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  1. Inaktiver User

    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber ich maße mir nicht an darüber zu urteilen oder es zu bewerten, was erwachsene Menschen auf freiwilliger Basis (nur davon rede ich ja) miteinander zu tun oder zu lassen haben.
    Ich denke, wenn eine Sache aus dem Ruder läuft – wenn also immer klarer wird, dass Menschenhandel und Zwangsprostitution beängstigend überhand nimmt in diesem Gerwerbe und auch nicht mehr in den Griff zu bekommen ist, dann muss eine Gesellschaft auch mal unpopuläre Wege gehen und unter Umständen einen radikalen Cut für alle herbei führen.

    Mir liegt das Wohl gepeinigter Menschen jedenfalls mehr am Herzen, als das zweifelhafte Vergnügen solcher, die dem Vergnügen zuliebe ganz gerne die Augen verschließen.

    Aber da trennen sich wohl unsere Einstellungen.

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    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wer gönnt wem was nicht, Brausepaul?

    Empfindest du es tatsächlich als ein Privileg, für Sex und ein bisschen körperliche Zuwendung zahlen zu müssen?

    Bist ein armer Kerl, Brausepaul - mir tust du leid.
    Von Privileg war nie die Rede, wer würde es schon als Privileg empfinden, dass eben für eine Dienstleistung auch eine Bezahlung zu erfolgen hat.
    "Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
    Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)

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    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich denke, wenn eine Sache aus dem Ruder läuft – wenn also immer klarer wird, dass Menschenhandel und Zwangsprostitution beängstigend überhand nimmt in diesem Gerwerbe und auch nicht mehr in den Griff zu bekommen ist, dann muss eine Gesellschaft auch mal unpopuläre Wege gehen und unter Umständen einen radikalen Cut für alle herbei führen.

    Mir liegt das Wohl gepeinigter Menschen jedenfalls mehr am Herzen, als das zweifelhafte Vergnügen solcher, die dem Vergnügen zuliebe ganz gerne die Augen verschließen.

    Aber da trennen sich wohl unsere Einstellungen.
    Wer es so schon nicht schafft, Gesetze zur Anwendung zu bringen, wird es auch nicht mit weiteren Gesetzen schaffen. Es würde sich beinah gar nichts ändern, vielleicht hätten einige Beamte oder Sachbearbeiter in der Verwaltung einen Extraposten von Einnahmen... Ein Vorteil für die Frauen, die im Gewerbe arbeiten, sehe ich nicht.
    "Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
    Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)

  4. Inaktiver User

    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ihr werft grundsätzlich alles durcheinander.
    Das klingt jetzt aber wirklich nach einer Argumentation auf dem Niveau von "ihr seid alle gemein."

    Die Realität zeigt leider, dass Prostitution und Menschenhandel untrennbar miteinander verbunden sind.

    Im Übrigen war das schon in der Antike so, die ja so gern als Beleg angeführt wird, dass es das älteste Gewerbe der Welt sei. Auch damals waren es in der Mehrheit Sklavinnen und die "gewerbetreibenden" waren nicht sie selbst sondern zumeist Zuhälter.

    Prostitution in der Antike

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    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Realität zeigt leider, dass Prostitution und Menschenhandel untrennbar miteinander verbunden sind.
    Wir leben nicht in der Antike- höchstens, der Argumentation einiger hier nach vielleicht im Mittelalter. Ich bekomme langsam ein Gefühl dafür, wie so ein Wahn wie Hexenjagd entstehen kann.
    "Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche"
    Wie weiß ich, dass ich nicht brauche, was ich will? Ich habe es nicht. (Byron Katie)

  6. Inaktiver User

    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich denke, wenn eine Sache aus dem Ruder läuft – wenn also immer klarer wird, dass Menschenhandel und Zwangsprostitution beängstigend überhand nimmt in diesem Gerwerbe und auch nicht mehr in den Griff zu bekommen ist, dann muss eine Gesellschaft auch mal unpopuläre Wege gehen und unter Umständen einen radikalen Cut für alle herbei führen.

    Mir liegt das Wohl gepeinigter Menschen jedenfalls mehr am Herzen, als das zweifelhafte Vergnügen solcher, die dem Vergnügen zuliebe ganz gerne die Augen verschließen.

