gründen, als Ersatzhandlungen.
    Wenn ein Mann z.B. Angst vor Frauen hat, dann vergreift er sich vielleicht an einem Kind, weil von diesem nicht bedroht fühlt. Das ändert aber nichts daran, dass er heterosexuell ist.

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    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen

    Es wäre zur Abwechslung sehr erfreulich, wenn du mal auf den Inhalt von Beiträgen eingehst.
    tut mit leid- im netz googeln ist eine Sache, den Unsinn nochmehrmal hier zu kopieren eine andere...
    Du lenkst doch ab, von der Diskussion über so unsinnige Forderungen wie eine "Kondompflicht" oder Zwangsuntersuchungen.
    "Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
    Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)

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    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es wäre alles nicht von Interesse, wenn Prostitution nicht auch selbstzerstörerische Tendenzen hätte, und ich glaube schon, daß es das in diesem Berufszweig öfter hat als anderswo, oder doch auf eine auffälligere Art. Mir scheint das jedenfalls so, ob es stimmt, weiß ich nicht. Da kommt dann die Frage auf, wieviel muß man aber jemanden vor sich selber schützen? Darf jemand mit unverarbeitetem Trauma sein Trauma in gewissem Umfang über sich bestimmen lassen, ohne daß jemand eingreift? Müssen wir jetzt auch alle in "ungesunden Partnerschaften" retten beispielsweise, wo ein Partner den anderen psychisch unterdrückt oder gar fertigmacht z.B., jemand vielleicht deshalb, aufgrund von Kindheitserfahrungen und dann diese Partnerschaft obendrauf, zum Alkoholiker wird beispielsweise? Muß man den, vielleicht sogar per Gesetz, aus dieser Beziehung "retten", auch wenn er nicht gerettet werden will? Und wo zieht man genau die Grenze, wo greift man noch ein, wo läßt man's laufen?
    Erhellender Text.....und die letzte Frage im Text: Gute Frage!

    Wenn man es jetzt mal in der Gesamtheit sieht:
    Wir haben überwiegend Zwangs- und Armutsprostitution in Deutschland.

    Der kleine Rest sind Freiwillige:
    *der überwiegende Teil der Freiwilligen wurde in der Kindheit sexuell mißbraucht
    *ein kleiner Teil der Freiwilligen wurde in der Kindheit nicht sexuell mißbraucht
    Beide Gruppen laufen Gefahr, daß sie (weiter) physisch und psychisch geschädigt werden durch ihre Tätigkeit.

    Wenn man das Gesamtbild vor Augen hat,
    dann ist doch klar, daß etwas getan werden mußte!

  4. gesperrt

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    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von ernesto_01 Beitrag anzeigen
    Du lenkst doch ab, von der Diskussion über so unsinnige Forderungen wie eine "Kondompflicht" oder Zwangsuntersuchungen.
    Dein Statement zur "Verhütung durch Aufklärung" ist so sinnig wie "Anschnallen durch Aufklärung". Meinst du irgendwelche Autofahrer würden sich jemals anschnallen, wenn man mit 14 lernt:

    - also unangeschnallt ist gefährlich tu das lieber nicht

    Fakt ist: jeder Freier weiß, dass es ohne Kondom extrem hohe Gesundheitsrisiken gibt und die Gefahr Vater zu werden. Sie wollen höchstwahrscheinlich genau deshalb kein Kondom, oder weiß der Geier. Sie haben schlicht psychische Probleme, wenn sie ohne Kondom vögeln wollen.

    Was soll man da aufklären?
    Gäbe es keine Anschnallplicht & Strafen, würden die Leute auch den Gurt im Auto auch nicht anlegen.

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    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich möchte es auch gar nicht gerne so formulieren, aus Rücksicht auf jene Prostituierten, die diese Tätigkeit selber, also ohne Zwang, gewählt haben.
    Aber Ursachen hat es sicher, wenn man das tut. Andererseits hat alles seine Ursachen, sehr Viele werden Unverarbeitetes aus der Kindheit in ihr Erwachsenleben mithineintragen, und ebendeshalb tun oder lassen, was sie tun und lassen. Sich im Job unterbuttern lassen, oder vom Partner etc.

    Es wäre alles nicht von Interesse, wenn Prostitution nicht auch selbstzerstörerische Tendenzen hätte, und ich glaube schon, daß es das in diesem Berufszweig öfter hat als anderswo, oder doch auf eine auffälligere Art. Mir scheint das jedenfalls so, ob es stimmt, weiß ich nicht. Da kommt dann die Frage auf, wieviel muß man aber jemanden vor sich selber schützen? Darf jemand mit unverarbeitetem Trauma sein Trauma in gewissem Umfang über sich bestimmen lassen, ohne daß jemand eingreift? Müssen wir jetzt auch alle in "ungesunden Partnerschaften" retten beispielsweise, wo ein Partner den anderen psychisch unterdrückt oder gar fertigmacht z.B., jemand vielleicht deshalb, aufgrund von Kindheitserfahrungen und dann diese Partnerschaft obendrauf, zum Alkoholiker wird beispielsweise? Muß man den, vielleicht sogar per Gesetz, aus dieser Beziehung "retten", auch wenn er nicht gerettet werden will? Und wo zieht man genau die Grenze, wo greift man noch ein, wo läßt man's laufen?

