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  1. Inaktiver User

    AW: Datenschnüffelei und Datenklau

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Diese Auffassung teile ich nicht (obwohl sie natürlich für manche Persönlichkeiten zutreffen mag).
    Ich halte jüngere Menschen für weniger vorausschauend, bezogen auf die Folgen ihres Handelns.
    Das mag sein, obwohl ich es bezogen auf Snowden für sehr unwahrscheinlich halte.
    Du hattest aber nach der Persönlichkeit gefragt und gefragt, was jemanden umtreibt, sich so weit aus dem Fenster zu lehnen.


    Bereits als Snowden im Jahr 2007 von der CIA nach Genf geschickt wurde und er umfangreichen Zugang zu geheimen Informationen und Überwachungsdaten hatte, seien ihm zum ersten Mal Zweifel an der Rechtmäßigkeit seiner Arbeit gekommen. „Ich erkannte, dass ich Teil von etwas geworden war, das viel mehr Schaden anrichtete als Nutzen brachte.“[8] Schon damals habe er darüber nachgedacht, die geheimen Überwachungspraktiken der US-Geheimdienste zu enthüllen, doch die Wahl Barack Obamas zum Präsidenten der Vereinigten Staaten im Jahr 2008 habe in ihm die Hoffnung geweckt, die fragwürdigen Praktiken der Geheimdienste würden durch Reformen abgeschafft. Diese Hoffnungen erfüllten sich jedoch nicht und im Laufe der Zeit kam er zu der Überzeugung, dass er nicht mehr länger warten könne und die Existenz der Überwachungsprogramme öffentlich machen müsse.[8]

    In einem Interview mit dem Guardian-Journalisten Glenn Greenwald sagte Snowden, er „möchte nicht in einer Welt leben, in der alles, was ich tue und sage aufgezeichnet wird. Das ist nichts, was ich unterstützen oder wo ich leben möchte.“[3][16] Obwohl er sich bewusst gewesen sei, welche persönlichen Konsequenzen er mit der Veröffentlichung der Dokumente und den daraus resultierenden Folgen zu befürchten habe, sei er bereit gewesen, dieses Opfer zu bringen, „weil er es nicht mit seinem Gewissen vereinbaren könne, dass die US-Regierung die Privatsphäre, die Freiheit des Internets und grundlegende Freiheiten weltweit mit ihrem Überwachungsapparat zerstöre.“[17]
    Snowden sagte, er habe irgendwann im Laufe seiner Arbeit für die Geheimdienste erkannt, dass man daran beteiligt sei, die Architektur der Unterdrückung auszubauen, wenn man für die Geheimdienste an der Überwachung der eigenen Bürger beteiligt sei. „Dann merkt man, dass man bereit ist, jedes Risiko zu tragen, ganz egal, was dabei herauskommt, solange die Öffentlichkeit selbst entscheiden darf.“[8] Deshalb betrachte er die Weitergabe der Unterlagen auch nicht als Straftat.[18]

    Snowden sei das Risiko einer Gefängnisstrafe von Anfang an bewusst gewesen für den Fall, dass er von den amerikanischen Geheimdiensten als Quelle der Veröffentlichung identifiziert würde. Er habe sich Hongkong als Ziel ausgesucht, weil sich die Sonderverwaltungszone dem Recht auf freie Rede und auf politische Abweichung verpflichtet habe. So gebe es ein Recht auf politischen Widerstand, Demonstrationen auf der Straße seien erlaubt und das Internet werde nicht gefiltert. Darüber hinaus glaube er, dass Hongkong als einer der wenigen Orte auf der Welt im Gegensatz zu vielen westlichen Regierungen unabhängig und in der Lage ist, den Forderungen der US-Regierung zu widerstehen.[3] Er erhoffe sich, dass Hongkong ihn deshalb weder an die Vereinigten Staaten noch an China ausliefern werde.
    Snowden sagte, er sei sich bewusst, dass er seine Freundin, seine Familie und sein Zuhause in den Vereinigten Staaten sehr lange, vielleicht auch nie mehr wiedersehen werde, und bittet um politisches Asyl.[11][3] Dennoch befürchtet er, in eines der beiden Länder ausgeliefert oder von Mitarbeitern amerikanischer Geheimdienste oder deren Partnern entführt und per Zwang in die USA verbracht oder „ausgeschaltet“ zu werden.[7][17]


