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    AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    [COLOR="#0000FF"]Ehepartner sind einander unterhaltspflichtig - eingetragene Lebenspartner übrigens auch.
    Den Mindestlebenssatz von 8000 ebbes für die Grundversorgung d. Ehepartners kann man immer noch absetzen. Daran ändert sich nichts.

    Auch nach einer Scheidung gibt es einen Versorgungsausgleich und Unterhalt.
    Nein. Falsch. Seit 2008 nicht mehr.
    Übrigens bisher auch für langjährige Ehen.

  2. Inaktiver User

    AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Den Mindestlebenssatz von 8000 ebbes für die Grundversorgung d. Ehepartners kann man immer noch absetzen. Daran ändert sich nichts.
    Der Mindestlebenssatz? *lach*
    Wie stellst du dir das konkret vor? Zimmer unter dem Dach und abgezählte Mohrüben beim Mittagessen?
    Das ist nicht nur an der Lebenswirklichkeit vorbei, sondern widerspricht auch grundlegend dem Konzept der Ehe als Lebens- und Wirtschaftsgemeinschaft.


    Nein. Falsch. Seit 2008 nicht mehr.
    Übrigens bisher auch für langjährige Ehen.
    Mit Versorgungsausgleich und Unterhalt kenne ich mich nicht aus, aber kurzes Überfliegen des entsprechenden Wikipedia-Artikels bestätigt deine Auffassung nicht:

    Der neue Versorgungsausgleich ordnet die interne Teilung von in der Ehezeit erworbenen Rentenansprüchen zwischen den Ehegatten bzw. Lebenspartnern nach der Scheidung an.
    Bei Anwartschaften oder Versorgungsansprüchen nach dem Betriebsrentengesetz (BetrAVG) oder dem Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetz werden nun (anders als nach altem Recht) auch Kapitalleistungen erfasst (siehe § 2 Abs. 2 Zf. 3 VersAusglG).
    Es gilt grundsätzlich die Halbteilung der in der Ehezeit erworbenen Versorgungsanrechte. Auszugleichen ist damit die Hälfte jedes in der Ehezeit erworbenen unverfallbaren Versorgungsanrechtes bei jedem Ehegatten (sogenannter „Hin-und-Her-Ausgleich“) intern im jeweiligen betroffenen Versorgungssystem.

    usw. usw. usw. - nachzulesen auf Wikipedia.

    Im übrigen gilt in der Ehe normalerweise die Zugewinnsgemeinschaft; das bedeutet: alles, was in der Ehe erwirtschaftet wurde, gehört den Partnern gemeinsam.
    .
    Geändert von Inaktiver User (30.04.2013 um 08:16 Uhr)

  3. VIP

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    AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN

    Zitat Zitat von _Farmelli Beitrag anzeigen
    Nein. Falsch. Seit 2008 nicht mehr.
    Übrigens bisher auch für langjährige Ehen.
    Neín Farmelli, da liegst Du völlig falsch.

    Das Unterhaltsrecht wurde zwar gründlich überarbeitet, aber ein Unterhalt ist nicht in jedem Fall ausgeschlossen.

    Der gesetzliche Versorgungsausgleich besteht nach wie vor.
    Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost. (Lisa Feller)



  4. Inaktiver User

    AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN

    Aber das Ehegattensplitting ist ja - wie gesagt - nur eines von sieben Programmpunkten der grünen Steuerpläne ... (6 Steuern sowie die Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze bei der KV)


    Wirtschaft attackiert die Steuerpläne von SPD und Grünen

    Der deutsche Spitzensteuersatz für Einkommen liegt auch ohne die von Grünen und Sozialdemokraten geforderte Anhebung klar über dem EU-Durchschnitt. (...)

    Grüne und SPD haben sich in ihren Wahlprogrammen für eine Erhöhung des Spitzensatzes der Einkommensteuer ausgesprochen. Beide wollen ihn von 42 auf 49 Prozent anheben, einschließlich Solidaritätszuschlag wäre man dann über 50 Prozent. (...)