    Aber da trennen sich wohl unsere Einstellungen.
    Leider werden die gepeinigten Menschen dadurch nicht weniger, es wird nur der Marktplatz gesäubert. Das kann man wie in Schweden als Erfolg sehen greift aber meiner Meinung nach zu kurz. Wir wollen auch in ein 5 Sternehotel in den Urlaub fahren und nicht mit den Armutsvierteln rund um die Hotelanalgen konfrontiert werden. Solange man Symptomverschiebung betreibt ist das nur kosmetische Psychohygiene.

    Wir haben in verschiedensten Bereichen die Gesetze und Bestrafungsmöglichkeiten, nur werden sie meist nicht ausgeschöpft, siehe wieder Wurstskandal.

    Im Endeffekt ist es eine Bankrotterklärung der Strafverfolgungsbehörden.

  7. Inaktiver User

    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich denke, wenn eine Sache aus dem Ruder läuft – wenn also immer klarer wird, dass Menschenhandel und Zwangsprostitution beängstigend überhand nimmt in diesem Gerwerbe und auch nicht mehr in den Griff zu bekommen ist, dann muss eine Gesellschaft auch mal unpopuläre Wege gehen und unter Umständen einen radikalen Cut für alle herbei führen.
    Die Problematik ist vermutlich allen klar und wie es aussieht hat die potenziell kommende Koalition diesbezügliche Gesetzesänderungen vor (HQKing hatte es in Beitrag #1460 verlinkt).
    Wenn ich das richtig verstanden habe wollen sie die Möglichkeiten zur Strafverfolgung schaffen, die Experten fordern. Ich begrüße das ausdrücklich.
    Aber wir Deutschen haben immer so ein schwarz-weiß denken.
    Erst soll alles erlaubt sein, dann wieder alles verboten. Das gibt es in vielen Bereichen.
    Die Welt ist aber nicht schwarz-weiß, sondern hat auch diverse Grautöne.
    Und ich denke man sollte in der Lage sein die Dinge auch mal differenziert zu sehen.
    Das vermisse ich in dieser Diskussion leider bei einigen.

  8. Inaktiver User

    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von ernesto_01 Beitrag anzeigen
    Ich bekomme langsam ein Gefühl dafür, wie so ein Wahn wie Hexenjagd entstehen kann.
    Da Du immer nur mit beleidigenden Aussagen kommst sollte man Deine Beiträge vielleicht einfach nicht ernst nehmen.

  9. Inaktiver User

    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Realität zeigt leider, dass Prostitution und Menschenhandel untrennbar miteinander verbunden sind.
    Sorry Jinnie, aber das ist auch wieder so eine Verallgemeinung.
    Es gibt eine große Schnittmenge,ok, aber untrennbar ist falsch.
    Da werden dir so einige Teilzeitprostituierte oder Escort-Damen vehement widersprechen.

  10. Inaktiver User

    AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sorry Jinnie, aber das ist auch wieder so eine Verallgemeinung.
    Es gibt eine große Schnittmenge,ok, aber untrennbar ist falsch.
    Da werden dir so einige Teilzeitprostituierte oder Escort-Damen vehement widersprechen.
    Nein, das ist nicht als Verallgemeinerung gedacht.
    Dass es Frauen gibt, die das, wohl meist nur eine Zeit oder im 'Teilerwerb' eine Zeit lang freiwillig machen, das glaube ich.
    Aber diese Anzahl ist eben sehr gering. Da sich gezeigt hat, dass eine Stützung des 'Systems Prostitution' um das es geht, zu einem wachsenden Markt und damit zu Zwangsprostitution in erschreckend hohem Ausmaß führt, muss das System verändert werden.

    Und zwar radikal. Das bedeutet für etwa 90 % der Frauen Verbesserungen, dabei kann man gerne überlegen wie man den 10% Freiwilligen dieses erlaubt.
    Aber erst umgekehrt wird ein Schuh draus: Der Staat muss nicht mehr nachweisen, dass hier Zwangsprostitution vorliegt (was sehr schwer ist angesichts der Methoden der professionellen Händler) sondern umgekehrt. Der Zuhälter oder Bordellbetreiber oder die selbständige Prostituierte muss nachweisen, dass sie es freiwillig tut, eine Mitverantwortung des Freiers finde ich nicht schlecht dabei.

    Und auch hier müssen weiterhin Angebote zum Ausstieg und Kontrollen, ob die Zustaende so bleiben erfolgen.

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