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20.09.2013, 14:38
AW: Verantwortung der Grünen/Trittin für Formulierungen im Wahlprogramm aus dem Jahr
Körperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes
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20.09.2013, 14:54
AW: Verantwortung der Grünen/Trittin für Formulierungen im Wahlprogramm aus dem Jahr
Den Kommentar finde ich ganz interessant.
Pädophilie - Ein Skandal, der schon lange Geschichte ist - Politik - Süddeutsche.de
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20.09.2013, 15:12
AW: Verantwortung der Grünen/Trittin für Formulierungen im Wahlprogramm aus dem Jahr
Die alten Gesetzestexte sind unter dem heutigen Text in der Rubrik "Vorherige Gesetzesfassungen" verzeichnet:
StGB § 174. Sexueller Mißbrauch von Schutzbefohlenen
StGB § 176. Sexueller Mißbrauch von KindernDie Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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20.09.2013, 16:07
AW: Verantwortung der Grünen/Trittin für Formulierungen im Wahlprogramm aus dem Jahr
Vielen Dank. Das ist fast deckungsgleich.
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20.09.2013, 16:23
AW: Verantwortung der Grünen/Trittin für Formulierungen im Wahlprogramm aus dem Jahr
Ja, das ist sehr abwägend.
Ich interessiere mich immer noch für das Warum. Warum wurde eine solche Forderung in ein Wahlprogramm aufgenommen? War es der Reformdrang, der im geschichtlichen Zusammenhang ja deutlich wird oder war es dem Interesse einzelner Gruppen geschuldet? Also war es ein übergeordnetes Interesse an der Reformierung der sexuellen Strafmoral der 50er und 60er Jahre und an der der Befreiung der Individualität von Sexualität oder war es ganz schnöde ein singuläres Interesse von Personen, die auch so etwas wie die Kommune 1 lebten?
Wussten die damaligen Unterzeichner, neben Trittin gab es 4 weitere, nur bei ihm steht der Zusatz: verantwortlich im Sinne des Presserechtes, was sie da unterzeichneten?
Hier wurde angesprochen, dass der Passus versteckt neben der Forderung der Abschaffung des §175 steht und beim Rüberlesen so gedeutet werden kann, als handele es sich auch um einen Homosexuellen Feindlichen §, der reformiert werden müsste.
Oder waren sich alle bewusst, was das bedeutet und standen hinter dieser Haltung?Körperlich Distanz
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20.09.2013, 17:04
AW: Verantwortung der Grünen/Trittin für Formulierungen im Wahlprogramm aus dem Jahr
Ein interessanter Artikel zum Thema:
Pädophilie-Debatte: Neue Vorwürfe gegen Volker Beck - Inland - FAZ
Sorry, aber wer nicht weiß, was er unterschreibt und vertritt, sollte sich aus der Politik zurückziehen.
Diese Leute streben Regierungsämter an?!?Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten.....
„Denn keine Begeisterung sollte größer sein als die nüchterne Leidenschaft zur praktischen Vernunft.“ (Abschiedsrede von Helmut Schmidt im Bundestag am 10. September 1986)
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20.09.2013, 18:00
AW: Verantwortung der Grünen/Trittin für Formulierungen im Wahlprogramm aus dem Jahr
Stellt er auch selbst nicht so dar. Er war presserechtlich verantwortlich für den Inhalt dieser Kampagne.
Wo im ersten Parteiprogramm der Grünen steht das bitte?Kindesmißbrauch ins Parteiprogramm aufgenommen wurde, ja, das wurde recht gut versteckt, denn viele waren dagegen. Dass aber diejenigen, die mit dem Programm befaßt waren, das nicht wußten, ist eine unglaubwürdige Darstellung.
So viel ich weiß, wurde auch damals ein deutlicher Unterschied gemacht zwischen "Missbrauch" (= Gewalt an Kindern) und "einvernehmlichem gewaltfreiem sexuellem Umgang mit Kindern". Letzteres entsprach dem "Zeitgeist" und wurde von Wissenschaftlern und psychologischen Fachleuten einer bestimmten Denkart unterstützt.Ich bin sicher, heute würde er das nicht mehr mittragen, weil der Zeitgeist sich geändert hat. Deshalb kann man ihn als Anhänger unbedenklich wählen - meine Partei sind diese Grünen allerdings nicht mehr.
Wenn du denkst, Trittin habe auch den Missbrauch unterschrieben, würde ich ihn auf keinen Fall wählen, und wenn das Papier 50 Jahre alt wäre und er sich 1000 Mal entschuldigt hätte.
Das war ein fürchterlicher Freibrief für viele, die in diese Richtung argumentierten.
Zum Glück ist der Wissensstand heute so, dass Sex mit Kindern und dessen "Freiwilligkeit" von Seiten der Kinder ähnlich eingestuft wird wie eine "einvernehmliche Vergewaltigung".*
Der Adler fängt keine Mücken.
'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit
Deutsche Tugenden: „Pünktlich wie die Deutsche Bahn, ehrlich wie die Deutsche Bank und sauber wie VW.“
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20.09.2013, 18:13Inaktiver User
AW: Verantwortung der Grünen/Trittin für Formulierungen im Wahlprogramm aus dem Jahr
So sehe ich das auch!

Da gibt es aber keinen Unterschied - denn "einvernehmlich" kann es mit Kindern niemals sein, es ist immer Missbrauch, auch ohne "Gewalt".
Welches Kind möchte von sich aus Sex mit Erwachsenen? Das ist doch pervers.
Was? Den Satz verstehe ich nicht ganz?Das war ein fürchterlicher Freibrief für viele, die in diese Richtung argumentierten.
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20.09.2013, 18:26
AW: Verantwortung der Grünen/Trittin für Formulierungen im Wahlprogramm aus dem Jahr
Damals wurde das aber offensichtlich anders gesehen, warum auch immer; kann ich auch nicht nachvollziehen.
Lies bitte den letzten Satz meines vorigen Posts.
Die damals angestrebte Liberalisierung wurde GsD nirgends Gesetz, war aber sicher willkommene Rechtfertigung für Pädophile, die die Debatte mitverfolgt haben, Sex mit Kindern als harmlos zu sehen und zu betreiben.Was? Den Satz verstehe ich nicht ganz?*
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21.09.2013, 08:06Inaktiver User
AW: Verantwortung der Grünen/Trittin für Formulierungen im Wahlprogramm aus dem Jahr
Ich kann es schon nachvollziehen. Die jungen Menschen, die die Welt verändern wollten, zogen sich alles an Literatur hinein, was neue Wege aufzuzeigen schien oder auch aufzeigte. Kaum jemand von ihnen dachte an Missbrauch oder, dass Kinder für Wünsche herhalten mussten, die nicht die ihren waren, ihnen aber womöglich als solche dargestellt wurden. Zumal die rigide und heuchlerische Sexualmoral vergangener Zeiten aufgebrochen werden sollte.
Wie in allen Zeiten werden gesellschaftliche Trends sinnvoll genutzt oder auch zum Schaden anderer.
Deshalb gehört, um den jugendlichen Opfern jener Zeit halbwegs gerecht zu werden, aufgeklärt.
Es nützt aber gar nichts, wenn nun damalige Wirrköpfe, die glaubten, für alles offen sein zu müssen, um nur das Establishment zum Wanken zu bringen, die heute aber vernünftige und einsichtige PolitikerInnen sind, bis zu ihrem Lebensende abgeurteilt werden.


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