Da muss man dann eben Prioritäten setzen. Selbst mit Steuererhöhungen wird man nicht die ganzen Neubauten finanzieren und gleichzeitg den Bestand in Schuss halten können. Oder man muss eben klar machen welche Teile der Infrastruktur man aufgibt. Dann wird es eben immer mehr Brücken und Schienen geben, die nicht mehr befahrbar sind.
Oder glaubst du, dass das alles zu finanzieren ist?
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Thema: Bundestagswahl 2013
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26.09.2013, 18:10
AW: Bundestagswahl 2013
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26.09.2013, 19:00
AW: Bundestagswahl 2013
Weiß ich auch nicht so genau.
Aber ich weiß: sowohl CDU als auch SPD sahen/sehen massiven Bedarf mit entsprechenden notwendigen Mitteln, die aufgebracht werden müssen, um den Ausbau bzw. Instandsetzung von Infrastruktur zu finanzieren.
Hier mal kurz diesbzgl. zwei links, die ich dazu gefunden habe:
Infrastruktur-Investition: CDU will Milliarden in Autobahnen stecken - manager magazin
Steinbrück: Sofortprogramm für eine zukunftsorientierte Infrastruktur | Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
Wenn ich das alles lese, glaub ich halt nicht so ganz dran, wie der Spiegel, dass das alles aus dem bisherigen Haushalt mit bisheriger Größenordnung zu finanzieren ist.
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Daniel Kahneman
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26.09.2013, 19:20
AW: Bundestagswahl 2013
Das ist doch eher ein Wunschprogramm.
Und z.b. neue Autobahnen würde ich nicht mehr bauen. Da müssen erstmal die bestehenden saniert werden. Der Sanierungsstau bei den Brücken ist ja auch nicht zu leugnen. Ich glaube es wird immer noch viel Geld nicht zielgerichtet ausgegeben.
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26.09.2013, 19:32
AW: Bundestagswahl 2013
Ich bin auch kein Freund von mehr Autobahnen.
Doch was tun, wenn die Leute in der Region mit großer Mehrheit anders sehen?
Landtag macht bei A14-Ausbau Druck | Sachsen-Anhalt
Auch wenn der link schon etwas älter ist, wird m. E. deutlich: wenn man in prosperierenden Ballungsräumen wohnt, dann sagt sich das womöglich recht einfach, wir lassen das mal mit neuen Autobahnen - die da wohnen sagen aber: wir brauchen das Ding unbedingt ...
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26.09.2013, 20:22
AW: Bundestagswahl 2013
In Griechenland wird bei den Beamten gespart. Das wäre bei uns auch mal nötig. Würde man bei Beamten und Pensionären mal 3% einsparen, dann wäre Geld genug vorhanden. Wäre langsam mal an der Zeit, dass Beamte mal einen Sonder-Beitrag für ihre Arbeitsplatzsicherheit leisten.
Steinbrück hatte ja mal die entsprechende Idee. Aber man hat gesehen wie schnell er zurück rudern musste, weil so was natürlich unpopulär ist.
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26.09.2013, 21:00
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27.09.2013, 07:10Inaktiver User
AW: Bundestagswahl 2013
Selten so einen kurzsichtigen und undifferenzierten Beitrag gelesen.
"Beamte" sind eine äußerst variantenreiche Gruppe mit verschiedensten Aufgaben und unterschiedlichster Arbeitsbelastung.
Wäre ich nochmal Abiturientin, würde ich mich gänzlich neu orientieren und auf meinen Beamtenstatus getrost verzichten, im Tausch gegen mehr Zeit (nach der Arbeitswoche wieder ein Wochenende haben wäre ein Traum), bessere Gesundheit und so profane Dinge wie ein Streikrecht.
Zu den Üppigverdienern gehöre ich übrigens auch nicht. Dafür müsste man sich ganz andere Sparten ansehen (s.u.).
Übrigens, keine Sorge, bei "den Beamten" wurde die letzten Jahre bereits ordentlich geknappst. Weihnachtsgeld gibt es auch für uns schon seit Jahren nicht mehr. Die Alimentierungen steigen seit einiger Zeit nur noch marginal mit dem Alter. Aufgaben und damit Arbeitsbelastung nehmen dafür zu.
Bei uns wird da - im Gegenteil - deutlich mehr beschnitten als bei Nichtbeamten, weil man bei Staatsbediensteten weniger Aufmucken befürchtet.
Und woher der Mythos vom üppigen Beamtengehalt kommt, habe ich noch nie verstanden. Im Vergleich mit den Gehältern von Anwälten, Ärzten, Psychotherapeuten, Architekten, Ingenieuren, ganz zu schweigen von Managern ... ist das nur ein Bruchteil.
Groß übers Geld beklagen würde ich mich trotzdem nicht, ganz einfach aus dem Grund, dass ich meinen Beruf nicht danach ausgewählt habe, es andere Prioritäten in meinem Leben gibt und ich keinen Wert auf Statussymbole, Luxusurlaube und dergleichen lege.
Ein einigermaßen ruhiges Leben ohne persönliche Schulden (dass ich noch nie welche hatte, hat mehr mit meiner Erziehung als mit meinem Verdienst zu tun), reichen mir. Und ja, mir ist bewusst, dass vielen anderen - mit oder ohne eigene Schuld - nichtmal dies vergönnt ist.
Derartig hohle Kommentare finde ich angesichts dessen allerdings äußerst daneben.
Wenn du wirklich morbide Bereicherungen beklagen möchtest, die den Normalbürger in den existenziellen Ruin treiben und, unter anderem, Sozialleistungen auffressen, wäre ein Blick Richtung Finanzwirtschaft, unter anderem, lohnender.Geändert von Inaktiver User (27.09.2013 um 07:37 Uhr)
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27.09.2013, 10:37
AW: Bundestagswahl 2013
Das ist weniger eine Personalsache als eine Effizienzsache.
Habe letztens ein Formular ausgedruck bekommen, das schon mind. 1 Millionen mal ausgehändigt wurde. Es war auf 4 Seiten.
Hätte locker auf 1 gepasst, wäre einmal kurz Geld investiert worden das Ding anständig zu layouten. Stattdessen setzt sich jemand dran, der mal ein bisschen mit Excel spielen wollte und einen vier seitigen Salat draus macht, der eine Menge Geld kostet.
Layout ist ja nur was für Kinder und hat nur was mit Ästhetik zu tun, hat sich da wahrscheinlich jemand gedacht.
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27.09.2013, 10:59
AW: Bundestagswahl 2013
Der Stammtisch war auch schon mal origineller.

