Nö, ich ziehe daraus so eine Art intellektuelle Stimulanz.
Ist ja nunmal ein Massenphänomen.
Über Fußball denke ich auch gern nach.
Supermärkte auch, ob da jetzt verschiedene Frauen im Regal sitzen mit Preisnachlassen dran oder im Doppelpack, 30% mehr...Rückgaberecht...etc...
...es ist ein interessantes Thema.
Und es gibt einen Unterschied ob da eine Thunfischdose oder ein 18-jähriges Mädchen im Regal sitzt.
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31.10.2013, 13:22
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
Geändert von _Farmelli (31.10.2013 um 13:25 Uhr)
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31.10.2013, 13:27Inaktiver User
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31.10.2013, 13:27Inaktiver User
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31.10.2013, 13:34Inaktiver User
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
Musst Du nicht, aber Tatsachen zu leugnen ändert nichts an der Sache. Natürlich ist alles den Menschen verfügbare erst einmal Ware. Sogar Wasser, Rohstoffe, Öl, Organe, Gifte, Dienstleistungen, Drogen, Geldanlagen. Alles ist Ware und alles kann zum Spekulationsobjekt werden.
Was davon eine Gesellschaft frei handelbar macht und was reglementiert wird ist immer eine Frage der Zeit und der Moral in einer Gesellschaft. Es ändert sich auch häufig, je nach politischer, religiöser und gesellschaftlicher Ausrichtung. Auch Menschen und ihre Arbeitskraft sind und waren Ware, sie Sklavenhandel beweist. Und auch die romantische Liebe war nicht immer das Ideal, es gab länger Vernunftehen, wo geschachert wurde, was das Zeug hält. Auch der Umgang mit, bzw. die Einstellung zu Tieren hat sich verändert im Lauf der Zeit, und wird von Gesellschaft zu Gesellschaft anders gehandhabt.
Es gibt da eben nichts absolutes. Auch die Menschenwürde war nicht immer so wichtig wie heute. Selbst in ähnlichen Gesellschaften gibt es für gewisse Themen ganz andere Bewertungen. Die "Ware" Sterbehilfe wird in der Schweiz, in NL, in Belgien, in Teilen der USA anders gehandhabt als bei uns. Alles eine Frage der Bewertung und Regulierung, auch in demokratischen Ländern mit ähnlichen Wertebegriffen.
Ich glaube nicht, dass man es sich so einfach machen kann, wie manche es hier tun. Er reicht nicht zu sagen, etwas widerspricht meiner Moral, ich will das nicht, um es zum Gesetz werden zu lassen. Es benötigt immer lange Prozesse und Mehrheiten und das ist auch gut so. Und größtmögliche sexuelle Freiheit im gegenseitigen Einvernehmen ist bisher gesellschaftlicher Konsens. Was könnte da auch noch schön alles verboten werden...War alles schon mal da. Homosexualität, sexuelle Vorlieben, alles krankhaft? Pornos kriminell unterm Ladentisch...
Niemand glaubt doch wirklich dass, wenn der Bedarf nach etwas da ist, es sich durch Verbote ausrotten liesse.
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31.10.2013, 13:40
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
Woher und auf welcher Grundlage formulierst du hier ein "natürlich".
Die Natur kennt keine Ware...und schon gar keine Überschussware, die nicht am Überleben des einzelnen gebunden ist. Verfügbar ist kaum etwas, das meiste muss man sich "natürlicherweise" erkämpfen oder auf Umwegen drankommen.
Dein ganzer Satz macht keinen Sinn.
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31.10.2013, 13:41Inaktiver User
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
keine Ahnung, woraus Du das schließt - und inwiefern das irgendeinen Bezug zu dieser Diskussion hier hat, aber natürlich kann alles sein, oder auch nicht. Ich bin inzwischen 52. Wie Du Dir vorstellen kannst, habe ich Erfahrungen in jeder Richtung gemacht. Erfahrung, sich informieren und nachdenken hilft, Dinge zu beurteilen und vom Schwarz-Weiß-Denken wegzukommen. Menschen werden mit den Jahren gelassener, weiser und nachsichtiger - wenn sie Glück haben.
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31.10.2013, 13:45Inaktiver User
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
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31.10.2013, 13:46Inaktiver User
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
Mmmh. Sorry, aber Du klingst in meinen Ohren überhaupt nicht weise und gelassen sondern nur verzagt, gleichgültig und indifferent. Schade!
Mit dem Alter hat das nichts zu tun meines Erachtens, es gibt auch 80-jährige die noch Ideale haben und nicht alles aus einer überlegenen Perspektive zu betrachten versuchen.
Ich glaube, das geht auch erst wenn wir auf Wolke 7 sitzen. Und selbst dann tut es bestimmt noch manchmal weh herunterzuschauen...
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31.10.2013, 13:50Inaktiver User
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
Wir sollten aber auch bedenken, dass die Triebabfuhr mancher Männer, die unbedingt erfolgen muss, eine grosse Gruppe von Menschen produziert, die irgendwann vom Steuerzahler finanziert werden muss.
Oder wollt Ihr behaupten, dass jede Prostituierte Geld für ihr Alter zurücklegt? Oder eine Krankenversicherung hat? Oder für die Zeit vorgesorgt hat, wenn sie zu alt und zu hässlich ist, um mit ihrem Körper Geld verdienen zu können?
Wenn dann im Fernsehen eine zwergenhafte Gestalt in Glitzerklamotten auftaucht, eine operierte Ex-Nutte im Schlepptau, und uns glaubwürdig versichert, mit Bordellen könne man eine Menge Geld verdienen, dann ärgert mich das.
Zumal dieser Genfehler bereits vor Gericht stand wegen "Unregelmässigkeiten" in seinen Etablissements.
Mein Fazit: Aus falsch verstandener Liberalität und Toleranz heraus wird dieses Milieu hier geduldet. Die vielen Elendsgestalten, die hieraus entstehen, kann dann die Allgemeinheit finanzieren.
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31.10.2013, 13:51
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
Kein Tunfisch schwimmt lieb und brav zu den Kuttern weil die Kutter signalisiert haben, dass sie jetzt eine erhöhte Nachfrage haben.
(schöne Vorstellung: Ja, lieber Fischer fang mich, hasch mich ich bin der Fisch) 
Es gibt kein natürliches Angebot, das sich nach der Nachfrage richtet.
Es ist ein völlig künstliches Konstrukt dieses Verständnis von Natürlichkeit im Markt, weil es ein finanzkapitalistisches Verständnis ist, das auf die Börse zutrifft. Da schwimmen nämlich tatsächlich die Aktien dahin, wo sie nachgefragt werden. Sie werden allerdings auch teuerer, sobald die Nachfrage steigt.
Das umgekehrte ist hier in D. passiert.



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