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  1. Inaktiver User

    AW: Schon wieder eine Frau abgeschlachtet

    Zitat Zitat von Miranda
    @gizmo
    Ich schließe mich Linchens Worten an!
    Schreib hier bitte in der gewohnten Manier weiter! Es ist einfach immer wieder erfrischend deine Postings zu lesen!
    Miranda

    Genau gizmo

    ischi

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    AW: Schon wieder eine Frau abgeschlachtet

    Zitat Zitat von Gizmo
    "Die Leidtragenden dieser besonderen Empfindsamkeit der Gutmenschen gerade dem Islam gegenüber sind wir Frauen."

    Neklac Kelec
    Türkin!

    Wir helfen vom Islam unterdrückten Frauen aber auch nicht, wenn wir aus jeder Beziehungstat eines muslimischen Mannes pauschal einen Ehrenmord machen.

    Damit stellen wir alle muslimischen Ehemänner an den Prangen. und dann bleibt auch den gemäßigsten irgendwann keine andere Wahl als sich mit den dogmatischeren zu verbünden.
    Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen. (Nietzsche)

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    AW: Schon wieder eine Frau abgeschlachtet

    Zitat Zitat von Gizmo
    Wenn du da mal bitte Quellen und Zahlen liefern würdest um deine Behauptung zu untermauern, sethsu ... in Frequenz und Modus!

    Oder gar für die Gefahr, die von schwäbischen Hausfrauen in kreuzkatholischen Bistümern ausgeht?
    Das ist kein Problem.

    http://www.cityinfonetz.de/index.php...el_id=35615460
    Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen. (Nietzsche)

  4. gesperrt

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    AW: Schon wieder eine Frau abgeschlachtet

    Zitat Zitat von setshu
    Wofür?

    Das bei Beziehungsmorden i.d.R. verletzter Stolz oder Eifersucht der Grund für Mord am Partner sind und das sogar unabhängig vom Geschlecht?

    Oder für die getauften/ atheistischen Männer, die aufgrund gekränkter Eitelkeit ihre Partnerin ermordet haben?

    Es gibt einige wesentliche Unterschiede zwischen Beziehungsmorden und Ehrenmorden, auch nachzulesen bei amnesty international:


    Themenbericht

    VERBRECHEN IM NAMEN DER EHRE ("EHRENMORDE")

    Positionspapier der deutschen Sektion von amnesty international

    Was sind Ehrenmorde?


    Verbrechen im Namen der „Ehre“ werden solche Verbrechen genannt, die an Personen begangen werden, die bezichtigt werden, die „Ehre“ der Familie oder Gemeinschaft verletzt zu haben. Zur Wiederherstellung der Ehre wird der betroffenen Person (in der Regel Frauen und Mädchen) Gewalt angetan. Der extremste Fall von Gewalt im Namen der Ehre sind die „Ehrenmorde“.

    Die Täter

    Die Gewalt wird im Namen der Kultur / Tradition ausgeübt und häufig von mehreren Familienmitgliedern und der Mehrheit der betroffenen Gemeinschaft unterstützt und gefördert. Bei den eigentlichen Tätern handelt es sich in 90% aller Fällen um Familienangehörige. In den meisten Fällen sind die männlichen Verwandten die Täter: Väter, Brüder, Vettern etc. Häufig sind Frauen an den Morden beteiligt – als Drahtzieherinnen oder (Mit-)Täterinnen.

    Vielfach ist der Druck der Gemeinschaft, des Dorfes oder des Clans auf die Familie so groß, dass sich die Angehörigen gezwungen sehen, die „Ehre wiederherzustellen“, um nicht aus der Gemeinschaft ausgegrenzt zu werden. Häufig glauben die Familien, keine gesellschaftlich anerkannte Alternative zu haben, als zur „Selbstjustiz“ zu greifen und die Schande durch die Ermordung der Frau zu tilgen.


    Die Opfer


    In den meisten Fällen sind die Opfer von Ehrverbrechen Frauen und Mädchen. Es können aber auch Männer betroffen sein, z.B. als Liebhaber von Frauen oder als Homosexuelle.

    Die beschuldigten Frauen und Mädchen erhalten keine Möglichkeit, sich zu verteidigen und die Verdächtigungen klarzustellen. Sie werden prinzipiell als Schuldige angesehen.


