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Thema: Syrien

  1. Inaktiver User

    AW: Syrien

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ich höre Erdogan schon nie im Leben wird es einen kurdischen Staat geben.
    Es geht im um so etwas wie Bundesländer nicht völlig autonome Staaten.

    Frage ist dann: gäbe es auch ein IS-Bundesland oder kämpft man weiter?

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    AW: Syrien

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Putin zeigt gleichzeitig dem Westen u Assad das er ihn nicht bedingungslos unterstützt ( Assad muß dadurch mit der Opposition reden )

    Friedensgespräche: Wird Syrien ein föderaler Staat? « DiePresse.com

    Eine Idee, die in Diplomatenkreisen immer mehr an Zuspruch gewinnt, ist die Aufteilung Syriens in föderale Staaten, berichtet Reuters. Mehrere westliche Staaten, nicht nur Russland, hätten dem UN-Sondergesandten Staffan de Mistura den Plan unterbreitet, beruft sich Reuters auf einen Diplomaten des UN-Sicherheitsrates.

    So soll die territoriale Integrität Syriens als ein einziges Land aufrecht erhalten werden. Es gebe allerdings verschiedene Pläne für die föderale Struktur Syriens, "die in manchen Modellen ein sehr, sehr loses Zentrum und viel Autonomie für verschiedene Regionen" vorsehen, sagte der Diplomat Reuters


    ich höre Erdogan schon nie im Leben wird es einen kurdischen Staat geben.
    Putin hat doch mehrere Ziele verfolgt und auch erreicht.
    - Er hat gegenüber Assad Wort gehalten.
    - Er hat die Saudis aus Syrien herausgehalten, was eine Gaspipeline durch Syrien unmöglich macht.
    - Er hat der Nato gezeigt, dass er auch militärisch schlagkräftig ist und kein zahnloser Tiger.
    - Wenn er jetzt ein „halbstarkes“ Syrien zurücklässt, dann wird Assad nicht zu stark, aber auch nicht zu schwach.
    - Und er lässt den Türken freie Hand mit den Kurden. Damit sollen sich die anderen herumärgern. geschickt gemacht.

  3. Inaktiver User

    AW: Syrien

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es geht im um so etwas wie Bundesländer nicht völlig autonome Staaten.

    Frage ist dann: gäbe es auch ein IS-Bundesland oder kämpft man weiter?
    Sollten nun nicht mehr alle gegeneinander, sondern alle außer IS zusammenstehen, würden sie den IS ja vermutlich vertreiben können, oder? Das Problem war doch, daß bald jeder gegen jeden kämpfte, und man sich so völlig zerrieb.

  4. User Info Menu

    AW: Syrien

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sollten nun nicht mehr alle gegeneinander, sondern alle außer IS zusammenstehen, würden sie den IS ja vermutlich vertreiben können, oder? Das Problem war doch, daß bald jeder gegen jeden kämpfte, und man sich so völlig zerrieb.
    Den IS haben die doch erst geschaffen, warum jetzt vertreiben? Dann würde ja Ruhe einkehren.

  5. Inaktiver User

    AW: Syrien

    Syrische Kurden wollen autonome Region ausrufen - Türkei schäumt

    Die türkische Regierung ist empört und hat bereits wiederholt gedroht, dass sie einen Kurdenstaat in Nordsyrien nicht dulden werde.

    Zudem kontrollieren sie drei Viertel der 800 Kilometer langen Grenze Syriens zur Türkei. "Die Kurden wollen ihre drei Kantone an der türkischen Grenze verbinden, damit Rojava (das syrische Kurdistan) ein zusammenhängendes autonomes Gebiet ergibt", sagt der französische Nahost- Experte Fabrice Balanche. Der Traum der Kurden sei "ein dezentralisiertes Syrien mit ihrem Kantonsystem als Modell für das Land".[COLOR="#0000FF"ihre eigenen Interessen.

