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    AW: Bundestagswahl 2013

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist ja praktisch - dann kann man die Schuld gut auf die anderen schieben, die gewählt haben.
    pelzpfote, welche "Schuld"? Wenn ich falsch gewählt habe? Ja, das kann passieren. Das habe ich mit Sicherheit schon, da ich außer den äußeren Rändern schon fast alle Parteien gewählt habe. Ich bin Wechselwähler und entscheide zum jeweiligen Zeitpunkt nach meinen jeweiligen Erkenntnissen. Ich werde auch mal enttäuscht und kann mit dieser Schuld gut leben, da die Entscheidung zum damaligen Zeitpunkt für mich richtig war.
    Gruß dingsda

    Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart.
    Der bedeutendste Mensch ist immer der, der Dir gegenübersteht.

  2. Inaktiver User

    AW: Bundestagswahl 2013

    Bei vielen Wahlen gibt es die Möglichkeit der Enthaltung (im Bundestag z.B.). Warum eigentlich für die Bürger bei den Bundestagswahlen nicht?

    Hier steht, warum das nicht so ist:
    Der Bundeswahlleiter

    Der Kernsatz daraus: "Durch eine Enthaltung kann weder ein Wählerwille abgeleitet noch ein Repräsentant in den Deutschen Bundestag gewählt werden."

    Und meine Frage von meinem Posting zuvor wird dort auch beantwortet. Die ungültige Stimme zählt nicht prozentual mit, aber sie zählt, was die Wahlbeteiligung angeht.
    Zitat daraus: "Die abgegebenen gültigen Stimmen stellen somit 100% bzw. die Gesamtheit aller Sitze im Bundestag dar. Stimmenthaltungen werden bei der Sitzverteilung nicht berücksichtigt. Diese gelten, sofern der Stimmzettel unausgefüllt in die Wahlurne geworfen wird oder aber keine Kreuze an den dafür vorgesehenen Stellen bzw. Kommentare enthält, als ungültige Stimmabgabe, die nur im Rahmen der Wahlbeteiligung Berücksichtigung im Wahlergebnis findet."

    Ich fänd's ja mal interessant, wieviele der abgegebenen Stimmen ungültige Stimmen sind, und ob sich da auch was verändert hat im Vergleich zu Wahlen zuvor.
    Geändert von Inaktiver User (24.09.2013 um 14:44 Uhr)

  3. Inaktiver User

    AW: Bundestagswahl 2013

    Zitat Zitat von Anne_dingsda Beitrag anzeigen
    Stimmt



    Und hat Deine Mutter sich früher für Politik interessiert oder auch auf ihren Mann gehört?

    Bei uns war es umgekehrt. Meine Mutter hat sich immer sehr für Politik interessiert, auch im hohen Alter. Ich konnte wunderbar mit ihr diskutieren, weil wir selten einer Meinung waren.
    Ich glaube eher, mein Vater hätte nach ihrem Tod brav immer noch das Kreuzchen gemacht, wofür meine Mutter war.

    Es ist nicht so, dass man ab einem bestimmten Alter uninteressiert und stumpf wird. Vielleicht ein wenig konservativer, vielleicht ein wenig nachsichtiger oder sturer und möglicherweise auch weiser.
    das wollte ich damit auch nicht sagen,dass alle alten menschen meinungslos und nicht reflektiert sind,aber mir fällt auf ,wenn die zukunft nicht mehr lang ist ,dass bei den meisten das interesse daran abnimmt.finde ich sogar logisch ,dass sich da etwas verändert und sehr schön ,wenn da immer noch mit elan diskutiert wirdleider kenne ich in meinem umfeld von familie und deren freunde ,nur eine person ,der ich das zuschreiben würde,der rest ist da nicht mehr so auf dem laufenden bzw. eher mit sich und seinen dingen beschäftigt,aber die gehen alle wählen...

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    AW: Bundestagswahl 2013

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich fänd's ja mal interessant, wieviele der abgegebenen Stimmen ungültige Stimmen sind, und ob sich da auch was verändert hat im Vergleich zu Wahlen zuvor.
    Einen diesbezüglichen Vergleich findest du hier:

    Wahlrecht ? News ? Bundestagswahl am 22. September 2013

    Die Anzahl der ungültigen Stimmen (Enthaltungen) ist also im Vergleich zu den letzten Wahlen leicht gesunken.

