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    AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN

    Zitat Zitat von Didi50 Beitrag anzeigen
    Ich reibe mich eher an der Vermögensabgabe.
    Hast Du denn 1 Million plus X Nettovermögen und würden Dich dann wirklich die 15.000 € im Jahr so hart treffen?
    Körperlich Distanz
    Sozial zusammen


    You'd have to be here
    I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
    It's northerly facing and close to an open fjord
    The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
    Calling so slowly from summer's before

    Kari Bremnes

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    AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Den Bürgern wird vor der Wahl gesagt: "wählt uns", und gleichzeitig wird für diesen Fall eine geharnischte Rechnung präsentiert.
    Na immerhin zur Abwechslung mal vorher...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich jedenfalls werde keine Partei wählen, die bereits jetzt klar und deutlich erklärt, dass sie die Absicht hat mich zur Ader zu lassen. Da ist mir mit Verlaub das Hemd näher als die Jacke.
    .
    Wetten der CDU fällt - zufällig ganz kurz nach der Wahl - auch das eine oder andere ein, was in dieser Hinsicht nötig sein wird?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    (6.) Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung erhöhen.
    Die würde ich komplett kicken und dafür lieber die Prozentualen Beitragssätze senken. Den Sinn dieser Maßnahme konnte mir bisher niemand schlüssig erklären.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Ich denke, es läuft eine eine große Koalition hinaus - Merkel ist einfach nicht zu schlagen. Sie hat ja auch etwas von der Eisernen Lady.
    Kein sehr schmeichelhafter Vergleich.
    Ich glaube genau so war das auch gemeint...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zitate aus den Leserzuschriften:

    Die Ehe ist eine Erwerbsgemeinschaft.
    Es ist Sache der Eheleute, wie sie die Arbeit verteilen (100:0 oder 50:50 oder ...), nicht Sache des Staates oder von Eiferern und "Weltverbesserern", die damit ein politisches, z.B. feministisches Programm, verwirklichen wollen.
    Über das Ehegattensplitting kann man sich ja streiten, aber dieses Argument ist schwach...
    Der Staat hat sich entschieden es nicht zu seiner Sache zu machen, indem er das Splitting eingeführt hat und sich ansonsten raushält.
    Wenn er sich aber umentscheidet und das wieder abschaffen will, so ist das seine Sache - und die Einkommensverteilung dann evtl. auch wieder
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    Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren was er bewahren möchte.

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    AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN

    Zitat Zitat von Lukulla Beitrag anzeigen
    Hast Du denn 1 Million plus X Nettovermögen und würden Dich dann wirklich die 15.000 € im Jahr so hart treffen?

    Es ist nicht nur auf das Netto-Vermögen, sondern auch auf Immobilien und Betriebsvermögen.

    Zudem sind es 10x 15.000 EUR also in 10 Jahren 150.000 EUR und das ist Enteignung.

    Wir haben keine Rente, sondern sind bei der Lebensplanung davon ausgegangen im Ruhestand von unserem Vermögen zu leben. Wären wir Beamte (also nur Lehrer z.B.), so hätten wir gemeinsam eine Pension von EUR 6.000 im Jahr. In 20 Jahren wären das 12x20x6.000, also rund 1,5 Mio. EUR. Unser Vermögen enteignen, Beamtenpensionären so viel Pension zu zahlen. Das ist für mich ungerecht.
    Tapferkeit stärkt, Eigensinn macht Spaß und Geduld gibt Ruhe

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    AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN

    Zitat Zitat von Ahab Beitrag anzeigen
    Das ist natürlich grob falsch. Nicht die Ersparnisse werden mit der höheren Einkommenssteuer belegt, sondern nur die Rendite auf diese Ersparnisse.
    Die Beschlüsse der Grünen schlagen Steuer (Vermögensabgabe, Vermögenssteuer) auf Ersparnisse vor.
    Tapferkeit stärkt, Eigensinn macht Spaß und Geduld gibt Ruhe

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    AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN

    Zitat Zitat von Didi50 Beitrag anzeigen
    Die Beschlüsse der Grünen schlagen Steuer (Vermögensabgabe, Vermögenssteuer) auf Ersparnisse vor.
    Aber nicht in der Höhe der Einkommenssteuer, darauf bezog ich mich.

  6. Inaktiver User

    AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN

    Zitat Zitat von Didi50 Beitrag anzeigen
    Die Beschlüsse der Grünen schlagen Steuer (Vermögensabgabe, Vermögenssteuer) auf Ersparnisse vor.
    Ahab hat zwar Recht, dass der Staat keine Kapitalrendite garantieren kann und dass die Geldentwertung mehr kostet als die Kapitalertragssteuer, aber Fakt ist, dass Vermögensaufbau immer mehr zum Schwimmen gegen den Strom wird.

    Was Vermögensabgabe und Vermögenssteuer betrifft:

    Für Unternehmer ist das ein Problem.