    Quelle: Wikipedia

  2. Moderation

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    AW: Datenschnüffelei und Datenklau

    Zitat Zitat von HexeVersteckse Beitrag anzeigen
    Denk dran, dass du den Zettel mit der Hand und nicht mit dem PC schreibst


    Ich finde es albern, wie Snowden kriminalisiert und verfolgt wird und welche Staaten sich jetzt profilieren können, indem sie ihn decken.
    Albern finde ich es nicht, aber übertrieben und unwürdig

    Nicht klar ist mir was es bringen soll, wenn ich HIER Position beziehe.
    Je mehr Snowdons Handeln öffentlich richtig finden, desto weniger Grundlagen gibt es für harte Strafen. Politiker wollen wiedergewählt werden, Parteien brauchen Mehrheiten.
    Es ist doch die einzige Möglichkeit, der Politik zu zeigen, dass der Umgang mit den Daten aller nicht allen egal ist.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Persönlichkeit Snowdens ist rätselhaft.
    Was hat ihn bewogen, an die Öffentlichkeit zu gehen?
    Weshalb hat er sich in derartige Gefahr gebracht, er hätte leicht seine Informationen publizieren können, ohne sich selbst zu outen.
    Ich finde es wesentlich glaubwürdiger, wenn hinter der Publikation ein Name und ein Gesicht stehen.
    Snowden glaubt sich im Recht und unterstreicht das eben auf diese Weise.
    Mal sehen, was es den User/innen wert ist.
    So habe ich das verstanden. Keine Ahnung, ob es richtig ist.
    *
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  3. Inaktiver User

    AW: Datenschnüffelei und Datenklau

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen
    Je mehr Snowdons Handeln öffentlich richtig finden, desto weniger Grundlagen gibt es für harte Strafen. Politiker wollen wiedergewählt werden, Parteien brauchen Mehrheiten.
    Es ist doch die einzige Möglichkeit, der Politik zu zeigen, dass der Umgang mit den Daten aller nicht allen egal ist.
    Klar.

    Ich finde es wesentlich glaubwürdiger, wenn hinter der Publikation ein Name und ein Gesicht stehen.
    Snowden glaubt sich im Recht und unterstreicht das eben auf diese Weise.
    Mal sehen, was es den User/innen wert ist.
    So habe ich das verstanden. Keine Ahnung, ob es richtig ist.
    Ich glaube, dass das allenfalls die Wirkung ist, aber nicht der Grund.
    Vielmehr gehe ich davon aus, dass er gar nicht die Hoffnung hatte im Verborgenen bleiben zu können. Hätte er das versucht, wäre er über kurz oder lang "geschnappt" worden, denn die NSA hat umfangreiche Informationen über die Personen, die für sie arbeiten und hätte auch aufgrund der von Snowden veröffentlichten Daten den Kreis der Verdächtigen sehr schnell einengen können.

    Deshalb die Flucht, deshalb der Versuch durch Öffentlichkeit einen gewissen Schutz für seine Person herzustellen. Denn der Fall Assange zeigte ja, dass Öffentlichkeit - jedenfalls die engagierte Öffentlichkeit - auch einen gewissen Schutz vor Verschleppung darstellt.
    .
    Geändert von Inaktiver User (26.06.2013 um 09:44 Uhr)