Und wenn überhaupt, dann dürfte es nicht die wenig verdienenden Beamten treffen - demtentsprechend hat bspw. die Landesregierung von NRW ja auch eine Nullrunde für höhere Beamten bei der Beamtenbesoldung beschlossen; die unteren Beamtenbesoldungsgruppen bekommen jedoch sehr wohl mehr Geld.
Diese Regelung nun soll aber nicht der Verfassung entsprechen - sagen jedenfalls CDU, Piraten und FDP:
Proteste gegen Nullrunde für höhere Beamte - Opposition will klagen - NRW - Politik - Home - Westdeutsche Zeitung
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27.09.2013, 11:17Inaktiver User
AW: Bundestagswahl 2013
@Orchida

Du weißt aber schon, was z. B. ein Polizeibeamter verdient? Und dass bei den Beamten (in Bayern) ganz selbstverständlich wieder die 42-Stunden Woche gilt? Und dass die vergangenen Jahre immer wieder mal Nullrunden gefahren wurden?
Dass sich Beamte privat versichern müssen, ist dir sicher bekannt und dass es da auch keine Familienmitversicherung gibt. Übrigens wird bei Beamten seit den fünfziger Jahren ein bestimmter Prozentsatz des Gehalts gleich einbehalten; dass der Staat das nicht für die Altersvorsorge zurück gelegt hat, kann man aber nicht den Beamten anlasten.



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