Oh ja, das ist sehr interessant. Und geht genau auf das Thema ein, das ich ansprach (und Merkel im übrigen auch, - keine Ahnung, ob sie das aber wußte, ist ja Neulandkleiner Scherz). Kommt zwar ein wenig spät, wie ich finde, aber immerhin.
Die Umsetzung fehlt dann noch, ich erwarte einen baldigen Beginn und einen sinnvollen Inhalt. Und natürlich von Staats wegen in Auftrag gegeben. Sowas ist Chefsache, finde ich. Da kann man nicht warten, bis private von sich aus handeln, bzw. dem Markt überlassen, wer überhaupt und zu welchen Konditionen handelt.
Und natürlich müssen die sich ordentlich beraten lassen, von richtigen Cracks. Denn es ist ja offensichtlich, daß die Behörden keine Ahnung von nix haben (Merkel nicht, wie sie selbst sagt, aber andere auch nicht, wie ich las, geht's sehr schlampert zu in Behörden mitunter, was das angeht. Hatte da ja auch mal was verlinkt).
Antworten
Ergebnis 551 bis 560 von 933
-
02.06.2014, 16:57Inaktiver User
AW: Datenschnüffelei und Datenklau
Geändert von Inaktiver User (02.06.2014 um 17:07 Uhr)
-
02.06.2014, 17:32
-
02.06.2014, 17:45Inaktiver User
-
02.06.2014, 18:12
-
02.06.2014, 21:15
AW: Datenschnüffelei und Datenklau
Das wird von der Presse immer wieder behauptet. Eine juristische Begründung dazu habe ich aber noch nicht gefunden, wie es ein Amerikaner in den USA schaffen soll, gegen das deutsche Grundgesetz zu verstoßen. Ich bin nur juristischer Laie, gehe aber davon aus, dass in den USA amerikanisches Recht gilt, nicht das deutsche.
-
03.06.2014, 01:43Inaktiver User
AW: Datenschnüffelei und Datenklau
Angeblich?
Das Mithören sämtlicher Deiner Telefongespräche findest Du also in Ordnung?
Überlege nochmal genau, was Du hier absonderst.
Ein Aufschrei muß nicht spontan und impulsiv erfolgen. Zuerst begibt man sich - wenn wirklich von den Umständen betroffen - in eine Art Schockstarre. Bei einem echten, zu erwartenden Aufschrei, zumindest.
Aufschreie anderer Art wurden vom 17.-19. Juni 53 niedergeschlagen, und da ahnte man noch nichts von den Folgen.
Die Drecksäcke, die einen abhören, erwartet meist eine Frührente, die Du mitbezahlen wirst. Man erkennt das aber vielleicht erst dann, wenn man sich mit dem Stasi-Museum in Lichtenberg befaßt.
-
03.06.2014, 03:49Inaktiver User
AW: Datenschnüffelei und Datenklau
Du meinst also, ein Mitbürger mit ausländischem Paß könnte gesetzeskonform hierzulande betrügen, eine Bank ausrauben etc. etc. Oder wenn betrügerische Firmen hierzulande auftreten, aber im Ausland sitzen, auch ihr Server im Ausland steht, dann sei es auch kein Betrug? Hm. Eigenwillige Rechtsauffassung.
von Farmelli:
von Colonna:...und dann änderst du noch dein routerpasswort, dein emailpasswort und alle ssl shoplogins, weil heartbleed... und alles wird gut.
Jaja, alle guten Entwickler arbeiten in Silicon Valley oder haben da mal gearbeitet. Das ist natürlich dumm gelaufen.Ich glaube, der Spiegel schrieb mal, dass die meisten in Silicon Valley gearbeitet haben, wie die Leute von der NSA.
Und weil es mal bugs geben kann, sollte man sowieso alles gleich lassen.
Merkel müßte ja nicht mal selbst was entwickeln lassen. Es gibt bereits solche Software, sogar kostenlose open Source. Es benutzt nur kaum einer. Wäre doch mal eine Idee, die Bürger darüber zu informieren, welche gut sind, wie man sie benutzt, daß man sie benutzen sollte, das würde ja schon was helfen, vielleicht für jeden Bürger eine bezahlen, denn manche sind gut, aber auch recht teuer, gemessen an so manchem schmalen Geldbeutel (nicht an deren Qualität gemessen, wert werden sie es schon sein).
