Ich komm ja aus dem Land des Klüngel...das einzig beruhigende hier ist: er wird öfters mal abgewählt und ausgetauscht (was natürlich auch Chaos bereitet...)
Bayern kommt einem eher vor wie eine Erbmonarchie. Immer die selben, da weiß man was man hat: was natürlich ganz viel Verlässlichkeit und Sicherheit ausstrahlt.
Antworten
Ergebnis 41 bis 50 von 56
Thema: Bayern- "Amigoland"
-
03.05.2013, 16:52
AW: Bayern- "Amigoland"
-
03.05.2013, 19:08
-
03.05.2013, 19:32
-
03.05.2013, 20:04
-
03.05.2013, 20:05
-
03.05.2013, 23:37Inaktiver User
AW: Bayern- "Amigoland"
Soweit ich gelesen habe, hat dieser Abgeordnete seinem Sohn 100 Euro bezahlt.
Es war also ein Schuelerjob.
Wenn der Junge also was dafür getan hat, frage ich mich, was das Problem ist.
Um die 100 Euro wird es dem Vater ja wohl nicht gegangen sein, sondern, dass der Junge mal sein eigenes Geld verdient.
Vermutlich ist das Problem ja, dass es nicht öffentlich ausgeschrieben war o.a.... Vielleicht übersehe ich etwas aber für mich geht das etwas in Richtung Bobbycar-Affaire (in diesem speziellen Fall).
... Ich bin wirklich kein Freund von Klüngel und überzeuge selbst lieber durch meine Arbeit als durch Connections, aber trotzdem frage ich mich wo da die Grenze ist...
Darf man Angehörige denn niemals bei sich beschäftigen? (ernst gemeinte Frage)
-
04.05.2013, 01:55Inaktiver User
AW: Bayern- "Amigoland"
Also ich symphatisiere ja sonst in keinster Weise mit den Brüdern von der CSU, aber für mich hat das schon was von Hexenjagd a la McCarthy. Ein Landtagsabgeordneter darf Personal beschäftigen. Und es wird nun mal aus der Staatskasse bezahlt. Punkt. Ob die Sekretärin nun mit dem Abgeordneten verheiratet ist oder nicht ist doch sekundär.
Meines Wissens nach verstiess keiner der Betroffenen gegen geltendes Recht.
-
04.05.2013, 08:59Inaktiver User
AW: Bayern- "Amigoland"
Die Spezl-Vorwürfe treffen meines Erachtens genau ins Schwarze.
Bayerische Politiker haben eigennützig per Gesetz die Grundlage dafür geschaffen, dass Dutzende von Landtagsabgeordneten und mehrere Minister jahrelang ihre eigenen Familien mit Steuergeld versorgen konnten, indem sie ihnen ungeniert Posten und Aufträge zuschanzten.
Dass es nicht gegen geltendes Recht verstieß, mag oberflächlich entlastend wirken. Im Ganzen betrachtet bestärkt die lasche Rechtslage jedoch den Eindruck, dass sich die CSU auf diese Weise den Staat zur Beute gemacht hat, indem die bayerischen Parlamentarier hauptsächlich für sich selbst sorgten.
-
04.05.2013, 22:33
AW: Bayern- "Amigoland"
Die Geschichte vom alten Indianer - oder "Wer weiß wozu das gut ist?"
-
04.05.2013, 23:29
AW: Bayern- "Amigoland"
Fakt ist, dass die Bayern nicht aufgrund ihrer bayerischen Mentalität "unkorrekter" agierten als andere, indem sie Familienangeörige einstellten, sondern dass sie im Gegensatz zu anderen Bundesländern schlichtweg bisher die legale Möglichkeit dazu hatten.
In NRW z.B. kann und darf ein Landtagsabgeordneter nicht eigenmächtig Personal einstellen.
Somit wird jeglicher Familienklüngel bei der Jobvergabe zumindest außerordentlich schwierig.
Ob es da sonst anders wäre... man weiß es nicht.
Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost. (Lisa Feller)


Zitieren
als was denn ?! Zumal ich davon ausgehe,dass selbige noch schulpflichtig waren.....
+
= Bayern + CSU 