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Thema: Ägypten

  1. Inaktiver User

    AW: Ägypten

    Zitat Zitat von Frank13 Beitrag anzeigen
    Ich bin froh, dass ich in dem Konflikt nur Beobachter bin und nicht Richter oder Entscheider sein muss.
    Das geht mir auch so.

    Unsere "Rezepte" scheinen für Ägypten nicht zu funktionieren.
    Daher rückt dann scheinbar für den Westen bzw. die USA der außen- und sicherheitspolitische Aspekt in den Vordergrund.

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    AW: Ägypten

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Nehmen wir nur mal an, es würde sogar eine Mehrheit der Frauen (inkl. einer Mehrheit des ganzen Volkes) die Muslimbrüder "befürworten", dann ist meine Auffassung dazu: Demokratie kann niemals heißen, dass eine Minderheit entrechtet wird.

    VanDyck

    nun, auch eine Demokratie ist nie zu 100 % gerecht, weder dort noch bei uns, noch sonst wo.

    Bei diesen Bemerkungen von dir will ich nicht grundsätzlich widersprechen.
    Ich bestreite jedoch, dass die Denkweise dort von der Religion geprägt ist, wie du schreibst.
    Eher umgekehrt ist es richtig: die Denkweise (von Männern und männlichen Interessen) hat die Interpretation der Religion beeinflusst.

    Das ist die berühmte Frage nach dem Huhn und dem Ei.
    Wobei ich hier einfach auch denke, dass es die Scharfmacher sind und die geringe Bildung, die es dann den Scharfmachern natürlich erleichtert, den Menschen was vorgeben, was die dann einfach nachschreien.


    Ob es "besonders auch Frauen sind, die die anderen Frauen nieder machen" ist eine Meinung von dir, die du nicht belegen kannst - ich das Gegenteil allerdings auch nicht.
    Ist aber auch egal, die Ereignisse haben entschieden - der Weg in den Islamismus wurde von den Menschen in Ägypten gestoppt, die islamistisch geprägte frauenfeindliche Verfassung wurde außer Kraft gesetzt.
    Es ist nicht davon auszugehen, dass Ägypten jemals wieder diesen Weg einschlagen wird.

    Dann schränke ich ein, ich sehe es jeden Tag bei mir in der Nachbarschaft.


    Die Millionen von Menschen, die in den letzten Tagen auf den Strassen in Ägypten waren, haben die Antwort darauf gegeben, wer über wen lacht.

    Ich hoffe für die Ägypter, dass sie auch in einem Monat noch was zu lachen haben werden.


    man darf bei der gegenwärtigen Situation nicht vergessen, wie es vor einigen Jahren in Algerien zuging, auch die Moslembrüder eine Wahl gewonnen, das Militär geputscht, jahrelanger Bürgerkrieg.
    da ich meinen Blog nicht mehr erwähnen darf, das sei Werbung, ich weiß zwar nicht, wieso das Werbung sein sollte, aber gut. Also, ich habe einen Strickblog
    carpe diem
    Alles wird gut
    Lieber groß gemustert, als keinkarriert

    BVB
    Cuba oder Kuba

  3. Inaktiver User

    AW: Ägypten

    Zitat Zitat von Seven Beitrag anzeigen
    @Van Dyck,

    ich denke schon dass erheblich Unterschiede sind
    in den Vorstellungen über das Leben auf beiden
    Seiten.

    Die Aegypter werden aehnlich den Türken mehr
    der Familie zugewandt sein.Wohingegen die Europaer
    doch mehr auf den Individualismus aus sind...das
    allein macht schon eine Menge aus.

    Natürlich wird die Religion mehr oder weniger gross eine
    Rolle spielen in ihrem Leben.

    Und das Leben wird dann auch unter religiösen Aspekten
    betrachtet.
    Ich glaube hier beschreibst Du sehr treffend und wertfrei die grundlegenden Unterschiede zwischen den Gesellschaften.

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    AW: Ägypten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich glaube hier beschreibst Du sehr treffend und wertfrei die grundlegenden Unterschiede zwischen den Gesellschaften.
    Nun ja - deine Bemerkung bezieht sich auf diese Sätze der Userin Seven:

    Die Aegypter werden aehnlich den Türken mehr
    der Familie zugewandt sein.Wohingegen die Europaer
    doch mehr auf den Individualismus aus sind...das
    allein macht schon eine Menge aus.

    Natürlich wird die Religion mehr oder weniger gross eine
    Rolle spielen in ihrem Leben.

    Und das Leben wird dann auch unter religiösen Aspekten
    betrachtet.


