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    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn man sich aber ansieht, wie diese Zwangsprostitution zustandekommt, nämlich Anlocken der Frauen unter falschen Versprechungen (so kenne ich das jedenfalls durch jeden Fernsehbeitrag, den ich je zum Thema gesehen habe), wäre doch Aufklärung der nachhaltigere Weg, oder meinst Du nicht? Und vielleicht einfacher noch dazu, glaube ich.

    Wer muss aufgeklärt werden? Die Freier vielleicht, dass sie illegale Geschäfte unterstützen.
    Wär doch mal ne Idee.

    Ebenso wie Auto-Fussball-etc-zeitschriften mal ne Aufklärungskampagne starten könnten. Aber natürlich sollen das malwieder ehrenamtliche oder Frauenzeitschriften übernehmen: klein-Junge mit sexuellem Bedürfnis stellt scheiß an und Mutti wischts auf.

    Börks: unsexy.

    Da ginge es dann aber schon deutlicher in Richtung Prüderie und moralischer Zeigefinger, was Sexualität ganz allgemein angeht, finde ich.
    Ach herrlisch!
    Prüderie, die alte Leier.
    Jeder der den kleinen Jungs ihre Verantwortung zurückgibt ist also prüde.

    Nö, ich bin sogar der Meinung erwachsen rammelt es sich besser und ausgiebiger.
    Klein gulli gulli gutschi Schnulli "will haben!"...ist dermaßen unsexy, evtl. liegs daran.

    Man hat nicht das Gefühl man spricht mit Erwachsenen eigenverantwortlichen Menschen. Oder ist das zuviel verlangt? Glaube ich nicht, denn ich hab schon eigenverantwortliche Männer mit ziemlich viel Sexappeal gesehen: poppen tun die auch noch gut, Verantwortung übernehmen die auch noch.

    Irre!

  2. Inaktiver User

    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Wer muss aufgeklärt werden? Die Freier vielleicht, dass sie illegale Geschäfte unterstützen.
    Wär doch mal ne Idee.

    Also Freier, die wissentlich Menschenhandel oder Zwangsprostitution nutzen und damit ja unterstützen, sollten m.E. bestraft werden, und das ist auch glaube ich strafbar. Für jene nutzte auch keine Aufklärung, denn sie sind ja nicht auf etwas hereingefallen, sondern wußten das, fanden das schlimmstenfalls sogar noch gut (das soll es ja auch geben).

    Ich meine die Aufklärung der Frauen, die auf Versprechungen irgendwelcher Art vertrauen, und hereinfallen, weil sie sich stattdessen als Zwangsprostituierte wiederfinden.
    Geändert von Inaktiver User (07.11.2013 um 16:26 Uhr)

  3. gesperrt

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    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    So radikal will der Staat aber (aus meiner Sicht vernünftigerweise) nicht einschreiten und nach den Umfragen hat er damit gut 80% der Bevölkerung auf seiner Seite.
    Welche Umfragen?

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    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die 80% der Deutschen haben sich gegen ein Totalverbot ausgesprochen, was dies nicht wäre.
    In Schweden sind übrigens 80% für deren Gesetz, was auch zeigt, dass Mehrheiten sich verändern können, wenn es zum Beispiel mehr Aufklaerung gibt.
    Wie sollte denn mehr Aufklärung aussehen? Wer die Augen nicht zukneift, der sollte in Deutschland aufgeklärt genug sein.
    Mir kann niemand erzählen, dass er noch nie was von Zwangsprostitution gehört hätte.

    Komischwerweise fordert ja kein Partei, das generelle Verbot von Prostitution. Oder sind die etwa auch alle nicht aufgeklärt?

  5. gesperrt

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    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Also Freier, die wissentlich Menschenhandel oder Zwangsprostitution nutzen und damit ja unterstützen, sollten m.E. bestraft werden, und das ist auch glaube ich strafbar (für Promis genügt evtl. ein "ups, sorry" ).
    Es interessiert doch gar keinen, ob derjenige Zwangsprostitution unterstützt oder nicht.
    Schau dir den Strang an: alle zwei Seiten taucht die Behauptung auf alle/ein Großteil sei freiwillig prostituiert.

    Kein einziges: Scheiße, stimmt man könnte aufpassen und evtl. mehr bezahlen und Verantwortung übernehmen.

    Nur: die böse Emma! Wir haben ein Bedürfnis der Staat hat das zu akzeptieren, dass wir uns das auf KOsten anderer befriedigen und wenn nicht: hier kamen sogar schon nette Drohungen: "dann wird die normale Frau vergewaltigt".

    Droh, Trotz, Schnulli und 1,2 Mio Kunden täglich.