  4. Inaktiver User

    AW: Datenschnüffelei und Datenklau

    Zitat Zitat von ganda55 Beitrag anzeigen


    Ich finde es wesentlich glaubwürdiger, wenn hinter der Publikation ein Name und ein Gesicht stehen.
    Snowden glaubt sich im Recht und unterstreicht das eben auf diese Weise.
    Mal sehen, was es den User/innen wert ist.
    So habe ich das verstanden. Keine Ahnung, ob es richtig ist.
    @Ganda
    Selbstverständlich ist es glaubwürdiger, wenn jemand nicht nur anonym informiert; ich rätsle jedoch, weshalb Snowden sich der Gefahr, in der er sich befindet, aussetzte, da sich vermutlich sehr schnell herausgestellt hätte, dass seine Berichte der Wahrheit entsprechen, auch ohne sich selbst der Öffentlichkeit zu stellen.
    Vermutlich stimmt, dass er dachte, früher oder später würde die Quelle aufgedeckt werden, dann besser gleich selbst vortreten und so nicht im Geheimen womöglich irgendwohin verschleppt werden.

    @BT_auf_Besuch
    Danke für den Wiki-Bericht.

    Snowden befindet sich nun doch in Moskau. Laut Putin ist der dort ein freier Mann und wird nicht ausgeliefert.
    Gleichzeitig war heute der erste Prozesstag gegen die Internet-Journalistin Aksana Panova, die für irgendwelche fadenscheinige Delikte angeklagt wird. Sie hat über ein vor drei Jahren aufwendig renoviertes Stadion in Jekaterinburg berichtet. Die Sportstätte soll nun abgerissen und völlig neu aufgebaut werden.
    Panova erzählte den vor dem Gericht wartenden JournalistInnen, dass sie und ihre MitarbeiterInnen mit Anklagen und Prozessen überhäuft werden. Dass Zeugen auftreten, die die Angeklagten noch nie zu Gesicht bekommen haben. Dass es immer um aus der Luft gegriffene Vorwürfe geht. Dass aber ihren Aufdeckungen von Korruption und Nepotismus nie nachgegangen wird.
    Eine schöne Schutzmacht für Snowden.
    Geändert von Inaktiver User (25.06.2013 um 21:57 Uhr)

  5. gesperrt

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    AW: Datenschnüffelei und Datenklau

    Ich kann nachvollziehen, dass Snowden mehr Schutz in der Öffentlichkeit vermutet, und nicht in der Anonymität.

    Es ist wohl auch psychisch einfacher, wenn man hinstehen kann und öffentlich darüber sprechen kann, was man getan hat. Ich kann mir vorstellen, dass Snowden als Mitarbeiter im Geheimen wohl schon lange genug darunter gelitten hat, dass er grosse Teile seiner Arbeit mit niemandem besprechen durfte; nicht einmal im engsten Kreis von Freunden und Familie. (man erinnere sich an König Midas, seinen Coiffeur und die Sache mit den Eselsohren)

    die Frage, die ich mir seit einiger Zeit stelle, läuft durchaus auch darauf hinaus, welche andere Formenvon Sicherheit es gibt, wenn jene Sicherheit, die aus Anonymität und Nicht-Wissen stammt, ganz offensichtlich auf breiter Basis korrumpiert ist. Es ist mir auch zu blöd und widerstrebt mir, irgendwie, Verschlüsselungen und ähnliches ausserhalb von Dingen wie Online-Banking anzuwenden. Schliesslich verschicke ich Briefe aus Papier auch in ganz normalen Umschlägen, die grundsätzlich von allen leicht geöffnet werden könnten, und nicht in gepanzerten Kisten.

    grüsse, barbara

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    AW: Datenschnüffelei und Datenklau

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Ich kann nachvollziehen, dass Snowden mehr Schutz in der Öffentlichkeit vermutet, und nicht in der Anonymität.