    VanDyck
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
    American Beauty
    Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
    Daniel Kahneman

  5. Inaktiver User

    AW: Bundestagswahl 2013

    @van dyck....dennoch ist das ein bißchen mehr als ein viertel der bevölkerung ,die wählen darf,das ist doch sehr viel,was da verschenkt wird. wenn all diese menschen wählen würden,sehe das ergebnis aber eben auch anders aus. insofern nehmen sie sich die freiheit im übertragenen sinn den anderen in den nächsten jahren eine wahrscheinlich immer recht konservative partei aufzudrücken,denn die gehen wählen in der regel.

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    AW: Bundestagswahl 2013

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @van dyck....dennoch ist das ein bißchen mehr als ein viertel der bevölkerung ,die wählen darf,das ist doch sehr viel,was da verschenkt wird.
    Da will ich nicht widersprechen.

    wenn all diese menschen wählen würden,sehe das ergebnis aber eben auch anders aus.
    Da wär ich mir an deiner Stelle aber nicht so sicher.
    Man könnte genauso gut behaupten, dass die 75% der Leute, die wählen gehen, mit ihrer Wahlentscheidung absolut repräsentativ sind für die übrigen 25%, die nicht wählen gehen.

    VanDyck
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
    American Beauty
    Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
    Daniel Kahneman

  7. Inaktiver User

    AW: Bundestagswahl 2013

    Thx, van Dyck! Wollte ich mal wissen, ob es da auch Bewegung gibt.

  8. Inaktiver User

    AW: Bundestagswahl 2013

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dann darf ich aber auch nicht die Wahlentscheidung derer kritisieren, die zum Wählen gegangen sind, oder?

    Das ist ja praktisch - dann kann man die Schuld gut auf die anderen schieben, die gewählt haben.
    Ich sehe es eher so:
    Mit einer Wahlentscheidung für eine bestimmte Partei und deren Regierungsprogramm, signalisierst du der Partei die richtigen Entscheidungen getroffen zu haben.
    D.h. du bist mit ihnen als deinem Vertreter und ihren Entscheidungen einverstanden. (Volksvertreter)

    Wenn sich Stecher jedoch mit keiner Partei indentfizieren kann soll er dann irgend eine Partei wählen?

    Sich quasi damit einverstanden erklären, dass (wie oben genannt) eine 40 Jahre Vollzeit arbeitende Frau nicht genug Rente bekommt um ein würdiges Leben zu führen und Wohngeld beantragen muß?
    Dass Kinderarmut in einem reichen Land herrscht?
    Dass bei vielen Vollzeitarbeit nicht mehr ausreicht und noch ein 400€ Job angenommen werden muss?
    Dass notwendige medizinische Leistungen nicht mehr bezahlt werden?
    usw usw usw.

    Soll er dann einer Partei sein Vertrauen aussprechen und ihnen damit ein z.b. "Gut gemacht, macht weiter so" signalisieren nur damit er wählen war?

  9. Inaktiver User

    AW: Bundestagswahl 2013

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen

    Da wär ich mir an deiner Stelle aber nicht so sicher.
    Man könnte genauso gut behaupten, dass die 75% der Leute, die wählen gehen, mit ihrer Wahlentscheidung absolut repräsentativ sind für die übrigen 25%, die nicht wählen gehen.

    VanDyck
    ich behaupte das nicht ,sondern habe das eher psychologisch versucht nachzuspüren gewürzt mit etwas logik
    sind die verweigerer ,die ehemaligen CDU und CSU wähler?
    weiß man da was statistisch?rein theoretisch?

  10. Inaktiver User

    AW: Bundestagswahl 2013

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sich quasi damit einverstanden erklären, dass (wie oben genannt) eine 40 Jahre Vollzeit arbeitende Frau nicht genug Rente bekommt um ein würdiges Leben zu führen und Wohngeld beantragen muß?
    Dass Kinderarmut in einem reichen Land herrscht?
    Dass bei vielen Vollzeitarbeit nicht mehr ausreicht und noch ein 400€ Job angenommen werden muss?
    Dass notwendige medizinische Leistungen nicht mehr bezahlt werden?
    usw usw usw.
    Aber es gibt ja Parteien, z.B. in der Opposition die Linke, die genau diese Themen anklagt und 10 Euro Mindestlohn und eine Mindestrente von 1050 Euro verspricht. Wen also diese Themen bewegen, warum wählt er dann nicht zum Beispiel die Linke?

    Und auch wenn klar ist, dass eine Partei nicht in die Regierung kommt wäre ein starkes Ergebnis für eine solche Partei das Signal: Viele sind unzufrieden und das macht Druck auf die Regierung.

    Es ist ja nicht so, dass nur eine Person zu Wahl steht. Dann würde ich auch nicht wählen gehen.

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