Antworten
Seite 16 von 26 ErsteErste ... 61415161718 ... LetzteLetzte
Ergebnis 151 bis 160 von 255
  1. Inaktiver User

    AW: Schon wieder eine Frau abgeschlachtet

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Nyx,

    ehrliche Komplimente sind meist nur Momentaufnahmen.
    Es ist Zeit für Dich zu geh'n ....

  2. Inaktiver User

    AW: Schon wieder eine Frau abgeschlachtet

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Doch, ich bezweifle aber, dass du dich mit meinem Standpunkt auseinandersetzt:

    Ein Mord ist ein Mord ist ein Mord.
    Es gibt dafür keine Rechtfertigung oder Relativierung.

    Es gibt Ideologien, die zum Mord aufrufen, z.B. Islamisten oder Faschisten. Eins so schlimm wie's andere. Diese Ideologien sind zu ächten.

    Davon, dass man mit Zahlen um sich wirft, wird kein Opfer wieder lebendig. Und davon, dass man Leute, die auf Mißstände in der Gesellschaft aufmerksam machen, als Nazis bezichtigt, auch nicht. Im Gegenteil.

    Aber wenn man Dinge beim Namen nennt, könnte der Heiligenschein flöten gehen...

    Mir egal, ich kann auch ohne.
    Übrigens bin ich in der Lage, zwischen Moslems und Islamisten zu unterscheiden. Trotzdem ziehe ich mal mein Teflonmäntelchen an, damit eventuelle braune Sauce wieder abperlt...

    Das ist schön, dass Du unterscheiden kannst. Einige können dies nämlich nicht.
    Wenn Du Dir die Mühe machen möchtest nachzulesen, wirst Du sicher feststellen, dass hier Niemand als Nazi bezichtigt wurde.

    Rassistisch ist es, wenn jemand auf Grund seiner Nationalität vorverurteilt wird.
    Glauben verurteilt wird, weil einige ihn missbrauchen.

    Die braune Soße kam erst, als dann rechte Gewalt in Bezug genommen wurde und herabgespielt wurde.

    Unterm Teflonmäntelchen ist es bestimmt ganz schön warm.

  3. Inaktiver User

    AW: Schon wieder eine Frau abgeschlachtet

    Zitat Zitat von Gizmo
    Da hat Zork Recht:

    Innerfamiliäre Gewalt und niedrige Integrationschancen fördern die Gewaltbereitschaft junger türkischer Männer. Laut einer Untersuchung des kriminologischen Forschungsinstiuts Niedersachsen (KFN) werden die Kinder in türkischen Familien deutlich häufiger mit Gewalt konfrontiert als in deutschen Familien. Sowohl Misshandlungen als auch Gewalt zwischen den Eltern gibt es bei türkischen Migranten mehr als dreimal so häufig. Die Folge: Die Gewaltrate der jungen männlichen Türken ist dreieinhalb mal höher, als die der deutschen Jungen in der gleichen Altersgruppe.

    Bei den türkischen Mädchen wirkt sich die erfahrene Gewalt weitaus geringer auf ihre Gewaltbereitschaft aus. Auf ein gewalttätiges deutsches Mädchen im Alter zwischen 14 und 16 Jahren kommen 1,4 Türkinnen.

    Frustration fördert Gewalt

    Je länger die türkischen Familien in Deutschland leben, umso stärker dreht sich die Gewaltspirale der jungen türkischen Männer. Der Grund: Es entstehen in ihren Köpfen vermehrt ?deutsche Ansprüche?, heißt es in dem KFN-Bericht.

    Den Sehnsüchten und Erwartungen der jungen Türken stehen kaum realistische Chancen gegenüber. Nach Ansicht der Soziologin Necla Kelek verstärkt sich die Gewaltbereitschaft türkischer Jungen noch zusätzlich durch die Enttäuschung und Frustration über die eigene Situation. Schließlich müsste der türkische Junge irgendwie beweisen, dass er die Oberhand hat, auch wenn er auf ganzer Linie gescheitert ist, sagte Kelek in einem Interview mit der Tageszeitung Die Welt.