    Das heißt: gem. Auffassung von Userin Seven bestehen allein zwei Unterschiede zwischen bspw. der deutschen und der ägyptischen Gesellschaft:

    - Familie/versus Individualismus
    - die Rolle der Religion

    Wobei es aus meiner Sicht keinen grundlegenden Unterschied gibt bzgl. der Sichtweise Familie - denn dafür ist das Lebensmodell Familie nach wie vor viel zu sehr verankert in der deutschen Gesellschaft, als das man von einem diesbezüglichen fundamentalen Unterschied zwischen der deutschen und ägyptischen Gesellschaft sprechen könnte.

    Bleibt also übrig die Religion ...

    VanDyck
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
    American Beauty
    Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
    Daniel Kahneman

  5. Inaktiver User

    AW: Ägypten

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Das heißt: gem. Auffassung von Userin Seven bestehen allein zwei Unterschiede zwischen bspw. der deutschen und der ägyptischen Gesellschaft:

    - Familie/versus Individualismus
    - die Rolle der Religion

    Wobei es aus meiner Sicht keinen grundlegenden Unterschied gibt bzgl. der Sichtweise Familie - denn dafür ist das Lebensmodell Familie nach wie vor viel zu sehr verankert in der deutschen Gesellschaft, als das man von einem diesbezüglichen fundamentalen Unterschied zwischen der deutschen und ägyptischen Gesellschaft sprechen könnte.

    Bleibt also übrig die Religion ...

    VanDyck
    Das sehe ich anders als Du.
    Das religiöse Denken prägt das Familienbild, die Familien sind sehr viel größer, und leben oft in mehreren Generationen zusammen.
    Vermutlich gibt es auch darum in der arabischen Welt so viele Aufstände - es gibt viel mehr junge Leute, als bei uns.
    Ich denke, dass es tatsächlich zwei grundlegend unterschiedliche Weltanschauungen sind, die vorherrschen.
    Die Einflüsse des Westens werden daher auch von den Fundamentalisten extrem abgelehnt, vermutlich aus Angst vor einem Werteverfall.

    Die Wahrheit liegt vermutlich mal wieder irgendwo in der Mitte oder es gibt eben verschiedene Wahrheiten.
    Aber sie kann auch nur funktionieren, wenn auch der Westen Haltungen dort (natürlich keine Gewalt und anderes) repektiert und einzelne Werte dort anerkennt.

    Denn wir leben ja nicht nur in einer "freien" Welt, sondern auch in einer kapitalistischen, die auch ihre Schattenseiten hat.

  6. gesperrt

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    AW: Ägypten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das religiöse Denken prägt das Familienbild, die Familien sind sehr viel größer, und leben oft in mehreren Generationen zusammen.
    Da ich selbst aus einer Großfamilie komme und auch gemäß meiner Liebe zum Gewusel einer Großfamilie viele andere kenne muss ich hiermit im Strang die OT-Beobachtung loswerden, dass 100% der Großfamilien (15-20 + Leute in 2-3 Generationen) alle durch die Bank weg areligiös/atheistisch sind.

    Während alle Gläubigen, die ich kenne, in 3-4 Personen-Familien leben. Persönliche Beobachtung.
    Großfamilien gibt es hierzulande jedoch wenige, das stimmt.

    Vermutlich gibt es auch darum in der arabischen Welt so viele Aufstände - es gibt viel mehr junge Leute, als bei uns.
    Ich denke, dass es tatsächlich zwei grundlegend unterschiedliche Weltanschauungen sind, die vorherrschen.
    Die Einflüsse des Westens werden daher auch von den Fundamentalisten extrem abgelehnt, vermutlich aus Angst vor einem Werteverfall.
    Ich denke sehr, dass "Werteverfall" häufig als ein politisch eingesetzter Euphemismus für "Machtverfall" herhalten muss.
    Wer diktiert denn, was "wert" ist und was nicht?

    Das halte ich für eine Schlüsselfrage.

    Denn wir leben ja nicht nur in einer "freien" Welt, sondern auch in einer kapitalistischen, die auch ihre Schattenseiten hat.
    Zustimmung.

  7. User Info Menu

    AW: Ägypten

    Zitat Zitat von VanDyck Beitrag anzeigen
    Nun ja - deine Bemerkung bezieht sich auf diese Sätze der Userin Seven:

    Die Aegypter werden aehnlich den Türken mehr
    der Familie zugewandt sein.Wohingegen die Europaer
    doch mehr auf den Individualismus aus sind...das
    allein macht schon eine Menge aus.