    Warum geschehen Ehrverbrechen?


    Zwei wesentliche Faktoren tragen zu der Ausübung von Gewalt gegen Frauen bis hin zu Ehrverbrechen bei:

    die Tatsache, dass Frauen in manchen Gesellschaften als Besitztum ihrer männlichen Verwandten betrachtet werden,
    der Ehrbegriff, der je nach Gesellschaft verschieden definiert wird und als Rechtfertigung für Ehrenmorde dient
    .

    In patriarchalischen Gesellschaften, in denen Frauen als Besitztum ihrer männlichen Angehörigen angesehen und als Ware ausgetauscht werden können, dient die Gewaltanwendung und Ermordung im Namen der „Ehre“ der Aufrechterhaltung der Vormachtstellung des Mannes und insbesondere der Kontrolle der Sexualität der Frau. Bei einem von den patriarchalischen Normen abweichenden Verhalten wird die Frau als eines Verbrechens schuldig angesehen. Der Mann genießt als Opfer das Mitleid der Gesellschaft, da er den Verlust seiner „Ehre“ erlitten hat. Welches Verhalten „die Ehre verletzt“, ist in jeder betroffenen Gesellschaft etwas anders definiert. Die Gründe für Ehrenmorde sind vielfältig.

    Eine Frau kann die Ehre der Familie verletzen,


    indem sie sich weigert, den von der Familie ausgesuchten Mann zu heiraten,
    wenn sie sich von ihrem Mann, der sie vielleicht misshandelt, scheiden lassen will,
    wenn sie eine außereheliche Beziehung zu einem Mann führt,
    wenn sie außerehelich schwanger wird,
    wenn sie vergewaltigt wird,
    wenn sie Opfer von Inzest wird
    etc.

    Manchmal reichen Nichtigkeiten wie ein Blickaustausch mit einem Mann, eine als unanständig geltende Kleidung oder bloße Gerüchte, um Opfer eines Ehrverbrechens zu werden. Außerdem werden Verbrechen aus anderen Motiven in einigen Staaten gern als Ehrenmorde ausgegeben, wenn die Bestrafung im Falle eines Ehrenmordes weitaus milder ausfällt. Ein Ehrenmord wird in vielen Fällen auch vorgetäuscht, um Inzest oder Vergewaltigung innerhalb der Familie zu vertuschen. In manchen Fällen können auch Erbschaftsstreitigkeiten oder andere finanzielle Probleme innerhalb der Familie oder des Clans Motiv für einen Ehrenmord sein.


    Wo geschehen Ehrenmorde?


    In nahezu allen Teilen der Welt und in allen soziokulturellen Milieus wird Mädchen und Frauen jeden Alters im Namen der „Ehre“ Gewalt angetan. Jährlich werden nach einer Studie des UN-Weltbevölkerungsberichts rund 5000 Mädchen und Frauen in mindestens 14 Ländern im Namen der „Ehre“ ermordet. Die Dunkelziffer ist allerdings sehr viel höher, weil die wenigsten Fälle vor Gericht gebracht werden. Häufig wird der Mord als Unfall oder Selbstmord getarnt oder die Frauen werden gezwungen Selbstmord zu begehen.

    Verbrechen im Namen der „Ehre“ werden, obwohl sie kein religiöses Phänomen sind, zwar vor allem in islamischen Ländern begangen, sie sind allerdings nicht auf diese beschränkt. Verbrechen im Namen der Ehre finden auch in Brasilien, Ecuador, Italien etc. statt.

    Auch in Deutschland geschehen Verbrechen im Namen der Ehre.


    Der Staat und die Ehrenmorde


    Frauen und Mädchen, die Bestrafungen bis hin zum Mord im Namen der Ehre befürchten müssen, haben wenig Möglichkeiten zu entfliehen und sich zu verstecken. In den meisten Ländern stehen, wenn überhaupt, nur wenige Frauenhäuser zur Verfügung. Diese sind in der Regel in der Hauptstadt. Außerhalb ihres Dorfes kennen sich die Frauen oft kaum aus. Sie besitzen kein Geld und sind als allein reisende Frauen besonders gefährdet.