    Es ist wohl auch psychisch einfacher, wenn man hinstehen kann und öffentlich darüber sprechen kann, was man getan hat. Ich kann mir vorstellen, dass Snowden als Mitarbeiter im Geheimen wohl schon lange genug darunter gelitten hat, dass er grosse Teile seiner Arbeit mit niemandem besprechen durfte; nicht einmal im engsten Kreis von Freunden und Familie. (man erinnere sich an König Midas, seinen Coiffeur und die Sache mit den Eselsohren)

    die Frage, die ich mir seit einiger Zeit stelle, läuft durchaus auch darauf hinaus, welche andere Formenvon Sicherheit es gibt, wenn jene Sicherheit, die aus Anonymität und Nicht-Wissen stammt, ganz offensichtlich auf breiter Basis korrumpiert ist. Es ist mir auch zu blöd und widerstrebt mir, irgendwie, Verschlüsselungen und ähnliches ausserhalb von Dingen wie Online-Banking anzuwenden. Schliesslich verschicke ich Briefe aus Papier auch in ganz normalen Umschlägen, die grundsätzlich von allen leicht geöffnet werden könnten, und nicht in gepanzerten Kisten.

    grüsse, barbara
    Zu deinem letzten Absatz bitte ich zu bedenken, dass es ein Unterschied ist, ob 10 Leute (?) was lesen können oder 10 Millionen Leute. In sozialgerichtlichen Verfahren verschicken RAe Schriftstücke per FAX; da kann man zumindest den Empfängerkreis schon sehr einschränken.

    Beim Versenden von Emails ist das Öffnen (von wem auch immer) doch nur ein Teilaspekt. Emails übers Internet verschickt können auch von Fremden gelöscht oder verändert (wohlgemerkt, ohne dass du es mitbekommst) werden. Bei der Schnüfflerei bei facebook (Beispiel) können sehr viel mehr Daten gesammelt, Verläufe, Verknüpfungen, Finanzdaten, was weiß ich gehackt werden - ich kann nur raten, etwas Datensorgfalt an den Tag zu legen.

  7. gesperrt

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    AW: Datenschnüffelei und Datenklau

    Zitat Zitat von Margali62 Beitrag anzeigen
    Zu deinem letzten Absatz bitte ich zu bedenken, dass es ein Unterschied ist, ob 10 Leute (?) was lesen können oder 10 Millionen Leute. In sozialgerichtlichen Verfahren verschicken RAe Schriftstücke per FAX; da kann man zumindest den Empfängerkreis schon sehr einschränken.
    Das ist ein Aspekt. Ein anderer Aspekt ist, wie sehr diese Leute an mir persönlich interessiert sind; also zB, kennen die mich? Viele Informationen werdne ja erst dadurch interessant, dass die persönliche Bekanntschaft dazu kommt und man vielleicht sagt "oh, das hätte ich nie gedacht bei ihr!" oder auch "die tut immer so heilig und jetzt das...". Es mag manchen lieber sein, wenn 10 Millionen Unbekannte im Ausland ein peinliches Detail über sie erfahren, denen das nur ein kurzes Gähnen oder gegebenenfalls amüsiertes Grinsen entlockt, aber bitte nicht der Ex, oder bitte nicht die eigenen Eltern, oder bitte nicht der Chef.

    auch bei staatlichem Datensammeln dürften die meisten nur wenig davon merken; bis man aus irgend einem Grund persönlich auffällt und sich ein Beamter bemüssigt fühlt, seine Datenbanken mal nach "Frau Bae" oder "Frau Margali" zu durchforsten.


    Bei der Schnüfflerei bei facebook (Beispiel) können sehr viel mehr Daten gesammelt, Verläufe, Verknüpfungen, Finanzdaten, was weiß ich gehackt werden - ich kann nur raten, etwas Datensorgfalt an den Tag zu legen.
    wie soll Facebook zu Finanzdaten kommen...?

    was ich tue: die Felder mit vorgegebenen Fragen nur rudimentär ausfüllen. Also Wohnort, Beziehungsstatus, politische Position und was da noch alles gefragt wird, lass ich grösstenteils leer. Was automatisiertes Suchen schon mal erschwert. Wer diese Infos über mich haben will, wird die durchaus finden, muss sich aber etwas mehr Mühe geben und mehr Aufwand betreiben.

