Ach so, du argumentierst aus der Sicht der Spenderkinder. Gut, da gibt es ja hier schon den ein oder anderen Fred. Welcher Mann wird denn da in Zukunft sein Ejakulat feilbieten?
Die Krankenkassen und Beihilfekassen bezahlen nur bei Verheirateten.
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26.04.2013, 21:19
AW: Die Zukunft der Familie - Reproduktionsmedizin
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26.04.2013, 21:30Inaktiver User
AW: Die Zukunft der Familie - Reproduktionsmedizin
Nicht nur aus Sicht der Kinder.
Auch für die Eltern wäre es gut, wenn sie eine psychologische Beratung hätten, was das mit ihrer Familie machen kann. Und es gibt sogar Spender, so steht da, die selbst gerne Kontakt möchten. Das sind vor allem diejenigen, die alleinstehend sind und keine eigenen Kinder haben und auch Homosexuelle.
Ist ja auch nachvollziehbar.
Diejenigen, die eine eigene Familie gegründet haben, möchten ihren Kindern sicher keine 10 Halbgeschwister präsentieren. Auch darum. Aufklärung, auf was man sich da einlässt.
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27.04.2013, 11:15Inaktiver User
AW: Die Zukunft der Familie - Reproduktionsmedizin
Liebe Farmelli,
Jetzt möchte ich doch nochmal hierauf zurück kommen.
Wie kommst Du dazu, mich als reaktionär zu bezeichnen, wenn ich vom kulturellen Hintergrund der Ehe spreche?
Das ist tatsächlich absurd. Ich empfinde das nicht als leidenschaftlich sondern als beleidigend und in erster Linie - gesinnungsblind.
Ich glaube nicht, dass Du wirklich liest was ich schreibe.
Du hast Dein Thema und dann wird losgeschossen.
Gerade Homosexuelle setzen sich derzeit für den Erhalt der Ehe ein.
Du stülpst mit irgendein Weltbild über, das nichts mit mir zu tun hat.
Ich finde die Zukunft der Familie weiterhin ein spannendes Thema und wünsche mir eine Politik, die die Herkunft der Kinder und die Rolle der leiblichen Eltern bei der Reproduktionsmedizin im Sinne der Kinder stärker berücksichtigt.
Es stimmt, ich hätte das Eröffnungspost klarer fassen können.
Ich glaube allerdings, dass Dich das eigentliche Thema nicht wirklich interessiert.
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27.04.2013, 12:30
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27.04.2013, 12:38
AW: Die Zukunft der Familie - Reproduktionsmedizin
Wahrscheinlich.
Das Thema wurde schon in einem anderen langen Strang diskutiert - und das war noch lange nicht der erste.
Kinder aus einer Samenspende haben das Recht den biologischen Vaters zu kennen
Seit 2008 ist es so, dass Kinder das Recht haben auch den Namen ihres Spendervaters zu erfahren.Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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27.04.2013, 15:54Inaktiver User
AW: Die Zukunft der Familie - Reproduktionsmedizin
Das ist doch schonmal eine gute Sache.
Ein winzig kleiner Fortschritt auf einem langen Weg, so sehe ich das.
Und bei dem Thema Leihmutterschaft rollen sich mir einfach die Fußnägel auf.
Ich finde einfach diesen Artikel im SZ-Magazin so schlimm, dass ich immer noch geschockt bin.
Und da wird tatsächlich das Thema in Zusammenhang mit den Rechten schwuler Männer gesehen - explizit vom Autoren so ausgesprochen.
Da werde ich echt wütend und reagiere allergisch, wenn ich das nicht kritisieren darf ohne als homophob dargestellt zu werden. Denn ich würde das genauso bei heterosexuellen kritisieren.
Zum Glück ist Leihmutterschaft - für alle, sage ich lieber nochmal dazu - bei uns verboten und ich hoffe sehr, dass das so bleibt. In einer Gesellschaft in der man sich Muetter als Babyproduzenten mieten kann möchte ich nicht leben.
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27.04.2013, 16:36
AW: Die Zukunft der Familie - Reproduktionsmedizin
Gott, was bringt dich denn bei dem Thema so auf die Palme?
Wie bei Abtreibungen gehen eben die, die es sich leisten können, ins Ausland. Gefrorene Eizellen kann man im Internet bestellen.
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28.04.2013, 10:25Inaktiver User
AW: Die Zukunft der Familie - Reproduktionsmedizin
Ich verstehe den Aufriss auch nicht: in Deutschland sind Eizellenspende und Leihmutterschaft verboten, Kinder aus Samenspenden haben seit Jahren das Recht drauf, den Namen des Spenders zu erfahren.
Die deutsche Gesetzgebung bzw. Rechtssprechung hat sich klar positioniert, andere Länder haben das anders geregelt. Wir können aber anderen Ländern ihre Gesetze nunmal nicht vorschreiben.
Dass Leute ins Ausland gehen, um deutsche Gesetze zu unterlaufen, lässt sich nicht verhindern. Wie in anderen Fällen auch nicht. Man denke nur an Steuerhinterzieher, Sextouristen, die Sex mit Minderjährigen suchen etc. Aber das ist ein anderes Thema.
Gruß, Elli
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28.04.2013, 11:14Inaktiver User
AW: Die Zukunft der Familie - Reproduktionsmedizin
Liebe Margali und Elli,
Ja, wenn man es so sieht, habt ihr beide absolut recht.
Ich merke tatsächlich leider auch erst beim Schreiben WAS mich wirklich so aufregt.
Daher wohl auch die Schieflage des ersten Posts.
Es ist in erster Linie wohl die Tatsache, dass der Autor des Artikels die Diskriminierungskarte spielt.
Dass er zwar ein, zwei kritische Sätze einflicht, aber im Prinzip die beiden Männer als Opfer der Behörden darstellt, die schwulen Männern dieses Recht nicht zugestehen, ein Kind per Leihmutter zu bekommen.
Selbst der Tod der 84-jährigen Mutter des einen Mannes wird noch als eventuelle Folge des Umstands geschildert, dass der Mann auf die Ausreise wartet.
Er stellt die Männer als Opfer dar.
Kritik ist anscheinend nicht mehr erlaubt, weil sie schwul sind.
Das kann es auch nicht sein, zumal Leihmutterschaft genau so für Heteros verboten ist.
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