    Häufig lassen die Behörden unverzügliche und gründliche Maßnahmen bei Anzeigen von Frauen wegen Vergewaltigung, sexuellen Angriffen oder anderer Gewalt innerhalb der Familie vermissen und die Täter müssen mit keinen oder nur geringen Strafen rechnen, denn der „Wiederherstellung der Ehre“ wird in den betroffenen Gemeinschaften eine so große Bedeutung beigemessen, dass der Täter in der Regel mit Nachsicht rechnen kann. In einigen Ländern wie etwa Jordanien und Pakistan existieren spezielle Gesetze, die eine starke Strafmilderung oder sogar Freispruch für „Ehrenmörder“ ermöglichen. Diese Gesetze gelten allerdings nur für Männer. Frauen, die einen männlichen Verwandten töten, haben mit langen Gefängnisstrafen oder mit der Todesstrafe zu rechnen.

    Geändert von Gizmo (27.10.2006 um 11:54 Uhr)

  5. gesperrt

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    AW: Schon wieder eine Frau abgeschlachtet

    Zitat Zitat von setshu
    Oder gar für die Gefahr, die von schwäbischen Hausfrauen in kreuzkatholischen Bistümern ausgeht?
    Das ist kein Problem.

    http://www.cityinfonetz.de/index.php...el_id=35615460
    Liebe sethsu,

    ich kritisiere vielfältige Missstände gerade im kath. Gedankengut sehr stark und hege ebenfalls gewisse Ressentiments gegenüber der kath. Kirche - gerade was die Frauenfrage anbelangt!

    Aber das darf ja nicht zur Relativierung der Missstände führen, die in silamischen Kulturkreisen vorherrschen, zumal diese noch weitaus größer und schwerwiegender sind!

    Ich verachte auch die Frauenfeindlichkeit der kath. Kirche (also nicht alle Katholiken) abe rich verachte in noch stärkerem Maße die noch stärkere Frauenfeindlichkeit des Islam (also nicht alle Islamanhänger!).

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    AW: Schon wieder eine Frau abgeschlachtet

    Zitat Zitat von Gizmo
    Es gibt einige wesentliche Unterschiede zwischen Beziehungsmorden und Ehrenmorden, auch nachzulesen bei amnesty international
    Richtig, sag ich doch auch.
    Und darum ist nicht jeder Beziehungsmord, der von einem muslimischen Mann, ausgeübt wird gleich ein Ehrenmord.

    Wie steht es so schön in dem obigen, vor Dir zitiertem Text:

    In nahezu allen Teilen der Welt und in allen soziokulturellen Milieus wird Mädchen und Frauen jeden Alters im Namen der „Ehre“ Gewalt angetan. Jährlich werden nach einer Studie des UN-Weltbevölkerungsberichts rund 5000 Mädchen und Frauen in mindestens 14 Ländern im Namen der „Ehre“ ermordet. Die Dunkelziffer ist allerdings sehr viel höher, weil die wenigsten Fälle vor Gericht gebracht werden. Häufig wird der Mord als Unfall oder Selbstmord getarnt oder die Frauen werden gezwungen Selbstmord zu begehen.

    Verbrechen im Namen der „Ehre“ werden, obwohl sie kein religiöses Phänomen sind, zwar vor allem in islamischen Ländern begangen, sie sind allerdings nicht auf diese beschränkt. Verbrechen im Namen der Ehre finden auch in
    Brasilien, Ecuador, Italien etc. statt.
    Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen. (Nietzsche)

  7. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Schon wieder eine Frau abgeschlachtet

    Zitat Zitat von setshu
    Richtig, sag ich doch auch.
    Und darum ist nicht jeder Beziehungsmord, der von einem muslimischen Mann, ausgeübt wird gleich ein Ehrenmord.

    Wie steht es so schön in dem obigen, vor Dir zitiertem Text:

    In nahezu allen Teilen der Welt und in allen soziokulturellen Milieus wird Mädchen und Frauen jeden Alters im Namen der „Ehre“ Gewalt angetan. Jährlich werden nach einer Studie des UN-Weltbevölkerungsberichts rund 5000 Mädchen und Frauen in mindestens 14 Ländern im Namen der „Ehre“ ermordet. Die Dunkelziffer ist allerdings sehr viel höher, weil die wenigsten Fälle vor Gericht gebracht werden. Häufig wird der Mord als Unfall oder Selbstmord getarnt oder die Frauen werden gezwungen Selbstmord zu begehen.

