Hier stehts drin was ich meine. Da es 1000 und ebbes Steuern in D. gibt, die einfach mal jeder einfach so zahlt unabhängig vom Einkommen (Energie, Kaffe, Zigaretten, Sozialabgaben (die z.B. vielvielverdiener prozentual weniger bezahlen)) macht das massenhafte Kleinviech in der oberen Mitte mehr Mist, als das Oberviech.*
Will meinen 100 000 Autofahrer mit kleinem Gehalt, bringen mehr Steuern ein als 1 Autofahrender der viel verdient.
Ebenso bringen 100 000 kleine Haushalte mehr Mwst. ein als eine vielverdienede Famile
etc.
All diese Verbrauchersteuern sind in den letzten Jahren gestiegen.
Die Einkommensteuer ist jedoch gesunken.
*verzeiht meinen Sprachgebrauch ich hab Grippe und vertrag nicht wirklich Schmerzmittel![]()
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17.09.2013, 00:16
AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN
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17.09.2013, 20:02Inaktiver User
AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN
Das geht von der Mathematik her sehr wohl !!!!!
Zum Verständnis: Die obersten 10% sind schon im obersten Viertel "integriert".
Ob die Zahlen auch stimmen, dazu mache ich keine Aussage. Aber mehr als 100% sind bei solcher Einteilungsweise durchaus drin- rein von der Mathematik her.
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17.09.2013, 20:08
AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN
Äh doch, schon. Aber ich habe keine Lust zwei DIN A 4 Seiten kleingedruckte Tabellen für die Bricom abzutippen.
Mal abgesehen, dass kein Parteiprogramm jemals so durchgewunken wird wie es gedruckt wurde, ist es aber sehr interessant wie sehr die gefühlte Wirklichkeit mit den nackten Zahlen der Wirtschaftswoche übereinstimmen.
Da hat dann das Ehepaar, Alleinverdiener mit 2 Kindern mit einem zu versteuerndem Einkommen von 30000 Euro bei den Grünen eine Steuerentlastung von 132 Euro, bei der FDP nur von 66 Euro. Und ich dachte immer, die Hausfrauenehe wäre bei den Grünen nicht so gern gesehen So kann man sich täuschen.
Bei den Alleinverdienern mit 1 Kind und 30000 Euro Einkommen rücken die Grünen 77 Euro Steuerersparnis raus, die FDP schon 344 Euro. Generell gibt die Tabelle für Alleinerziehende mit 1 Kind immer weniger Steuerersparnis bei den Grünen her als beispielsweise bei FDP und CDU/CSU.
Bei den Doppelverdienern mit 80/20 Lohnaufteilung und 1 Kind ist man ab 40000 Euro bei der FDP deutlich besser aufgehoben.
Das war nur ein kleiner Ausschnitt eines sehr interessanten Artikels. Weil nun die SPD gar keine, also null Euro Steuerersparnis anbietet und die SPD mit den Grünen koalieren würde, kommt wohl als Gemenge eine halbherzige Steuererleichterung in vernachlässigbarer Höhe für die niedrigen Einkommensgruppen heraus.
Bei den Gutverdienern bis 150000 Euro gibt es dafür bei der SPD keinen steuerlichen Malus, weil diese ja schon angekündigt hat, dass es Bestandsschutz für Splitting gibt und somit bestehende Ehen nicht betroffen wären.
Mal abgesehen, dass für mich die Grünen nicht wählbar sind, bis ausgeschlossen ist, dass Mitglieder, die pädophile Anschauungen verbreitet haben aus der Regierungsarbeit ausgeschlossen werden."Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
(John D. Rockefeller)
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17.09.2013, 20:27
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18.09.2013, 01:57
AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN
Das sind ja ganz nette Zahlentricks, aber wenn Du am unteren Ende dann die (so denn überhaupt vorhandenen) "Vermögen" ebenfalls durch Faktor 3-5 teilst und die Zahlen wieder vergleichst, bleibt es ein Nullsummenspiel.