    Natürlich wird die Religion mehr oder weniger gross eine
    Rolle spielen in ihrem Leben.

    Und das Leben wird dann auch unter religiösen Aspekten
    betrachtet.


    Das heißt: gem. Auffassung von Userin Seven bestehen allein zwei Unterschiede zwischen bspw. der deutschen und der ägyptischen Gesellschaft:

    - Familie/versus Individualismus
    - die Rolle der Religion

    Wobei es aus meiner Sicht keinen grundlegenden Unterschied gibt bzgl. der Sichtweise Familie - denn dafür ist das Lebensmodell Familie nach wie vor viel zu sehr verankert in der deutschen Gesellschaft, als das man von einem diesbezüglichen fundamentalen Unterschied zwischen der deutschen und ägyptischen Gesellschaft sprechen könnte.

    Bleibt also übrig die Religion ...

    VanDyck
    User Seven sagt;die Familie bedeutet den Türken alles
    und so nimmt sie schwer an dass es bei den Aegyptern
    kaum anders ist.

    Es ist ein berghoher Unterschied zwischen deutschem
    Familienbewusstsein und dem von Türken z.B.

    Für einen Deutschen hört es mit Familie irgendwann
    mal auf,spaetestens ab dem 18.Lebensjahr.
    Ein Deutscher heiratet oder bindet sich sehr wohl ohne
    die Erlaubniss seiner Altvorderen.
    Etc.etc.mehr Details brauchts jetzt nicht denke ich.

    Ergo ist das Denken,die Wunschvorstellungen etc.
    der Eltern für diese Menschen wichtig.
    Sie werden sich in der Regel daran halten.

    Die Religion tut das Übrige.
    Dernach sind die Eltern anzuhören,wertzuschaetzen,
    selbst wenn diese mal Fehler machen oder sich unnett
    verhalten.
    Und dieses bis zu ihrem Lebensende.

    Du kannst Dir gar nicht vorstellen wieviele Menschen
    sich vollkommen daran halten.
    Ich bin ein Capulcu

  8. User Info Menu

    AW: Ägypten

    Zitat Zitat von Frank13 Beitrag anzeigen
    Die Situation in Ägypten ist halt kompliziert. Es gibt kein einfaches Gut und Böse.

    Die Opposition stürzt einen Diktator. Sie bleibt aber nach der (demokratischen) Wahl in der Opposition. An die Regierung kommen (demokratisch gewählt) religiöse Fanatiker, die die Verfassung nach ihrem Gusto und Vorteil (undemokratisch) abändern und ein (undemokratisches) Mullah-Regime nach dem Muster von Persien gründen. Darüber kommt es zu blutigen Volksaufständen. Das Militär greift ein, stoppt das gegenseitige Abschlachten und den Demokratieabbau mit einem (undemokratischen) Putsch. Danach versucht das Militär sich wieder von der Regierung zurückzuziehen.

    Wer ist nun Gut und wer Böse? Jede Partei tut Unrecht, um damit in ihrem Sinne Gutes zu erreichen. Heiligt der Zweck die Mittel? Angeblich nicht, nicht wahr. Ist ein Bürgerkrieg gut, wenn es um die gerechte Sache geht? Soll man auf Krieg verzichten, wenn man damit dem Unrecht den Weg ebnet?

    Ich bin froh, dass ich in dem Konflikt nur Beobachter bin und nicht Richter oder Entscheider sein muss.
    Sehr gut dargelegt.That's the way it is....
    Ich bin ein Capulcu

  9. Inaktiver User

    AW: Ägypten

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Da ich selbst aus einer Großfamilie komme und auch gemäß meiner Liebe zum Gewusel einer Großfamilie viele andere kenne muss ich hiermit im Strang die OT-Beobachtung loswerden, dass 100% der Großfamilien (15-20 + Leute in 2-3 Generationen) alle durch die Bank weg areligiös/atheistisch sind.

    Während alle Gläubigen, die ich kenne, in 3-4 Personen-Familien leben. Persönliche Beobachtung.
    Großfamilien gibt es hierzulande jedoch wenige, das stimmt.
    Ersteres mag in Deinem Umfeld so sein, aber generell geht der Trend in unserer Gesellschaft hin zur Individualisierung und zur Kleinfamilie mit loseren Bindungen. Das ist ja auch nicht nur schlecht, oder?
    Es ist halt anders und es ist bei uns über Jahrhundert so gewachsen.

