Ich möchte den Argumenten bzgl. amerikanischer Paranoia nicht widersprechen, aber auch nicht näher darauf eingehen, weil ich eher mit der britischen Politik hadere, die dem europäischen Gedanken doch näher stehen sollte, es aber nicht wirklich tut.
Dei Sache Mann gegen Mann geht so: Es herrscht Bürgerkrieg, mann entscheidet sich für eine Seite und nimmt einen Waffe in die Hand. Natürlich sucht man sich nicht ein konkretes Gegenüber aus, sondern verteidigt sein Viertel oder greift ein anderes an. Oder zieht in eine andere Stadt und verteidigt dort ein Viertel oder greift ein anderes an.
Was bei Drohnenkriegen oder dem Gebrauch von Massenvernichtungswaffen so nicht stattfindet. Da entscheidet ein Einzelner im kilometerweit entfernten Bunker über den Druck auf den Auslöseknopf, ein Kräftegleichgewicht ist nicht gegeben, derjenige setzt sich keinerlei Risko aus, oder höchstens einer Verantwortlichkeit durch die Höhe des eingesetzten Kapitals (für die Lieferung entsprechender Waffen).
Da Frauen selten (hierzulande gar nicht) zu konventionellen Waffen greifen würden, erkenne ich das Unverständnis bezüglich meiner Aussagen an und hoffe, etwas klarer gemacht zu haben.
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Thema: Syrien
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01.09.2013, 22:48Inaktiver User
AW: Syrien
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01.09.2013, 23:37
AW: Syrien
Ich zumindest nicht, denn welcher "Konvention" entsprechen denn Waffen generell?
Das Verbot von B- und C-Waffen ist doch einer der schlechtesten Scherze, und die USA machen sich komplett lächerlich damit, solange sie selbst die Atombombe besitzen, die wirksamste C-Waffe, die es bisher gibt.
Zum Glück läuft nun in dort wie in Frankreich ein ähnlicher Prozess wie in GB; in Amerika soll's nun der Kongress entscheiden, in Frankreich das Parlament. Die Mehrheit der Wählerschaft da wie dort ist halt nicht überzeugt vom "zwingenden Mandat", die zu Wählenden haben es mitbekommen.*
Der Adler fängt keine Mücken.
'Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz' ist Kindergartenniveau. - Igor Levit
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01.09.2013, 23:48Inaktiver User
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02.09.2013, 00:10
AW: Syrien
Tauchte eigentlich mal die Frage auf, woher das Giftgas in Syrien kam?
Und warum geht nicht die gleiche Energie, die jetzt auf eine mögliche Strafaktion mit null Sinn und Ergebnis verwendet wird, auf die Unterstützung von sieben Millionen Flüchtlingen?*
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02.09.2013, 12:59
AW: Syrien
Voll schlimm was da passiert... ich mein das Giftgas kam aus Granaten die sie geworfen haben
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02.09.2013, 13:52
AW: Syrien
Wir werden wohl den Bericht der UN abwarten müssen, der in ca. 10 Tagen vorliegt.
Aus Iran war zu hören, - das habe ich am Rande einer TV Nachricht mitbekommen, daher keine Quelle - , dass vorher Giftgas über deren Grenze geschmuggelt wurde. Ach, das wissen sie? Sie werden sicher bei der Aufklärung behilflich gewesen sein.
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02.09.2013, 15:56
AW: Syrien
Irgendwas war bekannt in Richtung Gas und C-Waffen. Ich habe Obamas Ausspruch von der "roten Linie" auch immer als Warnung verstanden (die nicht funktioniert und sich natürlich als Zwickmühle erwiesen hat). In Nahost kursiert einiges an üblem Zeug wie anderso auch. Und die Geheimdienste wissen davon.
Mal zu den Flüchtlingen, was mich sehr beschäftigt, weil ich sie auch real erlebe:
Syriens Regierung fordert Beistand der UN - Politik - Süddeutsche.de*
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02.09.2013, 16:54Inaktiver User
AW: Syrien
Der verlinkte Artikel würde zumindest aussagen, dass die Regierung Assad nicht mehr mit starken Worten um sich wirft, sondern wenigstens eine diplomatische Lösung andeutet.
Wichtigster Partner im traurigen Spiel scheint nicht Russland sondern der Iran zu sein. Sofern die USA auf Teheran einwirken können, ergibt sich daraus ein Funken Hoffnung auf das Ende der Kriegshandlungen.
Es ist furchtbar, dass Menschen ihre Heimat verlassen müssen, und das womöglich den schießwütigen Parteien egal ist, vielleicht sogar in ihr Konzept passt.
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02.09.2013, 20:24Inaktiver User
AW: Syrien
Assad hat nie geleugnet, dass er C-Waffen hat, nur eingesetzt zu haben. Und auch die "Rebellen" könnten an C-Waffen gekommen sein, aus libyschen Beständen, oder selbst hergestellt. Wenn das Terroristen Giftgas in japanischen U-Bahnen einsetzen können, dann ist auch ein Einsatz in Bürgerkriegen denkbar. Die Herstellung scheint jetzt auch nicht so schwer zu sein.
Dazu habe ich einen interessanten Artikel gelesen.
Mit den Flüchtlingen müsste man sich um größere und schwerere Probleme kümmern. Vielleicht hofft man, dass die einfach so von alleine verschwinden.
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04.09.2013, 01:13Inaktiver User
AW: Syrien
Merkel hat sich nun ganz deutlich gegen ein militärisches Eingreifen ausgesprochen:
Video - Eingreifen in Syrien: Merkel bekräft Nein zu Militärschlag - Politik | STERN.DE
(falls sie das zuvor schon mal gesagt hat, sorry, das ist mir entgangen)



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