    Ich bin schon irgendwie immer noch der Meinung, wenn jemand nicht unter äußerem Zwang handelt, selber, trotz möglichem Trauma, nicht eingeschränkt ist in, ich sage mal, seiner Geschäftsfähigkeit, seinem Urteilsvermögen etc., dann sollte er vielleicht dennoch alles machen dürfen (alles, was nicht verboten ist, niemand anderen schädigt etc.).

    Aber ich bin durchaus nicht ganz sicher. Neulich sah ich eine Fernsehsendung "Frauentausch", nach einem Tip, daß es dort um Prostituierte ginge. In der Sendung geht es darum, daß die Frauen aus Familien die Familie tauschen. Hier tauschte eine Frau aus einer "Dominafamilie". Also die hatten so ein "Dominabusiness". Eine von ihnen war "die Zofe, ein Sklave", stand auch immer in gebeugter Haltung da, und "mußte" herumschikaniert werden. Das hat sie selbst so verlangt. Die andere, die noch da war (eine war ja in der anderen Familie, also nicht mehr zu Hause), war zwar "schräg" in meinen Augen, aber durchaus patent in ihren Dingen, im Leben stehend usw. Sie wirkte sicher nicht depressiv oder so etwas. Vor allem aber, was mich schon erstaunte, wirkte sie ausgesprochen interessiert an ihrer Arbeit, dem Domina-Zeug eben. Und wollte das auch der fremden Frau unbedingt "als Bereicherung" näherbringen.

    Gut, das waren jetzt Dominas, ich weiß nicht, inwieweit man das mit der üblichen Prostitution vergleichen kann.
    P.S.: Ach, und ob diese Sendung gefakt war, weiß ich auch nicht. Ich ging mal davon aus, das waren echte Personen mit der Darstellung ihrer wahren Leben, so mehr oder weniger jedenfalls.
    natürlich, den armen Frauen bleibt hier aber auch kaum eine Unterstellung erspart, ohne je mit ihnen gesprochen zu haben. Wer hier so argumentiert und glaubt, auch noch für Rechte von Frauen kämpfen zu wollen, sollte vielleicht auch selber einmal über seine möglichen Motive durch traumatische Erlebnisse nachdenken.

    Du machst Dir eigene Gedanken- das freut mich!
    "Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
    Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)

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    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von ernesto_01 Beitrag anzeigen
    Ich bin kein Trauma- Spezialist. Aber das eine Prostituierte etwas anderes tut, als "ihren Körper zur Benutzung" anzubieten, weiß ich sicher.


    Die Prostituierte liebt also jeden einzelnen Freier von ganzem Herzen,
    und "benutzt" *hüstel* ihren eigenen und den Körper des Mannes zur Erlangung
    des eigenen und seines Orgasmus. Dabei sind sie auch noch seelisch miteinander
    verbunden.



    Ernesto...paß auf auf dich.

  7. Inaktiver User

    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es wäre alles nicht von Interesse, wenn Prostitution nicht auch selbstzerstörerische Tendenzen hätte, und ich glaube schon, daß es das in diesem Berufszweig öfter hat als anderswo, oder doch auf eine auffälligere Art. Mir scheint das jedenfalls so, ob es stimmt, weiß ich nicht. Da kommt dann die Frage auf, wieviel muß man aber jemanden vor sich selber schützen? Darf jemand mit unverarbeitetem Trauma sein Trauma in gewissem Umfang über sich bestimmen lassen, ohne daß jemand eingreift?.
    Wenn jemand einen Suizid ankündigt wird er zwangseingewiesen. Wer sich fast zu Tode hungert wird auch gegen seinen Willen zwangsernährt.

  8. Inaktiver User

    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von ernesto_01 Beitrag anzeigen
    Ich bin kein Trauma- Spezialist.
    Ich aber.

    Zitat Zitat von ernesto_01 Beitrag anzeigen
    Aber das eine Prostituierte etwas anderes tut, als "ihren Körper zur Benutzung" anzubieten, weiß ich sicher.
    Was denn? Jetzt bin ich aber gespannt.

  9. Inaktiver User

    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von ernesto_01 Beitrag anzeigen
    Wer hier so argumentiert und glaubt, auch noch für Rechte von Frauen kämpfen zu wollen, sollte vielleicht auch selber einmal über seine möglichen Motive durch traumatische Erlebnisse nachdenken.
    Wer sich an der beschädigte Psyche eines anderen Menschen bereichert oder sich wie im Falle der Prostitution aufgeilt, ist in meinen Augen ein Schwein.

  10. Inaktiver User

    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn jemand einen Suizid ankündigt wird er zwangseingewiesen. Wer sich fast zu Tode hungert wird auch gegen seinen Willen zwangsernährt.
    Das sind unmittelbare Bedrohungen für das Leben derjenigen Person. Aber eine zwangsweise Einmischung in die Lebensführung, das ist schon an sich was anderes, finde ich. Da kann es vielleicht passieren, daß man der älteren Dame über die Straße hilft, die da gar nicht hinwill, wie in diesem (sehr lustigen übrigens) Werbespot.

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