Den Mindestlebenssatz von 8000 ebbes für die Grundversorgung d. Ehepartners kann man immer noch absetzen. Daran ändert sich nichts.
Nein. Falsch. Seit 2008 nicht mehr.Auch nach einer Scheidung gibt es einen Versorgungsausgleich und Unterhalt.
Übrigens bisher auch für langjährige Ehen.
Antworten
Ergebnis 101 bis 110 von 462
-
30.04.2013, 01:10
AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN
-
30.04.2013, 01:31Inaktiver User
AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN
Der Mindestlebenssatz? *lach*
Wie stellst du dir das konkret vor? Zimmer unter dem Dach und abgezählte Mohrüben beim Mittagessen?
Das ist nicht nur an der Lebenswirklichkeit vorbei, sondern widerspricht auch grundlegend dem Konzept der Ehe als Lebens- und Wirtschaftsgemeinschaft.
Mit Versorgungsausgleich und Unterhalt kenne ich mich nicht aus, aber kurzes Überfliegen des entsprechenden Wikipedia-Artikels bestätigt deine Auffassung nicht:Nein. Falsch. Seit 2008 nicht mehr.
Übrigens bisher auch für langjährige Ehen.
Der neue Versorgungsausgleich ordnet die interne Teilung von in der Ehezeit erworbenen Rentenansprüchen zwischen den Ehegatten bzw. Lebenspartnern nach der Scheidung an.
Bei Anwartschaften oder Versorgungsansprüchen nach dem Betriebsrentengesetz (BetrAVG) oder dem Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetz werden nun (anders als nach altem Recht) auch Kapitalleistungen erfasst (siehe § 2 Abs. 2 Zf. 3 VersAusglG).
Es gilt grundsätzlich die Halbteilung der in der Ehezeit erworbenen Versorgungsanrechte. Auszugleichen ist damit die Hälfte jedes in der Ehezeit erworbenen unverfallbaren Versorgungsanrechtes bei jedem Ehegatten (sogenannter „Hin-und-Her-Ausgleich“) intern im jeweiligen betroffenen Versorgungssystem.
usw. usw. usw. - nachzulesen auf Wikipedia.
Im übrigen gilt in der Ehe normalerweise die Zugewinnsgemeinschaft; das bedeutet: alles, was in der Ehe erwirtschaftet wurde, gehört den Partnern gemeinsam.
.Geändert von Inaktiver User (30.04.2013 um 08:16 Uhr)
-
30.04.2013, 08:23
AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN
Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost. (Lisa Feller)
-
30.04.2013, 08:25Inaktiver User
AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN
Aber das Ehegattensplitting ist ja - wie gesagt - nur eines von sieben Programmpunkten der grünen Steuerpläne ... (6 Steuern sowie die Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze bei der KV)
Wirtschaft attackiert die Steuerpläne von SPD und Grünen
Der deutsche Spitzensteuersatz für Einkommen liegt auch ohne die von Grünen und Sozialdemokraten geforderte Anhebung klar über dem EU-Durchschnitt. (...)
Grüne und SPD haben sich in ihren Wahlprogrammen für eine Erhöhung des Spitzensatzes der Einkommensteuer ausgesprochen. Beide wollen ihn von 42 auf 49 Prozent anheben, einschließlich Solidaritätszuschlag wäre man dann über 50 Prozent. (...)
(...) heftige Kritik aus der Wirtschaft. „Mit ihren Beschlüssen vollziehen sie eine Rolle rückwärts in Zeiten vor 1998“, erklärte der Verband „Die Familienunternehmer“.
Sechs Steuern wollten die Grünen erhöhen, obwohl Rekordsteuereinnahmen zu verzeichnen seien, sagte Verbandspräsident Lutz Goebel: „Damit sind die Grünen Steuererhöhungspartei Nummer eins in Deutschland.“
Insgesamt summierten sich die Forderungen der Grünen bei einem großen Familienunternehmen auf eine Mehrbelastung von 36 Prozent, beklagte auch die Stiftung Familienunternehmen. „Unter den 27 EU-Staaten würde Deutschland mit der Umsetzung des Wahlprogramms auf dem vorletzten Platz bei der Unternehmensbesteuerung landen - mit schweren Auswirkungen für die Wettbewerbsfähigkeit“, erklärte ihr Vorstand Brun-Hagen Hennerkes: „In Europa behandelt nur Frankreich seine Unternehmer mieser.“
"Deutscher Spitzensteuersatz weit über EU-Durchschnitt", FAZ
-
30.04.2013, 13:59Inaktiver User
-
30.04.2013, 14:07
AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN
Köstlich, da war wohl ein männerbewegter konservativer Mann unterwegs, der Feminismus für Teufelszeug hält.
[aber was hat denn jetzt der Feminismus damit zu tun??]
Abgesehen davon, wenn es den Staat nichts angeht, wie die Eheleute die Arbeit verteilen,warum soll dann der Staat eine Sache, die nicht Sache des Staates ist, subventionieren?Körperlich Distanz
Sozial zusammen
You'd have to be here
I'm seeing a garden, a place I keep longing to show to you
It's northerly facing and close to an open fjord
The wind that was moving the rhubarb moved through my childhood, too
Calling so slowly from summer's before
Kari Bremnes
-
30.04.2013, 14:31Inaktiver User
-
30.04.2013, 14:43
AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN
Ich reibe mich eher an der Vermögensabgabe. Wir sind jetzt über 60 und waren unser ganzes Berufsleben selbstständig. Als wir uns selbständig gemacht haben, gab es kein vernünftiges Rentenkonzept. Daher haben wir gespart und Wohnungen gekauft und gingen (und gehen) davon aus, aus den Mieteinnahmen unseren Lebensunterhalt zu bestreiten.
Wären wir beide Gymnasiallehrer geworden, so hätten wir heute eine Pension von ca. EUR 6.000. Dafür braucht man schon ganz schön viel Vermögen. Den Beamten wird wohl nichts weggenommen, den Sparern schon.
Unser Sohn ist jetzt 29 und spart seit vielen Jahren einen erheblichen Teil seines Einkommens, da er bald bauen möchte. Andere haben ihr Geld für Autos, Urlaub usw. ausgegeben. Das sei ihnen gegönnt.
Der Staat kann immer mehr Geld brauchen, egal wie viel man ihm gibt.
Nunja, ich werde nicht mehr Grün wählen, was ich jahrelang gemacht habe.Tapferkeit stärkt, Eigensinn macht Spaß und Geduld gibt Ruhe
-
30.04.2013, 14:59Inaktiver User
AW: Steuerbeschlüsse auf dem Parteitag der GRÜNEN
@ Didi50
Volle Zustimmung!
-
30.04.2013, 15:00Inaktiver User



Zitieren