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01.05.2013, 00:24
AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN
Körperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes
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01.05.2013, 03:25
AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN
Na immerhin zur Abwechslung mal vorher...
Wetten der CDU fällt - zufällig ganz kurz nach der Wahl - auch das eine oder andere ein, was in dieser Hinsicht nötig sein wird?
Die würde ich komplett kicken und dafür lieber die Prozentualen Beitragssätze senken. Den Sinn dieser Maßnahme konnte mir bisher niemand schlüssig erklären.
Ich glaube genau so war das auch gemeint...

Über das Ehegattensplitting kann man sich ja streiten, aber dieses Argument ist schwach...
Der Staat hat sich entschieden es nicht zu seiner Sache zu machen, indem er das Splitting eingeführt hat und sich ansonsten raushält.
Wenn er sich aber umentscheidet und das wieder abschaffen will, so ist das seine Sache - und die Einkommensverteilung dann evtl. auch wiederDisclaimer - These opiini^H^H damn! ^H^H ^Q ^[ .. :w :q :wq :wq! ^d X^?
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Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren was er bewahren möchte.
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01.05.2013, 10:38
AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN
Es ist nicht nur auf das Netto-Vermögen, sondern auch auf Immobilien und Betriebsvermögen.
Zudem sind es 10x 15.000 EUR also in 10 Jahren 150.000 EUR und das ist Enteignung.
Wir haben keine Rente, sondern sind bei der Lebensplanung davon ausgegangen im Ruhestand von unserem Vermögen zu leben. Wären wir Beamte (also nur Lehrer z.B.), so hätten wir gemeinsam eine Pension von EUR 6.000 im Jahr. In 20 Jahren wären das 12x20x6.000, also rund 1,5 Mio. EUR. Unser Vermögen enteignen, Beamtenpensionären so viel Pension zu zahlen. Das ist für mich ungerecht.Tapferkeit stärkt, Eigensinn macht Spaß und Geduld gibt Ruhe
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01.05.2013, 10:40
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01.05.2013, 11:45
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01.05.2013, 12:27Inaktiver User
AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN
Ahab hat zwar Recht, dass der Staat keine Kapitalrendite garantieren kann und dass die Geldentwertung mehr kostet als die Kapitalertragssteuer, aber Fakt ist, dass Vermögensaufbau immer mehr zum Schwimmen gegen den Strom wird.
Was Vermögensabgabe und Vermögenssteuer betrifft:
Für Unternehmer ist das ein Problem.
Für Privatvermögen ist die Vermögenssteuer, die so schön sozial gerecht daher kommt, v.a. großer Humbug, denn Aufwand und Kosten für die Erhebung sind so hoch, dass außer Spesen nichts gewesen sein wird.
Kretschmann, ein Realo und pragmatischer Politiker hat sich aus gutem Grund dagegen ausgesprochen. Die Erhebung der Vermögenssteuer ist nämlich bei weitem nicht so einfach, wie mancher sich das vorstellt:
Zu den Vermögenswerten zählen nämlich nicht nur leicht bewertbare Wertpapiere und Bankguthaben, sondern auch Grundstücke und Immobilien, Kunstsammlungen, Oldtimer und Schmuck, u.v.m. Das gilt insbesondere für wirklich Reiche, die man angeblich mit dieser Steuer treffen will.
Um diese Vermögenswerte korrekt zu erfassen, müssen die Länder zusätzliches Personal einstellen, so dass die zu erwartenden Einnahmen großteils wieder aufgefressen werden und der Beamtenapparat weiter aufgebläht wird.
Wofür also das Ganze? hauptsächlich um die Neidgefühle der Nichtvermögenden zu befriedigen - anders ausgedrückt: aus Populismus.Geändert von Inaktiver User (01.05.2013 um 12:46 Uhr)
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01.05.2013, 12:38Inaktiver User
AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN
Am Gravierendsten ist aber, dass die Grünen sehr viele Belastungen GLEICHZEITIG planen, sich also (für sich genommen vielleicht erträgliche) Einzelbelastungen zu einer m. E. nicht mehr akzeptablen Gesamtbelastung addieren.
Und das alles, ohne dass diese zusätzlichen Einnahmen wenigstens in den Schuldenabbau fließen.
Die diesbezügliche Rechtfertigung der Vermögensabgabe kann schon aufgrund der daraus zu erwartenden Einnahmen und der Negativeffekte für die Unternehmen eher als schlechter Scherz angesehen werden.Geändert von Inaktiver User (01.05.2013 um 12:49 Uhr)
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01.05.2013, 12:49
AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN
Beamte sind ja nochmal eine Sache für sich.
Aber wenn Ihr Immobilien im Wert von einer Million vermietet habt, erzeugt das ja auch Einnahmen, die sicher deutlich über 15.000€ im Jahr liegen. Dann gibt es ja auch erst mal wieder Freibeträge (wenn ich das richtig sehe genau besagte "erste" Million - pro Person) von denen gar nichts abgeht. Und wenn Ihr vor längerem geplant habt, von den Einnahmen leben zu wollen, sollte Euch die Vermögenssteuer dabei auch schon mal begegnet sein. Ist ja jetzt keine ganz neue Erfindung der Grünen.
Die "Enteignung" über 10 Jahre mit der Pension für 20 zu vergleichen hinkt übrigens etwas...
Was aber m.E. normalerweise mehr ein Problem auf der Einkommensseite ist. Allerdings auch eher bei Einkommen, die deutlich unter den Spitzenbesteuerten liegen, um diesen Einwand mal vorwegzunehmen.
Wer Vermögensaufbau - bei konservativer Geldanlage - rein aus dem Kapitalertrag betreiben will, der macht glaube ich etwas falsch.Disclaimer - These opiini^H^H damn! ^H^H ^Q ^[ .. :w :q :wq :wq! ^d X^?
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01.05.2013, 12:56Inaktiver User
AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN
gibt es denn auch diesbezügliche Pläne?
Ich persönlich habe mit einer höheren Erbschaftssteuer auch kein Problem; aber die Betroffenen werden das anders sehen. Vor allem was die Unternehmen betrifft, scheint mir eine sachgerechte Lösung nicht gerade einfach.Mich stört vor allem, dass soviel dort weggenommen wird, wo es wirklich durch Eigenleistung und Sparsamkeit erarbeitet wurde. Das empfinde ich schon als ungerecht und auch als schädlich für die damit verbundenen gesellschaftlichen Werte.
Eine höhere Erbschaftssteuer finde ich hingegen absolut ok mit dem Ziel der Umverteilung und Abbau der Konsum-Strafsteuer.
Tja.Vor allem möchte ich aber mal sehen, dass der Staat effizienter wird, anstatt neue Einnahmen zu plant!
Davon ist ja nun absolut gar nicht die Rede.
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01.05.2013, 13:06Inaktiver User
AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN
Du hast mich falsch verstanden.
Natürlich ist Vermögensaufbau aus den Kapitalerträgen heraus bei einigermaßen konservativer Anlage nicht möglich - so wie auch das bequeme Leben von Kapitalerträgen unrealistisch ist, wenn man nicht gerade zur Familie Quandt gehört.
Aber es wäre wirklich "nett", wenn nicht auch noch auf die Kapitalentwertung durch Minizinsen unterhalb der Inflationsrate die Kapitalertragssteuer aufgesattelt werden würde. Denn schließlich tragen Kapitalerträge in der Praxis zur Abmilderung genau dieses Substanzverlustes bei.
.Geändert von Inaktiver User (01.05.2013 um 16:43 Uhr)



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