    Frauen haben dagegen besser gelernt mit ihren Enttäuschungen und Problemen in der Familie umzugehen. Sie kompensieren die unerfüllten Wünsche und familiären Probleme nicht mit Gewalt sondern mit einem Bildungsehrgeiz.



    http://www.journalisten-akademie.com...nt/view/54/51/

    Weiteres dazu kann man hier lesen - Interview mit Pfeiffer:

    Türkische Männer sind deutlich häufiger gewalttätig als deutsche Männer, sagt Christian Pfeiffer. Als Gründe führt der Kriminologe eine Macho-Kultur, Gewalt in der Familie und einen hohen Medienkonsum an.

    Die Kriminalität von ausländischen Jugendlichen ist nach wie vor ein gesellschaftliches Problem. Sie sprechen in diesem Zusammenhang von einer ?Winner-Loser-Kultur?. Wie ist diese bei ausländischen Jugendlichen ausgeprägt?

    Christian Pfeiffer: Ausländische Jugendliche sind schlechter integriert. Vor allem türkische Jugendliche, aber auch Migranten aus dem ehemaligen Jugoslawien, erreichen nur sehr selten das Gymnasium. Damit haben sie schlechtere Berufsaussichten. An den Hauptschulen stammen dagegen deutlich mehr Schüler aus Migrantenfamilien.

    (...)

    Warum neigen gerade die männlichen Ausländer eher zur Gewalt?

    Sie wachsen häufig mit der Regel auf: Wenn Du beleidigt wirst, sofort zurückschlagen, sonst bist du ein Feigling. Deutsche hingegen versuchen meist erst einmal diplomatische Wege zu gehen. 25 Prozent der Türken vertreten eine Art Macho-Kultur. Von den Deutschen stimmen nur vier Prozent einem solchen Männerbild zu. Zudem haben insbesondere die männlichen Migranten bereits in jungen Jahren einen freien Zugang zu den Medien: 52 Prozent der Migrantenkinder im Alter von zehn Jahren haben bereits ein Fernsehgerät im Zimmer. Bei den Deutschen ist das nur knapp ein Drittel. Die Migrantenkinder schauen bereits in diesem Alter viel häufiger Filme, die erst ab 16 oder 18 Jahren freigegeben sind.


    Welche Rolle spielt die Familie und die Religion bei dem Gewaltverständnis?

    Die Familie spielt selbstverständlich eine sehr große Rolle. Doch leider oft auch eine schlechte: Innerfamiliäre Gewalt ist in den Migrantenfamilien zwei bis drei Mal so hoch wie bei deutschen Familien. Zudem müssen die Migrantenkinder auch häufiger beobachten, dass ihre Eltern untereinander gewalttätig sind. Bei türkischen Familien stellten wir die höchste Rate innerfamiliärer Gewalt fest. Der Dominanzanspruch der Väter ist hier besonders deutlich ausgeprägt. Zurzeit führen wir eine ergänzende Untersuchung dazu durch, welche Rolle hier dem Islam zukommt.



    http://www.zeit.de/2005/46/Jugendstudie?page=all

    Man bedenke, dass diesem Link die gleiche Studie zugrunde liegt wie dem Deinen. Nur die Ergebnisse sind etwas verschoben.

  4. Inaktiver User

    AW: Schon wieder eine Frau abgeschlachtet

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Doch, ich bezweifle aber, dass du dich mit meinem Standpunkt auseinandersetzt:

    Ein Mord ist ein Mord ist ein Mord.
    Es gibt dafür keine Rechtfertigung oder Relativierung.

    Es gibt Ideologien, die zum Mord aufrufen, z.B. Islamisten oder Faschisten. Eins so schlimm wie's andere. Diese Ideologien sind zu ächten.

    Davon, dass man mit Zahlen um sich wirft, wird kein Opfer wieder lebendig. Und davon, dass man Leute, die auf Mißstände in der Gesellschaft aufmerksam machen, als Nazis bezichtigt, auch nicht. Im Gegenteil.

    Aber wenn man Dinge beim Namen nennt, könnte der Heiligenschein flöten gehen...

