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  1. Inaktiver User

    AW: Bekannte politisch rechts - wie damit umgehen?

    "Die Deutschen" ist dritte Person. "Wir" ist erste Person und unterstellt eine Mitbeteiligung Aller.

    Ich schließe mich da nicht ein.

    Es schließt auch andere Personen nicht ein, die zu der Zeit noch gar nicht geboren waren, oder aber zu jung, um in irgendeiner Weise politisch mitzuwirken.

    Und es schließt nichtmal alle Menschen ein, die zu der Zeit lebten und alt genug waren, um mitzuwirken.

    Die Weigerung, bei diesem Thema zu differenzieren, ist genau das Problem.

  2. Inaktiver User

    AW: Bekannte politisch rechts - wie damit umgehen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    "Die Deutschen" ist dritte Person. "Wir" ist erste Person und unterstellt eine Mitbeteiligung Aller.
    Nein, tut es nicht.

    Das sind so die üblichen Nebelkerzen, die bei solchen Diskussionen gerne geworfen werden.

    "Wir" ist ein Synonym für "die Deutschen" - aber das weißt du sicher selbst (es sei denn, du bist keine Muttersprachlerin).

  3. Inaktiver User

    AW: Bekannte politisch rechts - wie damit umgehen?

    Du sagtest wörtlich: "Wir waren keine glühenden Demokratieverfechter".

    Das unterstellt, dass der Deutsche an sich als Angehöriger seiner Nation das Regime guthieß, oder zumindest nichts von Demokratie hielt.
    Ob du diese beiden Sachverhalte wirklich gleichsetzt, weiß ich freilich nicht. Es hört sich zumindest danach an.

  4. Inaktiver User

    AW: Bekannte politisch rechts - wie damit umgehen?

    Nein, das ist deine Interpretation.
    Ich bezog mich gar nicht auf das Naziregime, sondern stellte lediglich fest, dass die Deutschen keine glühenden Verfechter der Demokratie waren.
    Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

    Du mahnst doch mehr Differenzierung an, vielleicht solltest du selbst nicht so reflexhaft denken.

  5. Inaktiver User

    AW: Bekannte politisch rechts - wie damit umgehen?

    Nischenprodukt,

    was genau möchtest du mit deinen Aussagen zu diesem Thema sagen?

  6. Inaktiver User

    AW: Bekannte politisch rechts - wie damit umgehen?

    Ähm ... das, was ich schrieb?

  7. Inaktiver User

    AW: Bekannte politisch rechts - wie damit umgehen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    "Die Deutschen" ist dritte Person. "Wir" ist erste Person und unterstellt eine Mitbeteiligung Aller.

    Ich schließe mich da nicht ein.

    Es schließt auch andere Personen nicht ein, die zu der Zeit noch gar nicht geboren waren, oder aber zu jung, um in irgendeiner Weise politisch mitzuwirken.
    .....
    Warum bringst DU dann hier Begriffe wie "Erbschuld" ein ?

    Du brauchst Dir den Schuh, den DU hier aufgestellt hast, als Nachgeborene nicht anzuziehen, in der Tat. Gut, das das mal wer gesagt hat.

    Echt abstrus, sorry.

  8. Inaktiver User

    AW: Bekannte politisch rechts - wie damit umgehen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Im Grunde haben wir in Deutschland nämlich keine solche Tradition. Die Weimarer Republik ist krachend gescheitert, auch weil niemand so richtig dahinter stand.
    Das würde ich so nicht sagen.

    Die Weimarer Republik ist in erster Linie an den unhaltbaren wirtschaftlichen Belastungen durch die Forderungen der Siegermächte gescheitert.

  9. Inaktiver User

    AW: Bekannte politisch rechts - wie damit umgehen?

    Naja, ein bisschen komplexer war das Scheitern schon begründet.
    Aber das ändert ja nichts daran, dass es eine großartige, von innen heraus installierte demokratische Tradition hier nicht gibt.

  10. Inaktiver User

    AW: Bekannte politisch rechts - wie damit umgehen?

    Vielleicht war sie anders gemeint, aber die Formulierung, von wegen wir können froh sein, dass die Alliierten uns die Demokratie geschenkt hätten, impliziert imho diese Sichtweisen, die ich ansprach. Zumindest habe ich solch eine Argumentation immer von genau den Leuten gehört, die nicht müde werden, den Deutschen eine bestimmte Natur zu unterstellen und den Deutschen aufgrund ihrer Geschichte eine gewisse demütige Grundhaltung abverlangen.

    Das mit der Demokratie ist ansonsten so eine Sache. Welches Volk kann schon auf eine reelle demokratische Tradition von mehreren Jahrhunderten zurückblicken?
    Tatsächlich denke ich auch, dass so mancher hier sich eher eine Monarchie herbeisehnt als wirkliches Mitbestimmungsrecht. Anders sind die Ergebnisse der letzten Bundestagswahl schwierig zu erklären.

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