So ist das bei allen Arten von Kriminalität. Der Staat ist der, der sie verfolgt und die Bürger zahlen das. Und nicht nur bei Kriminalität, auch bei Fussball- oder sonstigen Veranstaltungen, bei Demonstrationen und und. Das ist das System!
Was die soziale Ausstattung angeht, Kondome, Wärmestuben etc., das geht wohl eher selten auf den Staat zurück, mehr auf private oder gesellschaftliche Initiativen, die Du nicht bezahlen musst, wenn Du nicht willst (Caritas, Bahnhofsmission, Heilsarmee etc)
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03.11.2013, 12:56Inaktiver User
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
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03.11.2013, 12:57
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
American Beauty
Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
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03.11.2013, 12:59Inaktiver User
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
Ich hoffe du hälst dein Wort und kommst nochmal auf die Sätze zurück, trotz meiner Vorargumentation (ohne unter deinem Niveau zu handeln und mit Argumenten wie Überforderung usw. zu argumentieren).
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03.11.2013, 12:59Inaktiver User
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03.11.2013, 13:04
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
"Es wird vermehrt zu sexuellen Belästigungen normaler Frauen kommen."Zitat Ende.
Und die kann sich dessen nicht wehren? Der Mann per se belästigt?
hum...irgendwie habe ich da ein anderes Bild von Frauen und von Männern.
Ich dachte tatsächlich Frauen sind keine Hascherl.
Jetzt sind nicht nur Freier Menschen ohne Freien Willen, die notfalls mit gewalt drohen, sondern auch noch die normale Frau völlig wehrlos und piepsig. Das ist wahrlich bizzarr.
Um diese vermehrten Belästigungen zu verhindern, sollten wir (Frauen und Männer) Armutsprostitution, Grauzonen, Illegalität etc. in Kauf nehmen: mehr sogar noch, die Alternativlosigkeit der Prostituierten NUTZT der normalen Frau auch noch, da sie so unbelästigt bleibt. Steile These.
Allerdings liegt genau da ein Körnchen Wahrheit drin: besser gestellte Frauen nutzen alternativlos handelnde als Prellbock. Not my cup of tea. Allerdings genau die Denke, warum das System der Prostitution von vielen auch Frauen unterstützt wird.
Jemand anders fängt die Missstände auf. Hauptsache nicht "ich".
Mit der Freiwilligkeit und sexuellen Freizügigkeit und Respekt vor der Sexworkering von der du am Anfang des Strangs sprachst, hat das nichts mehr zu tun. Sondern lediglich mit Zerrbildern: die Priviligierten (Frauen die sich die Hände nicht mehr schmutzig machen müssen und Männer die das Geld haben) nutzen die die alternativlos sind um gesellschaftliche Probleme vom Tisch zu wischen.
Konsum vs. diejenigen, die die Konsequenzen tragen.
Erwachsenes zurechnungsfähiges Verhalten buchstabiert sich für mich anders.
Bizarr, wie jemand hier so treffend schrieb.
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03.11.2013, 13:06Inaktiver User
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03.11.2013, 13:08
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
Sie verwechseln Ehrlichkeit und Toleranz, mit Oberflächlichkeit und Arroganz...
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Schau auf deine Haut und lies
Such wo meine Zunge war
Such mein Lied in deinem Haar
Willst Du mein Gefühl verstehen
Mußt Du Dich in Dir ansehen
Schließ die Augen und Du siehst ich bin in Dir
(c) ASP
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03.11.2013, 13:10
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
jaja. der "körperkauf". das "nutzungsentgelt". man könnte deinen essentialismus niedlich finden, wenn du ihn nicht zur rechtfertigung von bevormundung benutztest.
wer oder was noch gleich berechtigt dich dazu, die deutungsmacht über das wesen der dinge, ihr sein und sollen zu beanspruchen?
für mich ist es vollkommen uninteressant, ob du meinst, mir meinen subjektstatus absprechen zu können oder annimmst, ich würde quasi automatisch, systembedingt ihn aufgeben.
es geht dich tatsächlich rein garnichts an, was genau jemanden zum vollzug des sexuellen aktes motiviert, welche vorteile er daraus zu ziehen geneigt ist. es hat dich nicht zu kümmern, ob bei diesem (aus)tausch u.a. geld fließt.