    Verbrechen im Namen der „Ehre“ werden, obwohl sie kein religiöses Phänomen sind, zwar vor allem in islamischen Ländern begangen, sie sind allerdings nicht auf diese beschränkt. Verbrechen im Namen der Ehre finden auch in
    Brasilien, Ecuador, Italien etc. statt.
    Ja und? Was willst du damit sagen?
    Nur weil es in Ecuador und Brasilien (Länder die nicht vordergründig islamisch geprägt sind) auch Ehrenmorde gibt, ist es kein islamisches Problem?

    Es geschieht ÜBERWIEGEND in islamischen Kulturkreisen - und der Koran schreibt dieses Verfahren sogar vor - auch das habe ich bereits verlinkt, kann es aber gerne nochmal für dich hier tun:

    Gemäß islamischen Recht hat eine islamische Frau nur aus zwei Gründen ein eigenständiges Scheidungsrecht: Bei Weigerung des Mannes für ihren Unterhalt zu sorgen, und bei sexueller Verweigerung bzw. Impotenz des Mannes. Jede Form der Eheauflösung der Frau darüber hinaus ohne Einwilligung des Mannes gilt als Ehebruch, und darauf steht gemäß islamischem Recht die Todesstrafe. Aus islamischer Sicht sind Ehrenmorde also Akte der Strafjustiz, von der Schuldfeststellung bis hin zur Strafvollstreckung, dem Tod.
    http://www.islaminstitut.de/Artikela...a570228.0.html



    Du tust gar so, als wäre es nicht so schlimm, dass ÜBERWIEGEND islamische Kreise ihre Frauen und Töchter im Namen der Ehre umbringen, weil es einige christliche Vertreter ebenso tun.

    Das ist so, als würdest du den Genozid der Deutschen im Dritten Reich (oh sorry: EINIGER WENIGER DEUTSCHEN IM DRITTEN REICH!) an Juden u. a. verharmlosen, nur weil die Türken den Völkermord an christlichen Armeniern bereits im Jahre 1915 - 1917verübt haben, wobei nach Schätzungen 600.000 bis zu 1,5 Millionen Armenier ums Leben kamen. Der polnische Rechtsanwalt Raphael Lemkin, der den Begriff „Genozid" 1943/44 erstmals einführte, bezog diesen schon damals u. a. auf den Völkermord an den Armeniern.

    http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6..._den_Armeniern

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    AW: Schon wieder eine Frau abgeschlachtet

    Zitat Zitat von Gizmo
    Ja und? Was willst du damit sagen?
    Nur weil es in Ecuador und Brasilien (Länder die nicht vordergründig islamisch geprägt sind) auch Ehrenmorde gibt, ist es kein islamisches Problem?
    Nein,
    sondern nur, dass nicht jeder Beziehungsmord, der von einem muslimischenMann ausgeübt wird, zwangsläufig ein Ehrenmord ist.
    Das mag zwar wunderbar ins Klischee passen, hilft aber am wenigsten denjenigen, die dieser Gefahr ausgesetzt sind.

    Weißt Du Gizmo,
    wenn ich ständig bei der Feuerwehr anrufe und falschen Alarm gebe, kann es mir passieren, dass diese dann nicht kommt, wenn ich sie wirklich brauche.

    Zitat Zitat von Gizmo
    Es geschieht ÜBERWIEGEND in islamischen Kulturkreisen - und der Koran schreibt dieses Verfahren sogar vor -
    Das tut das Alte Testament übrigens auch:
    Drittes Buch Moses: Levitikus 20
    • Wer seinem Vater oder seiner Mutter flucht, der soll des Todes sterben. Seine Blutschuld komme über ihn, weil er seinem Vater oder seiner Mutter geflucht hat.
    • Wenn jemand die Ehe bricht mit der Frau seines Nächsten, so sollen beide des Todes sterben, Ehebrecher und Ehebrecherin, weil er mit der Frau seines Nächsten die Ehe gebrochen hat.
    • Wenn jemand mit der Frau seines Vaters Umgang pflegt und damit seinen Vater schändet, so sollen beide des Todes sterben; ihre Blutschuld komme über sie.
    • Wenn jemand mit seiner Schwiegertochter Umgang pflegt, so sollen sie beide des Todes sterben, denn sie haben einen schändlichen Frevel begangen; ihr Blut lastet auf ihnen.
    • Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Greuel ist, und sollen beide des Todes sterben; Blutschuld lastet auf ihnen.