    Mir egal, ich kann auch ohne.
    Übrigens bin ich in der Lage, zwischen Moslems und Islamisten zu unterscheiden. Trotzdem ziehe ich mal mein Teflonmäntelchen an, damit eventuelle braune Sauce wieder abperlt...
    Es ist doch wie immer.
    Zum ersten ist es ein Mord an einer Frau, verübt durch einen Mann der sich in seinem patriachalischem Weltbild entehrt fühlt, durch die Scheidung.
    Diese patriachalische Weltbild ist weit verbreitet, deshalb auch der Link zur UNO.

    Die Sache ist doch die, wenn man von Ehrenmorden im Zusammenhang mit dem Islam redet, passiert eins.
    Es wird wieder um DEN Islam gehen und nicht um das Eigentliche. Denn es ist egal ob ein deutscher Katholik oder Protestant oder Atetist seine Frau tötet, weil sie sich trennen möchte oder dies schon getan hat. Oder ein Italiener, oder, oder, oder...

    Wenn es wieder "nur" beim Islam hängen bleibt, wird sich nichts ändern.

  5. Inaktiver User

    AW: Schon wieder eine Frau abgeschlachtet

    Ja, Eusebia. Du hast Recht. Leider...

    Aber offensichtlich gibt es PI's....

    Es ist vielen scheißegal wenn hier einzelne vor dem Monitor sitzen und heulen.

  6. User Info Menu

    AW: Schon wieder eine Frau abgeschlachtet

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Es ist Zeit für Dich zu geh'n ....
    Apoise, ich mag - wie du vermutlich - keinen Rassismus, keine Fremdenfeindlichkeit und bemühe mich, Vorurteile zu erkennen und zu vermeiden.
    Ich habe schon viel früher darüber nachgedacht, dass hier Moderation notwendig sein könnte. Danach las ich erneut und musste feststellen, dass das was ich zu lesen glaubte anders klang, als das was dort stand. (Es gefällt mir trotzdem nicht!)

    Es gibt hier absolut keinen Grund Baselitz an den Kragen zu gehen. Deine Worte sind zügellos, heftig, beleidigend. Warum das so ist, erschließt sich mir nicht. Du wirst es wissen (das lässt auch dein letzter Beitrag vermuten). Wenn es mit dem Thema im Zusammenhang steht, nur zu - red mit. Wenn nicht, bemühe dich wenigstens um einen der Diskussion hier entsprechenden Ton.

    Ich kann mit der Moderation von Baselitz leben - sehr gut sogar, denn ich schätze seine um Objektivität bemühte Haltung, die er uns immer mal wieder mit Humor und Konsequenz spüren lässt.

    Falls du es bist, da heulend vor dem Bildschirm, ich höre dir gern per PN zu - bisher habe ich diesen Satz von dir jedoch nicht verstanden.

    Gruß
    Nyx

    Nachsatz: Heulen könnte hier nach meinem Verständnis lediglich Gizmo, der wir schon ein paar harte Brocken auf harte Worte zurückgeworfen haben.

  7. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Schon wieder eine Frau abgeschlachtet

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    http://www.zeit.de/2005/46/Jugendstudie?page=all

    Man bedenke, dass diesem Link die gleiche Studie zugrunde liegt wie dem Deinen. Nur die Ergebnisse sind etwas verschoben.

    Ja Muschelkalk, das stimmt.
    Die Delikte an sich sind zurückgegangen - das "gefühlte" Gewaltgefüge hat zugenommen, was Pfeiffer auf die Medienpräsenz zurückführt. (werde mal sehen, ob ich dazu auch noch einen Link finde.)

    Aber in deinem Link steht auch folgendes:
    Und weitgehend gleich geblieben sind auch die beträchtlichen Unterschiede, die sich im Vergleich der ethnischen Gruppen zeigen. Nur 2,9 Prozent der junden Deutschen gehören zu diesen Intensivtätern, bei den Aussiedlern sind es mit gut 6 Prozent doppelt so viele. An der Spitze stehen Jugendliche aus Jugoslawien (8,3 Prozent) und aus der Türkei (10,3 Prozent).

