Genau so ist es, das nenn ich Enteignung und zudem grob ungerecht. Wir haben keinen Rentenanspruch, unser ganzes Leben deutlich mehr als 40h die Woche gearbeitet und zudem noch gespart. Wir haben Arbeitsplätze geschaffen, investiert und sollen nun dafür bestraft werden. Zudem ist es enorm leistungsfeindlich. Die Nachricht ist doch: arbeitet weniger, hängt euch nicht rein und gebt alles Geld, das ihr habt aus.
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30.04.2013, 15:05
AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN
Tapferkeit stärkt, Eigensinn macht Spaß und Geduld gibt Ruhe
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30.04.2013, 15:07Inaktiver User
AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN
Je nachdem, wo man wohnt, hat man diese Summe im Bereich der Immobilien unterschiedlich schnell ausgeschöpft.
Im übrigen spricht Didi50 auch von Ersparnissen (zwecks Hauskauf). Während die Immobilienpreise steigen, sollen die Ersparnisse, die für einen Immobilienerwerb gedacht sind, mit dem persönlichen Steuersatz versteuert werden.
Das lässt das Ziel in immer weitere Ferne rücken.
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30.04.2013, 15:18Inaktiver User
AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN
Jürgen Trittin auf seiner HP zu der von den Grünen geplanten Vermögensabgabe:
Rund 340.000 Personen in Deutschland aber werden von der Vermögensabgabe betroffen sein. Das ist nicht die Mittelschicht. Es sind die Reichsten dieses Landes, denen ein Drittel des gesamten Privatvermögens gehört.
Diese Menschen haben ausreichend starke Schultern, um einen moderaten zusätzlichen Beitrag für das Gemeinwesen zu leisten.
Dankenswerterweise haben die Familienunternehmen ja einen Rechner ins Internet gestellt, bei dem man die Belastung ausrechnen kann.
Sie haben aber einen wichtigen Umstand vergessen: Die Belastungswirkung hängt sehr stark davon ab, wie viele Eigentümer an einem Unternehmen beteiligt sind. Der Rechner suggeriert – ebenso wie die ZEW-Studie des Bundeswirtschaftsministeriums – dass es nur einen Gesellschafter gäbe. Freundlich gesagt: Das scheint mir die Realität der deutschen Familienunternehmen nicht abzubilden.
Das liest sich nicht nach einer Vermögensabgabe für Vermieter.
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30.04.2013, 15:21Inaktiver User
AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN
Wer zu diesen 340.000 Personen gehört, von denen Jürgen Trittin spricht, den kann ich nur beglückwünschen.
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30.04.2013, 15:28Inaktiver User
AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN
Klar, dass Trittin jetzt versucht die Wogen zu glätten.
Aber ich glaube, die betroffenen Unternehmen können schon ganz gut abschätzen, ob und inwieweit es sie trifft oder nicht.
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30.04.2013, 15:57
AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN
Damit ist doch auch schon alles gesagt. Und von diesen 340.000 haben sowieso die allerwenigsten die Grünen gewählt.
Und die paar Leute, die es trotzdem in den falschen Hals kriegen - auf die müssen die Grünen eben verzichten; das wird locker kompensiert durch den Zustrom neuer Wähler.
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30.04.2013, 17:45Inaktiver User
AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN
Wenn Politik mit der Brechstange zum Merkmal grüner Politik wird - und es sieht ganz danach aus - , dann werden wir uns im Falle eines für die Grünen positiven Wahlausgangs warm anziehen müssen.
Angesichts der Zielmarke "Bundestagswahl" mag das Buhlen um Wählerstimmen aus dem Revier der Linkspartei naheliegend sein.
Aber eine Partei, die in Deutschland regieren will, tut gut daran die Zustimmung der Unternehmen von Mittelstand und Handwerk nicht für zu entbehrlich zu halten. Schließlich sind sie es, die etwa 90% der Arbeitsplätze in Deutschland bereitstellen und die Basis für den Wohlstand unseres Landes bilden.
.Geändert von Inaktiver User (30.04.2013 um 19:57 Uhr)
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30.04.2013, 19:05Inaktiver User
AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN
Geändert von Inaktiver User (30.04.2013 um 19:09 Uhr)
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30.04.2013, 20:32
AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN
Das ist natürlich grob falsch. Nicht die Ersparnisse werden mit der höheren Einkommenssteuer belegt, sondern nur die Rendite auf diese Ersparnisse. Ich sehe nicht, dass der Staat eine Renditegarantie abzugeben hätte, bzw. woher sich überhaupt eine Recht auf Rendite begründen liesse. Ebensowenig kann ich einen Grund für eine unterschiedliche Besteuerung verschiedener Einkommensarten erkennen.
Störender muss doch für alle, auch den Häuslebauer die Mehrwertsteuer gelten, dagegen ist die Besteuerung der Rendite doch wirklich pillepalle.
Mich stört vor allem, dass soviel dort weggenommen wird, wo es wirklich durch Eigenleistung und Sparsamkeit erarbeitet wurde. Das empfinde ich schon als ungerecht und auch als schädlich für die damit verbundenen gesellschaftlichen Werte.
Eine höhere Erbschaftssteuer finde ich hingegen absolut ok mit dem Ziel der Umverteilung und Abbau der Konsum-Strafsteuer.
Vor allem möchte ich aber mal sehen, dass der Staat effizienter wird, anstatt neue Einnahmen zu plant!
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30.04.2013, 20:37



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