    Das Autonomiegebiet soll laut Nassan auch drei bereits existierende Selbstverwaltungen in Nordsyrien einschließen. Bestimmende politische Kraft in der Region ist die kurdische Partei der Demokratischen Union (PYD). Sie ist der syrische Ableger der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK in der Türkei. Die PYD und ihr bewaffneter Arm, die Volksverteidigungseinheiten (YPG), kontrollieren weite Gebiete im Norden Syriens an der Grenze zur Türkei und führen diese faktisch bereits autonom.
    Die kurdischen Gebiete in Nordsyrien werden von den Volksverteidigungseinheiten geschützt. (Bild: AFP)
    Die kurdischen Gebiete in Nordsyrien werden von den Volksverteidigungseinheiten geschützt.
    Foto: AFP

    Rund 200 Delegierte nehmen derzeit in der syrischen Stadt Rmeilan an einem Kongress teil, an dessen Ende die Ausrufung der Föderation erfolgen soll.
    Kurden sind weder für Assad noch für die Rebellen

    Nachdem sie lange von der Regierung in Damaskus in den Hintergrund gedrängt worden waren, nutzten die syrischen Kurden 2011 den Aufstand gegen Präsident Bashar al- Assad, um ihren Einfluss im Norden des Landes auszuweiten. Die PYD verfolgte dabei die Strategie: weder für die Regierung, noch für die Rebellen. Diese warfen ihnen daher vor, mit Damaskus gemeinsame Sache zu machen. Tatsächlich duldete das Regime lange stillschweigend, dass die Kurden die Gebiete unter ihrer Kontrolle ausweiteten.
    14 Prozent des Staatsgebiets unter kurdischer Kontrolle

    Dank der Luftangriffe der USA sowie Russlands auf die Terrormilizen Islamischer Staat und Al- Nusra- Front konnten sie zuletzt noch weitere Gebiete erobern. Heute beherrschen die Kurden nach eigenen Angaben rund 26.000 Quadratkilometer und damit 14 Prozent des syrischen Staatsgebiets. Zudem kontrollieren sie drei Viertel der 800 Kilometer langen Grenze Syriens zur Türkei. "Die Kurden wollen ihre drei Kantone an der türkischen Grenze verbinden, damit Rojava (das syrische Kurdistan) ein zusammenhängendes autonomes Gebiet ergibt", sagt der französische Nahost- Experte Fabrice Balanche. Der Traum der Kurden sei "ein dezentralisiertes Syrien mit ihrem Kantonsystem als Modell für das Land".
    Syrische Kurden wollen autonome Region ausrufen (Bild: APA/AFP/Fabrice Coffrini)
    Foto: APA/AFP/Fabrice Coffrini
    Türkei will Autonomiegebiet mit aller Macht verhindern

    Die türkische Regierung wiederum will mit allen Mitteln verhindern, dass die Kurden ein eigenes Autonomiegebiet in Syrien erhalten. Sie befürchtet, dass sich die rund 15 Millionen türkischen Kurden dies zum Vorbild nehmen könnten. Ankara geht seit dem vergangenen Sommer im Südosten des Landes mit aller Härte gegen die PKK vor. Die "absolute Obsession der Türken" sei es, zu verhindern, dass die Kurden ihre Gebiete vereinen, sagt Marc Pierini von der Carnegie Foundation in Brüssel.]


    Syrien wird wohl gedrittelt,

    Erdogan, Rußland,USA u Saudi Arabien werden ihre Interressen vertreten.
    Geändert von ganda55 (29.03.2016 um 10:49 Uhr) Grund: Link anklickbar gemacht.

  6. Inaktiver User

    AW: Syrien

    Syrien will Allianz mit den USA im Kampf gegen den Terror

    Die syrische Regierung hat sich überraschend offen für eine Allianz mit den USA gezeigt: Im Kampf gegen den Terror könne man kooperieren. Die Geste dürfte mit den Russen abgesprochen sein.....Dschaafari vertritt die syrische Regierung bei den internationalen Friedensgesprächen in Genf, die eine Lösung des Konflikts bringen sollen. Dschaafari gilt als der aussichtsreichste Kandidat auf die Nachfolge von Präsident Baschar al-Assad. Die USA wollten zunächst den Sturz von Assad, konnten dieses Kriegsziel jedoch nicht erreichen. Allerdings haben die Russen ihre Unterstützung für Assad in den vergangenen Wochen immer deutlicher zurückgefahren. Dschaafari könnte ein Kandidat sein, mit dem die Russen und die Amerikaner leben können. Als Vertreter der Regierung genießt er auch das Vertrauen der Armee und von Assad....