    Und wenn wir schon bei Finanzdaten sind: wenn ich bevorzugt in bar bezahle und nicht regelmässig mit Karte, so ist das wohl der beste Schutz gegen Hacks wie Skimming. Gerade da in letzter Zeit bekannt wurde, dass es solche Versuche in mehreren Geschäften hierzulande gab. Und ja, ich guck mir inzwischen auch immer den Bancomaten genau an, bevor ich Geld rauslasse. Oder geh gleich an den Schalter.

    Gerade das, was mit Geldkarten oder auch Kundenkarten alles getan und herausgefunden werden kann, sind ja sehr interessante Daten. Mir ist es ziemlich wurst, wenn alle sehen können, welche Bücher ich im Internet kaufe; mir ist es deutlich weniger wurst, wenn Leute sehen könnten, was ich alles zu essen einkaufe. Ich mag auch meine Bewegungen nicht überwacht haben, also ist mein Abonnement für den öffentlichen Verkehr auf Papier gedruckt und nicht elektronisch, wo auf die Sekunde genau steht, wann ich in den Bus eingestiegen bin.

    Dann gilt immer mehr auch: wer keine Datenspur hinterlässt, wird nur schon aufgrund dieser Leere im persönlichen Profil verdächtig... also kauf ich mein Abo hin und wieder mit der Kreditkarte. Dann wissen wieder mal alle, dass es mich gibt und dass ich einen weiteren Monat gedenke, den hiesigen öffentlichen Verkehr zu benutzen.

    ich find's nicht einfach, aber das Verschlüsseln von allem finde ich extrem unsympathisch. Ich will eine freie Welt und ich lebe so, als ob es eine freie Welt wäre. alles andere widerstrebt mir zu sehr.

    grüsse, barbara

  8. Inaktiver User

    AW: Datenschnüffelei und Datenklau

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich rätsle jedoch, weshalb Snowden sich der Gefahr, in der er sich befindet, aussetzte, da sich vermutlich sehr schnell herausgestellt hätte, dass seine Berichte der Wahrheit entsprechen, auch ohne sich selbst der Öffentlichkeit zu stellen.
    Vermutlich stimmt, dass er dachte, früher oder später würde die Quelle aufgedeckt werden, dann besser gleich selbst vortreten und so nicht im Geheimen womöglich irgendwohin verschleppt werden.
    Eben.


    Snowden befindet sich nun doch in Moskau. Laut Putin ist der dort ein freier Mann und wird nicht ausgeliefert. (...)
    Eine schöne Schutzmacht für Snowden.
    Glaubst du wirklich, dass Snowden sich die "Schutzmacht" aussuchen konnte?
    Wie bereits gesagt: es kam nur ein Land in Frage, das sich nicht von den USA unter Druck setzen lässt. Da bleibt nicht viel Auswahl.
    Es spricht weder gegen Snowden noch gegen Moskau, dass er dort im Moment sicher ist.
    Es spricht aber gegen den "Westen", dass er dort Zuflucht suchen musste.

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    AW: Datenschnüffelei und Datenklau

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es spricht weder gegen Snowden noch gegen Moskau, dass er dort im Moment sicher ist.
    Es spricht aber gegen den "Westen", dass er dort Zuflucht suchen musste.
    Das sagte sich auch Gérard Depardieu.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

  10. Inaktiver User

    AW: Datenschnüffelei und Datenklau

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Es ist wohl auch psychisch einfacher, wenn man hinstehen kann und öffentlich darüber sprechen kann, was man getan hat. Ich kann mir vorstellen, dass Snowden als Mitarbeiter im Geheimen wohl schon lange genug darunter gelitten hat, dass er grosse Teile seiner Arbeit mit niemandem besprechen durfte; nicht einmal im engsten Kreis von Freunden und Familie.
    Das ist sehr gut möglich.
    Geändert von Inaktiver User (26.06.2013 um 10:05 Uhr) Grund: Posting geteilt, da Teile inhaltlich nicht zusammengehören

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