    (...) heftige Kritik aus der Wirtschaft. „Mit ihren Beschlüssen vollziehen sie eine Rolle rückwärts in Zeiten vor 1998“, erklärte der Verband „Die Familienunternehmer“.
    Sechs Steuern wollten die Grünen erhöhen, obwohl Rekordsteuereinnahmen zu verzeichnen seien, sagte Verbandspräsident Lutz Goebel: „Damit sind die Grünen Steuererhöhungspartei Nummer eins in Deutschland.“
    Insgesamt summierten sich die Forderungen der Grünen bei einem großen Familienunternehmen auf eine Mehrbelastung von 36 Prozent, beklagte auch die Stiftung Familienunternehmen. „Unter den 27 EU-Staaten würde Deutschland mit der Umsetzung des Wahlprogramms auf dem vorletzten Platz bei der Unternehmensbesteuerung landen - mit schweren Auswirkungen für die Wettbewerbsfähigkeit“, erklärte ihr Vorstand Brun-Hagen Hennerkes: „In Europa behandelt nur Frankreich seine Unternehmer mieser.“



    "Deutscher Spitzensteuersatz weit über EU-Durchschnitt", FAZ

  5. Inaktiver User

    AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    mit schweren Auswirkungen für die Wettbewerbsfähigkeit
    Eine sehr schwere Auswirkung des Wettbewerbes ist für mich z. B. der Einsturz
    des zehnstöckigen Firmengebäudes vorige Woche in Bangladesh.

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    AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Zitate aus den Leserzuschriften:

    Die Ehe ist eine Erwerbsgemeinschaft.
    Es ist Sache der Eheleute, wie sie die Arbeit verteilen (100:0 oder 50:50 oder ...), nicht Sache des Staates oder von Eiferern und "Weltverbesserern", die damit ein politisches, z.B. feministisches Programm, verwirklichen wollen.
    Köstlich, da war wohl ein männerbewegter konservativer Mann unterwegs, der Feminismus für Teufelszeug hält.

    [aber was hat denn jetzt der Feminismus damit zu tun??]

    Abgesehen davon, wenn es den Staat nichts angeht, wie die Eheleute die Arbeit verteilen,warum soll dann der Staat eine Sache, die nicht Sache des Staates ist, subventionieren?
    Körperlich Distanz
    Sozial zusammen


    You'd have to be here
    I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
    It's northerly facing and close to an open fjord
    The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
    Calling so slowly from summer's before

    Kari Bremnes

  7. Inaktiver User

    AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Eine sehr schwere Auswirkung des Wettbewerbes ist für mich z. B. der Einsturz
    des zehnstöckigen Firmengebäudes vorige Woche in Bangladesh.
    Inwiefern?

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    AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN

    Ich reibe mich eher an der Vermögensabgabe. Wir sind jetzt über 60 und waren unser ganzes Berufsleben selbstständig. Als wir uns selbständig gemacht haben, gab es kein vernünftiges Rentenkonzept. Daher haben wir gespart und Wohnungen gekauft und gingen (und gehen) davon aus, aus den Mieteinnahmen unseren Lebensunterhalt zu bestreiten.

    Wären wir beide Gymnasiallehrer geworden, so hätten wir heute eine Pension von ca. EUR 6.000. Dafür braucht man schon ganz schön viel Vermögen. Den Beamten wird wohl nichts weggenommen, den Sparern schon.

    Unser Sohn ist jetzt 29 und spart seit vielen Jahren einen erheblichen Teil seines Einkommens, da er bald bauen möchte. Andere haben ihr Geld für Autos, Urlaub usw. ausgegeben. Das sei ihnen gegönnt.

    Der Staat kann immer mehr Geld brauchen, egal wie viel man ihm gibt.

    Nunja, ich werde nicht mehr Grün wählen, was ich jahrelang gemacht habe.
    Tapferkeit stärkt, Eigensinn macht Spaß und Geduld gibt Ruhe

  9. Inaktiver User

    AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN

    @ Didi50

    Volle Zustimmung!

  10. Inaktiver User

    AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN

    Zitat Zitat von Didi50 Beitrag anzeigen
    Ich reibe mich eher an der Vermögensabgabe.
    Da würden euch nach den Plänen der Grünen von jeder Million (pro Kopf) jährlich 15.000 € genommen.

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