    Für Privatvermögen ist die Vermögenssteuer, die so schön sozial gerecht daher kommt, v.a. großer Humbug, denn Aufwand und Kosten für die Erhebung sind so hoch, dass außer Spesen nichts gewesen sein wird.
    Kretschmann, ein Realo und pragmatischer Politiker hat sich aus gutem Grund dagegen ausgesprochen. Die Erhebung der Vermögenssteuer ist nämlich bei weitem nicht so einfach, wie mancher sich das vorstellt:
    Zu den Vermögenswerten zählen nämlich nicht nur leicht bewertbare Wertpapiere und Bankguthaben, sondern auch Grundstücke und Immobilien, Kunstsammlungen, Oldtimer und Schmuck, u.v.m. Das gilt insbesondere für wirklich Reiche, die man angeblich mit dieser Steuer treffen will.
    Um diese Vermögenswerte korrekt zu erfassen, müssen die Länder zusätzliches Personal einstellen, so dass die zu erwartenden Einnahmen großteils wieder aufgefressen werden und der Beamtenapparat weiter aufgebläht wird.
    Wofür also das Ganze? hauptsächlich um die Neidgefühle der Nichtvermögenden zu befriedigen - anders ausgedrückt: aus Populismus.
    Geändert von Inaktiver User (01.05.2013 um 12:46 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN

    Am Gravierendsten ist aber, dass die Grünen sehr viele Belastungen GLEICHZEITIG planen, sich also (für sich genommen vielleicht erträgliche) Einzelbelastungen zu einer m. E. nicht mehr akzeptablen Gesamtbelastung addieren.
    Und das alles, ohne dass diese zusätzlichen Einnahmen wenigstens in den Schuldenabbau fließen.

    Die diesbezügliche Rechtfertigung der Vermögensabgabe kann schon aufgrund der daraus zu erwartenden Einnahmen und der Negativeffekte für die Unternehmen eher als schlechter Scherz angesehen werden.
    Geändert von Inaktiver User (01.05.2013 um 12:49 Uhr)

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    AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN

    Zitat Zitat von Didi50 Beitrag anzeigen
    Es ist nicht nur auf das Netto-Vermögen, sondern auch auf Immobilien und Betriebsvermögen.

    Zudem sind es 10x 15.000 EUR also in 10 Jahren 150.000 EUR und das ist Enteignung.

    Wir haben keine Rente, sondern sind bei der Lebensplanung davon ausgegangen im Ruhestand von unserem Vermögen zu leben. Wären wir Beamte (also nur Lehrer z.B.), so hätten wir gemeinsam eine Pension von EUR 6.000 im Jahr. In 20 Jahren wären das 12x20x6.000, also rund 1,5 Mio. EUR. Unser Vermögen enteignen, Beamtenpensionären so viel Pension zu zahlen. Das ist für mich ungerecht.
    Beamte sind ja nochmal eine Sache für sich.

    Aber wenn Ihr Immobilien im Wert von einer Million vermietet habt, erzeugt das ja auch Einnahmen, die sicher deutlich über 15.000€ im Jahr liegen. Dann gibt es ja auch erst mal wieder Freibeträge (wenn ich das richtig sehe genau besagte "erste" Million - pro Person) von denen gar nichts abgeht. Und wenn Ihr vor längerem geplant habt, von den Einnahmen leben zu wollen, sollte Euch die Vermögenssteuer dabei auch schon mal begegnet sein. Ist ja jetzt keine ganz neue Erfindung der Grünen.

    Die "Enteignung" über 10 Jahre mit der Pension für 20 zu vergleichen hinkt übrigens etwas...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ahab hat zwar Recht, dass der Staat keine Kapitalrendite garantieren kann und dass die Geldentwertung mehr kostet als die Kapitalertragssteuer, aber Fakt ist, dass Vermögensaufbau immer mehr zum Schwimmen gegen den Strom wird.
    Was aber m.E. normalerweise mehr ein Problem auf der Einkommensseite ist. Allerdings auch eher bei Einkommen, die deutlich unter den Spitzenbesteuerten liegen, um diesen Einwand mal vorwegzunehmen.

    Wer Vermögensaufbau - bei konservativer Geldanlage - rein aus dem Kapitalertrag betreiben will, der macht glaube ich etwas falsch.
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    Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren was er bewahren möchte.

  9. Inaktiver User

    AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN

    Zitat Zitat von Ahab Beitrag anzeigen
    Störender muss doch für alle, auch den Häuslebauer die Mehrwertsteuer gelten, dagegen ist die Besteuerung der Rendite doch wirklich pillepalle.
    gibt es denn auch diesbezügliche Pläne?

    Mich stört vor allem, dass soviel dort weggenommen wird, wo es wirklich durch Eigenleistung und Sparsamkeit erarbeitet wurde. Das empfinde ich schon als ungerecht und auch als schädlich für die damit verbundenen gesellschaftlichen Werte.

    Eine höhere Erbschaftssteuer finde ich hingegen absolut ok mit dem Ziel der Umverteilung und Abbau der Konsum-Strafsteuer.
    Ich persönlich habe mit einer höheren Erbschaftssteuer auch kein Problem; aber die Betroffenen werden das anders sehen. Vor allem was die Unternehmen betrifft, scheint mir eine sachgerechte Lösung nicht gerade einfach.

    Vor allem möchte ich aber mal sehen, dass der Staat effizienter wird, anstatt neue Einnahmen zu plant!
    Tja.
    Davon ist ja nun absolut gar nicht die Rede.

  10. Inaktiver User

    AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN

    Zitat Zitat von Brochti Beitrag anzeigen
    Wer Vermögensaufbau - bei konservativer Geldanlage - rein aus dem Kapitalertrag betreiben will, der macht glaube ich etwas falsch.
    Du hast mich falsch verstanden.
    Natürlich ist Vermögensaufbau aus den Kapitalerträgen heraus bei einigermaßen konservativer Anlage nicht möglich - so wie auch das bequeme Leben von Kapitalerträgen unrealistisch ist, wenn man nicht gerade zur Familie Quandt gehört.
    Aber es wäre wirklich "nett", wenn nicht auch noch auf die Kapitalentwertung durch Minizinsen unterhalb der Inflationsrate die Kapitalertragssteuer aufgesattelt werden würde. Denn schließlich tragen Kapitalerträge in der Praxis zur Abmilderung genau dieses Substanzverlustes bei.
    .
    Geändert von Inaktiver User (01.05.2013 um 16:43 Uhr)

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