Zitat von zork
Da hat Zork Recht:
Innerfamiliäre Gewalt und niedrige Integrationschancen fördern die Gewaltbereitschaft junger türkischer Männer. Laut einer Untersuchung des kriminologischen Forschungsinstiuts Niedersachsen (KFN) werden die Kinder in türkischen Familien deutlich häufiger mit Gewalt konfrontiert als in deutschen Familien. Sowohl Misshandlungen als auch Gewalt zwischen den Eltern gibt es bei türkischen Migranten mehr als dreimal so häufig. Die Folge: Die Gewaltrate der jungen männlichen Türken ist dreieinhalb mal höher, als die der deutschen Jungen in der gleichen Altersgruppe.
Bei den türkischen Mädchen wirkt sich die erfahrene Gewalt weitaus geringer auf ihre Gewaltbereitschaft aus. Auf ein gewalttätiges deutsches Mädchen im Alter zwischen 14 und 16 Jahren kommen 1,4 Türkinnen.
Frustration fördert Gewalt
Je länger die türkischen Familien in Deutschland leben, umso stärker dreht sich die Gewaltspirale der jungen türkischen Männer. Der Grund: Es entstehen in ihren Köpfen vermehrt ?deutsche Ansprüche?, heißt es in dem KFN-Bericht.
Den Sehnsüchten und Erwartungen der jungen Türken stehen kaum realistische Chancen gegenüber. Nach Ansicht der Soziologin Necla Kelek verstärkt sich die Gewaltbereitschaft türkischer Jungen noch zusätzlich durch die Enttäuschung und Frustration über die eigene Situation. Schließlich müsste der türkische Junge irgendwie beweisen, dass er die Oberhand hat, auch wenn er auf ganzer Linie gescheitert ist, sagte Kelek in einem Interview mit der Tageszeitung Die Welt.
Frauen haben dagegen besser gelernt mit ihren Enttäuschungen und Problemen in der Familie umzugehen. Sie kompensieren die unerfüllten Wünsche und familiären Probleme nicht mit Gewalt sondern mit einem Bildungsehrgeiz.
http://www.journalisten-akademie.com...nt/view/54/51/
Weiteres dazu kann man hier lesen - Interview mit Pfeiffer:
Türkische Männer sind deutlich häufiger gewalttätig als deutsche Männer, sagt Christian Pfeiffer. Als Gründe führt der Kriminologe eine Macho-Kultur, Gewalt in der Familie und einen hohen Medienkonsum an.
Die Kriminalität von ausländischen Jugendlichen ist nach wie vor ein gesellschaftliches Problem. Sie sprechen in diesem Zusammenhang von einer ?Winner-Loser-Kultur?. Wie ist diese bei ausländischen Jugendlichen ausgeprägt?
Christian Pfeiffer: Ausländische Jugendliche sind schlechter integriert. Vor allem türkische Jugendliche, aber auch Migranten aus dem ehemaligen Jugoslawien, erreichen nur sehr selten das Gymnasium. Damit haben sie schlechtere Berufsaussichten. An den Hauptschulen stammen dagegen deutlich mehr Schüler aus Migrantenfamilien.
(...)
Warum neigen gerade die männlichen Ausländer eher zur Gewalt?
Sie wachsen häufig mit der Regel auf: Wenn Du beleidigt wirst, sofort zurückschlagen, sonst bist du ein Feigling. Deutsche hingegen versuchen meist erst einmal diplomatische Wege zu gehen. 25 Prozent der Türken vertreten eine Art Macho-Kultur. Von den Deutschen stimmen nur vier Prozent einem solchen Männerbild zu. Zudem haben insbesondere die männlichen Migranten bereits in jungen Jahren einen freien Zugang zu den Medien: 52 Prozent der Migrantenkinder im Alter von zehn Jahren haben bereits ein Fernsehgerät im Zimmer. Bei den Deutschen ist das nur knapp ein Drittel. Die Migrantenkinder schauen bereits in diesem Alter viel häufiger Filme, die erst ab 16 oder 18 Jahren freigegeben sind.
Welche Rolle spielt die Familie und die Religion bei dem Gewaltverständnis?
Die Familie spielt selbstverständlich eine sehr große Rolle. Doch leider oft auch eine schlechte: Innerfamiliäre Gewalt ist in den Migrantenfamilien zwei bis drei Mal so hoch wie bei deutschen Familien. Zudem müssen die Migrantenkinder auch häufiger beobachten, dass ihre Eltern untereinander gewalttätig sind. Bei türkischen Familien stellten wir die höchste Rate innerfamiliärer Gewalt fest. Der Dominanzanspruch der Väter ist hier besonders deutlich ausgeprägt. Zurzeit führen wir eine ergänzende Untersuchung dazu durch, welche Rolle hier dem Islam zukommt.