Das sind Aufgaben der Bundesregierung in einem solchen Fall, finde ich. Sie ist u.a. dazu da, die Bürger aufzuklären. Das kann man nicht auf jeden privat abschieben, daß er sich selber darum zu kümmern hätte, z.B. breitflächige Aufklärungskampagnen zu starten. Anwenden muß er es selbst, das ist klar, oder er kann es auch lassen. Aber die Aufklärung, die Recherche, das ist die Aufgabe der Bundesregierung.
Und sie müssen natürlich aufhören, selber schlampert, absichtlich oder unabsichtlich, mit den Daten der Bürger umzugehen. Das ist schonmal das Mindeste, was man erwarten kann.Geändert von Inaktiver User (03.06.2014 um 08:05 Uhr)
-
03.06.2014, 04:01Inaktiver User
AW: Datenschnüffelei und Datenklau
Geändert von Inaktiver User (03.06.2014 um 04:32 Uhr)
-
03.06.2014, 10:48
AW: Datenschnüffelei und Datenklau
Was hält dich denn ab davon dich zu informieren?
Warum brauchst du jemanden "von oben" der dich bei der hand nimmt, wie ein kleines Kind? Am besten per megaphon durch die Stadt fahren oder wie stellst du dir deine ständige "Merkel soll abc bis xyz" machen?
Und warum warst du noch nicht auf den Seiten des BSI, wenns dich so interessiert?
Die Info fliegt im Netz rum.
Hast du jetzt eigentlich deine Passwörter geändert oder nicht oder soll das auch jemand von "da oben" für dich machen?
Diese handaufhaltende passive "die sollen mir liefern" Art ist ziemlich befremdlich.
Ein Volk was so denken würde mit einer solchen "Führungs und Leitliniensehnsucht…" würde mir ziemliche Sorgen bereiten. Ich bin sehr froh dass es größtenteils nicht so ist.Geändert von _Farmelli (03.06.2014 um 10:55 Uhr)
-
03.06.2014, 10:54Inaktiver User
AW: Datenschnüffelei und Datenklau
Farmelli, Junge82 scheint auch zu denken, es gehe um das Problem eines Einzelnen. Einzelne können ihr Problem immer lösen, wenn sie eines haben, und es eines ist, daß man als Einzelner lösen kann. Es geht um die Gesellschaft. Und deren Vertreter. Die Vertreter haben die Pflicht, im Sinne derer zu handeln, die sie gewählt haben. Dazu gehören solche Dinge wie, den Standort für ein Endlager für radioaktives Material mit Bedacht auszuwählen. Aber auch, für den Schutz der Daten zu sorgen, eigentlich sogar, ihn zu gewährleisten.
http://webcache.googleusercontent.co...&ct=clnk&gl=de
Das sind nur die Fragestellungen, aber damit Du halt weißt, worum es mir überhaupt geht.
Darin heißt es u.a.:
2. Problem: Wie intensiv kann (bzw. muss) das BVerfG die Anforderungen an eine Schutzpflichtverletzung prüfen (Kontrolldichte)? → in Abhängigkeit vom Rechtsgut unterschiedlicher Intensitätsgrad der Prüfung:
-- (1. Stufe) Der Staat muss Vorkehrungen zum Schutze des Grundrechts getroffen haben, die nicht gänzlich ungeeignet oder völlig unzulänglich sind (Evidenzkontrolle).
-- (2. Stufe) Die vom Staat gewählten Schutzvorkehrungen müssen auf einer sorgfältigen Tatsachenermittlung und auf vertretbaren Einschätzungen beruhen (Vertretbarkeitskontrolle).
-- (3. Stufe) Erforderlich ist eine intensive inhaltliche Prüfung der staatlichen Schutzmaßnahmen (inhaltliche Kontrolle).
Und ich bin halt der Meinung, der Staat hat hier eine solche Schutzpflicht. Und Merkel sieht das offenbar auch so: "Wir werden uns mehr damit befassen müssen, wie können wir die Sicherheit für die BürgerInnen gewährleisten"
http://www.ardmediathek.de/tv/Berich...bcastId=340982Geändert von Inaktiver User (03.06.2014 um 11:05 Uhr)



Zitieren