    Hier Wiki dazu:

    Der Begriff der Individualisierung stammt aus der Soziologie und bezeichnet einen mit der Industrialisierung und Modernisierung der westlichen Gesellschaften einhergehenden Prozess eines Übergangs des Individuums von der Fremd- zur Selbstbestimmung. Philosophischer Ausdruck der Individualisierung ist der Individualismus.

    zwei Phasen
    Aufklärung und Herausbildung der bürgerlichen Gesellschaft

    Der Prozess der Individualisierung wird von manchen Autoren in zwei Phasen unterteilt: Die erste wird gesehen im Individualisierungsprozess, der mit der Herausbildung einer modernen bürgerlichen Gesellschaft zu Zeiten der Industrialisierung beginnt, seine philosophisch-kulturgeschichtliche Grundlage jedoch schon in der Aufklärung hat. Dieser Prozess, bei dem eine erweiterte Arbeitsteilung gleichzeitig mit einer Schwächung sozialer Bande einhergeht, wird unter anderem von Georg Simmel und Emile Durkheim beschrieben. Dies zeigte sich in der Zunahme von ökonomisch und utilitaristisch (Utilitarismus) geprägten Beziehungen einerseits und dem damit einhergehenden Rückzug der Großfamilie und dem Zerfall der dörflichen Gemeinschaften. Dem Zerfall traditioneller Bindungen steht eine zunehmende Selbstbestimmung des Individuums gegenüber: Autobiographien werden vermehrt geschrieben, das Konzept der romantischen Liebe entwickelt sich, die Beziehung zu Gott wird im Protestantismus personalisiert.

    Pluralismus der Lebensstile

    Viele Soziologen beschreiben einen zweiten, den ersten überlagernden und modifizierenden Individualisierungsprozess seit Ende der 1950er Jahre. Nach Anthony Giddens und Ulrich Beck entwickelt sich in der gegenwärtigen postmodernen Gesellschaft eine qualitativ neue Radikalisierung und Universalisierung dieses Prozesses. Alte gesellschaftliche Zuordnungen wie Stand und Klasse würden obsolet, zunehmender Zwang zur reflexiven Lebensführung gehe mit einer Steigerung der Bildung einher, die Pluralisierung von Lebensstilen nehme weiter zu, Identitäts- und Sinnfindung werde zur individuellen Leistung. Dies werde durch eine Veränderung des staatlichen und ökonomischen Rahmens weiter gefördert.

  10. User Info Menu

    AW: Ägypten

    @ Axana

    Es gibt jede Menge soziologischer Forschungen, die zwar den Trend zur Individualisierung keinesfalls bestreiten, jedoch bspw. diesen Satz aus dem Wiki-Artikel:

    Alte gesellschaftliche Zuordnungen wie Stand und Klasse würden obsolet ...

    Denn es gibt sehr wohl neue 'Zuordnungen' - sozusagen 'modernisierte Klassen'.
    Das ist auch meine Auffassung: wir leben nicht in einer Gesellschaft, in der gewissermaßen eine 'Atomisierung' aller Individuen stattfindet und jeglicher Zusammenhalt und Solidarität von Gruppen in der Gesellschaft verschwunden ist.

    Zitat Zitat von Seven Beitrag anzeigen
    User Seven sagt;die Familie bedeutet den Türken alles
    und so nimmt sie schwer an dass es bei den Aegyptern
    kaum anders ist.

    Es ist ein berghoher Unterschied zwischen deutschem
    Familienbewusstsein und dem von Türken ...
    [...]
    Die Religion tut das Übrige.
    Dernach sind die Eltern anzuhören,wertzuschaetzen,
    selbst wenn diese mal Fehler machen oder sich unnett
    verhalten.
    Und dieses bis zu ihrem Lebensende.

    Du kannst Dir gar nicht vorstellen wieviele Menschen
    sich vollkommen daran halten.
    Nun gut - ich schrieb ja in Beitag 49 folgende Bemerkung:

    Die Auffassungen und Werte der Menschen in Ägypten sind im Grunde die gleichen wie bei uns: die wollen einfach friedlich und in Freiheit leben und ein anständiges Leben führen.

    Aus meiner Sicht sind unsere beiden Sichtweisen durchaus 'kompatibel' - in Ägypten werden die Menschen ihre Sehnsucht nach einem friedlichen, freiheitlichen und anständigen Leben nicht aufgeben zugunsten von Familie und Religion, bzw. umgekehrt gilt das gleiche.

    VanDyck
    Geändert von VanDyck (09.07.2013 um 10:27 Uhr)
    Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
    dann durchfluten sie mich wie Regen ...
    American Beauty
    Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
    Daniel Kahneman

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