Außer natürlich, Du kalkulierst die Verzerrung aus 0/x (bei eben nicht vorhandenem Vermögen) gezielt ein, die die Werte am anderen Skalenrand entschärft aussehen lassen würde - allerdings auf Kosten der Seriosität der Darstellung.Disclaimer - These opiini^H^H damn! ^H^H ^Q ^[ .. :w :q :wq :wq! ^d X^?
exit X Q ^C ^c ^? :quitbye CtrlAltDel ~~q :~q logout save/quit :!QUIT
^[zz ^[ZZZZZZ ^H man vi ^@ ^L ^[c ^# ^E ^X ^I ^T ? help helpquit ^D ^d
man help ^C exit ?Quit ?q CtrlShftDel "Hey, what does this button d..."
Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren was er bewahren möchte.
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18.09.2013, 07:17
AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN
Es ging mir gar nicht darum, mit meinen Zahlen irgendjemanden von irgendwas zu überzeugen. Ich wollte nur mal darauf hinweisen, dass die Grünen mit ihrem Steuerprogramm nicht überzeugen können, obwohl doch angeblich 90% davon profitieren würden.
Die Grünen erliegen ja gerade erneut dem Trugschluss, dass der Wähler bloß deswegen nicht von ihren Ideen überzeugt ist, weil er es nicht versteht. Mein Punkt ist:
-die gering verdienende Mutter ist vielleicht auch nicht für Steuererhöhung, weil sie dabei an ihren gut verdienenden Sohn denkt
-die halbtags arbeitende Frau ist vielleicht auch nicht für Steuererhöhung, weil sie an die Zeit denkt wo sie wieder Vollzeit arbeitet
-der arme Student stellt sich vielleicht schon mal vor wie es ist, wenn er Professor wird
-der arme Malocher denkt vielleicht daran, dass er mal das Mietshaus vom Opa erben wird
-und so weiter...
So werden aus 90% Profiteuren der grünen Steuerpläne doch ganz schnell viel mehr, die diese ablehnen.
Hier wird das auch noch deutlich gemacht: Wahlkampf: Die Grünen und die 90 Prozent - Wirtschaftspolitik - FAZ
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18.09.2013, 07:38Inaktiver User
AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN
Ich gehöre zu den Beziehern eines hohen Einkommens, Vermögen davon aufzubauen fällt mir in Deutschland jedoch allein wegen der Abgabenlast eher schwer.
Ich habe bisher immer die Grünen gewählt, als Korrektiv zu den anderen Parteien, die FDP kommt mit der Besetzung nicht in Frage für mich (aber auch schon seit geraumer Zeit). Dazu noch die Rolle als Lobbypartei und Mehrheitenbeschaffe (allein die immer wiederkehrende Zweitstimmenkampagne ist unsäglich).
Die Grünen werde ich nicht mehr wählen, genau aus dem von Nocturna geschilderten Grund. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das noch jemand kann, der mal Auszüge aus den Schriften von damals gelesen hat.
Bei dem ganzen Rest hoffe ich, dass sie sich einfach unglücklich verkauft haben (Veggie-Day, Tempolimit etc.
).
Bleibt für mich die SPD in der Hoffnung auf eine große Koalition (ganz klar das geringere Übel für mich, keine Wunschkoalition).
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18.09.2013, 22:10Inaktiver User
AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN
Der Steuerrechner der Grünen sagt mir, dass ich bei 33.759 Euro-Bruttoarbeitslohn, geschieden und 2 Kinder (also 1 Kinderfreibetrag) jährlich um ganze 100 Euro entlastet werden würde gegen heute.
Da ist mein Anteil an "grüner" EEG-Umlage schon höher in meiner Stromrechnung.
Und die junge Familie, die in der Nachbarschaft baut, zahlt allein 4500 Euro MEHR Grunderwerbssteuer (seit rot-grüner Landesregierung in BaWü, wenn man annimmt, dass ein Haus mit 100qm Wohnfläche und 300qm Grundstück ca. 300.000 Euro kostet). Haben sie ja dann in 45 Jahren wieder über die Einkommenssteuer-Entlastung wieder ein, wenn sie steuerlich ähnlich zu mir liegen.