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03.11.2013, 13:15Inaktiver User
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03.11.2013, 13:15
AW: Appell gegen Prostitution in Deutschland
ich glaub, ich hab schon mit ganz anderen Dingen überfordert *asche auf mein haupt*

Ich stelle mir die Dinge übrigens gern immer wieder umgekehrt vor: ich bin ja durchaus auch ein nicht ganz untriebhaftes Wesen (schon immer gewesen
) und wäre ich ein Mann, dem diese Sexkultur und die dahinterstehende Selbstverständlichkeit, die ich als Mann zugesprochen kriege, dann hätte ich mich vermutlich auch schon an diesem Markt bedient. Ich wäre natürlich dann einer von den Guten, also die, die nett zu den P. sind, mit denen kann man ja schließlich auch reden, sind ja auch nur Menschen, ich wäre natürlich ein gern gesehener Gast, da nett und freundlich und keinen perversen Schweinskram (naja, vll mal nachts im Dunkeln bei ner Domina oder so... , ). Oder vielleicht wäre ich auch nur so einer, der in den Graubereich der Erotikmassagen in der Mittagspause verschwindet, weil das katholische Eheweib daheim halt nicht alles anfassen will (fiel mir natürlich erst nach der Hochzeit auf, dass die sexuell gar nicht zu mir passt, macht ja nix, wozu damit auseinandersetzen? Es gibt ja einen Markt).
Wenn ich Geld hätte, dann würde ich vielleicht im Escort-Angebot suchen gehen. Würde ich auch als Frau, wenn ich die Kohle hätte. Allein schon deshalb, weil eine Agentur doch noch etwas anders abläuft als Zuhälterei. Und weil es für Frauen diese Sexkultur mit Zuhälterei und günstigen Preisen und bedingungslosem Hinhalten so eben nicht gibt bei uns. (die armen Stricher stehen wohl auch eher den Männern zur Verfügung, glaub nicht, dass das oft vorkommt, dass die sich eine Frau holt).
Emma mag vll etwas zu dramatische Zahlen haben: aber selbst, wenn nicht jeder zweite sich dieser Dienstleistungen bedient, vielleicht ist es nur jeder fünfte - dann betrifft das auch deren Frauen und Freundinnen und die Liberalisierung hat auch dazu geführt, dass dank großem und günstigem Angebot einfach ALLES zu finden ist, selbstverständlich auch Poppen ohne Schutz, und das auch anscheinend sehr gerne angenommen wird.
Es gibt zwischen Schutz und Aids noch viel mehr: Clamydien, sonstige Geschlechtskrankheiten usw. Es gibt also auch Risiken für die Frauen daheim, die vielleicht froh darüber sind, dass ihr Typ ein vermeintliches Ventil gefunden hat und sie nicht mehr so oft "ran" müssen.
Neben diesem Klischee lese ich häufig im Netz aber auch von folgendem nicht seltenen Phänomen: da gehts um den Pornokonsum, aber der hängt nunmal an einer liberalen Sexkultur dran. Da sind sexuell aktive und attraktive Frauen, die sehr offen und experimentierfreudig sind, kaltgesetzt, weil ER sich in seiner Pornosucht verliert. Selbst wenn von diesen Frauen die Selbstbeschreibung nur auf 50% zutrifft, dann sinds immer noch viele.
Wie so oft, ist es eben weniger der Trieb, sondern die Macht bzw Machtlosigkeit, die das Bedürfnis schafft und damit auch das Angebot. Das sind alles Fragen, die unsere Kultur generell betreffen. Dass hier so eifrig und oft emotional gegen das Pro und Contra von P (ausgelöst durch diesen Apell) steht, das zeigt doch letztlich nur, wie wichtig es für Menschen ist, dass an diesen kulturellen Pfeilern nicht gerüttelt ist. Die Welt muss ihre Ordnung haben, sch..egal, wer das auszubaden hat, so lang man es selbst nicht ist. Und genau da liegt der Denkfehler: letztlich baden es auf irgend einer Ebene alle aus.Geändert von Amelie63 (03.11.2013 um 13:20 Uhr)
Grüße
A.
Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.



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, du darst durchaus aufstehen!