    Damit wäre dann wohl jeder gehörnte Christ nach deiner Beweisführung ein Ehrenmörder.

    Zitat Zitat von Gizmo
    Du tust gar so, als wäre es nicht so schlimm, dass ÜBERWIEGEND islamische Kreise ihre Frauen und Töchter im Namen der Ehre umbringen, weil es einige christliche Vertreter ebenso tun.
    Das tue ich mit nichten, auch nicht dadurch, dass ich mich gegen Verallgemeinerungen wehre. Schau Dir doch einfach mal mein Motto an.

    Zitat Zitat von Gizmo
    Das ist so, als würdest du den Genozid der Deutschen im Dritten Reich (oh sorry: EINIGER WENIGER DEUTSCHEN IM DRITTEN REICH!) an Juden u. a. verharmlosen, nur weil die Türken den Völkermord an christlichen Armeniern bereits im Jahre 1915 - 1917verübt haben, wobei nach Schätzungen 600.000 bis zu 1,5 Millionen Armenier ums Leben kamen. Der polnische Rechtsanwalt Raphael Lemkin, der den Begriff „Genozid" 1943/44 erstmals einführte, bezog diesen schon damals u. a. auf den Völkermord an den Armeniern.
    Das ist eine Unterstellung deinerseits.
    Zum Völkermord an den Armeniern habe ich im entsprechenden Strang einen Beitrag eingestellt, den jeder gerne nachlesen kann. Ich werde den Völkermord hier nicht instrumentalisieren.
    Überzeugungen sind gefährlichere Feinde der Wahrheit als Lügen. (Nietzsche)

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    AW: Schon wieder eine Frau abgeschlachtet

    Gizmo, wir haben ja durchaus ähnliche Gedanken - in manchen Bereichen. Aber steht es uns wirklich zu, die Kultur einer sehr großen Menge von Menschen zu verdammen, weil sie anders ist als unsere - uns zuwider und extrem fremd? Steht es uns wirklich zu, als Missionare durch die Welt zu laufen? Ich frage das, obwohl ich überzeugt davon bin, dass es nirgends Unterdrückung geben sollte!

    Hier in Deutschland gelten unsere Spielregeln. Da ist ein Mord ein Mord und die Gleichberechtigung der Frau gilt auch für unsere ausländischen Mitbürger. Sie müssen begreifen, dass jeder sich daran zu halten hat. Genau so, wie ich weiß, dass ich in Singapur bestraft werde, wenn ich einen Kaugummi auf der Straße ausspucke.
    Da gibt es zum einen Gesetze und auf der anderen Seite Menschen, die begreifen müssen, dass es und warum es so ist.
    Wenn wir also unseren Blick auf die Welt als den humaneren, als den einzig wahren betrachten, dann sollten wir den Menschen, die wir hier als Gäste aufgenommen haben, unseren Blick auf die Welt erklären. Das werden wir sicher nicht schaffen, wenn wir sie erst einmal als unzivilisiert und barbarisch verdammen.

    Wir haben Gründe für und können Stolz sein auf unsere Kultur. Wir brauchen keine Angst vor Indoktrination haben, wenn wir unsere Werte leben, verteidigen und dafür einstehen - also auch, wie Moncheri es beschrieb in unserem Alltag eingreifen, wo wir das Gefühl haben, dass etwas schief läuft.

    Das sehe ich als weit hilfreicher, als Frust über sicher sehr schlimme Einzelereignisse der Masse vorzuwerfen.

    Noch ein anderes Beispiel am Rande: Ich habe gerade im Ausland immer wieder (ohne Zahlen nennen zu können oder auch nur zu wollen) die Erfahrung gemacht, dass Deutsche, die dort in der mind. zweiten Generation leben, häufig superbraunes Gedankengut pflegen. Schlimm, wenn auch ich deshalb (und nur deshalb) mit denen gleich gestellt werde - aber sowas ähnliches war hier auch vorher schon gesagt worden.

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    AW: Schon wieder eine Frau abgeschlachtet

    @Gizmo und Pia: Zustimmung.

    @Vita:

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