Die sonstigen Steuern werden ja alle durchweg erhöht werden. Erbschaftssteuer-Rechner von den Grünen bitte .....
Wegen der "Wiedervereinigung" wurde der Soli eingeführt . 24 Jahre später vereinigen wir uns noch immer.
Merkel erhöhte die Mehrwert-Steuer( wurde als "Merkel-Steuer" von Rot-Grün beschimpft) . Wird das dann bei Rot-Grün wieder konsequenterweise abgeschafft? Wohl kaum ....
Vor allem aus rot-grünen Gedanken werden "Öko-Steuern" eingeführt. Offen gestanden glaube ich kaum, dass CDU/FDP die wieder abschaffen wird.
Hier ist ein kleine Liste der deutschen Steuerarten:
Abgeltungssteuer
Baulandsteuer
Befrderungssteuer
Biersteuer
Brsenumsatzsteuer
Branntweinsteuer
Einkommensteuer
Energiesteuer
Erbschaftsteuer
Ergلnzungsabgabe
Essigsلuresteuer
Feuerschutzsteuer
Gesellschaftsteuer
Getrلnkesteuer
Gewerbesteuer
Grunderwerbsteuer
Grundsteuer
Hundesteuer
Hypothekengewinn-abgabe
Investitionssteuer
Jagd- und Fischereisteuer
Kaffeesteuer
Kapitalertragsteuer
KFZ-Steuer
Kinosteuer
Kirchensteuer
Krperschaftsteuer
Konjunkturzuschlag
Leuchtmittelsteuer
Lohnsteuer
Lustbarkeitssteuer
Minerallsteuer
Notopfer Berlin
ضkosteuer
Rennwettsteuer
Salzsteuer
Schankerlaubnissteuer
Schaumweinsteuer
Schenkungsteuer
Solidaritلtszuschlag
Speiseeissteuer
Spielbankabgabe
Spielkartensteuer
Stabilitلtszuschlag
Steuerberatung
Stromsteuer
Sµ▀stoffsteuer
Tabaksteuer
Tanzsteuer
Teesteuer
Tonnagesteuer
Umsatzsteuer
Vergnµgungssteuer
Brauchen wir wirklich eine Teesteuer? Die Partei, die mal die Essigsäuresteuer abschaffen wollte, wäre wirklich intelligent. Die grünen Steuerpläne werden vermutlich sowieso nicht aufgehen, denn das die deutschen "Gerard Depardieus " und die Steinbrücks ihr Privatvermögen 10 Jahre lang in aller Ruhe um jeweils 1% oder um 1,5% reduzieren lassen ohne Gegenmaßnahmen,glauben die Herren Trittin und Steinbrück privat sicher selbst nicht. Steinbrück kann ja als BVB-Aufsichtsrat ja mal eine Umfrage starten unter seinen Millionären bzw. Spielern, wo die dann hinziehen würden.Geändert von Inaktiver User (18.09.2013 um 22:25 Uhr)
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19.09.2013, 07:52
AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN
Vermögensverteilung - Mehr Arme und mehr Millionäre in Deutschland - Politik - Hamburger Abendblatt
Da kann man auch wieder sehen, wie uns mit Zahlenspielen eine ploitische Botschaft eingetrichtert werden soll: Mehr Arme und mehr Millionäre in Deutschland. Man vergleicht absolute Zahlen (1 Million) mit einem relativen Anteil(arm ist wer weniger als 60% des mittleren Einkommen hat).
In solchen Artikeln vergisst man natürlich zu erwähnen, dass die Zahl der Armen und Armutsgefährdeten ansteigen würde, wenn man z.B. Hartz4 um 100 Euro im Monat erhöht. Für die Statistik könnte man Armut am besten dadurch verringern, in dem man Armen weniger gibt.
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19.09.2013, 20:28Inaktiver User


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