    Das hat Folgen für die Struktur der Jugendgewalt in den westdeutschen Städten. In München, Stuttgart, Schwäbisch Gmünd, Kassel, Oldenburg und Dortmund prallen bei über 60 Prozent der Gewalttaten Angehörige ethnischer Gruppen aufeinander. Nur noch bei etwa einem Fünftel aller im Dunkelfeld registrierten Gewaltdelikte sind allein Deutsche beteiligt. Werden junge Deutsche Opfer von Gewalt, sind zwei Drittel der Täter Jugendliche verschiedener ethnischer Minderheiten; nur ein Drittel ist deutsch. Werden junge Migranten attackiert, sind die Täter meist junge Migranten.

    Was sind die Gründe? Natürlich einerseits die soziale Lage. Junge Türken sind gemeinsam mit Jugendlichen aus dem früheren Jugoslawien am stärksten benachteiligt. Die zweite wichtige Ursache ist innerfamiliäre Gewalt. Bei aller Freude über die insgesamt rückläufigen Zahlen bleibt eines unverändert: 15-Jährige aus türkischen Familien wurden im Jahr 2004 mehr als dreimal so oft von ihren Eltern misshandelt als Gleichaltrige aus deutschen Familien. Und sie erlebten mehr als viermal so oft, dass ihre Eltern sich schlugen. Ähnlich geht es Kindern aus dem früheren Jugoslawien oder der ehemaligen Sowjetunion.

    Noch etwas anderes beeinflusst die Jugendgewalt, sogar mehr, als es die soziale Lage und die innerfamiliäre Gewalt tun: die Akzeptanz Gewalt legitimierender Männlichkeitsnormen. Unsere Datenanalysen zeigen, dass nichts die Gewaltbereitschaft männlicher Jugendlicher stärker fördert als die Identifikation mit den Werten der Macho-Kultur..

    Insgesamt also dokumentieren unsere Studien in den westdeutschen Städten ein ernstes Problem. Zwischen den ethnischen Gruppen gibt es inzwischen viel Feindschaft, Kampf und aggressive Dominanzspiele.

    Ein Grundmuster:
    Die sozial Ausgegrenzten zeigen den Privilegierten mit der Faust, wo es langgeht. Im Vergleich zu Frankreich freilich bleibt eines festzuhalten: Die sozialen Gegensätze und der Hass auf den Staat scheinen dort bei den Ausgegrenzten ausgeprägter zu sein als bei uns. Noch haben wir also die Chance gegenzusteuern.




    Oder wolltest du damit meinen Link nicht widerlegen?
    Das wäre damit nämlich nicht gelungen.
    Geändert von Gizmo (27.10.2006 um 23:27 Uhr)

  8. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Schon wieder eine Frau abgeschlachtet

    Zitat Zitat von Nyx

    Nachsatz: Heulen könnte hier nach meinem Verständnis lediglich Gizmo, der wir schon ein paar harte Brocken auf harte Worte zurückgeworfen haben.
    Ich heul nicht - ich kann das ab.

    Meinetwegen muss hier auch eine Anfeindung gegen mich zensiert werden. Ich kann damit leben.

  9. Inaktiver User

    AW: Schon wieder eine Frau abgeschlachtet

    Auszug vom Link:
    Noch etwas anderes beeinflusst die Jugendgewalt, sogar mehr, als es die soziale Lage und die innerfamiliäre Gewalt tun: die Akzeptanz Gewalt legitimierender Männlichkeitsnormen. Unsere Datenanalysen zeigen, dass nichts die Gewaltbereitschaft männlicher Jugendlicher stärker fördert als die Identifikation mit den Werten der Macho-Kultur..
    Aha. Vielleicht wäre es dann doch mal an der Zeit zu ergründen was denn diese Macho-Kultur fördert. Bzw. wie man ihr entgegen wirkt.

  10. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Schon wieder eine Frau abgeschlachtet

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Auszug vom Link:


    Aha. Vielleicht wäre es dann doch mal an der Zeit zu ergründen was denn diese Macho-Kultur fördert. Bzw. wie man ihr entgegen wirkt.

    Hm, was vermutest DU denn?
    Hast du einen Vorschalg?

Antworten
Seite 16 von 26 ErsteErste ... 61415161718 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •