Hast mir da einen Link bitte? Von der anstehenden Wahl habe ich da noch nichts gelesen. Wundern würde es mich aber nicht, da es ja bei der letzten Wahl auch so war.
Sein Wahlergebnis von 80% hat er ja auch nur dadurch erreicht. Auch wurden viele Wähler von den Wahlen ausgeschlossen.
Also...wäre es nichts neues wenn diesmal auch etwas in der Richtung am Laufen ist.
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Ergebnis 571 bis 580 von 1040
Thema: Syrien
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31.03.2016, 17:47Inaktiver User
AW: Syrien
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31.03.2016, 17:56Inaktiver User
AW: Syrien
Eben.
Und wenn Assad bereit ist sich mit der nicht-militanten Opposition zu arrangieren - wer könnte da etwas gegen Assad haben? Doch nur der, der seinen Djihad nicht gestört wissen will. Allen anderen wird ein "starker Mann" zu den Zeiten von ISIL und al-Nusrah hoch willkommen sein - noch willkommener als bei den letzten Wahlen.
Ich gehe da auch ein bisschen von mir selber aus
Wenn ich als Bürgerin in solchen unruhigen Zeiten die Wahl habe zwischen Assad und einem Kandidaten, der dem IS keinen Einhalt gebieten will (Islamist) oder nicht kann (da Schwächling, oder ohne eigenes Netzwerk) - dann wähle ich Assad.
Geändert von Inaktiver User (01.04.2016 um 04:08 Uhr)
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31.03.2016, 19:38Inaktiver User
AW: Syrien
Assad ist bereit
Assad verspricht Gegnern bei Waffenabgabe "volle" Amnestie - Syrien - derStandard.at
Assad spricht sich für Oppositions-Beteiligung an Regierung aus « DiePresse.com
Assad spricht sich für Oppositionsbeteiligung an Regierung aus - Syrien - derStandard.at
nur die Opposition u der Westen wollen nicht so richtig , wenn sie lange genug nicht verhandeln wollen , wird es vllt nichts mehr zu verhandeln geben , den Syrien (unter Assad u Verbündete) haben den Krieg gewonnen.
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31.03.2016, 20:03
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31.03.2016, 20:08Inaktiver User
AW: Syrien
Waffenabgabe im Nahen Osten?
Bitte ?
ähm...das machen die US Amerikaner nicht und die Syrer machen das auch nicht.
Mir kommen die Nachrichten in den letzten Tagen leicht komisch vor.
Erst dieses Bohei über Palmyra und die "Befreiung"...In Syrien galt Tadmor/Palmyra als das Wahrzeichen der Unterdrückung der Andersdenkenden/Foltergefängnis von Assad Sen./und später 2011 leider auch Junior. Das wurde nirgends erwähnt, was es für Syrer heißt. Und nein, ich heiße die Moslembrüder die mehrheitlich in diesem Foltergefängnis saßen nicht für neutral.
@koi
Wenn ich als Bürgerin in solchen unruhigen Zeiten die Wahl habe zwischen Assad und einem Kandidaten, der dem IS keinen Einhalt gebieten will (Islamist) oder nicht kann (da Schwächling, oder ohne eigenes Netzwerk) - dann wähle ich Assad.
Die Hizbollah, Assads Helfer sind übrigens auch Islamisten nur eben Schiitische.
Das was da durch die Medien "geblasen" wurde war ein eindeutiges Zeichen an die Exilsyrer in anderen Ländern und Aufständische: ihr habt verloren.
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31.03.2016, 21:33Inaktiver User
AW: Syrien
ich sage ja auch nicht das Assad Präsident bleiben soll , er sagte selber vor einiger Zeit er ist zu einem Rücktritt bereit u ich bin der Meinung es ist jede Partei schuldig an derzeitigen Verhältnisen, aber er ist gesprächsbereit.
Das Dilemma der Eroberung Palmyras « DiePresse.com
Die Opposition steckt mit der Eroberung von IS-Territorium durch das Regime in der Klemme. Einerseits kann sie diesen Schlag gegen den IS nicht per se gutheißen, denn es ist das so verhasste Regime, das hier auch Boden für sich gutgemacht hat. Andererseits können sich die Rebellen nicht selbst als effektiver Partner im Kampf gegen den IS und damit als Alternative im Antiterrorkampf präsentieren. Zu sehr sind sie in den letzten Monaten geschwächt worden, durch dieselben russischen Kampfjets, die nach der vereinbarten Waffenpause mit den Rebellen nun endlich massiv gegen IS-Stellungen Angriffe fliegen
und durch interne Rivalitäten.
Das Regime und seine Partner nutzen die vereinbarte Feuerpause mit den Rebellen, um diesmal Territorium, nicht von den Rebellen, sondern von dem IS zurückzuerobern. Das verbessert sicherlich das internationale Standing Assads als Bollwerk gegen den Terror und damit auch seine Position bei zukünftigen Friedensverhandlungen in Genf. Die Botschaft ist klar: Ohne uns geht in Syrien gegen den IS nichts, und deshalb kann es nur eine politische Zukunft mit dem Regime geben. Insofern haben sich die Gewichte in den letzten Tagen nicht nur militärisch gegen den IS, sondern auch politisch gegen die syrische Opposition verschoben.
u sollte es zu weiteren milit. Erfolgen kommen, wird die Opposition wohl mit dem Regime verhandeln müssen, aber mit schwächeren Verhandlungsargumenten, ich glaube nicht das der Westen wirklich direkt geggen Assad vorgeht, eher seine direkten Nachbarn.
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01.04.2016, 01:02Inaktiver User
AW: Syrien
Ja, das ist ein bisschen wie beim Hornberger Schießen: man behauptet die Notwendigkeit eines Krieges, und vermeldet einige Jahre später froh, dass die Aussicht besteht, ungefähr den Status quo ante zu bekommen (sieht man von mehr als 200.000 Toten und der weiträumigen Zerstörung des Landes ab).
Da die sogenannte "westliche" Koalition für diese glorreiche Mission Söldner und Djihadisten bewaffnet hatte und da dies fast zu einer Übernahme Syriens durch ISIL geführt hat, kann man nun froh sein, wenn die Büchse der Pandora durch Assad und seinen Verbündeten geschlossen wird.
Aber weißt du, wer geglaubt hatte, dass eine Koalition aus Saudi-Arabien, USA, Türkei und Qatar jemals die Absicht gehabt habe Demokratie und Menschenrechte nach Syrien zu bringen, der sollte zum Arzt gehen. Was für eine Farce das war, lag angesichts der Beteiligten nämlich von Anfang an auf der Hand.Geändert von Inaktiver User (01.04.2016 um 04:13 Uhr)
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01.04.2016, 17:35
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01.04.2016, 23:18
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02.04.2016, 00:10Inaktiver User
AW: Syrien
Wenn Assad und die "gemäßigten Rebellen", und all diese versch. Gruppen, die doch jetzt zusammenarbeiten, sich also nicht weiter bekämpfen, dann wäre der Krieg doch in dem Moment vorbei. Also gäbe es keine weitere Flüchtlingswelle nach IS.
Oder? Was spricht da dagegen? So wäre jedenfalls meine Vorstellung.




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