Antworten
Ergebnis 141 bis 150 von 255
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27.10.2006, 20:50
AW: Schon wieder eine Frau abgeschlachtet
Geändert von Gizmo (27.10.2006 um 21:01 Uhr)
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27.10.2006, 20:53
AW: Schon wieder eine Frau abgeschlachtet
Ja, ich bin auch sicher, dass es mehr Delikte (inkl. Strafzettel fürs falsch Parken) von Deutschen gibt, als Ehrenmorde.
Zitat von Inaktiver User
Es gibt aber mE nicht mehr Morde durch NeoNazis als Ehrenmorde - aber ich lasse mich da gerne belehren, sollte es anders sein.
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27.10.2006, 20:57
AW: Schon wieder eine Frau abgeschlachtet
Tja, jetzt wird's polemisch.
@baselitz
dein kompliment an uns kam zu früh ;)
LG
Nyx
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27.10.2006, 20:57Inaktiver User
AW: Schon wieder eine Frau abgeschlachtet
Deutsche Muslimas rufen durchaus zu abscheulicher Gewalt auf:
Zitat von Inaktiver User
http://www.emma.de/04_2_schriftglaeubige.html
Godwins Law.
Zitat von Inaktiver User
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27.10.2006, 21:02Inaktiver User
AW: Schon wieder eine Frau abgeschlachtet
Nyx,
Zitat von Nyx
ehrliche Komplimente sind meist nur Momentaufnahmen.
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27.10.2006, 21:06
AW: Schon wieder eine Frau abgeschlachtet
@ Nyx,
du hast vollkommen Recht, dass das Schüler-Lehrer-Verhältnis von entscheidender Wichtigkeit ist.
Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es besondere Schwierigkeiten mit schulschwachen männlichen Moslems gibt.
An der Schule meines Kollegen, von der ich berichtete, haben besonders Frauen einen sehr schlechten Stand. Dennoch gibt es z. B. eine Lehrerin, die ein sehr herzliches Verhältnis zu den Schülern hat und dort auch bestens zurecht kommt.
Natürlich ist es eine grundlegende Voraussetzung, dass man, wenn man Achtung und Respekt verlangt, dieses auch im Umgang mit den Schülern nicht vergisst.
Das sollte kein großes Geheimnis sein - ändert aber nichts an den Problemen, die es besonders mit männlichen Moslems (aber auch Jungen aus Aussiedlerfamilien, die nicht moslemisch sind) gibt.
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27.10.2006, 21:17Inaktiver User
AW: Schon wieder eine Frau abgeschlachtet
Zitat von Nyx
Ich habe nur wegen der länge Deines Beitrages gekürzt.
Wo sollte denn da Rassismus sein?
Genau dieses ist ein akzeptabler Weg eingefahrene Strukturen aufzubrechen.
Indem die Menschen als Menschen wahrgenommen werden und mit Respekt behandelt werden.
Diejenigen, die ihre Religion als Alibi für Macht und Unterdrückung benutzen gehen genau den gleichen Weg, wie die Rassisten auf der anderen Seite.
Dir einen schönen Abend noch
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27.10.2006, 21:24Inaktiver User
AW: Schon wieder eine Frau abgeschlachtet
Zitat von Inaktiver User
Hast Du sonst nichts beizutragen?
Auch Godwins Law kann ein Totschlagargument sein. Es wird immer dann angeführt, wenn es unangenehm wird, man die Augen verschließt, oder einfach nichts zu sagen hat.
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27.10.2006, 21:25
AW: Schon wieder eine Frau abgeschlachtet
und diese Lehrerin beweist, dass es geht! Frag sie mal nach ihrer Meinung zur 'niederträchtigen Geisteshaltung von Islamanhängern'
Zitat von Gizmo
Danke für deine Bestätigung.
Gruß
N.
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27.10.2006, 21:44Inaktiver User
AW: Schon wieder eine Frau abgeschlachtet
Doch, ich bezweifle aber, dass du dich mit meinem Standpunkt auseinandersetzt:
Zitat von Inaktiver User
Ein Mord ist ein Mord ist ein Mord.
Es gibt dafür keine Rechtfertigung oder Relativierung.
Es gibt Ideologien, die zum Mord aufrufen, z.B. Islamisten oder Faschisten. Eins so schlimm wie's andere. Diese Ideologien sind zu ächten.
Davon, dass man mit Zahlen um sich wirft, wird kein Opfer wieder lebendig. Und davon, dass man Leute, die auf Mißstände in der Gesellschaft aufmerksam machen, als Nazis bezichtigt, auch nicht. Im Gegenteil.
Aber wenn man Dinge beim Namen nennt, könnte der Heiligenschein flöten gehen...
Mir egal, ich kann auch ohne.
Übrigens bin ich in der Lage, zwischen Moslems und Islamisten zu unterscheiden. Trotzdem ziehe ich mal mein Teflonmäntelchen an, damit eventuelle braune Sauce wieder abperlt...


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