    Für Mitte April wurden ja Wahlen in Syrien angekündigt.

  7. Inaktiver User

    AW: Syrien

    Die anhaltende Waffenruhe gibt ein Fünkchen Hoffnung...

    Ich hoffe und bange zugleich.

  8. Inaktiver User

    cool AW: Syrien

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die anhaltende Waffenruhe gibt ein Fünkchen Hoffnung...

    Ich hoffe und bange zugleich.
    wenn du diesen Teil der Waffenruhe meinst,

    Schäden in Ruinenstadt Palmyra offenbar geringer als befürchtet - Syrien - derStandard.at

    Die Armee will nun von Palmyra aus den IS weiter schwächen und dessen Hochburg Raqqa sowie Deir Ezzor (Deir al-Zor) angreifen. Auch im Irak steht die Miliz unter hohem Druck - derstandard.at/2000033747726/Schaeden-in-Ruinenstadt-Palmyra-offenbar-geringer-als-befuerchtet


    IS in Palmyra und Mossul unter Druck - Syrien - derStandard.at

    Sowohl im Irak als auch in Syrien haben die jeweiligen Regierungstruppen neue Offensiven gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" gestartet. Zunächst meldete das irakische TV, dass die lange erwartete Offensive zur Befreiung der Millionenstadt Mossul, die der IS vor fast zwei Jahren unter seine Kontrolle gebracht hat, - derstandard.at/2000033575635/Syrische-Armee-rueckte-in-vom-IS-gehaltenen-Palmyra-ein

    Irakische Regierungsmitglieder haben die Hoffnung geäußert, das zweitgrößte Bevölkerungszentrum des Irak – das vor der Einnahme durch den IS zwei Millionen Einwohner gehabt hatte – im kommenden Jahr zurückerobern zu können. - derstandard.at/2000033575635/Syrische-Armee-rueckte-in-vom-IS-gehaltenen-Palmyra-ein


    die Kurden sind nördl. von Aleppo auf dem Vormarsch.

    es geht vllt schneller als wir erhoffen - ein stabiler Friede ist eine andere Sache.

  9. Inaktiver User

    AW: Syrien

    Assad zu vorgezogenen Präsidentschaftswahlen bereit

    sagte Assad der russischen Agentur Ria Nowosti. „Wenn es diesen Willen gibt, ist das für mich kein Problem“, fügte er in dem am Donnerstag veröffentlichten Interview hinzu.

    An der Wahl sollten alle Syrer teilnehmen, auch jene im Ausland. Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerkes UNHCR sind nach fünf Jahren Bürgerkrieg mehr als 4,8 Millionen syrische Flüchtlinge registriert. Die syrische Opposition und der Westen schließen eine Zukunft Syriens unter der Herrschaft Assads aus.

  10. Inaktiver User

    AW: Syrien

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    An der Wahl sollten alle Syrer teilnehmen, auch jene im Ausland. Nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerkes UNHCR sind nach fünf Jahren Bürgerkrieg mehr als 4,8 Millionen syrische Flüchtlinge registriert. Die syrische Opposition und der Westen schließen eine Zukunft Syriens unter der Herrschaft Assads aus.
    Mag sein, dass das bequem und praktisch erscheint.
    Aber Demokratie geht nicht so, dass man den aussichtsreichsten Kandidaten von der Wahl ausschließt.
    Und was den Westen betrifft: da würde mich interessieren, woraus er seinen Anspruch ableitet auf die syrischen Wahlen Einfluss zu nehmen.
    Geändert von Inaktiver User (31.03.2016 um 17:52 Uhr)

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