    Ich meine die Aufklärung der Frauen, die auf Versprechungen irgendwelcher Art vertrauen, und hereinfallen, weil sie sich stattdessen als Zwangsprostituierte wiederfinden.
    Ja klar: Mutti übernimmt die Verantwortung für die Scheißlage. Klar!
    Mutti räumt auch hinterher, wischt auf, hält Rücken frei, entspricht Erwartungen und lächelt lieb. Wäre ja eine totale Zumutung eigenverantwortlich zu handeln.


    Hab ich was vergessen?

    ah ja...natürlich tut sie all das leichtbekleidet und gutaussehend.

  6. Inaktiver User

    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von DerJunge82 Beitrag anzeigen
    Komischwerweise fordert ja kein Partei, das generelle Verbot von Prostitution. Oder sind die etwa auch alle nicht aufgeklärt?
    Habe ich es in meinem Beitrag 1540 gefordert?

    Nein.
    Geändert von Inaktiver User (07.11.2013 um 14:40 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Ach herrlisch!
    Prüderie, die alte Leier.
    Jeder der den kleinen Jungs ihre Verantwortung zurückgibt ist also prüde.
    Unter der Vorraussetzung, daß Onenightstands, die Beteiligung an Sexdatingseiten, oder das Drehen von Pornofilmen freiwillig geschieht, ist ein "Verdammen" dieser Dinge schon auffallend, und welchen anderen Grund könnte es haben als Prüderie? Vielleicht einfach und simpel Männerhaß könnte es auch noch sein, wenn man hier so liest. Mehr Gründe fallen mir dazu nicht wirklich ein.

    Wie gesagt, wenn die o.g. Dinge alle unter Zwang geschehen, dann sieht das anders aus. Aber nur dann. Mein Ding ist das alles auch nicht, aber jeder soll doch sein Leben gestalten wie er möchte, solange alles freiwillig ist, und er niemand anderen zwingt, da mitzumachen. Ich finde z.B. auch Bungeespringen, Monsterwellensurfen, Arktistouren oder einen Aufstieg auf den Himalaya total daneben. Aber für mich. Andere sollen das doch meinetwegen tun, wenn ihnen das gefällt, oder sie den Kick brauchen oder was auch immer ihr Antrieb ist. Umgekehrt ist es doch vermutlich genauso.

    Solange die an etwas Beteiligten das was sie tun, freiwillig tun, ist fast alles okay. Natürlich gibt es auch strafbare Handlungen, die trotzdem beide freiwillig tun können, z.B. schwere Körperverletzung unter Sado-Masos könnte ich mir da vorstellen (ich habe aber keine Ahnung, was genau strafbar wäre und was nicht). Aber wegen mir braucht's wirklich nicht zurück dahin, daß alle möglichen sexuellen Handlungen unter Erwachsenen(!) auf einmal wieder strafbar sind, wie Homosexualität beispielsweise. Oder eben auch beispielsweise ein Onenightstand, zu dem keiner der beiden gezwungen wurde.

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    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Habe ich es in meinem Beitrag 1540 gefordert?

    Nein.
    Du hast aber mehr Aufklärung gefordert, oder habe ich das falsch verstanden?
    Und das Zwangsprostitution eingedämmt werden sollte, da sind sich hier doch wohl alle einig.

  9. Inaktiver User

    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das stimmt nicht, die Verhandlungen der großen Koalition gehen genau in diese Richtung mit der 'Zuverlaessigkeitspruefung' für Zuhälter. Gleichtzeitig soll es mehr Kontrollen geben.

    Große Koalition und Prostitution: Eine Prüfung für Zuhälter - Politik - Süddeutsche.de
    Ähmmm ... genau das hatte ich doch gesagt
    Nicht radikal (kein komplettes Verbot) aber bessere Kontrollmöglichkeiten für die Behörden

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Welche Umfragen?
    Ich hatte weiter hinten schon mal eine Umfrage verlinkt.

  10. gesperrt

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    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von DerJunge82 Beitrag anzeigen
    Komischwerweise fordert ja kein Partei, das generelle Verbot von Prostitution. Oder sind die etwa auch alle nicht aufgeklärt?
    Mutti würde sagen: das muss man alles erst genau prüfen.



    Wer denkt nur an die armen Bordellbesitzer!!!!!
    Sex-Club Chef Suicidverdacht mit Kettensäge

    „Die Clubs kämpfen ums Überleben, weil Sex immer billiger wird. Früher kostete eine Stunde im Club 150 Euro. Inzwischen bieten sich Frauen für 30 Euro in privaten Wohnungen an.“
    Schlimm, da geht ein ganzer Vertriebsbereich den Bach hinunter.


    Sorry, ich kann nicht mehr Ernst bleiben, total abstrus das ganze

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